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Netzwerkverwaltung der Zukunft


Diese drei Netzwerktrends sollten Unternehmen 2018 im Auge behalten
Neue Produkte werden heutzutage nicht nur mit 1 Gigabit oder 10 Gigabit ausgeliefert – sie nutzen auch Geschwindigkeiten zwischen diesen Werten

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Schon 2017 waren Unternehmen aller Größen mit neuen Anforderungen an ihre Netzwerkinfrastruktur konfrontiert: Größere Dateien, Cloud-Computing, immer mehr Mobilgeräte und steigender Daten-Traffic erfordern ein leistungsfähiges Netzwerk. Netgear hat drei große Netzwerkthemen identifiziert, die Unternehmen auch 2018 im Auge behalten sollten. Dann können sie ihr Netzwerk auf die bleibenden Herausforderungen vorbereiten und sich zukunftssicher aufstellen.

PoE+-Umgebungen
Bei Power over Ethernet (PoE) überträgt das Ethernetkabel des Switches nicht nur Daten sondern versorgt auch die im Netzwerk eingebundenen PoE-fähigen-Peripheriegeräte mit Strom. Der größte Vorteil liegt auf der Hand: Auf zahlreiche Anwendungsgebiete entfällt eine aufwändige Verlegung von Stromkabeln und Steckdosen. PoE bietet wegen des Einsparpotenzials bei Installationskosten und Aufwand große Möglichkeiten. Doch sollten bestimmte Aspekte beachtet werden: Unternehmen müssen bedenken, welchen Leistungsklassen die Powered Devices (die zu versorgenden) Geräte angehören. Davon hängt ab, welcher Switch benötigt wird.

Zudem liefern die PoE-Standards unterschiedliche Leistungsbudgets: Die erste PoE-Generation (IEEE 802.3af) liefert Leistungsniveaus von 15,4 W, der PoE+ -Standard (IEEE 802.3at) schafft 30 W und der noch nicht ratifizierte Unified Power over Ethernet-Standard (UPoE) sogar bis 60 W. Auch ist die Reichweite begrenzt: Je nach Netzwerkkabel sind bis zu 100 m möglich, mit Pass-Through-Switch sind es bis zu 200 m.

Netzwerkverwaltung der Zukunft
KMU, kleine Büros, Geschäfte, Cafés, Restaurants usw. müssen rechtzeitig Lösungen einsetzen, die ihnen Tools in die Hand geben, mit denen komplexe IT-Infrastruktur auch ohne IT-Expertenwissen ganz einfach zu handhaben ist. Dann können Angestellte oder Eigentümer von der zusätzlichen Belastung, ein Netzwerk zu managen, entlastet werden. Bisher müssen sie noch zahlreiche Aufgaben übernehmen: Ein leistungsstarkes Netzwerk aufsetzen und verwalten, das Netzwerk überwachen und auf Probleme reagieren, Firmware-Updates oder Patches installieren und auch Produkte registrieren.

Die Anwender sind daher oft mit Lösungen konfrontiert, die zeitaufwändig, kompliziert, wenig intuitiv, fragmentiert oder zu komplex sind. Schon heute sind jedoch Lösungen wie die Netgear Insight App verfügbar, mit denen die zusätzlichen Administratorenaufgaben für bestimmte Netgear Geräte nebenbei über ein Mobilgerät erledigt werden können – zeit und ortunabhängig.

10Gig/Multi-Gig
Neue Produkte werden heutzutage nicht nur mit 1 Gigabit oder 10 Gigabit ausgeliefert – sie nutzen auch Geschwindigkeiten zwischen diesen Werten. Jedes Gerät im Netzwerk erfordert eine bestimmte Switching-Geschwindigkeit. So benötigen zum Beispiel einige Netzwerkkarten, Gaming-PCs, Desktop-PCs, Server und AC Wave 2 Wireless Access Points, bereits 2,5 Gigabit- oder 5 Gigabit-Konnektivität, um volle Performance zu bringen.

