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Kommentare & Meinungen


Im Überblick

  • Zertifizierung muss auf offene Normen setzen

    Die Europäische Kommission hat einen Regulierungsvorschlag veröffentlicht, der auch einen künftigen Europäischen Zertifizierungs- und Kennzeichnungsrahmen für IKT-Sicherheit betrifft. Er soll die Sicherheitseigenschaften von Produkten, Systemen und Diensten, die bereits in der Entwurfsphase ("security by design") integriert sind, verbessern. Die gute Absicht ist erkennbar, zumal ein erhöhter Schutz der Bürger und Unternehmen durch bessere Cybersicherheits-Vorkehrungen erstrebenswert ist. Dennoch hat der Vorschlag erhebliche fachliche Mängel. Darüber hinaus mangelt es an Offenheit und Transparenz, wie man sie von Normensetzung erwarten kann, die der Unterstützung der EU-Gesetzgebung dienen soll.


Im Überblick

  • Generelle Problematik der Verschlüsselung lösen

    Wir dürfen gespannt sein, wie die neue Bundesregierung die vom letzten Kabinett angepeilte "Datenordnungspolitik" weiter vorantreibt. Neben dem Breitbandausbau wird das besonders in Bezug auf Verschlüsselung spannend - nicht nur wegen der NSA-Affäre sondern auch, um sich als Vorreiter der Digitalisierung zu positionieren. Ziel der großen Koalition war es, Deutschland zum Verschlüsselungsstandort Nummer eins zu machen und dem Bürger die sichere elektronische Kommunikation mit den Behörden zu ermöglichen. Ist dies gelungen? Wohl nur teilweise, denn die Politik hat mit dem De-Mail-Gesetz zwar Regelungen zur verschlüsselten Kommunikation erlassen. Das Ziel ist jedoch noch lange nicht erreicht, und dass andere Länder, darunter auch die Schweiz, gesicherte elektronische Kommunikation noch nicht in der Gesetzgebung verankert haben, ist wahrscheinlich nur ein schwacher Trost.


Inhalte


04.04.17 - Cyberspionage und Schuldzuweisungen: Wichtiger als alternative Fakten ist das Wissen, wie man sich schützt

11.04.17 - Unterschätztes Sicherheitsrisiko Schatten-IT

28.04.17 - Unsichere Methode, den Zugang zu Konten und anderen IT-Systemen nur mit Zugangsdaten, also mit Benutzername und Passwort, zu sichern

02.05.17 - Die Cloud Hopper-Angriffe waren dabei sogar für Spearfishing-Kampagnen sehr ausgefeilt

08.05.17 - Was uns die sieben Jahre alte Schwachstelle im Linux-Kernel zeigt

08.05.17 - Top-Themen bei Digitalisierungsprojekten: Datenschutz und Sicherheit müssen gewährleistet sein

11.05.17 - Cyberangriffe sind mehr denn je eines der vorherrschenden Internetphänomene, insbesondere was DDoS-Angriffe anbelangt

22.05.17 - Ein Security-Problem? - Bankwesen ist vom Cobol-Einsatz immer noch stark betroffen

30.05.17 - BKA: Zahl der Cyberattacken nimmt deutlich zu

31.05.17 - Mehr als fünf Milliarden US-Dollar sollten den Unternehmen ein klares Zeichen sein, welche Dimension die CEO-Betrugsmasche mittlerweile angenommen hat

07.06.17 - Was uns die sieben Jahre alte Schwachstelle im Linux-Kernel zeigt

19.06.17 - Betreiber von IT-Systemen sollten, bevor sie über aktive Gegenmaßnehmen nachdenken, erst einmal über eine bessere Erkennung ausgefuchster Angriffe nachdenken und hier die Sensorik verbessern

20.06.17 - WannaCry verlangt nach effizientem Software Vulnerability Management

20.06.17 - WannaCry 2.0: EternalBlue-basierte Ransomware wird zur Normalität

20.06.17 - WannaCry: Sicherheitsupdates schnellstmöglich installieren

21.06.17 - Cybersicherheit nach der WannaCry-Attacke – Was bringt die Zukunft?

29.06.17 - Verschlüsselungstrojaner selbst sind bei Weitem nichts Neues – ungewöhnlich war in diesem Fall nur der Verbreitungsweg

03.07.17 - 83 Prozent der befragten IT-Sicherheitsprofis werden von ihren Kollegen bei persönlichen Computerproblemen regelmäßig um Hilfe gebeten werden

04.07.17 - Industroyer – wie gefährlich ist das "neue Stuxnet"?

