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Anzahl potenzieller Ziele steigt exponentiell


Anfang dieses Jahres hat das Weltwirtschaftsforum (WEF) Cyberattacken als eine der drei größten Risiken hinsichtlich ihrer Wahrscheinlichkeit eingestuft
Es ist an der Zeit, dass IT- und Sicherheitsexperten dieses gestiegene Bewusstsein in der Geschäftswelt nutzen, um den Wandel wirklich umzusetzen, den sie seit Jahren anstreben

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Cyberangriffe auf Unternehmen entwickeln sich immer mehr zum größten Geschäftsrisiko in den heutigen Industrienationen. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Studie "Regional Risks for Doing Business" des World Economic Forum. Dabei wurden mehr als 12.000 Geschäftsleute in mehr als 140 Ländern nach den Geschäftsrisiken für Unternehmen befragt. Weltweit verunsichern Themen wir Arbeitslosigkeit und politische Risiken die Geschäftswelt. Doch von den 19 Staaten, die Cyberangriffe als größte Bedrohung betrachten, liegen 14 in Europa und Nordamerika.

Adenike Cosgrove, Cybersecurity Strategist EMEA bei Proofpoint, kommentiert:

"Anfang dieses Jahres hat das Weltwirtschaftsforum (WEF) Cyberattacken als eine der drei größten Risiken hinsichtlich ihrer Wahrscheinlichkeit eingestuft. Dementsprechend ist es nicht überraschend, dass Unternehmen aus Europa, Asien und Nordamerika in der Studie "Regional Risks for Doing Business" Cyberangriffe als das größte Risiko für die heutige Geschäftswelt wahrnehmen. Da immer mehr Unternehmen Cloud-Anwendungen nutzen und auf neue Technologien setzen, um Innovationen zu entwickeln und neue Einnahmequellen zu erschließen, steigt die Anzahl der potenziellen Ziele exponentiell an.

Angesichts der heutigen Cyber-Bedrohungslandschaft und als Folge von WannaCry und weiterer schwerwiegender Angriffe der vergangenen Jahre, wird Aufsichtsräten und Führungskräften auf der ganzen Welt endlich bewusst, welche Auswirkungen Cyberangriffe auf ihr Unternehmen haben können und zunehmend auch haben. Eine kürzlich weltweit durchgeführte Umfrage von Proofpoint unter Wirtschaftsunternehmen ergab, dass 82 Prozent der Vorstände sich mit den Auswirkungen von E-Mail-Betrug befassen. Zudem erwarten 77 Prozent der Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten Opfer von E-Mail-Betrug zu werden.

Es ist an der Zeit, dass IT- und Sicherheitsexperten dieses gestiegene Bewusstsein in der Geschäftswelt nutzen, um den Wandel wirklich umzusetzen, den sie seit Jahren anstreben. Denn moderne Cyberangriffe zielen auf Menschen ab, nicht nur auf die Technologie. Es gilt daher Ansätze zur Cybersicherheit zu verfolgen, die den Menschen anstatt die Technik in den Mittelpunkt stellen. Dies kann dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit und die Auswirkungen eines Cyberangriffs zu minimieren. Unternehmen müssen das individuelle Risiko, das jeder Mitarbeiter von Natur aus mit sich bringt, berücksichtigen. Und sie müssen verstehen, auf welche Art und Weise Kriminelle ihre Angestellten angreifen. Nur dann können Unternehmen ihre Mitarbeiter auch besser schützen."
(Proofpoint: ra)

eingetragen: 26.11.18
Newsletterlauf: 21.12.18

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Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Anzahl potenzieller Ziele steigt exponentiell

    Cyberangriffe auf Unternehmen entwickeln sich immer mehr zum größten Geschäftsrisiko in den heutigen Industrienationen. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Studie "Regional Risks for Doing Business" des World Economic Forum. Dabei wurden mehr als 12.000 Geschäftsleute in mehr als 140 Ländern nach den Geschäftsrisiken für Unternehmen befragt. Weltweit verunsichern Themen wir Arbeitslosigkeit und politische Risiken die Geschäftswelt. Doch von den 19 Staaten, die Cyberangriffe als größte Bedrohung betrachten, liegen 14 in Europa und Nordamerika.

  • Zugriff auf sensibelste Daten

    Der wirksame Schutz privilegierter Konten und Zugriffsrechte gewinnt in Unternehmen immer mehr an Bedeutung, nicht zuletzt, seit die Analysten von Gartner Privileged Account Management, oder kurz PAM, zur Top-Priorität für CIOs im Jahr 2018 erklärt haben. Dass die eindringliche Mahnung, Konten mit weitreichenden Rechten - dazu zählen u.a. Administrator- Server- oder Datenbank-Accounts - dringend besser zu verwalten und schützen, dabei nicht aus nicht Luft gegriffen ist, zeigen Sicherheitsvorfälle wie der aktuelle Datendiebstahl beim französischen Baukonzern Ingérop.

  • eco: Deutschland braucht die Bundesblockchain

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    "Die Angriffsflächen erweitern sich exponentiell. Cyberkriminelle sind keine Hobby-Bastler mehr, sondern Vertreter einer neuen ,Hacker-Wirtschaft', welche die Innovationskraft von Unternehmen übertreffen kann." So lautet eines der Kernergebnisse des ersten "Future of Multi-Cloud (FOMC) Report" für die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika). Die Studie wurde von F5 in Auftrag gegeben und von der Foresight Factory durchgeführt. Unternehmen müssen sich dieser neuen Herausforderung für ihre Sicherheit stellen, ohne die Servicequalität zu beeinträchtigen. Die Einführung eines zuverlässigen, zukunftssicheren Gesamtsystems aus integrierten Sicherheits- und Cloud-Lösungen kann Entscheidern mehr Kontext, Kontrolle und Transparenz bieten. Es wird auch das notwendige Vertrauen schaffen, um Kosten und Komplexität zu reduzieren.

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    BSI-Präsident Arne Schönbohm und Innenminister Horst Seehofer hat den aktuellen Bericht der Bundesbehörde vorgestellt. Die absoluten Zahlen der Bedrohungen und Angriffe haben sich in allen Bereichen über die Jahre weiter nach oben entwickelt. Dies ist nicht besonders verwunderlich, da einerseits die Digitalisierung von Behörden und Unternehmen voranschreitet und andererseits auch die Detektierung von IT-Sicherheitsvorfällen durch höhere Awareness in den Unternehmen und Meldepflichten zunehmen dürfte. Leider finden sich im Bericht keinerlei Forschungsergebnisse über die Dunkelziffer von erfolgreichen Angriffen. Zudem gibt es eine durchgehende Vermengung der Zahlen zwischen detektierten abgewehrten und erfolgreichen (festgestellten) Angriffen, die eine Interpretation der Daten schwierig macht.