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Nachrichten


Im Überblick

  • Cyberangriff auf Auswärtiges Amt

    Bei dem am 28. Februar dieses Jahres öffentlich bekanntgewordenen Cyberangriff auf das Auswärtige Amt wurden laut Deutsche Bundesregierung Schadprogramme verwendet, die nach Kenntnis des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nicht öffentlich verfügbar waren. Wie aus der Antwort der Bundesregierung (19/2587) auf eine Kleine Anfrage (19/2252) der FDP-Fraktion hervorgeht, wurden für den Angriff "diverse Werkzeuge" genutzt, "die größtenteils speziell für diesen Angriff angefertigt worden sein dürften". Nach ihrer Bewertung lag dem Cyberangriff eine maßgeschneiderte und aufwendige Vorgehensweise zu Grunde, führt die Bundesregierung weiter aus.


Im Überblick

  • Nationales Cyber-Abwehrzentrum

    Das Nationale Cyber-Abwehrzentrum ist Thema der Antwort der Deutsche Bundesregierung (19/3356) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/2919). Wie die Bundesregierung darin ausführt, sind die Verbindungsbeamten aller Cyber-Abwehrzentrums-Behörden arbeitstäglich in die Lagebesprechung des Cyber-Abwehrzentrums (Cyber-AZ) eingebunden. Darüber hinaus finde wöchentlich die sogenannte Koordinierte Fallbearbeitung statt sowie monatlich eine Sitzung des Arbeitskreises Operativer Informationsaustausch und des Arbeitskreises Nachrichtendienstliche Belange, heißt es in der Vorlage weiter.


Inhalte


21.06.17 - Update: Weltweite Cyber-Sicherheitsvorfälle durch Ransomware

23.06.17 - Bundeskriminalamt: Betrugsmasche "CEO-Fraud" auf dem Vormarsch

26.06.17 - BKA: Festnahme des mutmaßlichen Betreibers einer großen deutschsprachigen Darknet-Plattform

29.06.17 - BKA-Gesetz: Fraktion Die Linke begründete ihre Ablehnung unter anderem mit den Regelungen zur Onlinedurchsuchung

03.07.17 - IT-Grundschutz: Neuer Leitfaden zur Umsetzung der Basis-Absicherung

26.07.17 - Für Betreiber einer Webseite "nicht mehr im Einzelnen nachvollziehbar oder steuerbar, wer dort Werbung betreibt"

26.07.17 - Bei Regelungen zur Datenverarbeitung besondere Vorschriften zum Schutz von Kindern ergreifen

26.07.17 - Gesetzentwurf: Zugelassen werden soll zum einen die Quellen-Telekommunikationsüberwachung oder Quellen-TKÜ

23.08.17 - Einfluss von Open-Source-Betriebssystemen auf die die IT-Sicherheit

13.09.17 - Zentrale technische Informations- und Warnplattform gibt Informationen über mutmaßlich kompromittierte digitale Identitäten

17.10.17 - Einsatz von Schadsoftware (sog. Bundestrojaner) und Zurückhaltung und Ausnutzung von Sicherheitslücken durch Bundesbehörden

30.01.18 - EU-Institutionen verstärken gemeinsame Cyberabwehr

03.05.18 - Verpflichtung Dritter für Maßnahmen der verdeckten Informationserhebung

03.05.18 - Nutzung von Verschlüsselung (TSL/SSL bzw. HTTPS) auf Internetseiten von Bundesbehörden

08.05.18 - Wunsch der Grünen: Das BSI soll "zumindest im Rahmen seiner Aufgaben gegenüber Wirtschaft und Zivilgesellschaft" unabhängig gestellt und in seiner Beratungsfunktion gegenüber und Bürgern wie Unternehmen gestärkt werden

23.05.18 - Die EU-Polizeiagentur Europol soll weitere 5 Mio. Euro zur Entwicklung von Fähigkeiten zum Auslesen verschlüsselter Inhalte erhalten

23.05.18 - Staatliches Hacking von Internetkommunikation

14.06.18 - Abgefangene E-Mails mit Schadsoftware im "Informationsverbund Bonn-Berlin" (IVBB)

22.08.18 - Zentralstelle Cybercrime Bayern wird mit mehr Kompetenzen und mehr Personal noch schlagkräftiger

