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Vorhersagen für die Internetsicherheit 2018


Verstärkte Internet-of-Things-Attacken: Da immer mehr Geräte des "Internet of Things" (IoT) genutzt werden, werden diese weiterhin unter Beschuss stehen
Dieses Jahr hat die Macht einer einzigen Ransomware-Attacke gezeigt, die Tausende Computer weltweit gleichzeitig lahmlegen kann

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Internetsicherheit scheint mit jedem Jahr, das vergeht, weiter abzunehmen. 2017 war das Jahr einiger der schlimmsten Verletzungen der Datensicherheit in der Geschichte. Zudem gab es drei große, staatlich finanzierte Ransomware-Angriffe, die Hunderttausende Ziele weltweit trafen. Leider sieht es jedoch so aus, als sei dies erst der Anfang. "Ransomware-Angriffe scheinen immer gefährlicher zu werden", sagt Marty P. Kamden, Vertriebsleiter bei NordVPN. "Zusätzlich sind viele Systemadministratoren nicht darauf vorbereitet, ihre Netzwerke vor ausgeklügelten Angriffen zu schützen. Wir glauben, dass Attacken immer schlimmer werden."

Zusätzlich hat auch die Freiheit des Internets stetig abgenommen. In den USA haben Internetdienstanbieter beispielsweise das Recht, Kundendaten ohne explizite Erlaubnis zu speichern und sie an Dritte weiterzuverkaufen. Auch die Netzneutralität steht unter Beschuss. Zudem verabschieden auch andere Länder immer mehr Gesetze, die die Freiheit weiter einschränken.

Im Folgenden finden Sie die Vorhersagen für 2018 von NordVPN, sowie Tipps, wie Sie sich selbst schützen können.

1. Verstärkte Internet-of-Things-Attacken. Da immer mehr Geräte des "Internet of Things" (IoT) genutzt werden, werden diese weiterhin unter Beschuss stehen. Ist ein Gerät kompromittiert, kann ein Hacker ganz leicht das komplette System miteinander verbundener Geräte übernehmen. Eine der größten Ängste unserer Zeit ist es, dass Hacker medizinische IoT-Geräte angreifen und Patientendaten veröffentlichen könnten. Auch Smart Homes werden beliebte Ziele für Hacker werden. Außerdem können übernommene IoT-Geräte auch in großen DDoS-Attacken genutzt werden, um internetbasierte Dienste oder Webseiten lahmzulegen.

2. Verstärkte Angriffe auf Reisedaten. Hacker entdecken, dass Urlauber, die ihre Reisen online buchen, dort auch Reisepass- und Kreditkartendaten teilen, die gestohlen werden können. Dies bezeichnet den Schritt hin zu spezifischen online Attacken, die sich auf bestimmte Menschengruppen, wie z.B. Reisende, Online-Einkäufer während der Weihnachtszeit und andere konzentrieren.

3. Neue, größere Ransomware-Attacken. Dieses Jahr hat die Macht einer einzigen Ransomware-Attacke gezeigt, die Tausende Computer weltweit gleichzeitig lahmlegen kann. Firmen sind noch nicht auf dem neusten Stand was ausgeklügelte Hacker-Technologien betrifft, daher ist das Risiko neuer, größerer Ransomware-Attacken hoch.

4. China bannt VPNs. Chinas Regierung verabschiedete eine Verordnung, die es Telekommunikationsdiensten zum 1. Februar 2018 vorschreibt, den Zugriff des Nutzers auf private, vom Staat nicht erlaubte VPNs (Virtual Private Networks) zu sperren. Dies würde bedeuten, dass viele Menschen in China das globale Internet nicht mehr erreichen können, da viele Seiten – wie z.B. Google oder Facebook – in China gesperrt sind.

5. Die EU führt eine Datenschutz-Grundverordnung ein. Die DSGVO soll ab Mai gültig sein und für Unternehmen strengere Regeln für die Speicherung und die Erlaubnis zur Speicherung persönlicher Nutzerdaten enthalten. Die Verordnung wird globale Reichweite haben und Firmen dazu zwingen, Nutzerdaten besser zu schützen – eines der wenigen Beispiele für Regierungen, die sich tatsächlich zum Ziel gemacht haben, private Daten zu schützen.

Lesen Sie mehr zum Thema "Compliance mit der Datenschutz-Grundverordnung"

6. Britischer Gesetzentwurf zur Regulierung des Internets. Das Vereinigte Königreich plant die Verabschiedung eines Gesetzes, welches die Altersverifizierung von Besuchern auf Webseiten, die nur für Erwachsene gedacht sind, verlangt. Altersverifizierung wird durch das Sammeln unterschiedlicher Nutzerdaten ermöglicht, was ein hohes Risiko für Datenlecks und Datenverlust darstellt. Zudem könnten sensible Daten gestohlen werden.

7. Holländisches Referendum über Überwachungsbefugnisse der Regierung. Die Niederlande werden nächstes Jahr ein Referendum abhalten, um zu entscheiden, ob Strafverfolgungsbehörden weitreichende Überwachungsbefugnisse haben dürfen. Viele private Aktivisten wollen das im Juli verabschiedete Gesetz kippen, das es Regierungsbehörden erlaubt, Daten von großen Menschengruppen gleichzeitig zu sammeln.

Wie Sie sich 2018 online schützen
Internetnutzer können die Dinge noch immer selbst in die Hand nehmen und ihre eigenen Computer und smarten Geräte schützen. Es ist wichtig, nicht auf verdächtige Links in E-Mails zu klicken, nichts von inoffiziellen App-Stores herunterzuladen, immer starke Passwörter zu verwenden und generell wachsam zu sein, wann immer man online unterwegs ist.

