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Nachrichten 2004


Im Überblick

  • Nationales Cyber-Abwehrzentrum

    Das Nationale Cyber-Abwehrzentrum (Cyber-AZ) ist ein Thema der Antwort der Deutschen Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Wie die Bundesregierung darin darlegt, soll das Cyber-AZ unter Federführung des Bundesinnenministeriums "zu einer Institution weiterentwickelt werden, die ressortgemeinsam handelt, erforderliche Aktivitäten koordiniert und das IT-Krisenmanagement für Deutschland übernimmt". Cybersicherheit könne nur im gesamtstaatlichen Handeln ressortübergreifend erzielt werden, heißt es in der Vorlage weiter.


Im Überblick

  • Trotz Information: Infektionen nicht bereinigt

    Dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) liegen Informationen vor, nach denen aktuell mindestens 1.000 deutsche Online-Shops von Online-Skimming betroffen sind. Dabei nutzen Cyber-Kriminelle Sicherheitslücken in veralteten Versionen der Shopsoftware, um schädlichen Programmcode einzuschleusen. Dieser späht dann beim Bestellvorgang die Zahlungsinformationen der Kunden aus und übermittelt sie an die Täter. Betroffen sind Online-Shops, die auf der weit verbreiteten Software Magento basieren. Der eingeschleuste Code und der damit verbundene Datenabfluss sind für Nutzer üblicherweise nicht erkennbar. Über den Umfang der über diese Angriffe bereits abgeflossenen Zahlungsdaten liegen dem BSI zurzeit keine Erkenntnisse vor.


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Meldungen: Nachrichten

  • Cyber-Angriffe auf den Bundestag

    Russische Geheimdienste könnten nach Einschätzung der Deutschen Bundesregierung versuchen, die Bundestagswahl 2017 durch Cyber-Angriffe zu beeinflussen. Diese Annahme gründe auf Analysen der mutmaßlich russischen Cyber-Angriffskampagnen mit internationaler Zielauswahl, heißt es in der Antwort der Regierung (18/10759) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/10467).

  • Cyber-Sicherheitsstrategie 2016

    Die "Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland 2016" ist Gegenstand einer Unterrichtung durch die Deutschen Bundesregierung (18/10395). Wie daraus hervorgeht, schreibt die Cyber-Sicherheitsstrategie 2016 die von der Bundesregierung im Februar 2011 beschlossene Cyber-Sicherheitsstrategie fort und "bildet den ressortübergreifenden strategischen Rahmen für die Aktivitäten der Bundesregierung mit Bezügen zur Cyber-Sicherheit". Die strategischen Ansätze und Ziele der Cyber-Sicherheitsstrategie 2011 hätten im Wesentlichen auch heute noch Bestand, heißt es in der Vorlage. Die sich stetig ändernden Rahmenbedingungen machten es aber erforderlich, sie zu ergänzen und in einer neuen, ressortübergreifenden Strategie zu bündeln, "die der Relevanz und Querschnittlichkeit des Themas Cyber-Sicherheit angemessen Rechnung trägt und dieses ganzheitlich erfasst".

  • Deutschland: In der IT-Security-Forschung stark

    Das Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit CISPA an der Universität des Saarlandes wird mit der US-amerikanischen Elite-Universität Stanford eine Forschungs- und Ausbildungskooperation für Cybersicherheit aufbauen. Ziel ist es, exzellente Nachwuchskräfte auf dem Gebiet der IT-Sicherheit auszubilden, die zukünftig in Forschung und Industrie Führungsverantwortung übernehmen können. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das bereits das CISPA unterstützt, wird diese Kooperation am CISPA umfassend fördern. Vorbild für die Einrichtung ist das Max Planck Center for Visual Computing and Communication, das 2003 vom Max- Planck-Institut für Informatik und der Stanford University gegründet wurde und ebenfalls vom BMBF gefördert wird.

  • Sicherheitsrisiken bei Pokémon Go

    Um Sicherheitsrisiken in Verbindung mit dem Spiel "Pokémon Go" geht es in der Antwort der Deutschen Bundesregierung (18/9607) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/9464). Wie die Bundesregierung darin darlegt, wird ein mögliches Sicherheitsrisiko für den Spieler in der sinkenden Aufmerksamkeit für die Umgebung aufgrund des vertieften Spielens, insbesondere im Straßenverkehr, in der Nähe von Verkehrseinrichtungen und Gefahrenbereichen sowie dem unbefugten Betreten von Militärischen Bereichen beziehungsweise Militärischen Sicherheitsbereichen gesehen.

  • Erpressungstrojanern und andere Angriffen

    IT-Sicherheitslösungen, -beratung, -forschung und -weiterbildung unter einem Dach: Die it-sa hat sich als die führende Informationsplattform für IT-Sicherheitsspezialisten und verantwortliche Entscheider etabliert. Mit mehr als 470 Ausstellern ist die it-sa 2016 vom 18. bis 20. Oktober größer denn je. Mit etwa 230 Vorträgen in den offenen Foren, drei Sonderflächen und Congress@it-sa erwartet IT-Sicherheitsexperten im Messezentrum Nürnberg zusätzlich ein umfangreiches Rahmen- und Kongressprogramm, darunter die Keynote von Maximilian Schrems am dritten Messetag. Der Jurist und Datenschutzaktivist spricht über die Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung für mehr Datenschutz durch IT-Sicherheitsmaßnahmen.