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Hintergrund


Im Überblick

  • Neue Sextortion-Masche

    Forscher von Kaspersky haben ein neues Erpressungsschema aufgedeckt: Cyberkriminelle geben sich als korrupte CIA-Beamte aus und fordern 10.000 US-Dollar in Bitcoins von den Opfern, deren Namen angeblich bei Untersuchungen im Zusammenhang mit Online-Pädophilie aufgetaucht sind. Bis dato ist unklar, wie viele Personen von diesem Betrug betroffen sind. Sextortion, also Erpressungsversuche, die damit drohen, das vermeintliche Interesse an Online-Pornographie zu enthüllen, ist nicht neu. Private Informationen, die aus früheren Datenlecks stammen, dienen meist als Grundlage für eingeblendete Informationen. Typischerweise sind solche falschen Erpresser-E-Mails aufgrund ihrer mangelhaften Aufmachung und der fehlerhaften Sprache leicht zu identifizieren. Die nun von Kaspersky entdeckte "CIA-Sextortion"-E-Mail wurde jedoch sorgfältig formuliert und ist mit einem kopierten CIA-Logo versehen.


Im Überblick

  • Statische Angriffstaktiken sind Vergangenheit

    Vor einigen Tagen jährte sich der erste bekannte Fall einer Cyberangriffsmethode, die Unternehmen jeglicher Branche und Größe auch weiterhin in Atem hält. Am 22. Juli 1999 wurde ein Computer der University of Minnesota in den USA von einem Netzwerk 114 weiterer Rechner attackiert - auf ihnen lief das Programm Trin00, welches später immer wieder für die Lancierung von DDoS-Attacken genutzt wurde. Damals veranlasste der schadhafte Code auf den betroffenen Computern diese schließlich dazu, das Netzwerk der Forschungseinrichtung mit Datenpaketen zu bombardieren. Dies führte zur Überlastung der Rechner und legitime Anfragen konnten nicht mehr bearbeitet werden. Das System der Universität lag zwei Tage lahm. Der Vorfall in den Vereinigten Staaten stellte die erste Distribued-Denial-of-Service-Attacke dar.


Inhalte


07.01.19 - Wenn Bots versuchen, das Internet lahmzulegen: Die Trends zur Cybersicherheit im Jahr 2019

09.01.19 - Serverless Computing, oft auch als Function as a Service (FaaS) bezeichnet, wird 2019 massive Sicherheitsprobleme nach sich ziehen

10.01.19 - IT & Cybersecurity 2019: KI, IoT und Edge Computing, Whaling-Attacken und Cloud-Security – Vier Experten geben eine Vorschau

10.01.19 - Wie Unternehmen Post-Quantum-Algorithmen nutzen können

11.01.19 - Verstärkte Zusammenarbeit von Cyber-kriminellen Organisationen

11.01.19 - Echtheitsprüfungen, die sich Biometrik zu Nutze machen – speziell die Gesichtserkennung – werden immer beliebter und lassen in nächster Zeit keinen Rückgang erkennen

15.01.19 - Cylance-Prognosen 2019: Gruppen mit Verbindungen zum Terrorismus werden Ballungsräume mithilfe von Crimeware-as-a-Service angreifen

16.01.19 - Cybersecurity Landschaft in 2019: Ransomware ist auf dem Rückzug, dafür drohen neue Gefahren wie Emotet, Business Email Compromises (BEC) und Cryptojacking

17.01.19 - Die fünf Rechenzentrums-Top-Trends 2019 von Vertiv: Edge Computing treibt den Wandel voran

21.01.19 - Das FBI berichtet, zwei der SamSam-Täter identifiziert zu haben und erhebt Anklage

22.01.19 - Die zunehmende Verlagerung von unternehmenskritischen Applikationen und Services in die Cloud bringt zusätzliche Sicherheitsrisiken mit sich

23.01.19 - Der mit Commodity-Malware (bösartiger Code, der sich auf eine Software auswirkt, die auf einer Vielzahl von Geräten eingesetzt wird) gewonnene Zugang wird zunehmend an andere Akteure verkauft

