- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Hintergrund

Rentabilität von Cyberattacken ist enorm


Malware-as-a-Service: So professionell arbeiten Cyberkriminelle
In den letzten 15 Jahren hat die Hackerszene eine komplette Verwandlung erfahren

- Anzeigen -





Untersuchungen von Trustwave zeigen, dass Cyberkriminelle mittlerweile wie Wirtschaftsunternehmen arbeiten. Eine große Rolle spielt dabei das Darknet, das als eine Art Marktplatz für den Kauf und Verkauf von Hacker-Dienstleistungen jeglicher Art fungiert. Hacker bieten hier einen bunten Mix an Exploit Kits, Zero-Day-Lücken und mehr zur Vermietung und zum Kauf an. Die Chance, dabei erwischt zu werden, ist nach wie vor gering.

In den letzten 15 Jahren hat die Hackerszene eine komplette Verwandlung erfahren. Aus Nerds, die Viren & Co. nur deshalb entwickelt haben, um zu beweisen, dass sie es können oder um Microsoft in Verlegenheit zu bringen, sind mittlerweile Kriminelle geworden, die schnell und einfach Geld verdienen wollen.

Und so kann man im Darknet mittlerweile ein wahres Potpourri an Malware und zahlreichen anderen Schadprogrammen kaufen oder sogar mieten. Die Chance, dass Hacker und Käufer bei Ihren Käufen erwischt werden ist mehr als gering: Mittlerweile haben die Cyberkriminellen sehr effektive und abhörsichere Möglichkeiten der Kommunikation entwickelt, außerdem arbeiten sie mit sehr professionellen Verdunkelungsmethoden.

Für Trustwave steht fest, dass die Zahl der Cyberattacken in Zukunft weiter deutlich ansteigen wird. Denn Cyberkriminelle beschränken sich bei ihren Attacken nicht mehr nur auf Desktop-PCs, sondern fokussieren sich zunehmend auch auf Schadcode, der mobile Geräte angreift.

Die Rentabilität von Cyberattacken, der sogenannten Return on Invest (ROI), ist enorm. Forscher von Trustwave haben errechnet, dass sich mit investierten 5.900 US-Dollar in einem Monat etwa 90.000 US-Dollar verdienen lassen. Da wohl niemand dieses "Einkommen" versteuern wird, ergibt sich daraus ein Netto-Monatseinkommen von 84.100 US-Dollar bzw. eine Rendite von über 1400 Prozent!

Bei diesen Zahlen dürfte klar sein, warum es immer mehr Cyberangriffe gibt. Das Darknet hat sich als lukrative Tauschbörse für kleine und große Cyberkriminelle entwickelt, die mit wenig Aufwand sehr viel Geld verdienen können. Eine wirkungsvolle Methode, um diese Entwicklung in Zukunft zu stoppen, besteht laut Trustwave darin, Hackern die Möglichkeit zu nehmen, ihre Fähigkeiten zu Geld zu machen, also das Darknet viel stärker als bisher zu überwachen. (Trustwave: ra)

eingetragen: 13.03.17
Home & Newsletterlauf: 11.04.17


Trustwave: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -



Meldungen: Hintergrund

  • Digitale Risiken der Bundestagswahl

    Die Bundestagswahlen befinden sich im Endspurt. Bislang scheinen die befürchteten Hackerangriffe auf Parteien, Behörden oder Politiker im Vorfeld der Wahlen ausgeblieben zu sein. Zudem macht der Verzicht auf E-Voting und elektronische Wahlsysteme eine Manipulation des Wahlvorgangs selbst unwahrscheinlich. Grundsätzlich gilt jedoch: Es gibt viele Wege, um Wahlen zu beeinflussen. Ein Rückblick auf Hackerangriffe vergangener Wahlen wie in den USA, in den Niederlanden und in Frankreich zeigt, welche Art der Manipulation Cyberkriminelle am häufigsten einsetzen.

  • Die Maschinen kommen. Und das ist gut so

    Maschinelles Lernen sorgt aktuell für jede Menge Schlagzeilen. Da ist etwa zu lesen "Roboter übernehmen Ihren Job" oder Twitter-Chats drehen sich um Themen wie "Ist künstliche Intelligenz das Ende der Menschheit?" und vieles mehr. Dabei dürfte jedem klar sein, dass Zukunftsvorhersagen in der Regel danebenliegen. Lässt man Science-Fiction aber einmal beiseite, gibt es durchaus einen Bereich, in dem automatisierte Hilfe erwünscht bzw. sogar erforderlich ist: IT-Sicherheit, denn Cyber-Bedrohungen entwickeln sich schnell und ausgefeilter weiter - so sehr, dass diese unerwünschten Gäste den Fortschritt des digitalen Zeitalters ernsthaft beeinträchtigen könnten.

  • Ratschläge für den sicheren Online-Aufenthalt

    Das Jahr 2017 hat bisher gezeigt, dass wir alle für Cyber-Bedrohungen anfällig sind, nachdem wir mit so großen Skandalen wie Wahl-Hacking, zwei großen globalen Ransomware-Angriffen und einem allgemeinen Anstieg von Hacking umgehen mussten. Was können wir also in der zweiten Hälfte dieses Jahres erwarten? Werden Cyber-Attacken zunehmen oder lernen wir, ihnen zu entgegen?

  • Report: Cyber-Attacken rechtzeitig erkennen

    Zeit ist Geld, das gilt besonders im Bereich der IT-Sicherheit. Je mehr Geräte vernetzt sind, desto wichtiger wird es, Angriffe auf Unternehmensstrukturen so schnell wie möglich zu erkennen, zu bekämpfen und den Übergriff auf weitere Endgeräte einzuschränken. In dem Report Cybersecurity: For Defenders, it's about time beleuchtet die Aberdeen Group im Auftrag der IT-Sicherheitsspezialistin McAfee, wie wichtig es für Unternehmen ist, die Zeit zwischen Angriff, Entdeckung und Eindämmung zu verkürzen. Basierend auf den Daten des "Data Breach Investigations Report" von Verizon untersucht der Bericht die Auswirkungen von Angriffen unter dem Aspekt der Zeit, die nötig ist, um Angriffe zu entdecken.

  • App-basierter Bedrohung ausgesetzt

    Mobile Bedrohungen sind weitaus komplexer als eine Malware aus dem App-Store eines Drittanbieters. In diesem Blogbeitrag analysieren wir das Bedrohungspotenzial anhand der "Mobile Risk Matrix" als Teil des größer angelegten Lookout-Forschungsberichts Spectrum of Mobile Risk. Mobiles Arbeiten erhöht die Produktivität in Unternehmen. Allerdings bietet die zunehmende mobile Nutzung auch mehr Angriffsflächen für Hacker. Einer aktuellen Untersuchung von Lookout zufolge waren in den letzten sechs Monaten 47 von 1.000 Android-Geräten in Unternehmen mindestens einmal einer App-basierten Bedrohung ausgesetzt. Bei iOS kam ein solcher Vorfall nur in einem von 1000 Geräten vor. Bei einem mobilen Angriff geht es zunächst darum, sich Zugang zum Endgerät zu verschaffen. Entweder um gezielt an eine bestimmte Information zu gelangen oder um nach und nach Zugriff auf immer mehr Daten im Unternehmensnetzwerk zu erhalten. Eine mobile Bedrohung wesentlich komplizierter und komplexer als Adware, da sie sämtliche Vektoren auf der so genannten Mobile Risk Matrix betreffen kann: Apps, Endgeräte, Netzwerke, Web und Content.