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IoT-Automatisierung, nicht nur Sicherung


Prognosen für 2017: Automatisierte IoT-Sicherheit, detaillierte Netzwerkinformationen und das Jahr der Zusammenarbeit
Netzwerk-Störungen oder Malware auf diesen Geräten führen zu massiven Herausforderungen für das IT-Personal, da die Sicherheitslücke zunächst identifiziert werden muss, bevor sie behoben werden kann


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Automatisierte IoT-Sicherheit, detaillierte Netzwerkinformationen und das Jahr der Zusammenarbeit – mit diesen Herausforderungen im Netzwerk-Management sehen sich IT-Spezialisten 2017 konfrontiert. Im Folgenden senden wir Ihnen vier Prognosen von Aruba, ein Hewlett Packard Enterprise Unternehmen für das Jahr 2017.

Bereits seit einigen Jahren kann man den Begriff Internet der Dinge nicht mehr umgehen. Analysten schätzen, dass allein 2016 bis zu 5,5 Millionen neue "Dinge” täglich mit Netzwerken verbunden wurden. Gartner prognostiziert zudem, dass es im Jahr 2020 21 Milliarden vernetzte Geräte geben wird. Ob sie wollen oder nicht, für IT-Spezialisten ist es jetzt an der Zeit, sich zu überlegen, wie man mit der Anzahl an neuen Geräten in Netzwerken umgehen soll, ohne die Bandbreite zu drosseln oder exorbitante Kosten zu verursachen.

Die bisherigen Diskussionen fokussierten sich meist auf die Sicherheit dieser zahllosen Verbindungen. Für Angreifer bieten Mobilgeräte – welche die Spitze der IoT-Revolution bilden – den einfachsten Weg, um an sensible Firmendaten heranzukommen.

Netzwerk-Störungen oder Malware auf diesen Geräten führen zu massiven Herausforderungen für das IT-Personal, da die Sicherheitslücke zunächst identifiziert werden muss, bevor sie behoben werden kann. Letztes Jahr brauchte es durchschnittlich fünf Monate, bis eine Sicherheitslücke entdeckt wurde.

Die Sicherheitsinfrastrukturen müssen daher besser zusammenarbeiten, um diese Gefährdungen zu identifizieren, zu analysieren und zu beheben, um so Entlastung zu schaffen und nicht jedes Problem individuell angehen zu müssen.

Prognose 1: In den nächsten zwölf Monaten werden IT-Spezialisten vermehrt auf automatisierte Sicherheitsprozesse umstellen, um sich vor den Bedrohungen des IoT zu schützen.

Netzwerkverhalten vorhersagen
Automatisierte Sicherheitslösungen sind für den Schutz von Netzwerken unerlässlich. Wenn einzelne Geräte bereits gefährdet sind, besteht die Notwendigkeit, dass mittels bestimmter Werkzeuge parallel vorhergesagt werden kann, wann ein Angriff wahrscheinlich ist.

Besonderes Aufsehen erregte 2016 der Botnet-Angriff auf 25.000 CCTV Kameras und digitale Videorecorder, der die Website eines Schmuckhändlers lahmlegte. Es war nur einer von vielen Angriffen auf internetfähige Geräte.

Wenn die IT in der Lage gewesen wäre, die Spitze des Datenverkehrs auf den CCTV-Kamera-Ports zu identifizieren – mit dem Einsatz von NMAP Port Scanning – hätte das Problem vielleicht umgangen werden können.

Um über grundlegendes Netzwerkmanagement hinaus zu diesem voraussagenden Modell zu gelangen, ist Transparenz oberstes Gebot.

Prognose 2: IT-Spezialisten werden zunehmend detailliertere Informationen zu den Geräten in den Netzwerken fordern, um zu ermitteln, welche Geräte oder Dienste auf den Ports angegriffen werden. Das führt zu einer Überprüfung der Protokolle und Softwaretools, die zum Aufbau von IoT-fähigen Netzwerken erforderlich sind.

