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Sicherheit von Breitband-Routern


BSI veröffentlicht finale Fassung des Testkonzepts für Breitband-Router
Testkonzept behandelt exemplarisch bekannte Sicherheitsrisiken und Angriffsszenarien

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die finale Fassung des Testkonzepts für Breitband-Router veröffentlicht. Das Testkonzept ermöglicht die Überprüfung relevanter Sicherheitseigenschaften von Routern. Dabei betrachtet das BSI grundlegende sicherheitsrelevante Funktionen sowie die Unterstützung und Einhaltung etablierter Sicherheitsstandards. Darüber hinaus behandelt das Testkonzept exemplarisch bekannte Sicherheitsrisiken und Angriffsszenarien. Ziel ist es, die Sicherheit von Breitband-Routern wie xDSL- oder Kabel-Routern messbar zu machen und ein einheitliches Sicherheitsniveau der Geräte zu erreichen.

Hierzu erklärt Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): "Router sind zentrale Bausteine der Digitalisierung und Vernetzung. Sie sind das Herzstück des Heimnetzwerks aus PC, Speichergeräten, Smart-TV, Unterhaltungselektronik und Heizungs- oder Rollladensteuerungen, gleichzeitig aber auch Schutzwall gegen die Risiken des Internets. Mit der Abschaffung des Router-Zwangs im August 2016 haben Internetnutzer mehr Möglichkeiten bei der Auswahl ihres Routers. Sie sollten diese nutzen, indem sie die Sicherheit zum wichtigen Entscheidungskriterium beim Kauf eines Routers machen."

Das Testkonzept des BSI richtet sich vornehmlich an Internet Service Provider und an Hersteller von Breitband-Routern. Diese waren zuvor aufgerufen
(https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2015/Testkonzept_Breitband-Router_20102015.html),
den im Oktober 2015 veröffentlichten Entwurf des Testkonzepts zu kommentieren und Ergänzungsvorschläge zu machen. Die Möglichkeit wurde vielfach genutzt und die eingegangenen Kommentare sowie Ergänzungsvorschläge wurden weitgehend eingearbeitet. Die finale Fassung des Testkonzepts für Breitband-Router steht auf der Webseite des BSI unter:
https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Cyber-Sicherheit/Themen/Testkonzept-Breitbandrouter.html
zum Download zur Verfügung.

Nicht veröffentlicht sind zwei Kapitel, die sich unter anderem mit der Erkennung potentieller Schwachstellen befassen und daher nach dem Traffic Light Protocol als TLP Amber eingestuft sind. Die komplette Fassung des Dokuments können Interessierte per E-Mail gegen eine Vertraulichkeitserklärung nach dem Traffic Light Protocol sowie die Zusicherung, diese Informationen nicht für unerlaubte Angriffe auf Router zu verwenden, unter
routertestkonzept(at)bsi.bund.de anfordern.

Das BSI beabsichtigt in Zusammenarbeit mit den in Deutschland tätigen Internet Service Providern und Herstellern von Breitband-Routern, Router entsprechend der im Testkonzept beschriebenen Methodik zu testen. (BSI: ra)

eingetragen: 17.05.16
Home & Newsletterlauf: 09.06.16


BSI: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Nachrichten

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    Erneut hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf mehreren Smartphones vorinstallierte Schadsoftware nachgewiesen. Die Geräte wurden auf unterschiedlichen Online-Marktplätzen gekauft und auf eine bereits im Februar nachgewiesene Schadsoftware-Variante überprüft. Das BSI warnt daher auf Grundlage von §7 des BSI-Gesetzes vor dem Einsatz verschiedener Geräte. "Unsere Untersuchungen zeigen ganz deutlich, dass IT-Geräte mit vorinstallierter Schadsoftware offensichtlich keine Einzelfälle sind. Sie gefährden die Verbraucherinnen und Verbraucher, die diese günstigen Smartphones kaufen und letztlich womöglich mit ihren Daten draufzahlen. Eine besondere Gefährdung entsteht zudem, wenn das infizierte Smartphone genutzt wird, um das smarte Zuhause inklusive Fenstersicherung oder Alarmanlage zu steuern. Um solche Angriffsszenarien zu verhindern, brauchen wir eine gemeinsame Anstrengung insbesondere seitens der Hersteller und der Händler, damit künftig derartig unsichere Geräte gar nicht erst verkauft werden können", so BSI-Präsident Arne Schönbohm.