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Nachrichten


Im Überblick

  • Verkäufer auf dem Darknet-Handelsplatz

    Die Zentralstelle Cybercrime Bayern hat Haftbefehle gegen zwei mutmaßliche Drogenhändler aus dem Raum Regensburg erwirkt. Die Drogen sollen auf einem Handelsplatz im Darknet bestellt worden sein. Die Staatsanwälte der bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg errichteten Zentralstelle Cybercrime Bayern und Ermittler des Bundeskriminalamtes nach aufwändigen Ermittlungen zwei Männer aus dem Raum Regensburg festnehmen, die sich über das Darknet mit erheblichen Mengen Methamphetamin eingedeckt haben sollen, um dieses dann weiter zu veräußern. Der 25-Jährige aus dem Landkreis Regensburg und der 33-Jährige aus dem Landkreis Kelheim sollen in insgesamt drei Fällen auf einem Darknet-Handelsplatz erhebliche Mengen Methamphetamin ("Crystal Meth") im Ausland bestellt haben. Die Betäubungsmittel waren zumindest in einem Fall in Kerzen eingehüllt und bei der Versendung als "Sojawachs und Kerzen" deklariert worden. Insgesamt geht es um eine Bestellung im August 2018 über 100 g Metamphetamin und um zwei Bestellungen im September 2018 über jeweils 500 g Methamphetamin.


Im Überblick

  • Internetverkehr von 1,7 Millionen IPs manipuliert

    Das FBI machte einen massiven, mehrjährigen Betrug zunichte, bei dem Online-Kriminelle Botnets zur Manipulation des Internetverkehrs von 1,7 Millionen IP-Adressen verwendeten und so annähernd 30 Millionen Dollar an betrügerischen Werbeeinnahmen erzielten. F-Secure unterstützte die Operation, indem es Bedrohungsinformationen über die Malware-Kampagnen und Botnetze des Betrugs bereitstellte. Der Ad-Fraud-Ring, der in einem von US-CERT veröffentlichten Advisory als "3ve" beschrieben wird, arbeitet seit Ende 2015 und baut zwei verschiedene Botnets auf, indem er Kovter- und Boaxxe-Malware über Spam-E-Mails und Drive-by-Downloads an Einzelpersonen verbreitet. 3ve nutzte diese Botnetze, um den Internetverkehr zu manipulieren und an Online-Anzeigen zu leiten, die unter dem Vorwand liefen, dass der Verkehr von echten Besuchern kam. Schätzungen gehen davon aus, dass die Botnets von 3ve es ihnen ermöglichten, den Internetverkehr von etwa 1,7 Millionen IPs zu manipulieren.


Inhalte


21.06.17 - Update: Weltweite Cyber-Sicherheitsvorfälle durch Ransomware

23.06.17 - Bundeskriminalamt: Betrugsmasche "CEO-Fraud" auf dem Vormarsch

26.06.17 - BKA: Festnahme des mutmaßlichen Betreibers einer großen deutschsprachigen Darknet-Plattform

29.06.17 - BKA-Gesetz: Fraktion Die Linke begründete ihre Ablehnung unter anderem mit den Regelungen zur Onlinedurchsuchung

03.07.17 - IT-Grundschutz: Neuer Leitfaden zur Umsetzung der Basis-Absicherung

26.07.17 - Für Betreiber einer Webseite "nicht mehr im Einzelnen nachvollziehbar oder steuerbar, wer dort Werbung betreibt"

26.07.17 - Bei Regelungen zur Datenverarbeitung besondere Vorschriften zum Schutz von Kindern ergreifen

26.07.17 - Gesetzentwurf: Zugelassen werden soll zum einen die Quellen-Telekommunikationsüberwachung oder Quellen-TKÜ

23.08.17 - Einfluss von Open-Source-Betriebssystemen auf die die IT-Sicherheit

13.09.17 - Zentrale technische Informations- und Warnplattform gibt Informationen über mutmaßlich kompromittierte digitale Identitäten

17.10.17 - Einsatz von Schadsoftware (sog. Bundestrojaner) und Zurückhaltung und Ausnutzung von Sicherheitslücken durch Bundesbehörden

