- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Kommentare & Meinungen

Standardisierte Security-Services


Ein wichtiger Aspekt erfolgreicher Digitalisierung ist, dass IT Sicherheitsvorgaben nicht der vom Business geforderten Geschwindigkeit zum Opfer fallen dürfen
Security muss Hand in Hand mit dem Fortschritt gehen, ohne dabei zum Hindernis zu werden

- Anzeigen -





Die aktuelle OWASP-Top 10-Liste, die vor kurzem veröffentlicht wurde, klärt über Konsequenzen der wichtigsten Sicherheitslücken bei Web-Anwendungen auf. Sicherheitslücken sind meist sehr komplex und nicht leicht aufzuspüren, da sie sich im Code verstecken. Menschliche Expertise gepaart mit einer guten Sicherheitslösung ist daher in vielen Fällen die kosteneffizienteste Lösung.

Lesen Sie dazu das Statement von Roman Hugelshofer, Managing Director von Airlock, bei Ergon zur Fragestellung wie eine IT Security Architektur die Digitalisierung vereinfacht und die Weiterentwicklung von Unternehmen ermöglicht.

"Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen ist ein strategisches Thema des Top-Managements. Dabei ist Mut zu neuen Ideen, Innovationen und auch Experimenten gefragt. Jedoch gibt es meist auch existenzielle Kernprozesse, die sich nicht auf die Schnelle transformieren lassen. Diese Situation verlangt von den Unternehmen organisationale Ambidextrie, d.h., sie müssen sich auf laufendes, profitables Geschäft konzentrieren und dabei gleichzeitig die Innovation neuer Dienstleitungen, Produkte und Services vorantreiben.

In der kollektiven Digitalisierungs-Euphorie wird immer nur von Chancen, Innovationen, Nutzen und Notwendigkeit gesprochen. Zurecht gibt es auch kritische Stimmen der Unternehmen: Lohnen sich die Investitionen? Verändert sich das Business durch die Digitalisierung derart, dass es zu einem Konflikt mit Werten und der Unternehmenskultur kommen kann? Werden bezüglich IT-Sicherheit und Datenschutz zu hohe Risiken eingegangen? Beinahe täglich gibt es Berichte von Hacker-Attacken auf Firmen und deren sensitive Daten. Das passive, zögerliche Verhalten von Führungskräften bei IT-Innovationen ist daher durchaus nachvollziehbar.

Jedoch bin ich überzeugt, dass sich die großen Unsicherheiten bezüglich Investitionen, Erweiterbarkeit und insbesondere IT-Security entschärfen lassen. Unsere Erfahrung im Umgang mit Firmen verschiedenster Branchen zeigt ein ähnliches Muster, wenn es um erfolgreiche digitale Innovation und Transformation geht.

Ein wichtiger Aspekt erfolgreicher Digitalisierung ist, dass IT Sicherheitsvorgaben nicht der vom Business geforderten Geschwindigkeit zum Opfer fallen dürfen. Security muss Hand in Hand mit dem Fortschritt gehen, ohne dabei zum Hindernis zu werden.

Die Lösung sehen wir in einer modernen IT-Sicherheits-Architektur, welche die Anforderungen des Business wie auch diejenigen der IT gleichermaßen erfüllt - und zwar unabhängig davon, wie weit ein Unternehmen in Bezug auf die Digitalisierung der Geschäftsprozesse bereits vorangeschritten ist.

Eine bewährte Methode ist, zentrale Security Services allen Applikationen standardisiert zur Verfügung zu stellen. Anwendungen sollen sich möglichst auf ihre Fachdomäne konzentrieren und beispielsweise nicht das Rad der Benutzer-Authentisierung immer wieder neu erfinden. Wird ein solcher Service zentral erbracht, eröffnen sich Synergien wie z.B. ein einfacher Single Sign-on über alle Applikationen hinweg. Zudem kann die Methode der Authentisierung entkoppelt werden von der Art und Weise wie die Applikationen die Identitäten entgegennehmen. Damit lassen sich auch alte Legacy Applikationen in moderne Identity Federation Architekturen integrieren.

Auch gegen die OWASP Top 10-Schwachstellen können sich Unternehmen durch einen zentral etablierten Security-Service schützen. Dies bringt nicht nur eine Sichtbarkeit der Angriffe, sondern ermöglicht im Notfall auch Virtual Patching außerhalb der Applikationen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn die Applikation von Drittherstellern stammt.