23.08.18 - Die IKT-Branche zähle in Deutschland bereits heute zu den wachstumsstärksten Märkten

23.08.18 - Aufgaben und Ausstattung des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums

23.08.18 - Bereitstellung von Erkenntnissen aus dem Hack der Bundesregierung für Wirtschaft und Bevölkerung

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Meldungen: Nachrichten

  • Förderung der Kommunikationstechnologie

    Um dem rasanten Wandel in der Digitalisierung nicht nur Schritt zu halten, sondern ihn auch zu gestalten und damit Deutschlands künftigen Wohlstand zu sichern, sind eigene Kompetenzen in strategisch Feldern der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) unverzichtbar. Zu diesen bedeutsamen IKT-Feldern zählen vor allem Künstliche Intelligenz, Cybersecurity, digitale Plattformen (insbesondere sogenannte "Smart Services"), Blockchain-Technologie, Cloud Computing, Quantencomputing, Mikroelektronik, Kommunikations- und Netzwerktechnologien sowie Datenwissenschaften, schreibt die FDP-Fraktion in einer Kleinen Anfrage (19/3314).

  • Bayern verstärkt Kampf gegen Cybercrime

    Bayern verstärkt den Kampf gegen Cybercrime und baut seine Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB), die bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg eingerichtet ist, personell und strukturell aus. Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hierzu in München: "Mit mehr Kompetenzen und mehr Personal machen wir unsere Zentralstelle noch schlagkräftiger und noch zukunftsfähiger. Künftig werden wir auch im Bereich Wirtschafts-Cybercrime mit gebündelter Kompetenz der Schattenseite des Internets die Stirn bieten."

  • Kompromittierung deutscher Regierungsnetze

    Die Zahl der im "Informationsverbund Bonn-Berlin" (IVBB) in den Jahren 2016 und 2017 abgefangenen E-Mails mit Schadsoftware ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (19/1867) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/1390) mit dem Titel "Kompromittierung deutscher Regierungsnetze". Darin verweist die Bundesregierung auf Berichte des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur IT-Sicherheit in Deutschland von 2016 und 2017. Hiernach seien 2016 monatlich zirka 44.000 und 2017 monatlich zirka 52.000 mit Schadcode infizierte E-Mails in den Regierungsnetzen abgefangen worden. Ferner seien 2016 täglich zirka 3.600 und 2017 täglich zirka 5.200 Verbindungsversuche aus den Regierungsnetzen zu Schadcodeservern blockiert worden.

  • Umgang mit Verschlüsselungstechnologien

    Der Umgang mit Verschlüsselungstechnologien ist ein Thema der Antwort der Deutschen Bundesregierung (19/1434) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/982). Wie die Bundesregierung darin darlegt, hat sie sich "bereits im Jahr 1999 mit dem Kabinettbeschluss "Eckpunkte der deutschen Kryptopolitik" gegen jegliche Schwächung, Modifikation oder Verbot von Verschlüsselung oder ein Kompromittieren von Sicherheitsstandards der digitalen Kommunikation bekannt". Gleichzeitig gelte aber auch, "dass durch die Verbreitung starker Verschlüsselungsverfahren die gesetzlichen Befugnisse der Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden nicht ausgehöhlt werden dürfen". Sie halte "deshalb ihre bisherige IT-Sicherheitspolitik, vor allem hinsichtlich der eigenen Positionierung zum Umgang mit Verschlüsselungstechnologien, für die Integrität digitaler Infrastrukturen und Angebote für förderlich", führt die Bundesregierung weiter aus.

  • "Entschlüsselungsplattform" bei Europol

    Der Umgang mit verschlüsselten Inhalten bei der EU-Polizeiagentur Europol ist ein Thema der Antwort der Deutschen Bundesregierung (19/1435) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/993). Darin schrieb die Fraktion, dass Europol "weitere fünf Millionen Euro zur Entwicklung von Fähigkeiten zum Auslesen verschlüsselter Inhalte" erhalten solle. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort ausführt, stellt Verschlüsselung die Sicherheitsbehörden in der EU vor wachsende Herausforderungen bei den Ermittlungen. Daher sei es notwendig, dass Europol den betroffenen Sicherheitsbehörden die erforderliche Unterstützung zukommen lassen kann. Dies könne auch mit der Ausstattung von Europol mit Finanzmitteln einhergehen.