- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Netzwerkebene weiterhin Hauptangriffsziel


Security Report: DDoS-Attacken über 50 Gbit/s haben sich vervierfacht
Studie enthüllt Anstieg von gewaltigen DDoS-Attacken in verschiedensten Branchen; höhere Ausgaben zur Abwehr ermöglichen Einsatz weiterer IT-Experten zur DDoS-Prävention - Die Zahl der Unternehmen, die im Jahr von 6-25 Attacken betroffen sind, hat sich mehr als vervierfacht

- Anzeigen -





A10 Networks hat ihren "Security Report" veröffentlicht, der Aufschluss über das wachsende Ausmaß von DDoS-Attacken auf Unternehmen gibt. Demnach hat sich die Zahl der Angriffe mit mehr als 50 Gbit/s in den letzten zwei Jahren vervierfacht. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit IDG Connect durchgeführt wurde, enthüllt außerdem, dass die gewaltigen 1-Tbit/s-Angriffe, die im letzten Jahr erstmals mit dem Mirai-Botnet auftraten, immer weiter zunehmen. 42 Prozent der befragten Unternehmen berichten von DDoS-Attacken mit einer Durchschnittsgröße von mehr als 50 Gbit/s. Dies ist eine erhebliche Steigerung im Vergleich zum Jahr 2015, als nur 10 Prozent der Angriffe dieses Ausmaß hatten.

Multivektor-DDoS-Attacken wachsen laut dem Security Report weiter und infiltrieren Netzwerke und Anwendungen in einem rasanten Tempo. Die Zahl der Unternehmen, die zwischen 6 und 25 Angriffen pro Jahr ausgesetzt waren, stieg von 14 Prozent im Jahr 2015 auf 57 Prozent im Jahr 2017.

Weitere Ergebnisse der Studie:

Netzwerkebene weiterhin das Hauptangriffsziel
Obwohl DDoS-Attacken verstärkt auch andere Bereiche wie die Anwendungsebene anvisieren, sind Angriffe auf die Netzwerkebene noch immer vorherrschend. 29 Prozent der Studienteilnehmer sahen sich bereits Angriffen auf Netzwerkebene ausgesetzt.

Ausfallzeiten werden kürzer
Hersteller von DDoS-Lösungen stellen sich der Herausforderung mit optimierten Lösungen zur Angriffsmitigierung und -behebung, sodass sich die Ausfallzeiten verkürzen. Wo Unternehmen einst mit Ausfallzeiten von mehreren Tagen rechnen mussten, konnte dies mittlerweile auf Stunden verringert werden. Die Studie zeigt, dass im Jahr 2017 nur 15 Prozent der Attacken Ausfallzeiten von mehr als 25 Stunden verursacht haben; im Jahr 2015 waren es noch 29 Prozent.

Höhere Budgets für die DDoS-Abwehr
Die Mehrheit der Unternehmen will ihre Budgets für präventive DDoS-Lösungen erhöhen. 74 Prozent der Befragten gaben im Rahmen der Studie an, dass ihre DDoS-Budgets steigen. Vor zwei Jahren waren es noch 54 Prozent. Dabei hat sich auch die Höhe der Gesamtbudgets erhöht – von 22 Prozent auf 29 Prozent.

IT-Experten nehmen sich der DDoS-Prävention an
Obwohl IT-Sicherheitsteams noch immer die wichtigste Stelle bei der Abwehr von DDoS-Attacken sind, hat sich auch die Bedeutung anderer Positionen im Unternehmen seit 2015 erhöht. Ein breites Spektrum an erfahrenen IT-Experten wird nun vermehrt bei der DDoS-Prävention eingesetzt. Beispielsweise hat sich die Bedeutung von Netzwerkadministratoren sowie von Sicherheits- und Netzwerkarchitekten erhöht. Dies lässt eine Zunahme von Kompetenzen und Know-how über Fachbereiche hinweg erkennen.