Eine Ein-Gigabit-Anbindung wird dann oftmals zum Flaschenhals. Die richtigen Multi-Gigabit Switches bringen intelligente Ports mit sich und ermitteln automatisch die optimale Geschwindigkeit, sodass Geräte in Geschäfts-, Büro- oder Heimumgebungen die höchstmögliche Geschwindigkeit erreichen. Unternehmen können dadurch neue High-Speed-Geräte über 2,5 Gbit/s, 5 Gbit/s oder 10 Gbit/s mit 100-Mbit/s-Netzwerkgeräten ohne neue teure Verkabelung in einem gemeinsamen Netzwerk zusammenführen. Die Multi-Gig-Ports erkennen automatisch, welche Geschwindigkeit für das angeschlossene Gerät erforderlich ist, und stellen diese Geschwindigkeit bereit.
(Netgear: ra)

eingetragen: 18.12.17
Home & Newsletterlauf: 25.01.18


Netgear: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Hintergrund

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    Wie jetzt bekannt wurde, ist das Landesamt für Besoldung und Versorgung Baden-Württemberg seit Herbst 2017 bis Anfang des Jahres 2018 Opfer einer Hackerattacke geworden. Bei dem Angriff zielten die Kriminellen nicht auf Daten ab, sondern auf die Rechenleistung der Server. Die bislang unbekannten Angreifer sind mehrmals erfolgreich in das Computersystem eingestiegen, um so Krypto-Währungen wie Monero zu schürfen. Das heimliche Schürfen von Krypto-Währungen auf Computern von Unbeteiligten ist aufgrund explodierender Kurse von Bitcoin & Co. derzeit ein wichtiger Trend in der Malware-Szene.

  • Kommerzialisierung von Cyber Security-Angriffen

    Für das kommende Jahr erwartet TÜV Trust IT eine weitere Zunahme der Vielfalt und Intensität von Sicherheitsbedrohungen. Geschäftsführer Detlev Henze hat einige Trendaussagen für 2018 zusammengestellt, welche über die üblichen Buzzword-Threats zu Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Social Engineering etc. deutlich hinausgehen. Skriptbasierte Schadsoftware verschärft die Bedrohungslage: Schadsoftware setzt zunehmend auf skriptbasierte Sprachen wie Visual Basic Script (VBS), JavaScript oder PowerShell. Der Grund dafür ist, dass die Zielsysteme die Interpreter für diese Sprachen häufig direkt zur Verfügung stellen, sodass die Schadsoftware ohne Umwege ausgeführt werden kann.

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    Jedes vierte (28 Prozent) Industrieunternehmen war in jüngster Zeit von einem Cyberangriff betroffen. Zielgerichtete Attacken nahmen dabei um mehr als ein Drittel zu, wie aus einer Studie von Kaspersky Lab hervorgeht. Da die Nachfrage im Jahr 2017 nach Zero-Day-Exploits für industrielle Kontrollsysteme auf dem Schwarzmarkt signifikant anstieg, gehen die ICS CERT-Experten von Kaspersky Lab davon aus, dass im Jahr 2018 spezifische Malware auftauchen wird, die es auf Schwachstellen industrieller Automationskomponenten abgesehen hat. Aufgrund der zunehmenden Komplexität und Anzahl der Angriffe im Industriesektor wären die Folgen katastrophal, wenn Cybersicherheitsprobleme ignoriert würden. 28 Prozent der von Kaspersky Lab befragten Industrieunternehmen waren in der jüngeren Vergangenheit mit einem zielgerichteten Angriff konfrontiert - das sind acht Prozentpunkte mehr gegenüber dem Vorjahr (20 Prozent).

  • Ungenügendes IT-Sicherheitsniveau & Super-GAU

    "Tägliche Angriffe auf die IT-Infrastruktur von Unternehmen sind 2017 zur Regel geworden", so das ernüchternde Fazit von IT-Sicherheitsexperte Christian Heutger. "Wenn uns das Jahr eines gelehrt hat, dann, dass sich die Lage der IT-Sicherheit ständig verändert. Deshalb müssen Unternehmen auch im kommenden Jahr beständig ihre Sicherheitsstrategien an die Rahmenbedingungen anpassen. Denn die Angriffsmethoden von Cyberkriminellen sind derart vielfältig geworden, dass es DIE eine Strategie oder Lösung nicht gibt. Werden heute technische Systeme angegriffen, können schon morgen Mitarbeiter das Angriffsziel sein", blickt der Geschäftsführer der PSW Group zurück.

  • Blockchain-Trend revolutioniert Cybersecurity

    Dimension Data gibt ihre Prognosen zu den fünf größten Digital Business-Trends für das Jahr 2018 bekannt. Im Fokus steht dabei Blockchain: Zusammen mit maschinellem Lernen, Robotik, Künstlicher Intelligenz und neuen Wireless-Technologien wird vor allem dieser durch Bitcoin bekannten Verschlüsselungstechnologie das Potenzial zuerkannt, disruptive Ergebnisse zu liefern und das digitale Business 2018 nachhaltig zu verändern. Gleichzeitig warnt Dimension Data: Jene Unternehmen, die im digitalen Investitionszyklus Nachzügler sind, laufen Gefahr, von dieser Entwicklung überrollt zu werden.