- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Hintergrund

Ratschläge für den sicheren Online-Aufenthalt


Cybersecurity im Jahr 2017: Was zu erwarten ist und wie man sich auf neue Angriffe in diesem Jahr vorbereiten kann
Cybersecurity-Prognosen für den Rest des Jahres und bietet Ratschläge für den sicheren Online-Aufenthalt

- Anzeigen -





Das Jahr 2017 hat bisher gezeigt, dass wir alle für Cyber-Bedrohungen anfällig sind, nachdem wir mit so großen Skandalen wie Wahl-Hacking, zwei großen globalen Ransomware-Angriffen und einem allgemeinen Anstieg von Hacking umgehen mussten.

Was können wir also in der zweiten Hälfte dieses Jahres erwarten? Werden Cyber-Attacken zunehmen oder lernen wir, ihnen zu entgegen?

Hier ist eine Liste von NordVPN dazu, was wir erwarten könnten:

1. Phishing-Kampagnen werden sogar noch ausgefeilter.
Kriminelle sind nun in der Lage, E-Mails zu erstellen, die wie typische Rechnungen oder Briefe von Banken über Kontoaktualisierungen oder verpasste Zahlungen aussehen. Während 94 Prozent der Internetnutzer sagen, dass sie in der Lage sind, eine Phishing-E-Mail zu erkennen, zeigen Statistiken, dass fast die Hälfte von ihnen auf einen gefährlichen Link klicken wird. Es wird noch schwerer, wenn Cyber-Kriminelle noch besser bei der Schaffung von anspruchsvollen gefälschten E-Mails werden.

2. Es wird mehr Ransomware-Angriffe geben. Die Hacker hinter den beiden jüngsten globalen Ransomware-Angriffen haben bewiesen, dass große, weltweit agierende Unternehmen ernste Sicherheitsprobleme haben - das heißt, diese Art von Angriffen wird weiter zunehmen, und ihr Umfang ist erschreckend. Solange große Unternehmen nicht anfangen, Sicherheit ernst zu nehmen, gibt es Kriminelle, die das ausnutzen. Zum Beispiel sagten 94 Prozent der Unternehmen in Großbritannien, dass sie glauben, dass IT-Sicherheit wichtig sei, aber nur 56 Prozent haben im Fall von Cyber-Attacken eine Strategie.

3. Die Beteiligung von Regierungen an Datenerhebung wird weiter zunehmen. Regierungen auf der ganzen Welt stärken ihre Überwachungsgesetze. Zum Beispiel ermöglicht das britische Ermittlungsmachtgesetz, die so genannte Snooper-Charta, der britischen Regierung, Unternehmen dazu zu zwingen, ihre eigenen Kunden zu hacken, sogar durch Einfügen von Malware in ihre Geräte. Die australische Regierung will in der Lage sein, verschlüsselte Kommunikationsmittel auszuspionieren, einschließlich der in Geräte wie iPhone integrierten Dienste sowie Apps wie Telegram, WhatsApp und so weiter. Viele andere Regierungen implementieren ähnliche Gesetze, die intrusive Datenerfassungstechniken verwenden. Massiv gesammelte Daten könnten leicht falsch verwendet werden und in den Händen von Hackern und Cyberkriminellen landen. Zum Beispiel hat die schwedische Regierung vor kurzem versehentlich durchgesickerte persönliche Details zu fast allen Bürgern in einer massiven Datenschutzverletzung preisgegeben.

4. ISP-Datenerfassung. Die USA haben vor kurzem ein Gesetz verabschiedet, das es ISPs erlaubt, ohne die Zustimmung des Kunden dessen Daten zu erheben und sie mit Dritten zu teilen. Internet Service Provider können nun frei die privaten Daten ihrer Abonnenten sammeln und teilen, die präzise Geolocation, Finanzinformationen, Gesundheits-Informationen und Web-Browser-Verlauf enthalten.

5. Hacker werden auf weitere Plattformen zugreifen. Während derzeit Cyber-Kriminelle vor allem Windows-Plattformen angreifen, werden sie immer ausgefeilter, um auch iOS und Android, sowie Linux und MacOS anzugreifen.

6. Mehr DDoS-Angriffe auf IoT-Geräten. Mit der Weiterentwicklung von IoT (Internet der Dinge) hat sich die Anzahl der extrem ungesicherten Geräte in den letzten Jahren stark erhöht - und das ist erst der Anfang. Die Anzahl der Smart-Home-Gadgets wird in den nächsten Jahren exponentiell anwachsen, so dass Hacker DDoS (distributed denial of service) Angriffe in einem noch nie gesehenen Umfang starten können, die Botnets oder Erpressungsversuche beinhalten.

Wie kann man sich vor den zunehmenden Gefahren schützen, die online lauern?
Laut Marty P. Kamden, CMO von NordVPN (Virtual Private Network), sollten "Internet-Nutzer regelmäßig Cookies löschen und starke Spam-Filter und Authentifizierung anwenden. Es ist entscheidend, Antiviren- und Anti-Tracking-Software zu installieren und sicherzustellen, dass keine persönlichen Passcodes und Kreditkarteninformationen bei der Nutzung von offenen WLAN-Netzwerken vorhanden sind. Organisationen sollten ihre Angestellten ausbilden, Phishing-Betrügereien zu erkennen, und sie sollten ein System haben, in dem solche Betrügereien schnell gemeldet werden können."