Analytics und Indoor Location-Services
Standortbasierte Anwendungsmöglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren als neue Marketing-Möglichkeit aufgetan. Unternehmen gehen jetzt noch einen Schritt weiter und greifen auf den Einsatz von Analytics zurück. So kann mithilfe von Daten noch weiter bestimmt werden, wie viel Zeit Kunden mit welchen Tätigkeiten verbringen und wie man dieses Wissen zu seinen Gunsten ummünzen kann.

Durch Standortdienste sind Unternehmen in der Lage, allgemeine Trends und Verhaltensweisen nachzuverfolgen. Diese sind nicht nur darauf beschränkt, zu analysieren, wie sich Menschen durch ein Gebäude bewegen und wo sie sich überwiegend aufhalten. Diese Erkenntnisse können die Grundlage für die Gestaltung des Gebäudes bieten und Aufschluss darüber geben, wo beispielsweise die Internetbandbreite erhöht werden muss.

Da viele Unternehmen die Integration von gerätebasierten und infrastrukturbasierten Standortdiensten verlangen, sammeln sie eine riesige Menge an erforderlichen Daten. Diese bilden ein außerordentlich mächtiges Werkzeug zur Effizienzsteigerung innerhalb des Unternehmens. Dadurch verschaffen sie sich einen Vorsprung zur Konkurrenz – was wiederum andere ermutigt nachzuziehen.

Prognose 3: In diesem Jahr werden Unternehmen zunehmend mit Hilfe von Analytics arbeiten, um zu ermitteln, wie die Informationen, die sie durch Standortdienste erfassen, am besten genutzt werden können.

Integration von Anwendungen von Drittanbietern in das Netzwerk zur Bereitstellung von IoT-fähigen Mobile-First-Netzwerken

Jedes Jahr werden IT-Profis mit den Herausforderungen konfrontiert, die durch neue mobile Technologien entstehen. Mit dem bereits angesprochenen Anstieg an IoT-Geräten werden diese weiter zunehmen.

Die Forderungen der Anwender nach flexiblen Arbeitsoptionen entwickeln und verändern sich kontinuierlich. Die IT ist zunehmend unter Druck, diese Trends zu erkennen und die Zufriedenheit und Produktivität der Nutzer sicherzustellen. Dafür benötigen IT-Profis individualisierte Funktionen in ihren Netzwerken.

Prognose 4: 2017 verspricht das Jahr der Zusammenarbeit zu werden. Anwendungen von Drittanbietern in Netzwerke zu integrieren und dadurch offenere, softwarebasierte Netzwerkplattformen entstehen zu lassen, wird daher von erhöhter Wichtigkeit sein.
(Aruba: ra)

eingetragen: 23.01.17
Home & Newsletterlauf: 16.02.17


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Meldungen: Hintergrund

  • Was wird das Jahr 2017 bringen?

    Was sind die heißen Themen und wichtigsten Trends im IT-Sicherheitsbereich? Die Sicherheitsexperten von Rapid7 wagen eine Vorhersage. Corey Thomas, President und CEO, Rapid7, prognostiziert: "Wir werden bei den Anbietern von Sicherheitssystemen eine weitere Konsolidierung erleben. Mit dem Schwerpunkt auf höherer Produktivität werden sich Unternehmen von unterschiedlichen Punktlösungen, die nur für ein Problem geeignet sind, auf Lösungen zubewegen, die die gesamte IT-Umgebung abdecken. Dies wird die Anbieter im Sicherheits- und IT-Bereich zu mehr Integration, Konsolidierung und Kooperation motivieren. Es wird immer offensichtlicher, dass Fachkräfte aus dem IT- und Sicherheitsbereich es mit einer geringeren Zahl von Lösungen zu tun haben möchten, die einfacher zu verwenden sind."

