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Betrugsfälle durch Emoji-Tastaturen


Die unheimliche Seite der Emojis: Hacker lieben sie sehr
Betrüger profitieren von der Beliebtheit der Emoji

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Es wird geschätzt, dass täglich mehr als 5 Milliarden Emojis allein über den Facebook Messenger ausgetauscht werden. Da Emojis immer beliebter werden, nutzen Betrüger, Hacker und verschiedene dubiose digitale Unternehmen die Vorteile daraus. Wenn du von Emojis besessen bist, könntest du schnell in die Falle tappen und Deine privaten Daten offenlegen. "Es gibt eine wichtige Regel im Zusammenhang mit der Cybersicherheit - niemals Links öffnen, auf Anzeigen klicken oder Apps oder Add-Ons herunterladen, wenn Du nicht sicher bist, woher sie stammen. In der heutigen Zeit muss man zweimal hinschauen, auch wenn es um eine lustige Sache wie Emojis geht", erklärt Daniel Markuson, Digital Privacy Expert bei NordVPN. "Einer der wachsenden Trends sind Betrugsfälle durch herunterladbare Emoji-Tastaturen. Sei besonders vorsichtig bei kostenlosen Emoji-Tastaturen, da nichts wirklich kostenlos ist".

Laut dem NordVPN-Experten ist die kostenlose Emoji-Tastatur in der Regel gleichbedeutend mit der Annahme, dass die dahinter stehenden Entwickler auf ein datengesteuertes Geschäftsmodell angewiesen sind. Dementsprechend wird alles, was du auf deinem Gerät eingibst, sei es ein Computer oder ein Smartphone, kontinuierlich verfolgt und später für viel Geld an Werbekunden oder andere Drittanbieter verkauft. Das mag nicht gerade als ernsthaftes Problem erscheinen, wird aber zu einem Problem, wenn diese Unternehmen wegen ihrer schlechten Internetsicherheit gehackt werden. So können deine persönlichen Daten weitaus umfangreicher offengelegt werden, als du es dir wünschst.

Pass nicht nur bei den gebräuchlichen Emojis auf, sondern auch bei verschiedenen benutzerdefinierten Tastaturen - diese erlauben dem Benutzer nicht nur, eine Emoji-Tastatur einzurichten, sondern auch personalisierte Avatare zu erstellen. Nochmals, wenn die virtuelle Emoji-Tastatur kostenlos ist und du noch nie von seinem Herausgeber gehört hast - traue ihm nicht. Besuche lieber deinen offiziellen App Store und wähle dort ein passendes Produkt.

"Es gibt viel zu viele Fälle, in denen kostenlose Emoji-Tastaturen Viren oder andere schädliche Inhalte verbreitet haben. Wenn du eine verwenden möchtest, wähle zumindest eine aus den offiziellen App Stores", empfiehlt NordVPN-Experte Daniel Markuson. "Viren und Malware verlangsamen in der Regel deinen Computer, indem sie im Hintergrund laufen - von Push-Anzeigen oder Phishing-Seiten bis hin zu Hijacking deines Browsers. Sollte dies nach der Installation einer Emoji-Tastatur passieren - entferne diese umgehend und führe sofort einen Malware-Scan durch."

Und dann gibt es noch einen anderen Weg, wie Cyberkriminelle die süßen emotionalen Motive nutzen - Emoji-Malware-Betrug. In den letzten Jahren sind Emojis zum beliebtesten Köder geworden, zumal verschiedene Studien zeigen, dass E-Mails und Newsletter mit Emojis in der Betreffzeile 66% häufiger geöffnet werden. Wenn das bei nervigen Vermarktern funktioniert, warum sollte man es nicht für Malware-Betrugskampagnen verwenden?

"Solche betrügerischen E-Mails enthalten häufig Angebote, die zu schön sind, um wahr zu sein. Das lächelnde Emoji, das am Ende des Satzes zu Dir blinzelt, bietet jedoch die Möglichkeit, uns davon von der Echtheit zu überzeugen, dass es sich um eine von einer sympathischen Person verschickte Ware handelt", sagt Daniel Markuson, NordVPN Digital Privacy Expert. "Du öffnest die E-Mail, drückst auf den Link und bekommst diese Malware auf Deinen Computer. Diese bezaubernden Emojis können zu schweren Kopfschmerzen führen."