"Mit dem neuen Maß an Internetüberwachung wird die Privatsphäre zum Luxus, der nicht so leicht zu erreichen ist. Es gibt mehr als ein Beispiel, in dem unsere personenbezogenen Daten auch in vermutlich sicheren Händen missbraucht werden. Daher ist eine der bekanntesten Methoden, um Ihre Informationen privat und verschlüsselt zu halten, ein VPN. Ein VPN verschlüsselt Benutzerdaten durch einen sicheren Tunnel, bevor auf das Internet zugegriffen wird - das schützt jegliche sensible Information über den Standort, indem es die IP-Adresse versteckt." (NordVPN: ra)

eingetragen: 06.09.17
Home & Newsletterlauf: 15.09.17


Bromium: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Hintergrund

  • Digitale Risiken der Bundestagswahl

    Die Bundestagswahlen befinden sich im Endspurt. Bislang scheinen die befürchteten Hackerangriffe auf Parteien, Behörden oder Politiker im Vorfeld der Wahlen ausgeblieben zu sein. Zudem macht der Verzicht auf E-Voting und elektronische Wahlsysteme eine Manipulation des Wahlvorgangs selbst unwahrscheinlich. Grundsätzlich gilt jedoch: Es gibt viele Wege, um Wahlen zu beeinflussen. Ein Rückblick auf Hackerangriffe vergangener Wahlen wie in den USA, in den Niederlanden und in Frankreich zeigt, welche Art der Manipulation Cyberkriminelle am häufigsten einsetzen.

  • Die Maschinen kommen. Und das ist gut so

    Maschinelles Lernen sorgt aktuell für jede Menge Schlagzeilen. Da ist etwa zu lesen "Roboter übernehmen Ihren Job" oder Twitter-Chats drehen sich um Themen wie "Ist künstliche Intelligenz das Ende der Menschheit?" und vieles mehr. Dabei dürfte jedem klar sein, dass Zukunftsvorhersagen in der Regel danebenliegen. Lässt man Science-Fiction aber einmal beiseite, gibt es durchaus einen Bereich, in dem automatisierte Hilfe erwünscht bzw. sogar erforderlich ist: IT-Sicherheit, denn Cyber-Bedrohungen entwickeln sich schnell und ausgefeilter weiter - so sehr, dass diese unerwünschten Gäste den Fortschritt des digitalen Zeitalters ernsthaft beeinträchtigen könnten.

  • Ratschläge für den sicheren Online-Aufenthalt

    Das Jahr 2017 hat bisher gezeigt, dass wir alle für Cyber-Bedrohungen anfällig sind, nachdem wir mit so großen Skandalen wie Wahl-Hacking, zwei großen globalen Ransomware-Angriffen und einem allgemeinen Anstieg von Hacking umgehen mussten. Was können wir also in der zweiten Hälfte dieses Jahres erwarten? Werden Cyber-Attacken zunehmen oder lernen wir, ihnen zu entgegen?

  • Report: Cyber-Attacken rechtzeitig erkennen

    Zeit ist Geld, das gilt besonders im Bereich der IT-Sicherheit. Je mehr Geräte vernetzt sind, desto wichtiger wird es, Angriffe auf Unternehmensstrukturen so schnell wie möglich zu erkennen, zu bekämpfen und den Übergriff auf weitere Endgeräte einzuschränken. In dem Report Cybersecurity: For Defenders, it's about time beleuchtet die Aberdeen Group im Auftrag der IT-Sicherheitsspezialistin McAfee, wie wichtig es für Unternehmen ist, die Zeit zwischen Angriff, Entdeckung und Eindämmung zu verkürzen. Basierend auf den Daten des "Data Breach Investigations Report" von Verizon untersucht der Bericht die Auswirkungen von Angriffen unter dem Aspekt der Zeit, die nötig ist, um Angriffe zu entdecken.

  • App-basierter Bedrohung ausgesetzt

    Mobile Bedrohungen sind weitaus komplexer als eine Malware aus dem App-Store eines Drittanbieters. In diesem Blogbeitrag analysieren wir das Bedrohungspotenzial anhand der "Mobile Risk Matrix" als Teil des größer angelegten Lookout-Forschungsberichts Spectrum of Mobile Risk. Mobiles Arbeiten erhöht die Produktivität in Unternehmen. Allerdings bietet die zunehmende mobile Nutzung auch mehr Angriffsflächen für Hacker. Einer aktuellen Untersuchung von Lookout zufolge waren in den letzten sechs Monaten 47 von 1.000 Android-Geräten in Unternehmen mindestens einmal einer App-basierten Bedrohung ausgesetzt. Bei iOS kam ein solcher Vorfall nur in einem von 1000 Geräten vor. Bei einem mobilen Angriff geht es zunächst darum, sich Zugang zum Endgerät zu verschaffen. Entweder um gezielt an eine bestimmte Information zu gelangen oder um nach und nach Zugriff auf immer mehr Daten im Unternehmensnetzwerk zu erhalten. Eine mobile Bedrohung wesentlich komplizierter und komplexer als Adware, da sie sämtliche Vektoren auf der so genannten Mobile Risk Matrix betreffen kann: Apps, Endgeräte, Netzwerke, Web und Content.