05.07.17 - IoT als Synonym für die Intransparenz des Traffics?

06.07.17 - Ungenügendes IT-Sicherheitsniveau führt fast zum Super-GAU

07.07.17 - Warum wir von Ransomware nicht wirklich überrascht sein sollten

07.07.17 - Nach WannaCry heißt es Tränen trocknen und Daten besser sichern

11.07.17 - Die Bundesregierung beschloss die Ausweitung des IT-Sicherheitsgesetzes auf insgesamt 918 Kritische Infrastrukturen

13.07.17 - Security-Industrie muss den Mensch ins Zentrum ihrer Bemühungen stellen

21.07.17 - WannaCry: Weckruf für das öffentliche Bewusstsein

24.07.17 - Ransomware namens Petya zeigt das immer größer werdende Ausmaß des Phänomens Ransomware

24.07.17 - Petya oder NotPetya – das ist hier nicht die Frage

26.07.17 - Bitdefender: Unsere Mission als Anbieter von Sicherheitslösungen ist es, Anwender vor jeglicher Malware zu schützen, unabhängig von deren Quelle

27.07.17 - Cybersecurity-Investitionen in Richtung Entdeckung und Reaktion verschieben

28.07.17 - Verschlafen Unternehmen die Umsetzung der neuen Datenschutzrichtlinie?

08.08.17 - Was die bedrohliche Ransomware-Kampagne Petya lehrt

10.08.17 - Bitmi kritisiert Digital-Aktionismus der Deutschen Bundesregierung

10.08.17 - Der Umgang mit Datenpannen oder wie man Geld aus dem Fenster wirft

17.08.17 - Zerto: Die Diskussion geht am Kern der Sache vollkommen vorbei, denn Ransomware lässt sich nicht vermeiden

05.09.17 - Next-Generation-Antiviren-Lösungen versprechen viel und halten wenig

07.09.17 - F-Secure: Nein, die deutsche Polizei kann WhatsApp nicht hacken

11.09.17 - Notwendige Investitionen: Der Preis der IT-Sicherheit

12.09.17 - Generell basiert die Verschlüsselung eines VPN auf einem von zwei Verschlüsselungsprotokollen

14.09.17 - Verschlüsselung: Von der TLS-Überwachung zur Massenüberwachung?

02.10.17 - Unverzichtbar, im Moment einer Cyberattacke über einen Notfallplan zu verfügen

13.10.17 - Die Lehren aus den Ransomware-Angriffen: kurzen Prozess machen

27.10.17 - Kennwörter regelmäßig zu wechseln ist so wichtig wie eh und jeh

09.11.17 - EU-Vorschläge für Cyber-Sicherheit und Datenfluss: Mehr Einsatz für den Mittelstand

20.11.17 - Eine Veränderung der Angriffe zeichnet sich im Alltag ab: Hacker führen ihre Angriffe bewusst sichtbar aus

22.11.17 - Zweiter Anlauf für den Verschlüsselungsstandort Nummer 1

24.11.17 - Anforderungen an einen künftigen Europäischen Zertifizierungs- und Kennzeichnungsrahmen für IKT-Sicherheit

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Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Sicherheit im Netz: Bleiben wir wachsam

    Zahlreiche Cyberattacken zeigen uns, dass ein Zwischenfall katastrophale Folgen haben kann: Produktionsausfälle, Standortschließungen, Verlust von geschäftskritischen Daten und Auswirkungen auf das Image. Monat für Monat erleben wir immer ausgefeiltere Angriffe mit neuen Bedrohungen für Schwachstellen in Unternehmen und Behörden. Natürlich ist es illusorisch zu glauben, dass man solche Cyberattacken stoppen kann. Unternehmen müssen daher reagieren und dürfen nicht mehr passiv bleiben. Für viele Unternehmen ist die Cybersicherheit ein Kostenfaktor sowohl technologisch als auch personell sowie organisatorisch. Daher behandeln Organisationen diese Thematik oft stiefmütterlich. Mehr als die Hälfte der Unternehmen geben immer noch weniger als 3 Prozent ihres IT-Budgets für Sicherheit aus (Quelle: Clusif 2016).