Mit standardisierten Security-Services lassen sich digitale Prozesse auf einem gesicherten Fundament skalieren und agil weiterentwickeln. Ebenfalls können Kosten bei der Anwendungsentwicklung gespart werden. Die IT-Security wird plötzlich zum geschätzten internen Partner, weil die Anliegen der Businessabteilungen mit der notwendigen Geschwindigkeit und ohne das schlechte Gewissen umgesetzt werden können. Dabei profitieren alle Benutzergruppen gleichermaßen – seien es Kunden, Partner oder Mitarbeiter."
(Ergon: ra)

eingetragen: 18.12.17
Home & Newsletterlauf: 29.01.17


Ergon Informatik: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Zugriff auf sensibelste Daten

    Der wirksame Schutz privilegierter Konten und Zugriffsrechte gewinnt in Unternehmen immer mehr an Bedeutung, nicht zuletzt, seit die Analysten von Gartner Privileged Account Management, oder kurz PAM, zur Top-Priorität für CIOs im Jahr 2018 erklärt haben. Dass die eindringliche Mahnung, Konten mit weitreichenden Rechten - dazu zählen u.a. Administrator- Server- oder Datenbank-Accounts - dringend besser zu verwalten und schützen, dabei nicht aus nicht Luft gegriffen ist, zeigen Sicherheitsvorfälle wie der aktuelle Datendiebstahl beim französischen Baukonzern Ingérop.

  • eco: Deutschland braucht die Bundesblockchain

    Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, die Verwaltung nachhaltig zu verändern: "Volle Transparenz gewährleisten und gleichzeitig Bürgerdaten und Privatsphäre schützen, das ist mit der Blockchain nun technisch möglich", sagt Taavi Kotka im Rahmen einer Veranstaltung des eco Verbands. Der ehemalige CIO Estlands hat die Digitalisierung des baltischen Staates maßgeblich gestaltet. Das entkräfte mögliche Ausreden von Verantwortlichen, die die Digitalisierung der Verwaltung bislang möglicherweise aufgeschoben hatten. "Die Menschen nehmen staatliche Stellen zukünftig immer stärker als Dienstleister wahr, von denen sie Services ohne große bürokratische Hürden erwarten." Es werde sogar zu einem Wettbewerb der Nationen kommen, beispielsweise um hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland. "Den werden diejenigen gewinnen, die Services digital einfacher und effizienter anbieten können", sagt Kotka. Eine Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltungsprozesse sei daher eine notwendige Investition in die wirtschaftliche Zukunft des Landes.

  • Willkommen in der Ära der Hacker-Wirtschaft

    "Die Angriffsflächen erweitern sich exponentiell. Cyberkriminelle sind keine Hobby-Bastler mehr, sondern Vertreter einer neuen ,Hacker-Wirtschaft', welche die Innovationskraft von Unternehmen übertreffen kann." So lautet eines der Kernergebnisse des ersten "Future of Multi-Cloud (FOMC) Report" für die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika). Die Studie wurde von F5 in Auftrag gegeben und von der Foresight Factory durchgeführt. Unternehmen müssen sich dieser neuen Herausforderung für ihre Sicherheit stellen, ohne die Servicequalität zu beeinträchtigen. Die Einführung eines zuverlässigen, zukunftssicheren Gesamtsystems aus integrierten Sicherheits- und Cloud-Lösungen kann Entscheidern mehr Kontext, Kontrolle und Transparenz bieten. Es wird auch das notwendige Vertrauen schaffen, um Kosten und Komplexität zu reduzieren.

  • Cyber-Sicherheit in der Digitalisierung

    BSI-Präsident Arne Schönbohm und Innenminister Horst Seehofer hat den aktuellen Bericht der Bundesbehörde vorgestellt. Die absoluten Zahlen der Bedrohungen und Angriffe haben sich in allen Bereichen über die Jahre weiter nach oben entwickelt. Dies ist nicht besonders verwunderlich, da einerseits die Digitalisierung von Behörden und Unternehmen voranschreitet und andererseits auch die Detektierung von IT-Sicherheitsvorfällen durch höhere Awareness in den Unternehmen und Meldepflichten zunehmen dürfte. Leider finden sich im Bericht keinerlei Forschungsergebnisse über die Dunkelziffer von erfolgreichen Angriffen. Zudem gibt es eine durchgehende Vermengung der Zahlen zwischen detektierten abgewehrten und erfolgreichen (festgestellten) Angriffen, die eine Interpretation der Daten schwierig macht.

  • Statement zum Faxploit

    Der gefundene Exploit ist dennoch ein neuer ernst zu nehmender Angriffsvektor für Nutzer von Multifunktionsgeräten, der allerdings nicht über das Faxverfahren der Ferrari electronic übertragen werden kann. Um diese Angriffsmöglichkeit auszunutzen, ist es notwendig, ein mit einem Angriffscode präpariertes JPEG zu übertragen, das beim Empfänger über die Druckerfunktion des MFPs dann den Angriffscode aktiviert. Es wird hier eine Schwachstelle der von einem MFP-Hersteller selbst entwickelten JPEG-Library ausgenutzt.