- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Hintergrund

Die zwei Gesichter des IoT


Schreckgespenst: Die neue Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (EU-DSGVO)
Aktuelle Bedrohungen und Lösungen für Unternehmen

- Anzeigen -





Im IT-Bereich gibt es ein hohes Bedrohungspotential durch Hacker und Cyberkriminelle. Die Sicherheitsspezialisten von F5 Networks haben die aktuellen Gefahren für Unternehmen und mögliche Gegenmaßnahmen zusammengefasst.

Vergiftete Wolke
Im Cloud-Zeitalter reicht die Absicherung des Netzwerk-Perimeters nicht mehr aus. Eine wirksame Cloud-Architektur sorgt nicht nur für die notwendige Flexibilität, sondern auch über Web Application Firewalls (WAF) für stärkere Transparenz in Bezug auf den Netzwerk-Traffic. Dabei müssen Risiken über dynamische, zentrale, anpassungsfähige Zugangssteuerung sowie umfassende Multi-Cloud-Ansätze für alle Anwendungen unabhängig von ihrem Standort minimiert werden. Zudem schützen nur moderne DDoS-Lösungen vor gezielten Angriffen.

Lesen Sie zum Thema "Cloud Computing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)

Gespenst EU-DSGVO
Ein mögliches Schreckgespenst bildet auch die neue Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (EU-DSGVO). So zeigte eine Umfrage von F5 erhebliche Verwirrung und Ängste unter den Befragten im EMEA-Raum. Zum Beispiel gaben 88 Prozent der Konsumenten an, dass Unternehmen dringend die Authentisierung für mehr Sicherheit verbessern müssten. Doch mit einer gründlichen Vorbereitung sowie sicheren Prozessen und Kontrollen brauchen Unternehmen keine Angst mehr zu haben und können sogar ihre Effizienz erhöhen sowie neue Märkte erschließen.

Die zwei Gesichter des IoT
Das Internet der Dinge (IoT) bringt zahlreiche Vorteile, aber auch viele Gefahren mit sich. So weist F5 Labs im aktuellen Threat Intelligence Report darauf hin, dass Europa zu einem Hotspot für Thingbots wird. Sie bilden die Basis für Botnetze, die sich aus IoT-Geräten zusammensetzen. Laut F5 gab es im ersten Halbjahr 2017 weltweit 30,6 Millionen Brute-Force-Angriffe, die IoT-Geräte ausnutzten – eine Steigerung um 280 Prozent gegenüber dem vorherigen Halbjahr. Unternehmen schützen sich durch eine wirkungsvolle DDoS-Strategie sowie Lösungen, die kritische Dienste redundant auslegen, Anwendungen schützen und den Diebstahl von Anmeldedaten verhindern.

Keine Hilfe in Sicht
Ein lauter Schrei nach Hilfe verhallt derzeit meist ungehört. Denn es mangelt an Experten, die adäquat mit der heutigen Bedrohungslandschaft umgehen und die Monster abwehren können. Dem State of Application Delivery (SoAD) Report von F5 zufolge sehen 34 Prozent der befragten Kunden fehlende Qualifikationen als große Herausforderung an. Der Mangel an Cybersicherheitsexperten erfordert sofortige Aufmerksamkeit. Nur eine Kombination aus Investitionen, eigenen Ressourcen, politischem Willen und kulturellen Veränderungen kann die benötigten Helfer schaffen.
(F5 Networks: ra)

eingetragen: 05.11.17
Home & Newsletterlauf: 30.11.17


F5 Networks: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Hintergrund

  • Heimliches Schürfen von Kryptowährung

    Das Jahr 2017 war für Kryptowährungen turbulent: Bitcoin, Ether und Co. erlebten einen Boom wie noch nie zuvor. Doch mit dem steigenden Wert und der Beliebtheit von virtuellen Währungen wuchs auch die Gier von Cyberkriminellen: Sie nutzten zunehmend ausgefeilte Methoden und erbeuteten damit Kryptowährungen im Wert von Millionen. Der europäische Security-Hersteller Eset zeigt in einer Bestandsaufnahme, welche Taktikten die Hacker dazu nutzten, 2017 zum "Jahr der virtuellen Bankräuber" zu machen - und wirft einen Blick auf das, was in diesem Jahr auf Nutzer von Kryptowährungen zukommen könnte.

  • Sachschäden: Anfällige SCADA-Systeme & IoT

    A10 Networks, Anbieterin von sicheren Anwendungsdiensten, stellt zehn aktuelle Security-Trends vor, die die Sicherheitsforscher des Unternehmens erstellt haben. Cyberkriminelle bereiten Unternehmen und Verbrauchern große Probleme, doch auch die Technologien zur Abwehr von Angriffen entwickeln sich rasant. Das sind die zehn Security-Trends. Browser erhalten nativen/experimentellen Support und Online-Identitäten, um die Anzahl der anonymen Transaktionen zu reduzieren. Blockchain-Technologien sind von vornherein sicherer als ihre Vorgänger und schaffen eine Online-Umgebung mit besserem Schutz und einer geringeren Anonymität.

  • Neue vielversprechende Security-Technologien

    Die Gewährleistung der Cybersicherheit wird zwar immer komplexer, in diesem Jahr zeichnen sich jedoch eine Reihe von neuen vielversprechenden Technologien und Strategien ab, die hier ansetzen. Dazu zählen neben Täuschungstechnologien auch künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Unternehmen können in den nächsten Monaten auch im Hinblick auf die Umsetzung der EU-DSGVO einiges tun, um die Sicherheit ihrer Daten zu gewährleisten.

  • Bitcoin-Boom: Auch Cyberkriminelle profitieren

    Der Run auf Kryptowährungen wie Bitcoin, Monero, Zcash und Ethereum wirft auch für Cyberkriminelle reichlich Gewinn ab. Nach einem aktuellen Report von Digital Shadows steigt die Anzahl an Services und Tools, die es Hackern ermöglicht, den Boom um die digitalen Währung auf illegalem Weg auszunutzen. Mit mehr als 1.442 im Netz verfügbaren Kryptowährungen und wöchentlich neuen "alternativen Münzen" (Altcoins) wächst das potentielle Betätigungsfeld für Cyberkriminelle rasant. Dabei profitieren sie von fehlenden Kontrollmechanismen, Sicherheitsproblemen und der Anonymität im Netz. Zu den beliebtesten Betrugsmaschen zählen Krypto Jacking, Mining Fraud und Account-Übernahmen durch Phising oder Credential Stuffing. Auch direkte Attacken auf Kryptowährungsbörsen (ICOs, Initial Coin Offerings) nehmen zu. Die japanische Kryptowährungsbörse Coincheck gab erst kürzlich einen Diebstahl ihrer Kryptowährung NEM im Wert von knapp 429 Millionen Euro bekannt. Von den Angreifern fehlt bislang jede Spur, die Art des Angriffs ließ sich nicht nachverfolgen.

  • Backdoor für Datendiebstahl

    Digitale Erpressung hat sich laut den Sicherheitsforschern von Trend Micro zum erfolgreichsten und effizientesten Erwerbsmodell für Cyberkriminelle entwickelt. Angriffe werden zunehmend vielseitiger und ausgeklügelter. Digitale Erpressung stellt auch künftig für Firmen und öffentliche Organisationen ein erhebliches Risiko dar. Wie Trend Micro bereits in den Sicherheitsvorhersagen 2018 dargelegt hat, werden Cyberkriminelle vor allem Unternehmen ins Visier nehmen und dort Schäden anrichten.