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Trends 2019: Fünf Empfehlungen für IT-Entscheider


Beispiele für die zusätzliche Nutzung von Backup- und Replica-Daten sind etwa DevOps, DevSecOps und DevTest sowie Patch Testing, Analytics und Reporting
Predictive Analytics bzw. Diagnostics unterstützen den reibungslosen IT-Betrieb und reduzieren den Aufwand für die Systemoptimierung

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Jeder Geschäftsprozess, die Arbeit von Mitarbeitern, die Interaktion mit Kunden, hinterlassen heute Datenspuren. Von Menschen und Maschinen erzeugte, digitale Daten wachsen zehnmal schneller als herkömmliche Geschäftsdaten, maschinell erzeugte Daten – isoliert betrachtet – sogar 50mal schneller. Gleichzeitig werden Geschäftsprozesse durch Digitalisierung flexibler, die betriebliche Effizienz steigt. Wollen Unternehmen in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben und ihren Kunden zuverlässige sowie innovative Serviceleistungen anbieten, wird intelligentes Datenmanagement unverzichtbar.

Dave Russell, Vizepräsident für Produktstrategie bei Veeam, hat dazu fünf Trends ausgemacht, die IT-Entscheider im Jahr 2019 berücksichtigen sollten: Multi-Cloud setzt sich durch Globalisierung, grenzüberschreitende Geschäftsprozesse und Digitalisierung machen den Einsatz von Multi-Cloud-Infrastrukturen nahezu unvermeidlich. Analysten rechnen in den kommenden Jahren mit jährlich rund 10 Prozent Wachstum im Cloud-Bereich. Damit werden On-Premises-Lösungen nicht überflüssig, sondern es entsteht zunehmend ein Mix aus On-Prem, SaaS, IaaS, Managed Clouds und Private Cloud.

Vermehrter Einsatz von Flash-Speichern
Gartner erwartet, dass sich das Flashspeicher-Angebot Mitte 2019 zwar etwas verknappen wird, Preise aber dennoch stabil bleiben. Wir rechnen mit einen stärkeren Flash-Nutzung für die operative Recovery-Ebene, auf der in der Regel Backupdaten und Replikate der letzten vierzehn Tage gehalten werden. Aufgrund der Flash-Verbreitung erwarten wir auch die vermehrte Nutzung der umgehenden Wiederherstellung kompletter virtueller Maschinen (oder Copy Data Management).

Systeme mit Copy Data Management Funktionalität bieten ergänzenden Mehrwert, der über die reine Verfügbarkeit hinausgeht: Beispiele für die zusätzliche Nutzung von Backup- und Replica-Daten sind etwa DevOps, DevSecOps und DevTest sowie Patch Testing, Analytics und Reporting.

Predictive Analytics sind auf dem Vormarsch
Laut Prognosen wird der Markt für Predictive Analytics bis 2022 um 272 Prozent gegenüber 2017 steigen, ein jährliches Wachstum von rund 22 Prozent. Predictive Analytics auf Basis von Telemetriedaten für Vorhersagen und Empfehlungen aufbauend auf maschinellem Lernen (ML) werden sich am ehesten auf breiter Front durchsetzen.

Predictive Analytics bzw. Diagnostics unterstützen den reibungslosen IT-Betrieb und reduzieren den Aufwand für die Systemoptimierung. Vor dem Hintergrund immer komplexerer Infrastrukturen mit mehr Daten und höheren Leistungsanforderungen werden sie essenziell. Die SLEs, die Service Level Expectations, werden weiter steigen, daher benötigt die IT mehr Leistungsdaten und -projektionen.

IT-Generalisten sind gefragt
KI hin oder her – auch das Rechenzentrum der Zukunft kommt nicht ohne Menschen aus. Fachkräftemangel in Kombination mit zunehmend hybriden Infrastrukturen erfordern den "IT-Generalisten" mit Wissen und Erfahrung aus unterschiedlichen Fachbereichen sowie betriebswirtschaftlichem Verständnis. Standardisierung, Orchestrierung und Automatisierung werden diesen Trend beschleunigen: Durch die steigende "Eigenintelligenz" der Systeme ist weniger die Spezialisierung gefordert als ein breites Basiswissen.

Natürlich bleibt Spezialwissen weiterhin wichtig, gerade auch in Sachen Cloud. Je mehr IT aber zu einem Teil der betrieblichen Wertschöpfungskette wird, desto wichtiger ist es, dass IT-Fachleute auch das Geschäftsumfeld verstehen, um Mehrwert zu schaffen.

5G bietet neue Chancen für die Branche
Anfang 2019 werden die ersten 5G-fähigen Mobiltelefone auf den Markt kommen. Im Kontext Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge (IoT) haben gerade Unternehmen ein großes Interesse an der Übertragungstechnik, auch für eigene regionale Netze. Dennoch wird es 2019 primär darum gehen, die Voraussetzungen für eine breite Nutzung zu schaffen, damit Europa zu einer "Gigabit-Gesellschaft" werden kann.