30.01.18 - EU-Institutionen verstärken gemeinsame Cyberabwehr

03.05.18 - Verpflichtung Dritter für Maßnahmen der verdeckten Informationserhebung

03.05.18 - Nutzung von Verschlüsselung (TSL/SSL bzw. HTTPS) auf Internetseiten von Bundesbehörden

08.05.18 - Wunsch der Grünen: Das BSI soll "zumindest im Rahmen seiner Aufgaben gegenüber Wirtschaft und Zivilgesellschaft" unabhängig gestellt und in seiner Beratungsfunktion gegenüber und Bürgern wie Unternehmen gestärkt werden

23.05.18 - Die EU-Polizeiagentur Europol soll weitere 5 Mio. Euro zur Entwicklung von Fähigkeiten zum Auslesen verschlüsselter Inhalte erhalten

23.05.18 - Staatliches Hacking von Internetkommunikation

14.06.18 - Abgefangene E-Mails mit Schadsoftware im "Informationsverbund Bonn-Berlin" (IVBB)

22.08.18 - Zentralstelle Cybercrime Bayern wird mit mehr Kompetenzen und mehr Personal noch schlagkräftiger

23.08.18 - Die IKT-Branche zähle in Deutschland bereits heute zu den wachstumsstärksten Märkten

23.08.18 - Aufgaben und Ausstattung des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums

23.08.18 - Bereitstellung von Erkenntnissen aus dem Hack der Bundesregierung für Wirtschaft und Bevölkerung

28.09.18 - Nationale und internationale Kooperationen des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik

28.09.18 - Schutz der Ressource elektromagnetische Umgebung

12.10.18 - In der 18. Wahlperiode hat sich der Deutsche Bundestag aufgrund der Veröffentlichungen von Edward Snowden intensiv mit der Arbeitsweise der Nachrichtendienste befasst

12.10.18 - BSI und Land Berlin verstärken Zusammenarbeit beim Schutz Kritischer Infrastrukturen

26.10.18 - BKA stellt Bundeslagebild Cybercrime 2017 vor: Die Aufklärungsquote bei Fällen von Computerbetrug ist 2017 leicht gestiegen: Um 1,6 Prozentpunkte auf 40,3 Prozent

02.11.18 - Eine zentrale Datenverwaltung schränkt die Datensouveränität der Nutzer ein

21.11.18 - Für die Weiterentwicklung der Quantentechnologien und die dafür erforderlichen strukturellen Voraussetzungen haben Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft Handlungsbedarf identifiziert

23.11.18 - BKA: Internationale Aktionswoche gegen illegalen Handel mit Arzneimitteln im Internet - Operation PANGEA XI

07.01.19 - Mehrere Botnets im Rahmen einer Betrugsbekämpfung zerschlagen

08.01.19 - Zentralstelle Cybercrime Bayern und Bundeskriminalamt nehmen mutmaßliche Darknet-Drogenhändler fest

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Meldungen: Nachrichten

  • Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz

    Die deutschen Zoll- und Polizeibehörden haben vom 09. bis 16. Oktober 2018 im Rahmen der Operation PANGEA zum elften Mal zusammen mit internationalen Partnern den Fokus auf den Handel mit gefälschten und illegalen Arzneimitteln im Internet gerichtet. Koordiniert wurde die Teilnahme der deutschen Behörden durch das Zollkriminalamt (ZKA) und das Bundeskriminalamt (BKA). Insgesamt beteiligten sich 116 Staaten sowie die Weltzollorganisation(WZO), Europol, Pharmaunternehmen und internationale Zahlungs- und Zustellungsdienstleister an der von INTERPOL initiierten Operation PANGEA. Seit Ende der Operation PANGEA X im September letzten Jahres ermittelten die Polizeibehörden im Zeitraum von Januar bis August 2018 in 132 Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber von 136 Internetseiten.

