- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Hintergrund

Virenschutz für Produktionsroboter muss sein


Vernetzte Produktionsanlagen brauchen neue IT-Security-Konzepte für den Mittelstand
Internet of Things (IoT) bietet Chancen für Security-Dienstleister und Versicherungen

- Anzeigen -





Digital im IoT vernetzte Produktionsanlagen steuern die Fertigung selbstständig und reagieren nahezu in Echtzeit. "In immer mehr mittelständischen Unternehmen wachsen Systeme zu smarten Produktionsanlagen zusammen. Dafür brauchen wir Sicherheitskonzepte, die wirksam vor Bedrohungen von außen schützen", gibt Dr. Bettina Horster, Direktorin Mobile im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. zu bedenken.

Anlagen-Security für den Mittelstand
Gefahren gehen besonders von Cyberkriminellen aus, die sofort nach Sicherheitslücken suchen, sobald Produktionsanlagen mit dem Internet verbunden sind. "Betriebssicherheit und Produktions-Kontinuität haben höchste Priorität. Eine Industrie 4.0 IT-Strategie muss daher hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen", sagt Markus Bartsch von der TÜV Informationstechnik GmbH. Doch vielen Mittelständlern fehlt es an Know-how und an Lösungen, Angriffe aus dem Internet überhaupt zu erkennen. Doch Fertigungsanlagen und Produktionsroboter mit Firmware-Updates und Anti-Viren-Software zu bestücken ist oft nicht möglich.

Gefragt ist IoT-Security vom Spezialisten
Die Segmentierung der Netzbereiche mit Firewalls ist eine einfache und wirksame Möglichkeit, Sicherheit zu schaffen, sagt Professor Till Hänisch von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. "Insbesondere Unternehmen mit einer überschaubaren Anzahl an Maschinen können mit Firewalls auf Anwendungsebene ein hohes Sicherheitslevel schaffen", sagt Hänisch. Er empfiehlt auch ein hohes Maß an Standardisierungen, etwa für den verschlüsselten Fernzugriff auf Anlagen und mahnt zu einer realistischen Risikoeinschätzung durch die Verantwortlichen.

Neue Geschäftsfelder für Versicherungen
Sicherheit für den gesamten Produktionsprozess zu gewährleisten ist eine komplexe Aufgabe, die Mittelständler spezialisierten Dienstleistern überlassen sollten. Diese könnten gemeinsam mit Versicherungen attraktive Service-Pakete schnüren: "So ließen sich Schäden durch Cyberkriminelle, die trotz aller gebotener Achtsamkeit auftreten können, finanziell auffangen", sagt Hänisch. (eco: ra)

eingetragen: 13.03.17
Home & Newsletterlauf: 29.03.17


Eco: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -



Meldungen: Hintergrund

  • Digitale Risiken der Bundestagswahl

    Die Bundestagswahlen befinden sich im Endspurt. Bislang scheinen die befürchteten Hackerangriffe auf Parteien, Behörden oder Politiker im Vorfeld der Wahlen ausgeblieben zu sein. Zudem macht der Verzicht auf E-Voting und elektronische Wahlsysteme eine Manipulation des Wahlvorgangs selbst unwahrscheinlich. Grundsätzlich gilt jedoch: Es gibt viele Wege, um Wahlen zu beeinflussen. Ein Rückblick auf Hackerangriffe vergangener Wahlen wie in den USA, in den Niederlanden und in Frankreich zeigt, welche Art der Manipulation Cyberkriminelle am häufigsten einsetzen.

  • Die Maschinen kommen. Und das ist gut so

    Maschinelles Lernen sorgt aktuell für jede Menge Schlagzeilen. Da ist etwa zu lesen "Roboter übernehmen Ihren Job" oder Twitter-Chats drehen sich um Themen wie "Ist künstliche Intelligenz das Ende der Menschheit?" und vieles mehr. Dabei dürfte jedem klar sein, dass Zukunftsvorhersagen in der Regel danebenliegen. Lässt man Science-Fiction aber einmal beiseite, gibt es durchaus einen Bereich, in dem automatisierte Hilfe erwünscht bzw. sogar erforderlich ist: IT-Sicherheit, denn Cyber-Bedrohungen entwickeln sich schnell und ausgefeilter weiter - so sehr, dass diese unerwünschten Gäste den Fortschritt des digitalen Zeitalters ernsthaft beeinträchtigen könnten.

  • Ratschläge für den sicheren Online-Aufenthalt

    Das Jahr 2017 hat bisher gezeigt, dass wir alle für Cyber-Bedrohungen anfällig sind, nachdem wir mit so großen Skandalen wie Wahl-Hacking, zwei großen globalen Ransomware-Angriffen und einem allgemeinen Anstieg von Hacking umgehen mussten. Was können wir also in der zweiten Hälfte dieses Jahres erwarten? Werden Cyber-Attacken zunehmen oder lernen wir, ihnen zu entgegen?

  • Report: Cyber-Attacken rechtzeitig erkennen

    Zeit ist Geld, das gilt besonders im Bereich der IT-Sicherheit. Je mehr Geräte vernetzt sind, desto wichtiger wird es, Angriffe auf Unternehmensstrukturen so schnell wie möglich zu erkennen, zu bekämpfen und den Übergriff auf weitere Endgeräte einzuschränken. In dem Report Cybersecurity: For Defenders, it's about time beleuchtet die Aberdeen Group im Auftrag der IT-Sicherheitsspezialistin McAfee, wie wichtig es für Unternehmen ist, die Zeit zwischen Angriff, Entdeckung und Eindämmung zu verkürzen. Basierend auf den Daten des "Data Breach Investigations Report" von Verizon untersucht der Bericht die Auswirkungen von Angriffen unter dem Aspekt der Zeit, die nötig ist, um Angriffe zu entdecken.

  • App-basierter Bedrohung ausgesetzt

    Mobile Bedrohungen sind weitaus komplexer als eine Malware aus dem App-Store eines Drittanbieters. In diesem Blogbeitrag analysieren wir das Bedrohungspotenzial anhand der "Mobile Risk Matrix" als Teil des größer angelegten Lookout-Forschungsberichts Spectrum of Mobile Risk. Mobiles Arbeiten erhöht die Produktivität in Unternehmen. Allerdings bietet die zunehmende mobile Nutzung auch mehr Angriffsflächen für Hacker. Einer aktuellen Untersuchung von Lookout zufolge waren in den letzten sechs Monaten 47 von 1.000 Android-Geräten in Unternehmen mindestens einmal einer App-basierten Bedrohung ausgesetzt. Bei iOS kam ein solcher Vorfall nur in einem von 1000 Geräten vor. Bei einem mobilen Angriff geht es zunächst darum, sich Zugang zum Endgerät zu verschaffen. Entweder um gezielt an eine bestimmte Information zu gelangen oder um nach und nach Zugriff auf immer mehr Daten im Unternehmensnetzwerk zu erhalten. Eine mobile Bedrohung wesentlich komplizierter und komplexer als Adware, da sie sämtliche Vektoren auf der so genannten Mobile Risk Matrix betreffen kann: Apps, Endgeräte, Netzwerke, Web und Content.