- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Hintergrund

Grundsätze zur Datenverschlüsselung


Die Leitsätze der BSA | The Software Alliance bieten Regierungen einen Rahmen für die Bewertung von Gesetzgebungsvorschlägen zur Verschlüsselung
Mit den von der BSA definierten Verschlüsselungsgrundsätzen liegt ein Maßnahmenkatalog vor, der die Debatte über die Verschlüsselung unterstützen soll

- Anzeigen -





Im Bemühen um die Unterstützung der EU-Minister bei ihren Beratungen über die Ausgewogenheit zwischen Verbraucherdatenschutz und Netzwerksicherheit veröffentlichte die BSA | The Software Alliance neue Verschlüsselungsgrundsätze zur Analyse der entsprechenden Rechtsvorschriften und politischen Gesetzgebungsvorschlägen. Durch Berücksichtigung der Bedürfnisse und Anforderungen aller Seiten zielen diese Verschlüsselungsgrundsätze darauf, für Gesetzgeber und alle anderen Interessengruppen eine gemeinsame Grundlage in der Diskussion über Verschlüsselung zu schaffen.

"Mit diesen Grundsätzen kommen wir in der Debatte einen konkreten Schritt voran", so Victoria Espinel, President und CEO der BSA | The Software Alliance. "Die optimale Ausgestaltung der Verschlüsselung ist enorm wichtig. Verschlüsselungstechnologien schützen nicht nur unsere persönlichen Daten, sondern auch wichtige Infrastrukturen wie weltweite Transport- und Finanzsysteme, Stromnetze und Wasserversorgungssysteme. Gleichzeitig müssen wir die Strafverfolgungsbehörden in die Lage versetzen, Kriminelle und Terroristen zu stoppen, damit wir in einer möglichst sicheren Welt leben können. Unsere Grundsätze dienen als Objektiv, durch das Gesetzgebungsvorschläge zur Verschlüsselung betrachtet werden können und anhand deren sichergestellt ist, dass alle Aspekte der Thematik berücksichtigt sind."

Mit den Verschlüsselungsgrundsätzen sind alle Seiten aufgerufen, konstruktiv zusammenzuarbeiten und Gesetzgebungsvorschläge hinsichtlich deren Auswirkungen auf folgende Bereiche zu bewerten.

>> Verbesserung der Datensicherheit: Anbietern von Datendiensten, beispielsweise von Diensten für das Speichern, Verwalten oder Übermitteln von personenbezogenen Daten oder Unternehmensdaten muss gestattet sein, die jeweils beste verfügbare Technologie einzusetzen, um Angriffe auf Daten beziehungsweise Organisationen und Personen, die diese Diensten nutzen, abzuwehren.

>> Stärkung der Strafverfolgung und Terrorismusbekämpfung: Strafverfolgungsbehörden sollten vorbehaltlich der entsprechenden Datenschutzrechte und Grundfreiheiten die besten verfügbaren Ressourcen, Informationen und Instrumente nutzen können, um terroristische und kriminelle Handlungen zu verhindern und diese strafrechtlich zu verfolgen.

>> Förderung des Datenschutzes: Menschen haben ein Recht auf Sicherheit im öffentlichen, privaten und beruflichen Umfeld und bei ihren Interaktionen.

>> Schutz von vertraulichen staatlichen Informationen: Behörden auf Bundes-, Länder- und Gemeindeebene sollten sicherstellen, dass die Daten, die ihnen vorliegen, gegen Bedrohungen aus dem In- und Ausland geschützt sind.

>> Unterstützung für Innovationen: Entwickler und Anbieter von innovativen Datensicherheitstools sollten in der Lage sein, technologische Produkte und Tools für die digitale Sicherheit ohne staatliche Vorgaben zu entwerfen.

>> Verteidigung von kritischen Infrastrukturen: Anbieter von grundlegenden Versorgungsleistungen wie Banken, Gesundheitsanbieter, Strom- und Wasserversorgungsunternehmen und andere Anbieter von kritischen Infrastrukturen sollten ihren Benutzern die besten Sicherheitstechnologien zur Verfügung stellen können. Zudem sollten flächendeckend Best-Practice-Modelle eingesetzt werden.

>> Verständnis der weltweiten Auswirkungen: Kriminelle und terroristische Handlungen machen vor Landesgrenzen nicht Halt. Daher sollten Gesetze und Richtlinien in allen Ländern, in denen Sicherheitstechnologien entwickelt und genutzt werden, eine einheitliche und eindeutige Anwendung finden.

>> Erhöhte Transparenz: Vor Einbringung eines Gesetzgebungsvorschlags sollte ein umfassender, transparenter und fundierter Dialog in der Öffentlichkeit über die Zukunft der Technologie und Verschlüsselungstechnologien geführt werden.

