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Tests


Im Überblick

  • Großer Umfang an Registrierungsdaten

    Nach Angaben von Convios Consulting sind für den privaten E-Mail-Verkehr GMX und Web.de mit zusammen über 50 Prozent Marktanteil bei den privaten Primär-Konten am populärsten. Die PSW Group hat sich die beiden kostenlosen Freemail-Dienste der 1&1 Mail & Media GmbH genauer angesehen - und kann die hohe Beliebtheit nicht völlig nachvollziehen. "Schon von Beginn an zeigen sich Web.de und GMX aufgrund des ständigen Weiterklickens von Werbung, ehe man nach der Registrierung zum Postfach kommt, anstrengend. Auch das Durchlassen unsicherer Passwörter, die Verwendung unsicherer SHA-1-Zertifikate und ein recht großer Umfang an Registrierungsdaten stört", so Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group, und sagt weiter: "Pflichtnewsletter, die nicht abbestellt werden können, sind leider genauso lästig wie die Tatsache, dass bei beiden Diensten eine umfassende Seitenverschlüsselung Glückssache ist."


Im Überblick

  • Googles Geschäft sind Daten

    Mit Gmail hat Internetriese Google einen kostenlosen E-Mail Dienst zum bereits bestehenden Service am Markt. Wer das Angebot nutzt, richtet sich nicht explizit einen Account zum Versenden und Empfangen von E-Mails, sondern einen Google-Account ein, mit dem sämtliche Google-Dienste genutzt werden können. Die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group haben sich Gmail im Test näher angesehen und werten das Angebot hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit ab: "Google ist in erster Linie eine Suchmaschine, die Anzeigen verkauft. Für den Anzeigenverkauf braucht es Nutzerdaten. Und mit jedem Gmail-Account tragen User dazu bei, ihre Nutzerdaten für Google zugänglich zu machen. Das sollte sich jeder bewusst machen, der einen Google-Account eröffnet", sagt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.


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Meldungen: Tests

  • Test des Mail-Angebots von Yahoo

    Scannen und Analysieren von E-Mail-Inhalten, freigiebiges Transferieren von Kundendaten, automatisches Verknüpfen des Mail-Accounts mit dem eigenen Messenger und schwammige Formulierungen in den Rechtstexten: Das kostenlose Mail-Angebot des Internet Giganten Yahoo kommt im Test der IT-Sicherheitsexperten der PSW Group nicht gut weg. Dabei war das Team rund um Geschäftsführer Christian Heutger zu Beginn ihres Tests noch begeistert: Yahoo überzeugt mit leichtem Registrierungsprozess und einfachem Versand und Empfang von E-Mails. Das kostenfreie Angebot hält neben den E-Mail-Standardfunktionen eine gute Auswahl an zusätzlichen Features bereit. Einen positiven, weil sicheren, ersten Eindruck hinterließ insbesondere die sehr gut verschlüsselte Registrierungsseite. "Die Verschlüsselungsparameter sind hier stimmig: TLS 1.2 als aktuelle Protokollversion, ECDHE_RSA für den Schlüsselaustausch und eine starke Cipher (AES_128_GCM) sichern alle Bestandteile dieser Site ab.

  • Schnüffel-Funktionen im Browser

    Mit Microsoft Edge ist seit Windows 10 ein neuer Webbrowser am Markt. Die meisten Internetnutzer greifen inzwischen zwar zu Chrome, dennoch hat die PSW Group Microsofts "Neuen" einem genaueren Test unterzogen - und ist enttäuscht. Sicher und vor allem so privat wie nur möglich surfen User mit Microsoft Edge nämlich nicht! "Das liegt an der Tatsache, dass Edge per Default eine ziemlich unsichere Plaudertasche ist. Der Browser ist sehr austauschfreudig mit den Microsoft-Servern und die Sprachsteuerung Cortana sollte am besten direkt in Windows 10 deaktiviert werden", meint Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.

  • Sicherheitsmessenger Made in Germany

    Mit SIMSme hat die Deutsche Post seit zwei Jahren einen kostenlosen Messenger für iOS, Android und das Windows Phone auf dem Markt, der vertrauensvolle Kommunikation verspricht. Nachdem nun auch die Sicherheitsfeatures kostenfrei und von den Nutzern nicht mehr durch In-App-Käufe erworben werden müssen, haben sich die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group die App der Deutschen Post AG in einem Test genauer angesehen - und sind vollauf zufrieden.

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung per Default

    Standen beim Messenger-Dienst "Line" noch vor einem Jahr überwiegend die Optik und Bedienbarkeit im Fokus - zulasten der Sicherheit, denn Verschlüsselung und Datenschutz waren desaströs - überrascht die App aus Japan die IT-Sicherheitsexperten der PSW in einem jüngsten Test nun mit einem verbesserten Sicherheitskonzept. "Line hat sich offenbar vorgenommen, mehr Sicherheit für seine User zu schaffen - das begrüßen wir sehr! Die ersten wichtigen Schritte hat der Dienst nun getan, indem eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung per Default existiert.

  • Sicherheit und Datenschutz

    Von der NSA für die Hosentasche zu einem hochmodern verschlüsselnden Messenger: So würde Christian Heutger, IT-Sicherheitsexperte und Geschäftsführer der PSW Group, WhatsApp heute bezeichnen: "Seit 2014 hat sich WhatsApp deutlich zum Positiven gewandelt. Mit Einführung einer belastbaren und plattformübergreifenden Ende-zu-Ende Verschlüsselung sämtlicher Inhalte inklusive Multimediadateien und Anrufe hat der Messenger einen riesigen Schritt in Richtung Privatsphäre getan." Noch vor zwei Jahren zeigte sich Heutger entsetzt über den Messenger-Dienst, der mit RC4 einen schwachen Algorithmus und denselben Schlüssel, Initialisierungsvektor sowie HMAC-Schlüssel sowohl für ein- als auch ausgehende Nachrichten nutzte.