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Statistiken


Im Überblick

  • Höchststand der Bedrohungsaktivität

    Experten von Kaspersky Lab haben im ersten Quartal dieses Jahres eine Welle neuer APT-Aktivitäten entdeckt - hauptsächlich in Asien, wo mehr als 30 Prozent der beobachteten Bedrohungsoperationen stattfanden. Auch im Nahen Osten identifizierten die Cybersicherheitsexperten auffällig viele Bedrohungsaktivitäten, bei denen eine Reihe neuer Techniken zum Einsatz kam. Diese und andere Trends behandelt ein aktueller Bericht von Kaspersky Lab über die APT-Bedrohungslage für das erste Quartal. Im ersten Quartal des Jahres 2018 erkannten die Cybersicherheitsexperten weiterhin Cyberaktivitäten von APT-Gruppen, die unter anderem Russisch, Chinesisch, Englisch und Koreanisch sprechen.


Im Überblick

  • Attacken, die über Exploits erfolgen

    Die Anzahl der Internetnutzer, die bei Exploit-basierten Attacken im ersten Quartal 2018 über Microsoft-Office-Dokumente angegriffen wurden stieg im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres 2017 um mehr als das Vierfache an. Fast jede zweite (47 Prozent) Exploit-Attacke wurde im Zeitraum Januar bis März 2018 mittels Microsoft Office durchgeführt; das entspricht einem doppelt so hohen Wert wie im selben Zeitraum des Vorjahres. Dieser Trend geht aus dem Malware-Report von Kaspersky Lab für das erste Quartal 2018 hervor. Ob profitorientierte Cyberkriminelle oder hoch entwickelte staatlich unterstützten Akteure: Attacken, die über Exploits erfolgen, sind bei Angreifern deswegen so beliebt, weil sie keine zusätzliche Interaktion des Nutzers erfordern, um gefährlichen Code direkt auf ein Opfersystem auszuliefern. Eine Schwachstelle oder eine Sicherheitslücke in einem Programm wie Office, dem Browser oder Adobe Flash reicht hierfür aus.


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Meldungen: Statistiken

  • Cybercrime-Angriffsmethoden: noch mehr Schaden

    Fortinet hat die Ergebnisse ihres aktuellen "Global Threat Landscape Reports" veröffentlicht. So entwickeln Cyber-Kriminelle ihre Angriffsmethoden rasant weiter, um noch erfolgreicher zuschlagen und Infektionen schneller verbreiten zu können. Während Ransomware weiterhin Unternehmen zu schaffen macht, nutzen einige Cyber-Kriminelle jetzt bevorzugt gekaperte Systeme für Krypto-Instanzen anstatt Lösegeld zu erpressen.

  • Verstärkungsangriffe wieder populär?

    Die Experten von Kaspersky Lab haben im ersten Quartal 2018 die am längsten andauernde DDoS-Attacke seit Ende des Jahres 2015 gemessen - mit einer Dauer von 297 Stunden (mehr als 12 Tage). Weitere Trends aus dem aktuellen DDoS-Report von Kaspersky Lab sind: einAnstieg bei Verstärkungsangriffen und der Aktivität alter und neuer Botnetze, sowie die Rückkehr von Deutschland in die Top-10 derjenigen Länder, die die meisten für DDoS-Angriffe verwendeten C&C-Server hosten. Laut Kaspersky-Report haben DDoS-Botnetze im ersten Quartal 2018 Web-Ressourcen in 79 Ländern weltweit attackiert. Erneut führen China, die USA und Südkorea die Liste der am stärksten betroffenen Länder an. Das gilt sowohl für die Anzahl der Server, die den Angreifern zur Verfügung stehen, als auch für die Anzahl der dort gehosteten Websites und Services. Hong Kong und Japan haben inzwischen die Niederlande und Vietnam aus den Top-10 der am stärksten betroffenen Länder verdrängt. Deutschland liegt hier auf dem achten Platz.

  • Zugang zu vertraulichen Daten

    Der 23. "Microsoft Security Intelligence Report" (SIR) zeigt, dass Angreifer zunehmend nach einfachen Wegen für ihre Angriffe auf IT-Infrastrukturen, Firmennetze und Rechner suchen. Dazu gehört das Social Engineering: Hacker versuchen Zugang zu vertraulichen Daten, Geräten oder Netzwerken über den persönlichen Kontakt zu bekommen. Erfolgt diese Manipulation per E-Mail oder Telefon spricht man vom Phishing. Phishing war im zweiten Halbjahr 2017 die häufigste Bedrohung in der E-Mail-Kommunikation über Office 365 mit einem Anteil von mehr als 50 Prozent. Aufwändigere Methoden wie das Umgehen von Sicherheitsmaßnahmen, etwa über Trojaner, fallen dagegen mit nur drei Prozent Anteil weniger ins Gewicht.

  • Ausführung von Schadcode

    Der "WatchGuard Internet Security Report" für das vierte Quartal 2017 zeigt ein ernüchterndes Bild: Nicht nur gab es im Vergleich zum vorherigen Quartal eine 33-prozentige Zunahme bei den Malware-Attacken - die Anzahl spezieller "Zero-Day"-Angriffe stieg sogar um 167 Prozent. Hierbei alarmiert erneut, dass 46 Prozent aller Malware-Angriffe von herkömmlichen, signaturbasierten Antiviren-Lösungen nicht erkannt wurden. Weitere Erkenntnis: Cyberkriminelle setzen zur Ausführung von Schadcode zunehmend auf Word-Dokumente - ganz ohne Makros. Stattdessen wird das "Microsoft Dynamic Data Exchange" (DDE)-Protokoll in Verbindung mit PowerShell-Befehlen missbraucht. Dem Report liegen die Log-Daten von 40.000 Firebox-Appliances zugrunde, die weltweit bei kleinen und mittleren Unternehmen sowie dezentral agierenden Organisationen im Einsatz sind und deren IT-Infrastruktur schützen. Diese Daten fließen ab sofort auch in das neue Online-Visualierungs-Tool "Threat Landscape" ein, das neben der schnellen und aktuellen Übersicht über die weltweite Bedrohungssituation auch detaillierte Informationen zur Menge, Art und länderspezifischen Verteilung der Angriffe liefert.

  • Zunehmende Aktivität von Krypto-Minern

    Zwar sank die Anzahl der einzelnen entdeckten Installationspakete im Jahr 2017 um 32,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, dennoch bereitete mobile Malware Nutzern weltweit große Probleme. Mit neuen Funktionen und Methoden zur Monetarisierung versuchten mobile Werbetrojaner Opfer zunehmend in die Falle zu locken. Die Entdeckungsrate von Installationspaketen mobiler Ransomware nahm sogar um 108,3 Prozent zu. Diese Ergebnisse gehen aus dem aktuellen Report "Mobile Malware Evolution 2017" von Kaspersky Lab hervor. "Die mobile Bedrohungslandschaft entwickelt sich in direkter Verbindung zu dem, was im globalen Mobilfunkmarkt passiert", so Roman Unuchek, Sicherheitsexperte bei Kaspersky Lab. "Momentan sind mobile Werbetrojaner, die Root-Rechte ausnutzen, rückläufig, aber wenn neue Versionen der Android-Firmware verwundbar sind, gibt es wiederum neue Möglichkeiten und wir sehen wieder ein Wachstum. Gleiches gilt für Kryptowährungen - mit der weltweit zunehmenden Aktivität von Krypto-Minern erwarten wir weitere Modifikationen von mobiler Malware mit Mining-Modulen, auch wenn die Leistungsfähigkeit von mobilen Geräten nicht so hoch ist."