  • Weiterentwicklung der Quantentechnologie

    Schon heute nutzt fast jeder täglich Quantentechnologien, bei Computern, in Datennetzen oder auch bei einem Großteil der medizinischen Bildgebung. All diese technologischen Errungenschaften wären ohne Quanteneffekte nicht denkbar, denn Bauteile wie Transistoren, Dioden und Laser nutzen Prinzipien der Quantenphysik. Deutschland ist bei diesen "Quantentechnologien der ersten Generation" wissenschaftlich und wirtschaftlich höchst erfolgreich. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Unterrichtung (19/4645). In der Grundlagenforschung der Quantenphysik, die lehre, dass die Welt nicht aus Nullen und Einsen, sondern eben aus Quanten bestehe und das diese Träger physikalischer Wechselwirkungen nicht beliebig teilbar seien, sondern in einer bestimmten "Mindestgröße" auftreten würden, besitze Deutschland eine exzellente Ausgangsposition. Die breite Forschung auf diesem Gebiet - bestehend aus föderal strukturierter Hochschullandschaft, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Ressortforschung und am Markt ausgerichteter Forschung der Unternehmen - bilde für die Quantentechnologien eine gute Ausgangsbasis.

  • Digitale Identitäten

    "Digitale Identitäten" thematisiert die FDP-Fraktion in einer Kleinen Anfrage (19/4321). Wie sie darin schreibt, bilden digitale Identitäten " die Grundlage zum Handeln im Internet". Sie ermöglichten "Onlinebanking Konten, Zugang zu sozialen Medien, Einkäufe bei Onlinehändlern, aber auch Dateneinträge bei Bürgerämtern und vielen weiteren Onlinediensten". Daher sei es üblich, dass Bürger eine Vielzahl solcher Identitäten anhäufen. "Zur einfacheren Verwaltung dieser digitalen Identitäten bieten US-amerikanische Unternehmen wie Google, Facebook oder LinkedIn auf ihren Plattformen sogenannte Single-Sign-On Systeme an", führen die Abgeordneten weiter aus. Die bereits gespeicherten Daten der Nutzer wie beispielsweise der Name, das Geschlecht oder das Geburtsdatum würden dafür zentral auf den Servern dieser Unternehmen gespeichert und bei Bedarf an andere Dienste freigegeben. Eine solche zentrale Datenverwaltung schränke die Datensouveränität der Nutzer ein.

  • 86.000 Fälle von Cybercrime wurden im Jahr 2017

    Dass die Auswirkungen von Cyberangriffen nicht nur virtueller Natur sind, hat das vergangene Jahr gezeigt: Im Mai 2017 legte die Erpresser-Software "WannaCry" Hunderttausende Computersysteme lahm. Die Auswirkungen dieses Angriffs waren für viele Menschen auch in der "analogen Welt" spürbar, denn unter anderem hatte die Software die Ticketautomaten und Anzeigetafeln der Deutschen Bahn abgeschaltet. Lange Schlangen an den Infocentern vieler Bahnhöfe waren die Folge. Dabei war "WannaCry" nur einer von zahlreichen Angriffen. Rund 86.000 Fälle von Cybercrime wurden im Jahr 2017 von der Polizei erfasst, vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der hierdurch entstandene Schaden durch Computerbetrug steigerte sich auf 71,4 Millionen Euro (2016: 50,9 Mio. Euro). Dies geht aus dem heute veröffentlichten Lagebild "Cybercrime" des Bundeskriminalamts (BKA) hervor.

  • Cybercrime macht nicht halt an Ländergrenzen

    Einen engeren Austausch und eine verstärkte Zusammenarbeit in Fragen der Cyber-Sicherheit, insbesondere zum Schutz Kritischer Infrastrukturen, haben das Land Berlin und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beschlossen. Dazu unterzeichneten der Berliner Innensenator Andreas Geisel und BSI-Präsident Arne Schönbohm in Berlin eine entsprechende Absichtserklärung. "Im Bereich der Cyber-Sicherheit ist Deutschland in den letzten Jahren ein gutes Stück vorangekommen. Wir haben wichtige Maßnahmen auf legislativer und operativer Ebene umgesetzt, um speziell die Kritischen Infrastrukturen besser zu schützen. Bislang gab es in Deutschland keine IT-Sicherheitsvorfälle, die eine Versorgung der Bevölkerung gefährdet hätten.