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18.07.17 - IT Security-Telegramm


Ende Juni gab es erneut eine Ransomware-Angriffswelle, die sich rasant verbreitet. Die Attacke erinnert stark an die Ransomware WannaCry, die erst im Mai weltweit für Chaos sorgte
Unter dem Namen Petya (auch GoldenEye oder NotPetya) verbreitet sich die neue Ransomware-Attacke: Die Schadsoftware nutzt unter anderem eine Schwachstelle in Computersystemen aus, auf die bereits WannaCry und deren Nachfolger EternalRocks zugegriffen haben



18.07.17 - Evolution von Ransomware: Wenn eine ungepatchte Maschine Tausende infizieren kann
Der Ausbruch der Petya-Ransomware ist das jüngste Ereignis in einer Ära der Ransomware, die vor einigen Wochen durch den WannaCry-Ausbruch angeführt wurde. Aber Petya hat die Gefahr noch einmal verschärft, indem es eine Methode nutzt, um eigentlich gepatchte Maschinen zu infizieren. Ransomware war ursprünglich darauf ausgelegt, Tausende von einzelnen Systemen zu infizieren und gegen Bezahlung den Nutzern wieder Zugriff zu gewähren. Die Auswirkungen solcher Ransomware-Kampagnen waren immer eingeschränkt, weil die Verteilungsmethode - Phishing-E-Mails - immer Zeit brauchte, um an Dynamik zu gewinnen.

18.07.17 - Ransomware Petya nutzt WannaCry-Sicherheitslücke
Unter dem Namen Petya (auch GoldenEye oder NotPetya) verbreitet sich die neue Ransomware-Attacke. Die Schadsoftware nutzt unter anderem eine Schwachstelle in Computersystemen aus, auf die bereits WannaCry und deren Nachfolger EternalRocks zugegriffen haben: EternalBlue. WannaCry erreichte über 230.000 Computer in mehr als 150 Ländern. Petya könnte ein ähnliches Ausmaß annehmen. Wer ist von Petya betroffen? Die ersten Übergriffe von Petya erfolgten in der Ukraine, wo die staatliche Infrastruktur einschließlich staatlicher Banken oder PCs von Ministern sowie Energieunternehmen getroffen wurden. Der Angriff hatte außerdem Auswirkungen auf Transportunternehmen und den Atomreaktor Tschernobyl.

18.07.17 - So konnte sich die Petya-ähnliche Malware Diskcoder.C verbreiten
Ende Juni traf eine neue Cyberattacke zahlreiche Computersysteme weltweit. Im Kern des Angriffs stand eine Malware, die der Ransomware Petya ähnelt. Inzwischen wurde die vor allem in der Ukraine verbreitete Buchhaltungssoftware M.E.Doc als Ursprung der Attacke identifiziert. Eset hat die Backdoor, die die Cyberkriminellen in die Software einschleusten, analysiert. Dabei konnte Eset neue Erkenntnisse über die Verbreitung der Malware gewinnen, die Eset als Win32/Diskcoder.C erkennt. Hacker zeigen tiefes Verständnis des verwendeten Programms: Die Eset Analyse der Backdoor in M.E.Doc zeigt, dass die Hacker ihren Angriff sorgfältig planten und ausführten. Um die Sicherheitslücke in das Programm einzuschleusen, müssen sie sich Zugriff zum Quellcode des Programms verschafft und sich ausführlich mit ihm befasst haben. Außerdem erlangten sie Zugriff auf den Server, über den die Software bereitgestellt wurde.

18.07.17 - Neue Ransomware-Angriffswelle: Unabhängig davon, ob es sich bei der neuen Ransomware um eine Petya-Variante oder eine neue Ransomware-Familie handelt, verhält sich diese Ransomware anders, als andere Verschlüsselungstrojaner
Ende Juni gab es erneut eine Ransomware-Angriffswelle, die sich rasant verbreitet. Die Attacke erinnert stark an die Ransomware WannaCry, die erst im Mai weltweit für Chaos sorgte. Die Forscher des Sicherheitsspezialisten Trustwave gehen davon aus, dass sich auch diese Ransomware, bei der sich um eine Variante des Verschlüsselungstrojaners Petya handeln könnte, sehr schnell global verbreiten wird. Derzeit ist unklar, ob es sich wirklich um eine Petya-Variante oder eine bisher unbekannte Ransomware-Variante handelt. Auf jeden Fall nutzt die neue Ransomware die gleiche Schwachstelle aus, über die sich auch die WannaCry-Ransomware verbreiten konnte. Die Ransomware verwendet den EternalBlue-Exploit, der eine Schwachstelle im SMB-Protokoll von Windows ausnutzt. Microsoft hat diese Schwachstelle bereits im März im MS17-010 Bulletin gepatcht. Die neue, erfolgreiche Angriffswelle zeigt, dass viele Unternehmen und Organisationen diesen Patch noch nicht installiert haben.


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