- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Kommentare & Meinungen

Angriffe auf Energieversorger


LogRhythm kommentiert: BSI warnt vor Cyberattacken auf kritische Infrastruktur in Deutschland
Da es in KRITIS-Sektoren aufgrund von zahlreichen unterschiedlichen Systemen besonders schwierig ist, ein vollständiges Bild der Organisation zu erhalten, müssen Sicherheitstechnologien Teil eines Gesamtkonzeptes sein

- Anzeigen -





Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt: Deutsche Energieversorger könnten das Ziel groß angelegter Cyber-Angriffskampagnen sein. Zwar liegen derzeit noch keine Hinweise auf erfolgreiche Hacker-Zugriffe vor, dennoch arbeitet das Amt intensiv an einer Vielzahl von Verdachtsfällen und rät zu nötigen Schutzmaßnahmen.

Ross Brewer, Vice President und Managing Director EMEA bei LogRhythm, kommentiert die Warnung folgendermaßen:

"Kritische Infrastruktur (KRITIS) ist so grundlegend für das alltägliche Leben, dass sie oftmals als selbstverständlich angesehen wird. Doch ein erfolgreicher Angriff auf Anlagen, etwa auf einen Energieversorger, wäre fatal und könnte Millionen von Menschen betreffen. Es ist buchstäblich eine Frage von Leben und Tod, wenn es darum geht, ob diese und andere wichtige Dienste reibungslos betrieben werden.

Erschreckende Ergebnisse der Umfrage "Monitor 2.0 IT-Sicherheit Kritischer Infrastrukturen" zeigen, dass mehr als die Hälfte der Befragten aus KRITIS-Branchen angaben, im letzten Jahr das Ziel von Cyber-Attacken gewesen zu sein. Des Weiteren schätzt die Mehrheit der Studienteilnehmer die Bedrohungslage für den Wirtschaftsraum Deutschland als hoch oder sehr hoch ein.

Die Warnung des BSI sowie dessen Forderung nach einem aktiveren Vorgehen bei Cyberattacken ist daher mehr als begründet. Deutsche Unternehmen müssen reagieren und ihre Schutzmaßnahmen auf den Prüfstand stellen. Es ist wichtig zu wissen, wann und wo der Angriff stattfindet – und das am besten nicht mehrere Tage oder Wochen nach der Attacke, sondern so früh wie möglich. Nur so lassen sich Schäden minimieren. Intelligente Lösungen wie etwa Benutzer- und Entititätsverhaltensanalysen (UEBA) können dabei helfen und ungewöhnliches Verhalten aufspüren, automatisiert darauf reagieren und so die IT-Experten im Kampf gegen Cyberkriminalität unterstützen.

Da es in KRITIS-Sektoren aufgrund von zahlreichen unterschiedlichen Systemen besonders schwierig ist, ein vollständiges Bild der Organisation zu erhalten, müssen Sicherheitstechnologien Teil eines Gesamtkonzeptes sein. Wichtig hierfür sind intelligentere, flexiblere und besser zugängliche IT-Sicherheitslösungen, welche laufende Attacken schon in der Anfangsphase identifizieren und diese in Echtzeit bekämpfen."
(LogRhythm: ra)

eingetragen: 20.07.18
Newsletterlauf: 30.07.18

LogRhythm: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Zugriff auf sensibelste Daten

    Der wirksame Schutz privilegierter Konten und Zugriffsrechte gewinnt in Unternehmen immer mehr an Bedeutung, nicht zuletzt, seit die Analysten von Gartner Privileged Account Management, oder kurz PAM, zur Top-Priorität für CIOs im Jahr 2018 erklärt haben. Dass die eindringliche Mahnung, Konten mit weitreichenden Rechten - dazu zählen u.a. Administrator- Server- oder Datenbank-Accounts - dringend besser zu verwalten und schützen, dabei nicht aus nicht Luft gegriffen ist, zeigen Sicherheitsvorfälle wie der aktuelle Datendiebstahl beim französischen Baukonzern Ingérop.