23.01.19 - Messbare Auswirkungen hat die DSGVO vor allem auf die Digitalwirtschaft

24.01.19 - Angriffe, die MACROs in Microsoft Office nutzen, werden ebenfalls an Zahl und Umfang zunehmen

25.01.19 - In Sachen DevOps steht uns der "Jüngste Tag" ins Haus

25.01.19 - IT-Sicherheitsvorhersagen für 2019: Cyberangriffe werden immer ausgefeilter

31.01.19 - IoT-Malware, Trojaner, Angriffe durch künstliche Intelligenz & Co.

31.01.19 - Jahresrückblick: Das war das Verschlüsselungs-Jahr 2018

04.02.19 - Cyber-Kriminelle stärken den Markt für Malware-as-a-Service, indem sie sich darauf ausrichten, modulare Angriffskomponenten zu verkaufen

05.02.19 - Prognose für den Cybersicherheitsmarkt im Jahr 2019: Kritische Infrastrukturen werden durch einen schweren Erpressungsangriff gestört

06.02.19 - Das MSSP-Modell hat den Vorteil der schnellen Skalierbarkeit von Kapazität und Sicherheitskompetenz, während MSP-Systeme ihre eigenen internen Ressourcen aufbauen

07.02.19 - Ausblick 2019: Die Trends im Bereich IoT, Open Source und Sicherheit

08.02.19 - IT-Security-Trends 2019: Bewusstsein für gestiegene Bedrohungslage schärfen

11.02.19 - IT-Trends 2019: Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Blockchain werden alltagstauglich

12.02.19 - Cybersicherheitsprognosen: APTs werden mit einem erneuten Fokus auf den Bankensektor zeigen

12.02.19 - IT-Security Vorhersagen für 2019: EternalBlue oder eine Abwandlung daraus wird 2019 zur am weitesten verbreiteten Methode für die Verbreitung von Malware werden

13.02.19 - IT- und Datacenter Trends 2019: Mit Edge- und Cloud-Systemen die IT-Infrastruktur zukunftssicher ausbauen

15.02.19 - Beispiele für die zusätzliche Nutzung von Backup- und Replica-Daten sind etwa DevOps, DevSecOps und DevTest sowie Patch Testing, Analytics und Reporting

20.02.19 - Das Thema Cybersicherheit erhält in der Chefetage endlich die Aufmerksamkeit, die es verdient

20.02.19 - Datenethik wird als Disziplin an Bedeutung gewinnen

28.02.19 - IT-Security-Trends 2019: KI kann Cyber-Security bei Routine-Aufgaben unterstützen glaubt Mehrheit

28.02.19 - IT-Sicherheitstrends 2019: Indem KI-Algorithmen Malware und Cyberangriffe verstehen lernen, sind sie in der Lage, Schadprogramme und andere Angriffsformen schneller und besser zu entdecken

01.03.19 - Cyber-Security-Wettrüsten: Künstliche Intelligenz als Waffe der Zukunft

07.03.19 - Die fünf häufigsten Vorurteile über Multi-Engine-Antivirus – und die Wahrheit dahinter

18.03.19 - Der Datenschutz rückt stärker in den Vordergrund

19.03.19 - Gestohlene Identitäten: Die momentan wichtigste Bedrohung ist allerdings die durch Credential Theft Malware

20.03.19 - Cyber-Kriminelle zeigen ein zunehmendes Interesse an personenbezogenen oder firmeninternen Daten

08.04.19 - Neben Finanzinformationen gehören auch Gesundheitsdaten zur Königsklasse der. Denn der Handel mit solch sensiblen Informationen ist ein Milliardengeschäft

25.04.19 - Eine Generation Datenkidnapping: Ransomware wird 30

07.05.19 - Die größten Bedrohungen und die wichtigsten Innovationen der kommenden Monate