Die von der BSA entwickelten Verschlüsselungsgrundsätze sind in einem Leitfaden zusammengefasst. Erläutert werden unter anderem die Funktionsweise der Verschlüsselungstechnologien und die enorme Bedeutung der Verschlüsselung in unserem Alltag. Mit den von der BSA definierten Verschlüsselungsgrundsätze liegt ein Maßnahmenkatalog vor, der die Debatte über die Verschlüsselung unterstützen soll.
(BSA | The Software Alliance: ra)

eingetragen: 13.03.17
Home & Newsletterlauf: 31.03.17


BSA | The Software Allianc: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -



Meldungen: Hintergrund

  • E-Mail - Die Mutter allen Übels?

    Am 6. Januar 2016 - also noch vor dem unmittelbaren Ende der Präsidentschaft Barrack Obamas - veröffentlichte das Intelligence Community Assessment (ICA) unter dem Titel "Assessing Russian Activitites and Intentions in Recent US Elections" ein entsprechendes Hintergrundpapier. Eines der wichtigsten Ergebnisse der Nachforschungen: Russland wird für eine mehrschichtige Kampagne verantwortlich gemacht, die sich ausdrücklich gegen einen regulären Ablauf der jüngsten US-Wahlen richtete. Zum einen sollte das Vertrauen in den demokratischen Prozess als solchen unterminiert werden, vor allem aber die Glaubwürdigkeit der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Zwar beschäftigt sich das Papier mit der mutmaßlichen Einflussnahme Russlands auf die US-Wahlen, die Autoren weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass wir bei anstehenden Wahlen weltweit mit ähnlichen Szenarien rechnen dürfen. 2017 ist das Jahr der Präsidentschaftswahl in Frankreich und das der Bundestagswahl in Deutschland.

  • Allgegenwärtige Android-Malware

    SophosLabs hat die Malware-Aktivitäten der letzten Monate analysiert und auf dieser Grundlage einen ausführlichen Report über die Entwicklung der Gefahren durch Malware erstellt. Demnach ändert sich die Bedrohungslage zwar beinahe täglich, Hauptziele der Hacker werden jedoch wie im Vorjahr Windows-Geräte sein. Auch andere Plattformen gelangen zunehmend ins Visier der Cyberkriminellen. SophosLabs identifiziert vier Trends, die 2016 Fahrt aufgenommen haben und voraussichtlich in den nächsten Monaten massiver auftreten.

  • Das sind die Cyber Security-Trends 2017

    Was sind die Top-Themen der Cyber Security in den nächsten Monaten? Klar ist: Wir gehen einem Zeitalter signifikanter Datenverletzungen entgegen. Konsequenz: Dem Top-Management kommt nach Auffassung von TÜV Rheinland mehr denn je eine Schlüsselrolle zu. "Cyber Security muss Teil des Business Cases sein und darf nicht als reiner Kostentreiber gesehen werden. Cyber Security ist idealerweise sowohl Risiko-Beratung als auch Business Enabler", so Frank Luzsicza, Leiter des Geschäftsbereichs ICT & Business Solutions bei TÜV Rheinland. "Die daraus resultierende Fülle und Verfügbarkeit an sensiblen Informationen über Menschen und Systeme werden zwangsläufig zu einem erhöhten Anpassungsdruck für gegenwärtige Cyber Security-Strategien führen", ist Björn Haan, Geschäftsfeldleiter Cyber Security Deutschland ICT & Business Solutions bei TÜV Rheinland, überzeugt. Was das genau bedeutet, beleuchten die Cyber Security Trends 2017 von TÜV Rheinland. Sie spiegeln die Einschätzung der aktuellen Entwicklung seiner führenden Experten für Cyber Security in Deutschland, den USA, Europa und IMEA wider.

  • Grundsätze zur Datenverschlüsselung

    Im Bemühen um die Unterstützung der EU-Minister bei ihren Beratungen über die Ausgewogenheit zwischen Verbraucherdatenschutz und Netzwerksicherheit veröffentlichte die BSA | The Software Alliance neue Verschlüsselungsgrundsätze zur Analyse der entsprechenden Rechtsvorschriften und politischen Gesetzgebungsvorschlägen. Durch Berücksichtigung der Bedürfnisse und Anforderungen aller Seiten zielen diese Verschlüsselungsgrundsätze darauf, für Gesetzgeber und alle anderen Interessengruppen eine gemeinsame Grundlage in der Diskussion über Verschlüsselung zu schaffen.

  • In Deutschland sind 66 Prozent Dark Data

    Der Begriff Dark Data klingt unheimlich, wenn nicht gar gefährlich. Und in der Tat, dieser verborgene Teil der gesammelten Datenberge, birgt Risiken für Unternehmen. Dabei besteht die größte Gefahr nicht darin, dass diese dunklen Daten etwa illegal sind, sondern vielmehr unkontrollierbar. Was genau steckt dahinter Unternehmensdaten lassen sich in drei Kategorien unterteilen.