  • eco: Deutschland braucht die Bundesblockchain

    Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, die Verwaltung nachhaltig zu verändern: "Volle Transparenz gewährleisten und gleichzeitig Bürgerdaten und Privatsphäre schützen, das ist mit der Blockchain nun technisch möglich", sagt Taavi Kotka im Rahmen einer Veranstaltung des eco Verbands. Der ehemalige CIO Estlands hat die Digitalisierung des baltischen Staates maßgeblich gestaltet. Das entkräfte mögliche Ausreden von Verantwortlichen, die die Digitalisierung der Verwaltung bislang möglicherweise aufgeschoben hatten. "Die Menschen nehmen staatliche Stellen zukünftig immer stärker als Dienstleister wahr, von denen sie Services ohne große bürokratische Hürden erwarten." Es werde sogar zu einem Wettbewerb der Nationen kommen, beispielsweise um hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland. "Den werden diejenigen gewinnen, die Services digital einfacher und effizienter anbieten können", sagt Kotka. Eine Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltungsprozesse sei daher eine notwendige Investition in die wirtschaftliche Zukunft des Landes.

  • Willkommen in der Ära der Hacker-Wirtschaft

    "Die Angriffsflächen erweitern sich exponentiell. Cyberkriminelle sind keine Hobby-Bastler mehr, sondern Vertreter einer neuen ,Hacker-Wirtschaft', welche die Innovationskraft von Unternehmen übertreffen kann." So lautet eines der Kernergebnisse des ersten "Future of Multi-Cloud (FOMC) Report" für die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika). Die Studie wurde von F5 in Auftrag gegeben und von der Foresight Factory durchgeführt. Unternehmen müssen sich dieser neuen Herausforderung für ihre Sicherheit stellen, ohne die Servicequalität zu beeinträchtigen. Die Einführung eines zuverlässigen, zukunftssicheren Gesamtsystems aus integrierten Sicherheits- und Cloud-Lösungen kann Entscheidern mehr Kontext, Kontrolle und Transparenz bieten. Es wird auch das notwendige Vertrauen schaffen, um Kosten und Komplexität zu reduzieren.

  • Cyber-Sicherheit in der Digitalisierung

    BSI-Präsident Arne Schönbohm und Innenminister Horst Seehofer hat den aktuellen Bericht der Bundesbehörde vorgestellt. Die absoluten Zahlen der Bedrohungen und Angriffe haben sich in allen Bereichen über die Jahre weiter nach oben entwickelt. Dies ist nicht besonders verwunderlich, da einerseits die Digitalisierung von Behörden und Unternehmen voranschreitet und andererseits auch die Detektierung von IT-Sicherheitsvorfällen durch höhere Awareness in den Unternehmen und Meldepflichten zunehmen dürfte. Leider finden sich im Bericht keinerlei Forschungsergebnisse über die Dunkelziffer von erfolgreichen Angriffen. Zudem gibt es eine durchgehende Vermengung der Zahlen zwischen detektierten abgewehrten und erfolgreichen (festgestellten) Angriffen, die eine Interpretation der Daten schwierig macht.

  • Statement zum Faxploit

    Der gefundene Exploit ist dennoch ein neuer ernst zu nehmender Angriffsvektor für Nutzer von Multifunktionsgeräten, der allerdings nicht über das Faxverfahren der Ferrari electronic übertragen werden kann. Um diese Angriffsmöglichkeit auszunutzen, ist es notwendig, ein mit einem Angriffscode präpariertes JPEG zu übertragen, das beim Empfänger über die Druckerfunktion des MFPs dann den Angriffscode aktiviert. Es wird hier eine Schwachstelle der von einem MFP-Hersteller selbst entwickelten JPEG-Library ausgenutzt.