  • Vorteile der Flash-Speichertechnologie

    In den letzten Jahren gab es im Bereich der Datenrettungs- und Datenspeichertechnologie ein enormes Wachstum bei den schnelleren Flash-Speichern und bei hyperkonvergenten Speichertechnologien, ebenso wie eine Verbreitung von Ransomware-Fällen, berichtet Kroll Ontrack. Für das Jahr 2017 und darüber hinaus sind weitere Technologiewechsel in den Rechenzentren, eine höhere Datenverschlüsselung und ein stärkeres Augenmerk auf Informationssicherheit in Unternehmen zu erwarten. Unsere persönlichen Geräte werden immer kleiner und können immer mehr Daten speichern - gleiches trifft auch auf die Speichertechnologien für Unternehmen zu. Flash-Speicher werden den Markt auch weiterhin in rasantem Tempo verändern. Obwohl die Kosten für SSD weiterhin höher liegen als für die alten Speichertechnologien, setzen viele Unternehmen dennoch auf einen hybriden Ansatz. Kroll Ontrack konnte seit 2014 einen Anstieg um 239 Prozent bei Datenrettungsaufträgen von Hybrid-Laufwerken feststellen.

  • Umsetzung von eID-Anwendungen im Projekt

    Im Rahmen der Strategie Europa 2020 unterstützt die Europäische Union mit der Connecting Europe Facility (CEF) Vorhaben von gemeinsamem Interesse für transeuropäische Netze. In Abstimmung mit dem Bundesinnenministerium haben sich acht deutsche Projektpartner um eine Co-Finanzierung beworben, um die deutsche eID-Infrastruktur, die auf der Nutzung der eID-Funktion des Personalausweises basiert, gemäß der eIDAS-Verordnung für eine europaweite Nutzung zu öffnen. Das Konsortium, bestehend aus Hochschule Harz, HSH Kommunalsoftware, SIXFORM, AKDB, Bundesdruckerei, OpenLimit, MTG und Governikus als Projektkoordinator, wird im Laufe der kommenden Monate im Projekt TREATS (TRans-European AuThentication Services) auf Basis konkreter Anwendungsfälle die Interoperabilität zu europäischen eID-Infrastrukturen herbeiführen.

  • Mathematische Analysemethoden

    Um die Sicherheit von Computerprogrammen und Hardware zu erhöhen, braucht es mathematische Analysemethoden. Dank eines Forscherteams um Krishnendu Chatterjee in einem vom Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Projekt werden diese Methoden in Zukunft deutlich schneller sein. Sicherheitslücke in Programm entdeckt, Update dringend empfohlen. Schlagzeilen wie diese erreichen uns derzeit wöchentlich. Oft wird schon zum Verkaufsstart eines neuen Programms ein umfangreiches Update angeboten, das Kinderkrankheiten behebt. Das bringt vielerlei Probleme, öffentliche Institutionen aber auch Unternehmen leiden unter der Unsicherheit und sind immer wieder Hacker-Angriffen ausgesetzt. In immer mehr sensiblen Bereichen wird Software eingesetzt, deren Versagen im Extremfall sogar lebensgefährlich wäre. Nicht alle Bereiche sind gleichermaßen betroffen, viele Computersysteme laufen wie das sprichwörtliche Schweizer Uhrwerk, vor allem Hardware ist in der Regel sehr verlässlich, eher auf der Software-Seite gibt es Probleme.

  • Neue Dimension der Cyber-Security

    Die Bedrohungslage für die IT-Sicherheit wird sich substanziell verschärfen, meint Software-Anbieter CyberArk. Gründe sind die verstärkte Cloud-Nutzung, Weiterentwicklungen bei der Künstlichen Intelligenz und Hacker-Kooperationen. Und täglich grüßt das Murmeltier: Jedes Jahr von neuem beleuchten Hersteller und Marktforscher einzelne Sicherheitstrends – für 2017 etwa die isolierte Zunahme von Ransomware- oder DDoS-Attacken. "Das ist alles schön und gut, verkennt aber die Tatsache, dass sich die Bedrohungslandschaft nicht einfach, wie bisher, inkrementell verändern wird", betont Michael Kleist, Regional Director DACH bei CyberArk in Düsseldorf. "Vielmehr verstärken sich grundlegende Trends gegenseitig und führen in naher Zukunft zu einer drastischen Erhöhung der Gefährdungslage."