10.05.19 - Cyber-Attacken auf die Automobilindustrie in Deutschland nehmen zu

15.05.19 - Europäische Unternehmen ignorieren beim Daten-Backup die Cloud

20.05.19 - PSW Group fordert besseren Schutz kritischer Infrastrukturen: Sicherheitsforschern gelingt Hack im Klärwerk

24.05.19 - Aggressive Werbung in Lifestyle-Apps mit über 30 Millionen Installationen

31.05.19 - Energiewirtschaft ist vermehrt bedroht durch Cyber-Spionage- und Sabotageangriffe

11.06.19 - Lange galt die Warnung, keine öffentlichen WiFi-Netzwerke zu nutzen; das Risiko gehackt zu werden war zu groß

26.06.19 - Neben dem Ausschluss gewisser Risiken müssen Unternehmen sich mit den weiteren Bedingungen solcher Cyberversicherungen beschäftigen

03.07.19 - Nebeneffekt der verschärften Datenschutz-Vorschriften: Die Nachfrage nach Cyber-Versicherungen gegen Internetkriminalität steigt

19.07.19 - Schwachstellen zu Cyberwaffen formen – oder doch lieber schließen?

22.07.19 - Evergreen WORM – Dateischutz, Revisionsschutz und Compliance mit Zukunftssicherheit

30.07.19 - Software-Defined Storage löst IT-Herausforderungen im Gesundheitswesen

06.08.19 - Cybersecurity: Trends und Entwicklungen 2019 – eine erste Bilanz

12.08.19 - Datendiebstähle werden für Unternehmen immer kostspieliger

13.08.19 - Einbruch muss nicht Diebstahl heißen: Datensicherheit selbst im Fall eines Sicherheitsverstoßes

20.08.19 - Niemand, der sich cyberkriminell betätigen möchte, ist mehr auf sich allein gestellt

22.08.19 - Städte und Gemeinden im Fadenkreuz von Ransomware-Angriffen

26.08.19 - Durch Cyberangriffe, Ransomware und Datenschutz-Verletzungen wurden von Januar bis April 2019 etwa 5,9 Milliarden Datensätze offengelegt

29.08.19 - 20 Jahre DDoS – Ein Blick zurück und was die Zukunft bringt

04.09.19 - Scammer verlangen als CIA-Beamte 10.000 US-Dollar wegen Pädophilie


Meldungen: Hintergrund

  • IT-Security 2019: die Zwischenbilanz

    Die erste Halbzeit ist vorbei: Wie lautet der Zwischenstand für das Jahr 2019 im Bereich IT-Sicherheit? Dies soll aus fünf Perspektiven betrachtet werden: Datenschutz-Verletzungen, Cloud Computing, Domain Name System (DNS), mobile Geräte und Bots. Durch Cyberangriffe, Ransomware und Datenschutz-Verletzungen wurden von Januar bis April 2019 etwa 5,9 Milliarden Datensätze offengelegt. Fast jeder Privatnutzer erhält inzwischen Erpressungs-Mails von Cyberkriminellen, weil sie im Besitz seines Passworts oder der E-Mail-Adresse seien. Ob Gesundheitswesen, Automobilbranche, öffentliche Hand, Einzelhandel oder IT-Sektor: Auch Unternehmen jeder Branche werden heute angegriffen.

  • Angreifer erhalten erhebliche Angriffsfläche

    Mit bis zu 6 Millionen betroffenen Bürgern war die Attacke der SamSam-Gruppe auf Atlanta im Jahr 2018 der wohl bisher folgenreichste Ransomware-Angriff auf eine einzelne Stadt. Auch andere Großstädte wie Cincinnati oder Baltimore waren bereits Opfer von Ransomware-Angriffen. Deutlich häufiger jedoch sind derartige Attacken laut Radware auf kleinere Gemeinden, Kreise oder Bezirke.

