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Statistiken


Im Überblick

  • Steigende Verbreitung des "Sextortion"-Phishings

    Mit dem aktuell veröffentlichten Internet Security Report von WatchGuard Technologies für das vierte Quartal 2018 wird einmal mehr deutlich, dass die Angriffsfläche für Cyberbedrohungen breit gefächert ist. Wie die detaillierte Analyse zeigt, stand insbesondere das sogenannte Sextortion-Phishing - also die sexuelle Erpressung via Internet - in den Monaten Oktober bis Dezember 2018 hoch im Kurs. Aber auch der fachliche Austausch von Unternehmen über das Netz geriet spürbar ins Visier der Hacker, wie die dramatisch angestiegene Anzahl der Angriffe auf eine der führenden Webkonferenz-Lösungen im B2B-Bereich eindrucksvoll unterstreicht.


Im Überblick

  • Neue, zielgerichtete Bedrohungstaktiken

    Die Zahl der Malware-Attacken erreicht Rekordhöhe: Für das Jahr 2018 konnte SonicWall 10,52 Milliarden Angriffe verzeichnen. Die Spezialisten der SonicWall Capture Labs konnten zudem insgesamt 391.689 neue Angriffsvarianten identifizieren. Für 19,2 Prozent der Malware-Attacken nutzten Cyberkriminelle nicht-standardisierte Ports. Ein weiteres, noch junges Phänomen: Die Zahl der Angriffe auf IoT-Geräte eskaliert. Sie stieg im Jahr 2018 um 217 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.



Meldungen: Statistiken

  • Gezielte Angriffe und Spähversuche

    Die Gegner im Cyberspace waren in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 extrem fleißig. Das zeigen die Statistiken aus F-Secures weltweitem Netzwerk von Honeypots. Diese verzeichneten in diesem Zeitraum einen vierfachen Anstieg der Aktivitäten für gezielte Angriffe und Spähversuche.

  • Krypto-Miner verdrängen Ransomware

    Malwarebytes veröffentlichte ihren Sicherheitsbericht mit einer Analyse der wichtigsten Malware-Bedrohungen im Jahr 2018. Im Gegensatz zu den vierteljährlichen Berichten von Malwarebytes über Cyber-Kriminalitätstaktiken und -techniken, die Kennzahlen über einen Zeitraum von drei Monaten vergleicht, betrachtet der jährliche State of Malware-Bericht Januar bis November 2018 mit dem gleichen Zeitraum im Jahr 2017. Das Sicherheitsunternehmen vergleicht dabei die von Forschern gesammelten Erkenntnisse mit Daten, die von Honeypots, virtuellen Sandboxes und der eigenen Telemetrie für Geschäfts- und Konsumgüter gesammelt wurden, um die wichtigsten Bedrohungen für das Jahr und Trends in Bezug auf Volumen und Verteilung zu identifizieren.

  • Report erkennt 480 neue Bedrohungen pro Minute

    Der neue McAfee Labs Threats Report untersucht die Entwicklungen von Cyber-Angriffen des dritten Quartals 2018. Der Report verzeichnet durchschnittlich 480 neue Bedrohungen pro Minute und einen starken Anstieg jener Malware, die auf IoT-Geräte abzielt. Auch Krypto-Mining-Malware steigt um weitere 71 Prozent an und der Finanzsektor registrierte einen 20-prozentigen Anstieg an Cyber-Angriffen und Datenverlusten. "Cyber-Kriminelle zielen darauf ab, sich sowohl neue als auch alte Schwachstellen zur Waffe zu machen. Gleichzeitig gibt es immer mehr verfügbare Dienste in Untergrundmärkten, die ihre Wirksamkeit drastisch erhöht haben", sagt Christiaan Beek, Lead Scientist bei McAfee. "Solange Lösegelder gezahlt werden und relativ einfache Angriffe, wie Phishing-Kampagnen, erfolgreich sind, werden Cyber-Kriminelle diese Techniken weiterhin einsetzen. Die Verfolgung aktueller Malware-Trends in den Untergrundmärkten und versteckten Foren ermöglicht es Cyber-Sicherheitsverantwortlichen sich gegen aktuelle Angriffe zu verteidigen und diesen in der Zukunft einen Schritt voraus zu sein."

  • Unsichere SSL-Verschlüsselungsprotokolle

    WatchGuard Technologies hat ihren Internet Security Report für das dritte Quartal 2018 veröffentlicht. Dieser zeigt deutlich die zunehmende Verbreitung von Malware: Zum ersten Mal überhaupt hat es dabei auch eine Mac-basierte Variante in die Top Ten geschafft. Darüber hinaus verzeichnete WatchGuard im asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum mehr Malware-Treffer als in jeder anderen geografischen Region. Zudem offenbart sich, dass 6,8 Prozent der 100.000 weltweit führenden Webseiten noch alte, unsichere SSL-Verschlüsselungsprotokolle akzeptieren.

  • Krypto-Miner überflügeln Ransomware

    Im Jahr 2018 ist die Anzahl bösartiger Krypto-Mining-Software um 83 Prozent gestiegen, wie ein aktueller weltweiter Report von Kaspersky Lab zeigt. In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres konnten bereits über 5 Millionen Online-Attacken verzeichnet werden. Im gleichen Zeitraum waren es im Vorjahr noch 2,7 Millionen. Laut Kaspersky Lab ist dieser Krypto-Goldrausch unter Cyberkriminellen insbesondere auf die Installation und Verwendung nicht lizenzierter Software und Inhalte durch Nutzer zurückzuführen. Damit überflügeln schädliche Krypto-Miner sogar Ransomware, die Hauptbedrohung der vergangenen Jahre.