Es ist auch sehr empfehlenswert, Tools zum Schutz der Privatsphäre, wie z.B. VPNS, zu nutzen, die alle Daten, die zwischen dem Nutzer und dem VPN-Server geteilt werden, verschlüsseln. NordVPN sorgt mit modernen Sicherheitsprotokollen und der No-Logs Richtlinie für ein sicheres Surfen im Internet.

Mit der stetigen Abnahme von Onlinesicherheit und Privatsphäre, werden vor allem Internetsicherheitsspezialisten stark gefragt sein und Firmen werden neue Stellen für Internetsicherheitsfachkräfte ausschreiben. Diejenigen, die ihre eigenen Daten zuhause schützen möchten, sollten selbst einige Tricks zur Internetsicherheit lernen.
(NordVPN: ra)

eingetragen: 18.12.17
Home & Newsletterlauf: 26.01.18


NordVPN: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Hintergrund

  • Krypto-Mining-Malware eingebettet

    Wie jetzt bekannt wurde, ist das Landesamt für Besoldung und Versorgung Baden-Württemberg seit Herbst 2017 bis Anfang des Jahres 2018 Opfer einer Hackerattacke geworden. Bei dem Angriff zielten die Kriminellen nicht auf Daten ab, sondern auf die Rechenleistung der Server. Die bislang unbekannten Angreifer sind mehrmals erfolgreich in das Computersystem eingestiegen, um so Krypto-Währungen wie Monero zu schürfen. Das heimliche Schürfen von Krypto-Währungen auf Computern von Unbeteiligten ist aufgrund explodierender Kurse von Bitcoin & Co. derzeit ein wichtiger Trend in der Malware-Szene.

  • Kommerzialisierung von Cyber Security-Angriffen

    Für das kommende Jahr erwartet TÜV Trust IT eine weitere Zunahme der Vielfalt und Intensität von Sicherheitsbedrohungen. Geschäftsführer Detlev Henze hat einige Trendaussagen für 2018 zusammengestellt, welche über die üblichen Buzzword-Threats zu Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Social Engineering etc. deutlich hinausgehen. Skriptbasierte Schadsoftware verschärft die Bedrohungslage: Schadsoftware setzt zunehmend auf skriptbasierte Sprachen wie Visual Basic Script (VBS), JavaScript oder PowerShell. Der Grund dafür ist, dass die Zielsysteme die Interpreter für diese Sprachen häufig direkt zur Verfügung stellen, sodass die Schadsoftware ohne Umwege ausgeführt werden kann.

  • Cyberangriffe auf industrielle Kontrollsysteme

    Jedes vierte (28 Prozent) Industrieunternehmen war in jüngster Zeit von einem Cyberangriff betroffen. Zielgerichtete Attacken nahmen dabei um mehr als ein Drittel zu, wie aus einer Studie von Kaspersky Lab hervorgeht. Da die Nachfrage im Jahr 2017 nach Zero-Day-Exploits für industrielle Kontrollsysteme auf dem Schwarzmarkt signifikant anstieg, gehen die ICS CERT-Experten von Kaspersky Lab davon aus, dass im Jahr 2018 spezifische Malware auftauchen wird, die es auf Schwachstellen industrieller Automationskomponenten abgesehen hat. Aufgrund der zunehmenden Komplexität und Anzahl der Angriffe im Industriesektor wären die Folgen katastrophal, wenn Cybersicherheitsprobleme ignoriert würden. 28 Prozent der von Kaspersky Lab befragten Industrieunternehmen waren in der jüngeren Vergangenheit mit einem zielgerichteten Angriff konfrontiert - das sind acht Prozentpunkte mehr gegenüber dem Vorjahr (20 Prozent).

  • Ungenügendes IT-Sicherheitsniveau & Super-GAU

    "Tägliche Angriffe auf die IT-Infrastruktur von Unternehmen sind 2017 zur Regel geworden", so das ernüchternde Fazit von IT-Sicherheitsexperte Christian Heutger. "Wenn uns das Jahr eines gelehrt hat, dann, dass sich die Lage der IT-Sicherheit ständig verändert. Deshalb müssen Unternehmen auch im kommenden Jahr beständig ihre Sicherheitsstrategien an die Rahmenbedingungen anpassen. Denn die Angriffsmethoden von Cyberkriminellen sind derart vielfältig geworden, dass es DIE eine Strategie oder Lösung nicht gibt. Werden heute technische Systeme angegriffen, können schon morgen Mitarbeiter das Angriffsziel sein", blickt der Geschäftsführer der PSW Group zurück.

  • Blockchain-Trend revolutioniert Cybersecurity

    Dimension Data gibt ihre Prognosen zu den fünf größten Digital Business-Trends für das Jahr 2018 bekannt. Im Fokus steht dabei Blockchain: Zusammen mit maschinellem Lernen, Robotik, Künstlicher Intelligenz und neuen Wireless-Technologien wird vor allem dieser durch Bitcoin bekannten Verschlüsselungstechnologie das Potenzial zuerkannt, disruptive Ergebnisse zu liefern und das digitale Business 2018 nachhaltig zu verändern. Gleichzeitig warnt Dimension Data: Jene Unternehmen, die im digitalen Investitionszyklus Nachzügler sind, laufen Gefahr, von dieser Entwicklung überrollt zu werden.