- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Hintergrund

Angriffe auf das Internet der Dinge (IoT)


Avast prognostiziert erste Cyber-Angriffe durch Künstliche Intelligenz für 2018
Erste Attacken basierend auf maschinellem Lernen, eine Welle von Krypto-Mining-Malware und zunehmende Gefahren für mobile Geräte sind laut Avast die Top-Bedrohungen in diesem Jahr

- Anzeigen -





Avast hat ihren Sicherheitsreport für 2018 vorgestellt. Daraus geht hervor, dass in diesem Jahr verstärkt eine Kombination aus neuen und traditionellen Sicherheitsbedrohungen auftreten wird, darunter auch erste Angriffe, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren. Darüber hinaus werden sich Massenattacken, Erpressertrojaner, vermehrte Angriffe auf das Internet der Dinge (IoT), Krypto-Mining-Malware und Attacken auf Services, die auf der Blockchain-Technologie basieren, häufen.

Der Report berichtet außerdem über zunehmend ausgefeiltere Supply-Chain-Attacken, gemeinsam mit der Zunahme von dateiloser Malware, dem Diebstahl persönlicher Daten und bereits bekannten mobilen Bedrohungen wie beispielsweise Banking-Trojaner.

"Die wachsende Anzahl von Open Source Frameworks für maschinelles Lernen, in Verbindung mit sinkenden Preisen für leistungsstarke Hardware, eröffnen Cyberkriminellen neue Möglichkeiten. Sie können jetzt auch maschinelle Lerntechnologien nutzen, um die ebenfalls auf selbstlernender Software basierenden Algorithmen der Sicherheitsfirmen zu überlisten", sagt Ondrej Vlcek, CTO & EVP bei Avast. "Wir gehen davon aus, dass Internetkriminelle künstliche Intelligenz so einsetzen werden, dass sie damit nicht nur Malware-Attacken, sondern auch ausgeklügelte Phishing-Kampagnen durchführen können."

Die Experten der Avast Threat Labs erwarten außerdem, dass viele der Sicherheitsbedrohungen, die bereits 2017 beobachtet wurden, auch weiterhin eine Gefahr für Unternehmen, persönliche Daten und die Privatsphäre der Nutzer darstellen, indem PCs, Smartphones und IoT-Geräte angegriffen werden.

Die Sicherheitsexperten prognostizieren dabei eine besorgniserregende Veränderung bei der Durchführung der Attacken in 2018: Supply-Chain-Angriffe werden sich häufen und Schwachstellen von RSA-Keys können missbraucht werden, um Daten zu stehlen und signierte Daten mit verseuchten Inhalten zu infizieren.

Avast verweist in seinem Report darauf, dass Internetkriminelle erpresserische Software häufiger einsetzen werden. Durch den vermehrten Einsatz von Blockchain-basierten Services werden auch die darauf basierenden Attacken zunehmen, ebenso wie verstärkt dateilose Malware verwendet werden wird. Die steigende Beliebtheit von Kryptowährungen bringt auch eine Vielzahl von betrügerischen Machenschaften mit sich wie beispielsweise Krypto-Mining-Malware oder den Diebstahl von Kryptowährungen.

In Sachen mobiler Gefahren waren 2017 Downloader, Rooter und gefälschte Apps die größten Bedrohungen für Smartphone-Nutzer. Avast sieht Tendenzen, dass im Jahr 2018 gefälschte Apps zunehmen, ebenso wie mehr Banking-Trojaner und Ransomware auftauchen werden. (Avast: ra)

eingetragen: 13.02.18
Newsletterlauf: 09.04.18

Avast Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Hintergrund

  • Zunehmend Unternehmen im Fokus

    Fast drei Viertel des Jahres 2018 liegt bereits hinter uns und das Gros der Vorhersagen zur Cybersicherheit, die wir Ende 2017 machten, haben sich leider bereits erfüllt. Von Cryptojackern, die zu einer echten Bedrohung für Unternehmen werden, anstatt nur ein Ärgernis für Privatanwender zu sein, über Hardware-Schwachstellen, bis hin zu IoT-Bedrohungen, die an Komplexität zugenommen haben, hatte das Jahr 2018 bislang einiges zu bieten. Es lohnt sich abzugleichen, wie präzise der Blick in die Kristallkugel war.

  • Komplette Surfprofile beim US-Konzern

    Bereits seit Jahren ist bekannt, dass sich DNS-Anfragen leicht auslesen und manipulieren lassen: "Kriminelle können beispielsweise nicht nur sehen, welche Internet-Dienste ihr Opfer nutzt, sondern sind auch in der Lage, dessen Internet-Zugriffe auf eine Phishing-Seite umzuleiten, um persönliche Daten auszulesen", verdeutlicht Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group, die Problematik. Immerhin: Mit dem DoT und dem DoH-Ansatz stehen bereits zwei Möglichen bereit, die dem DNS mehr Sicherheit spendieren könnten. Die IETF, eine Organisation, die sich mit der technischen Weiterentwicklung des Internets befasst, präferiert die DoH-Spezifikation und möchte sie endlich standardisieren. Damit sollen die Browser-Entwickler und Content Delivery-Netze DNS künftig einpacken und absichern.

  • Das vernetzte Auto: Chancen und Risiken

    Menschen lieben ihre Autos, gerade die Deutschen. Ist es an der Zeit den langjährigen Gefährten gegen "einen Neuen" einzutauschen, kann der Abschied schwer fallen. Inzwischen erleichtern eine Vielzahl cooler Gadgets und Ausstattungs-Features von der beheizten Armlehne bis hin zu Instant Messaging und Augmented Reality das Umsteigen. Selbstfahrende Autos sind der nächste Schritt innerhalb dieser Entwicklung. Obwohl man sich durchaus eine gesunde Portion Skepsis bewahren darf, nicht nur angesichts dieser Episode aus der Serie Silicon Valley in der einer der Hauptcharaktere dank eines selbstfahrenden Autos in einem versiegelten Container unwillentlich nach Asien verschifft wird.

  • Black Hats sind die Bösen, die Cyberkriminellen

    Malwarebytes hat in ihrer weltweiten Studie "White Hat, Black Hat und das Aufkommen von Gray Hat - die tatsächlichen Kosten von Cyber-Kriminalität" unter anderem auch herausgefunden, dass Sicherheitsexperten in Deutschen Unternehmen im Vergleich unterbezahlt sind. Für viele Hacker ein Grund, sich der scheinbar lukrativeren Cyberkriminalität zuzuwenden. In einem aktuellen Hintergrundbericht zu Black Hats (Cyber-Kriminellen) wirft Malwarebytes einen detaillierten Blick auf Gründe, die Cyber- und Sicherheitsexperten auf die "dunkle Seite" ziehen.

  • Cyber-Sicherheit: Der Mensch als Schlüsselfaktor

    Jeder sechste Mitarbeiter würde auf eine gefälschte E-Mail der Chefetage antworten und sensible Unternehmensinformationen preisgeben. Das hat eine Befragung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ergeben. Informationen über Zuständigkeiten im Unternehmen, zur Zusammensetzung von Abteilungen, internen Prozessen oder Organisationsstrukturen, die über das sogenannte Social Engineering gewonnen werden, sind für Cyber-Kriminelle wertvolle Grundlage zur Vorbereitung von gezielten Angriffen auf das Unternehmen.