  • Cyber-Werkzeuge und Darknet-Marktplätze

    Die Cyberkriminellenszene wandelt sich stetig. Nicht nur die Angriffsmethoden werden cleverer, auch die Cyberkriminellen selbst verändern sich. Michael Veit, Security Evangelist aus Deutschland, Gabor Szappanos, Principal Malware Researcher der SophosLabs in Ungarn, Andrew Brandt, Principal Researcher der SophosLabs, USA, sowie Chester Wisniewski, Principal Research Scientist bei Sophos in Kanada, haben gemeinsam einen Blick auf die Entwicklungen in der Szene geworfen. Ihre wichtigsten Überzeugungen: Der Trend in der Cykerkriminalität geht zu Zusammenarbeit und Spezialisierung. Es gaunert sich dabei zunehmend professionell, es ist ein lukratives Geschäft und es ist (immer noch) einfach. Es gibt gut betuchte, gut ausgebildete Cyberkriminelle auf der einen, Hacker mit einfachen Schadwarebausätzen aus dem Darknet auf der anderen Seite. Die Branche setzt dabei stark auf Service - was man selbst nicht schafft, kauft man dazu. Dazu gehört auch das Fachwissen um menschliche Schwächen: Die Manipulation von Menschen ist den vier Experten zufolge eine ausgeprägte Angriffsstrategie der Cyberkriminalität. Auch zu deren Ursachen sind sich die IT-Security-Experten einig. In ihren Augen haben neben dem finanziellen Anreiz auch Armut und mangelnde Strafverfolgung einen bedeutenden Anteil am florierenden, illegalen Geschäft mit den Daten.

  • Wissen, das geschützt werden muss

    Mit der wachsenden Zahl immer ausgefeilterer Cyberattacken stellt sich nicht mehr die Frage, ob, sondern eher wann ein Unternehmen Opfer eines Angriffs wird. Viele Organisationen konzentrieren ihre Sicherheitsbemühungen immer noch auf Techniken zur Absicherung von Perimetern und investieren große Summen in den Versuch, Angreifer von ihren Netzwerken, Servern und Anwendungen fernzuhalten. Doch sollte der Sicherheitsfokus heutzutage auch auf den sensiblen Unternehmensdaten liegen und nicht nur auf den immer anfälligeren Schutzmauern, die sie umgeben - denn auf lukrative Daten haben es Angreifer zumeist abgesehen. Deshalb verlagern immer mehr Unternehmen ihre Security-Strategie hin zu einer optimierten Identifizierung, Kontrolle und Absicherung ihrer sensiblen Datenbestände.

  • Wachsendes Risiko der Cyberkriminalität

    Spionage, Datendiebstahl, Sabotage: Die deutsche Industrie leidet unter Cyberattacken. Deutschen Unternehmen ist in den Jahren 2016 und 2017 ein Schaden von 43 Milliarden Euro durch Datenspionage und Sabotage entstanden. Das bezifferte der Branchenverband Bitkom in seinem Report im letzten Jahr. Besonders kleine und mittlere Unternehmen waren nach Angaben der Bitkom von den Angriffen betroffen; die Zahl der Phishing-Attacken ist dabei stark gewachsen. Laut der Studie "Annual Cost of Cybercrime 2019" des Beratungshauses Accenture benötigen Unternehmen jedoch immer länger, um Angriffe zu erkennen und abzuwehren und verlieren dadurch mehr Geld. Demnach verändern sich die heutigen Cyberangriffe auf vielfältige Weise: von den Unternehmen, die im Visier der Kriminellen sind, über Angriffstechniken, bis hin zu den Arten von Schäden, die sie anrichten. Im letzten Jahr gab es laut der Studie durchschnittlich 145 Sicherheitsverletzungen, die in die Kernnetze der Unternehmenssysteme eingedrungen sind. Das sind elf Prozent mehr als im Vorjahr und 67 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Und nicht nur die Zahl der Angriffe selbst steigen, sondern auch die Kosten. Der Studie zufolge belaufen sich diese im Schnitt auf ca. 13 Millionen Dollar pro Unternehmen. Das sind 1,4 Millionen Dollar Zusatzkosten gegenüber dem Jahr 2018.