  • Regulierung zum freien Datenverkehr

    Im Anschluss an die Rede zur Lage der Union von Jean-Claude Juncker hat die Europäische Kommission zwei wichtige Initiativen zu einigen Schlüsselbereichen des digitalen Binnenmarktes vorgelegt: Dies ist zum einem eine zukünftige gemeinsame europäische Cybersicherheitsstrategie und zum anderen der Vorschlag für eine neue Regulierung zum freien Datenverkehr ("Free Flow of Data"). "Wir begrüßen die Initiativen der Kommission. Sowohl die Cyber-Sicherheit als auch die Datenwirtschaft bieten innovativen Mittelständlern große Chancen, um das Wachstum der europäischen Wirtschaft zu fördern. Nur eine blühende digitale Industrie, getragen von vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen, kann Europa helfen, seine digitale Souveränität wiederzuerlangen. Wir ermutigen jedoch die Europäische Kommission noch mehr zu tun, um die Rolle des Mittelstands in der digitalen Zukunft Europas zu stärken", kommentierte der Präsident des Bundesverbands IT-Mittelstand e.V. (BITMi) Dr. Oliver Grün, der zugleich Präsident der European Digital SME Alliance ist.

  • Manchmal kommen sie wieder

    Und wieder neue "Data Breaches", und wieder stellen sie neue Rekorde auf: Ein falsch konfigurierter Spambot gibt mehr 711 E-Mail-Adressen und eine hohe Zahl von Kennwörtern preis, und bei einem Second-hand-Spieleanbieter geraten 2 Millionen Kundendatensätze samt Kreditkartendaten in die falschen Hände. Beide Fälle sind nicht ganz so schlimm, wie es auf den ersten Blick scheint, denn im ersten Fall ist auch ein hoher Anteil stümperhaft geratener Adressen vom Typ "sales@EineFirma.com" im Spiel, und im zweiten Fall sind die Kreditkartendaten mindestens neun Jahre alt. Überhaupt ist es das Alter der Daten, das in beiden Fällen besondere Aufmerksamkeit verdient. Beim Spieleanbieter darf man sich getrost die Frage stellen, warum die Kreditkartendaten überhaupt aufgehoben wurden - immerhin speichert der Anbieter seit 2009 nichts dergleichen mehr selbst. Und beim Spambot-Fall hat man es mit Unmengen von Datensätzen zu tun, die bei früheren Angriffen erbeutet wurden und jetzt ein zweites Leben als Wiedergänger starten. Spannend wird es dann, wenn derart altes Material tatsächlich noch immer gültig ist.

  • Kritische Infrastrukturen (KRITIS)" infiziert

    Laut Europol muss sich Europa auf eine starke Zunahme von Cyber-Angriffen vorbereiten. Wie aus dem vor wenigen Tagen vorgelegten Jahresbericht hervorgeht, habe die Bedrohung des organisierten Verbrechens über das Internet in den vergangenen zwölf Monaten ein "bisher beispielloses Ausmaß" angenommen, vor allem Erpressungs-Software hätte alle anderen Bedrohungen in den Schatten gestellt. Bisheriger "Höhepunkt" war die "WannaCry"-Attacke im Mai, bei der mehr als 300.000 Rechner in rund 150 Ländern infiziert worden waren. Getroffen hatte es Unternehmen in der Logistik, der Telekommunikation und dem Gesundheitswesen: In Großbritannien kam es beispielsweise zu erheblichen Störungen in der medizinischen Versorgung, während hierzulande Anzeigetafeln und Fahrkartenautomaten auf Bahnhöfen ausfielen. Drastischer hätte uns die Verwundbarkeit der digitalen Infrastruktur wohl kaum vor Augen geführt werden können: Es ist auffällig, dass sehr oft Systeme in so genannten "kritischen Infrastrukturen (KRITIS)" infiziert wurden. Doch gerade hier tun sich die Betroffenen schwer, die immer wieder erhobenen Forderungen nach dem sofortigen Aktualisieren von Software umzusetzen. Vielmehr ist ein Perspektivenwechsel nötig - weg von der IT hin zu den in vielen Unternehmen und Behörden vorherrschenden Kommunikationsprozessen.

  • KMU: Viel zu häufig planlos

    Wie der Digitalverband Bitkom meldet, unterlassen viele Unternehmen die Aufstellung eines Notfallplans, der im Falle eines Angriffs auf die eigene digitale Infrastruktur greift. Insbesondere kleinere Unternehmen handeln hier nachlässig: Während bei den großen Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern rund zwei Drittel über ein Notfallmanagement verfügen, sind es bei den kleineren Unternehmen mit 10 bis 99 Mitarbeitern nur 40 Prozent. Andrew Stuart, Managing Director EMEA des Business-Continuity-Spezialisten Datto, sieht hier allerdings nicht nur bei den KMU einen Nachholbedarf, sondern auch bei vielen Anbietern von IT-Services für Datenschutz und -sicherheit.