IDG Connect hat die Studie im Auftrag von A10 Networks durchgeführt, um die digitale Sicherheitslandschaft zu untersuchen und zu erfassen. Ein Schwerpunkt der Studie lag auf den Gefahren von Distributed Denial of Service (DDoS)-Attacken, denen sich Unternehmen verschiedenster Branchen ausgesetzt sehen.
(A10 Networks: ra)

eingetragen: 05.11.17
Home & Newsletterlauf: 01.12.17


A10 Networks: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

  • 10 Prozent der Nachfrage im Security Servicesmarkt

    Die weltweiten Ausgaben für Informationssicherheits-Produkte und -Services werden vom Research- und Beratungsunternehmen Gartner für 2018 auf rund 114 Milliarden US-Dollar geschätzt. Dies entspricht einem Anstieg von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2019 prognostiziert Gartner ein Wachstum von 8,7 Prozent. Dies entspricht Ausgaben von rund 124 Milliarden US-Dollar.

  • Cyberkriminelle setzen auf hochvolumige Angriffe

    Fast 90 Prozent der IT-Dienstleister haben Angst vor Distributed-Denial-of-Service (DDoS-)Attacken und versuchen, ihre Systeme dagegen zu wappnen. Tatsächlich sahen sich im letzten Jahr 87 Prozent aller Service Provider DDoS-Attacken ausgesetzt.Die Sorge vor Angriffen scheint also berechtigt. Dies sind Ergebnisse des 13. weltweiten Sicherheitsbericht WISR (Annual Worldwide Infrastructure Security Report) von Netscout Arbor, Sicherheitsspezialistin für DDoS-Abwehrlösungen.

  • Stiefkind: Security & industrielle Kontrollsysteme

    In Zeiten der Digitalisierung stehen Betreiber industrieller Kontrollsysteme (ICS, Industrial Control System) zunehmend vor der Herausforderung, ihre Systeme und Anlagen vor Cyberangriffen zu schützen. Laut der Kaspersky-Studie "State of Industrial Cybersecurity 2018" sehen die befragten Industrieorganisationen branchenübergreifend Personalmangel, fehlende Investitionen durch das Management sowie der Faktor Mensch als die drei größten Hindernisse für eine ultimative Netzwerksicherheit. Da laut Kaspersky-Daten nahezu 40 Prozent der industriellen Kontrollsysteme im Halbjahresturnus angegriffen werden, können Cybersicherheitslücken in kritischen Infrastruktursystemen die Risiken für Unternehmen erheblich erhöhen.

  • Schwachstellen im Internet der Dinge

    Avast gab die Ergebnisse einer aktuellen Forschungsstudie bekannt. Daraus geht hervor, dass 35,5 Prozent der Smart-Home-Netzwerke weltweit ein oder mehrere Geräte enthalten, die anfällig für Cyberattacken sind und damit das gesamte Heimnetzwerk in Gefahr bringen. Hauptursache dafür sind nicht behobene Schwachstellen in der veralteten Firmware. In Deutschland sind 15,5 Prozent der Smart Homes wegen einem verletzlichen Gerät gefährdet sowie 18,8 Prozent in den USA und 14,9 Prozent in Großbritannien. Für die Studie hat Avast mehr als 147 Millionen Smart-Home-Netzwerk-Scans auf Sicherheitsrisiken überprüft.

  • Cyber-Resilienz-Strategien für E-Mails

    Mimecast, Anbieterin für E-Mail-Sicherheit und Experte für Cyber-Resilience, veröffentlichte ihren aktuellen ESRA-Report (Email Security Risk Assessment). ESRA ist ein vierteljährlich erscheinender Gesamtbericht über Tests, die die Wirksamkeit gängiger E-Mail-Sicherheitssysteme messen. Mithilfe des Mimecast-ESRA-Reports können die teilnehmenden Unternehmen besser beurteilen, wie viele und welche E-Mail-basierten Bedrohungen ihre vorhandenen Abwehrsysteme überwinden. Im Rahmen der kumulativen Bewertungen hat Mimecast mehr als 142 Millionen E-Mails geprüft, die die bestehenden E-Mail-Sicherheitslösungen in Unternehmen durchliefen. Wie die neuesten Ergebnisse zeigen, sind von diesen Sicherheitssystemen 203.000 bösartige Links in 10.072.682 E-Mails als sicher eingestuft. Das heißt: auf 50 geprüfte E-Mails kommt ein bösartiger Link, der nicht gestoppt wird.