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Marktübersichten


Im Überblick

  • DNS-basierte Cyberattacken im Fokus

    EfficientIP stellte die Ergebnisse eines unabhängigen "Technology Spotlight Reports" zum Thema DNS-Security vor. Der Bericht wurde in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen IDC erstellt. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen von Datenexfiltration und Tunneling in Bezug auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union. Mit ihrem Inkrafttreten im Mai 2018 wird die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlicht. Trotz enormer Risiken für ihr Geschäft vernachlässigen Unternehmen die Umsetzung der Verordnung. Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Umsatzes: So hoch fallen die Strafen bei Nichteinhaltung der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung aus. Die zeitnahe und regelkonforme Umsetzung der DSGVO sollte damit oberste Priorität haben. Dennoch ignorieren viele Unternehmen die Bedrohung sowie mögliche Gefahrenstellen. Im Fokus steht das Domain Name System, das eine der Hauptquellen von Datenexfiltration ist.


Im Überblick

  • Wann Datenschutz zur Kostenfalle wird

    Datenschutzskandale zerstören das Vertrauen bei Kunden, wirken sich negativ auf den Umsatz aus, führen zu hohen Geldstrafen und kosten hochrangige Führungskräfte nicht selten den Job. Trotzdem halten Unternehmen die eigene Infrastruktur oft für ausgereifter und sicherer, als sie tatsächlich ist. Nicht zuletzt weil diese Unternehmen massiv in IT-Sicherheitslösungen investiert haben. Laut einer aktuellen Studie sind 76 Prozent der Sicherheitsexperten der Ansicht, dass ihre Datenschutzstrategie ausgereift ist. Trotz umfangreicher Investitionen in eine Vielzahl von verschiedenen Datenschutzlösungen als Bestandteil ihrer Strategie, kämpfen weiterhin 93 Prozent der Befragten kontinuierlich mit technischen Problemen beim Schutz ihrer Daten.


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Meldungen: Studien

  • Datenverlust hat viele Facetten

    Kroll Ontrack veröffentlicht die Ergebnisse ihres aktuellen Datenverlust-Index (Data Loss Index/DLI), der Informationen zu den Ursachen für Datenverluste enthält, die anonym über ein kostenfreies Selbst-Diagnose-Tool zur Datenrettung gesammelt wurden. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2016 gingen über 1.348 Einreichungen aus 43 Ländern ein. Bei weitem am häufigsten, mit fast 36 Prozent, waren nicht erkannte Speichermedien der Grund für einen Datenverlust. An zweiter Stelle lagen heruntergefallene Geräte mit fast 13 Prozent, und der dritthäufigste Grund war, dass sich das Gerät nicht mehr einschalten ließ (knapp unter 10 Prozent).

  • Dunkelziffer wohl signifikant höher

    Jährlich verlieren Internetnutzer Geld durch Cyberkriminalität. Eine internationale Kaspersky-Studie zeigt, dass über die Hälfte der Internetnutzer (52 Prozent) weltweit, die bei einem Cyberbetrug bestohlen wurde, ihr Geld gar nicht oder nicht komplett zurückerhalten hat. Die weltweit durch Cyberkriminalität verursachten Kosten gehen in die Milliarden. Da viele Vorfälle verschwiegen werden, liegt die Dunkelziffer wohl signifikant höher. Cyberkriminelle ergaunern durch Online-Betrug, Datendiebstahl und Hackangriffe Finanzdaten und schlussendlich das Geld ihrer Opfer. Die Studie von Kaspersky Lab zeigt, wie verlustreich Cyberangriffe für Internetnutzer sind - und wie lukrativ für Cyberkriminelle. Demnach haben fünf Prozent aller Befragten weltweit Geld aufgrund eines Cyberbetrugs verloren. Der Verlust pro ‚erfolgreichem' Angriff beziffert sich auf 476 US-Dollar im Durchschnitt. Einer von zehn Befragten gab sogar an, mehr als 5.000 US-Dollar verloren zu haben. 52 Prozent der befragten Finanzopfer erhielten ihr Geld nicht oder nicht komplett zurück.

  • Umgang mit Passwörtern von smarten Geräten

    Das Internet of Things (IoT) ist noch nicht völlig in der Mitte der Gesellschaft angekommen - so lässt sich das Ergebnis einer aktuellen Studie des Cybersecurity-Spezialisten Bitdefender werten. Laut seiner "IoT Awarness and Security Study" gibt es immer noch große Konfusion, was unter den Begriffen "IoT" und "Smart Home" zu verstehen ist und wie diese Begriffe sich für die Internetnutzer im eigenen Leben spiegeln. Auch gibt die Studie einen Einblick zu den Sicherheitsbedenken der Verbraucher und deren zeitweise laxem Umgang bei der Absicherung der IoT-Geräte. Für die Studie wurden 2.037 Internetnutzer in den USA, Großbritannien, Australien, Rumänien, Frankreich und Deutschland im Auftrag von Bitdefender in der zweiten Jahreshälfte 2016 befragt.

  • Enabler für die digitale Transformation

    Trotz Modernisierungen der IT-Infrastruktur weist die Mehrheit der Unternehmensnetzwerke weltweit noch akute Sicherheitsrisiken auf: Laut dem Dimension Data Network Barometer Report 2016 lässt sich bei mehr als drei Viertel aller Netzwerk-Geräte mindestens eine Schwachstelle identifizieren. In Europa beträgt der Anteil sogar besorgniserregende 82 Prozent. Netzwerke werden immer moderner, aber gleichzeitig weniger sicher. Schuld daran ist vor allem die Vernachlässigung der Wartung, wie der Network Barometer Report von Dimension Data zeigt: Demnach haben rund 76 Prozent Netzwerk-Geräte weltweit mindestens eine bekannte Sicherheits-Schwachstelle - 16 Prozentpunkte mehr im Vergleich zum Vorjahr und gleichzeitig der höchste Wert der vergangenen fünf Jahre.

  • Gefahren aus dem Cyberspace

    Das Internet der Dinge (IoT) bietet zahllose neue Möglichkeiten, aber auch Gefahren. Das betrifft keineswegs nur Unternehmen. Verbraucher können gleichfalls in unangenehme Situationen geraten, die von einer mutwillig oder auch unabsichtlich herbeigeführten Störung der miteinander kommunizierenden Maschinen verursacht wurden. Der Mensch als unmittelbare Kontrollinstanz und Impulsgeber wird in diesem Kontext nicht mehr gebraucht. Wie der aktuelle Deloitte-Report "Safeguarding the Internet of Things" zeigt, bieten smarte Autos, Häuser oder auch Devices zahlreiche Angriffsflächen für Hacker-Attacken oder andere Katastrophen jeder Größenordnung. Die Folgen können fatal sein, auch wenn nur eine einzige Komponente versagt oder manipuliert ist. Deshalb sind hier vor allem Wachsamkeit, Risikobewusstsein und Umsicht gefragt.