Mittelfristig bietet 5G Händlern und Cloud Service-Anbietern neue Umsatzchancen. Die Verarbeitung größerer Datenmengen in Echtzeit, neue Hardware- und Geräteanforderungen sowie neue Anwendungen für das Management der Daten eröffnen vielfältige Möglichkeiten und werden auch die Diskussion über Edge Computing fördern.
(Veeam Software: ra)

eingetragen: 08.01.19
Newsletterlauf: 15.02.19

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Meldungen: Hintergrund

  • Trends 2019: Fünf Empfehlungen für IT-Entscheider

    Jeder Geschäftsprozess, die Arbeit von Mitarbeitern, die Interaktion mit Kunden, hinterlassen heute Datenspuren. Von Menschen und Maschinen erzeugte, digitale Daten wachsen zehnmal schneller als herkömmliche Geschäftsdaten, maschinell erzeugte Daten - isoliert betrachtet - sogar 50mal schneller. Gleichzeitig werden Geschäftsprozesse durch Digitalisierung flexibler, die betriebliche Effizienz steigt. Wollen Unternehmen in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben und ihren Kunden zuverlässige sowie innovative Serviceleistungen anbieten, wird intelligentes Datenmanagement unverzichtbar.

  • Ausbau der IT-Infrastruktur mit Edge-Rechenzentren

    Rittal stellt fünf Trends rund um die Cloud- und Rechenzentrumsindustrie vor, die IT-Manager im Jahr 2019 auf ihrer Agenda haben sollten. Ohne Assistenzsysteme mit künstlicher Intelligenz (KI) werden IT-Experten im Rechenzentrum bald nicht mehr in der Lage sein, große, komplexe IT- Systeme ausfallsicher zu betreiben. Laut IDC sollen bis 2022 bereits 50 Prozent der Komponenten in großen Rechenzentren über integrierte KI-Funktionen verfügen und autonom arbeiten. Um diese Entwicklung zu unterstützen, müssen IT-Administratoren Predictive Analytics und Machine Learning zur Optimierung des IT-Betriebs einsetzen. Diese Werkzeuge liefern beispielsweise vorausschauende Störungsprognosen und unterstützen eine optimierte Lastverteilung, sodass Unternehmen die Hochverfügbarkeit der IT-Umgebung absichern können.

  • IoT-Botnetze werden sich deutlich ausbreiten

    Neue Sicherheitsvorfälle in großem Ausmaß werden die Sicherheitsbranche dazu bringen, das allgemeine Problem mit Benutzernamen und Passwörtern zur Anmeldung für Online-Services anzugehen. Das prognostiziert Malwarebytes. Es existieren bereits heute vielfältige Lösungen zur Absicherung von Anmelde-Vorgängen: asymmetrische Kryptographie, Biometrie, Blockchain, Hardwarelösungen etc, allerdings konnte sich die Cybersicherheitsbranche bisher nicht auf einen gemeinsamen Standard zur Lösung des Sicherheitsproblems einigen. Im Jahr 2019 werden wir uns verstärkt darum bemühen, klassische Passwörter vollständig zu ersetzen. IoT-Botnetze werden sich deutlich ausbreiten. In der zweiten Jahreshälfte 2018 erkannte Malwarebytes mehrere tausend MikroTik-Router, die gehackt wurden, um Coin Miner zu implementieren.

  • Internet der Dinge (IoT) im Fadenkreuz

    Ransomware stand jahrelang an der Spitze der von Cyberkriminellen meistgenutzten Angriffswerkzeuge. Kurzzeitig hatte sie ihre Spitzenposition in der ersten Jahreshälfte 2018 an Kryptojacker verloren, steht zum Ende des Jahres nun aber wieder an der Spitze. Das Geschäftsmodell ist für Cyberkriminelle also weiterhin sehr profitabel. Die Securityexperten von Bitdefender wagen jährlich im Dezember eine Prognose zu den Gefahren im Internet des kommenden Jahres. Dies sind die Top Ten des Bitdefender-Teams zu den Cyberbedrohungen 2019.

  • Neue Einsatzszenarien für Blockchain

    Cisco Systems stellte auf Basis aktueller Studien die wichtigsten IT-Trends für das Jahr 2019 vor. Dazu zählen der Durchbruch von KI/ML, explodierender Internet- und Mobile-Traffic, der zunehmende Einsatz von Blockchain sowie neuartige Unternehmensnetze. In diesem Jahr standen im IT-Bereich die effiziente Datennutzung, die Optimierung und Verwaltung von Multicloud-Umgebungen sowie eine umfassende Sicherheitsarchitektur im Vordergrund. 2019 ändert sich an diesen Schwerpunkten nur wenig. Sie werden sich aber weiterentwickeln und gleichzeitig mit neuen Ansätzen erweitert. So müssen Unternehmen noch schneller Prozesse digitalisieren und neue Technologien nutzen.