Abschließend möchte ich sagen, dass die überwiegende Mehrheit von uns mit Freunden chattet und Milliarden von Emojis schickt, um die Wartezeiten in Bus und Bahn zu überbrücken. Wenn du oder deine Freunde jedoch zu sehr auf Emojis stehen, brauchst du vielleicht ein VPN (Virtual Private Network) wie das von NordVPN. Es verschlüsselt deine Internetdaten und schützt deine Identität und deine persönlichen Daten vor Hackern oder Identitätsdiebstahl. (NordVPN: ra)

eingetragen: 07.10.18
Newsletterlauf: 05.11.18

NordVPN: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Hintergrund

  • DSGVO-Geldstrafen werden Realität

    Unternehmen und Behörden bereiten sich auf ein neues, ereignisreiches Cybersecurity-Jahr vor. Digital Shadows hat vier zentrale Trends für 2019 zusammengefasst. Emotet: Banking-Trojaner wird smarter und gefährlicher Der Banking-Trojaner Emotet gefährdet schon seit Jahren ganze Netzwerke, verbreitet sich rasend schnell über Spam-Emails und hat sich dabei von einer "simplen" Malware zu einem der gefährlichsten Schadprogramme weltweit entwickelt. Ist das System einmal infiziert, lädt Emotet weitere Malware nach - darunter andere Banking Trojaner wie IcedID und Trickbot. Das BSI meldete erst im Dezember einen signifikanten Anstieg entsprechender Angriffe in Deutschland.

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    Während Gruppen mit Beziehungen zum Terrorismus Firmen und Einzelpersonen schon über Jahre hinweg ins Visier genommen haben, ist 2019 vermutlich mit weitaus zerstörerischeren Angriffen zu rechnen. Statt mithilfe von Ransomware in Systeme einzubrechen, werden die Angreifer neue Tools für schwerwiegende Angriffe nutzen, die sich ganz gezielt gegen bestimmte Personen oder Unternehmen richten. Das können Angriffe auf die Datenintegrität sein, die Rechner so nachhaltig schädigen, dass die Hardware ausgetauscht werden muss, bis hin zu physischen Attacken bei denen beispielsweise Drohnen eingesetzt werden (wie etwa im August dieses Jahres in Venezuela). Die Angriffsflächen werden sich weiter vergrößern und Cyberkriminelle werden darin ihren Vorteil suchen. Unternehmen müssen die Konsequenzen ziehen und genau analysieren wo ihre potenziellen Angriffsflächen und -ziele liegen. Und sie müssen mehr denn je potenzielle Risiken bereits vorausschauend erkennen, wenn sie Angriffe verhindern wollen.

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    In ihrem neuen McAfee Labs Threats Predictions Report identifiziert das Sicherheitsunternehmen McAfee die wichtigsten Trends, die 2019 die Welt der Cyber-Kriminalität prägen werden. Die Forscher von McAfee erwarten, dass Malware-as-a-Service den Markt für das Outsourcing von Angriffen und die Entwicklung immer innovativeren und agileren Angriffsmethoden weiterhin stärken wird. So werden Cyber-Kriminelle hauptsächlich Unternehmensdaten, Smart Home-Geräte, die Cloud, Mobiltelefone aber auch Soziale Medien verstärkt ins Visier nehmen. "Im Jahr 2018 erlebten wir eine noch stärkere Zusammenarbeit zwischen Cyber-Kriminellen im Untergrund", sagt Raj Samani, Chief Scientist bei McAfee. "Diese kollaborative Mentalität der Hacker steigert die Effizienz der eingesetzten Technologien sowie Taktiken und ermöglicht dadurch eine organisierte und agile Vorgehensweise bei Cyber-Angriffen. Gleichzeitig erwarten wir aber auch, dass sich vermehrt Cyber-Sicherheitsallianzen in 2019 herausbilden werden, die gezielt gegen Angriffe aus dem Untergrund vorgehen."

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