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Data Analytics bis 2020 im Unternehmensfokus


Unabhängige Studie prognostiziert: 90 Prozent der Unternehmen verwenden bis 2020 Data Analytics
Herausforderungen: Datensilos, Sicherheit und mangelnde unternehmensinterne Abstimmung

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Im Auftrag von Atos, einem international führenden Anbieter digitaler Services, hat Forrester Consulting untersucht, wie Unternehmen weltweit Data Analytics integrieren. Die Studie zeigt, dass 40 Prozent der Unternehmen die Analyse von Massendaten bereits in Kerngeschäftsbereichen wie Sales, Produktentwicklung und Marketing verwenden. 23 Prozent planen, Analytics-Tools innerhalb der nächsten zwölf Monate zu implementieren - unabhängig davon, dass circa ein Drittel der befragten Unternehmen angab, dass es noch eine Reihe von Herausforderungen gibt.

Das unabhängige Analystenhaus Forrester Consulting hat im Namen von Atos die Studie erstellt und dabei Entscheider aus mehr als 580 Unternehmen aus elf Branchen auf drei Kontinenten befragt.

Forrester prognostiziert, dass sich die Nutzung von Data Analytics innerhalb der nächsten drei Jahre verstärken wird, sodass etwa 90 Prozent der Firmen bis 2020 anhand datenbasierter Informationen geschäftliche Entscheidungen treffen werden. 44 Prozent der Befragten sehen die steigende Vielfalt von unstrukturierten Datentypen als wesentliche Herausforderung. 35 Prozent sagen, dass Datensilos sowie die fehlende Abstimmung zwischen den Geschäftsbereichen und der IT die erfolgreiche Implementierung von Data Analytics behindern.

Die meisten Firmen ergreifen bereits Maßnahmen, um diese Herausforderungen zu meistern: Sie verbessern die Beziehung zwischen der IT und den entsprechenden Geschäftsbereichen (71 Prozent). Auch das Neugestalten der IT zur besseren Abstimmung mit der Geschäftstätigkeit (66 Prozent) steht weit oben auf der To-do-Liste.

Ursula Morgenstern, Executive Vice President für Global Business & Platform Solutions bei Atos, sagt: "Das Tempo, in dem eine Organisation von Data Analytics profitiert, hängt in gleichem Maße von Geschäftsthemen wie auch von der Technologie ab. Deshalb legen wir bei Atos den Wert auf einen geschäftsorientierten Ansatz mit dem Analytics Angebotsportfolio Atos Codex unserer Expertise für Cognitive Computing- und IoT-Lösungen."

Die Studie hat die Ziele und Schwerpunkte von elf Branchen untersucht: Im Versorgungssektor beispielsweise wird Data Analytics als Vorrausetzung für die Entwicklung von Smart Grids gesehen. Die verarbeitende Industrie verknüpft Analytics eng mit dem Konzept der Smart Factory, insbesondere in Verbindung mit vorausschauender Instandhaltung. Die Studienergebnisse geben Aufschluss darüber, wie unterschiedliche Branchen dem Thema Analytics gegenüber eingestellt sind und diese nutzen: Von Energie und Versorgung über Finanzdienstleistungen, dem öffentlichen Sektor, der verarbeitenden Industrie bis hin zu Handel und Telekommunikation.

Schlussfolgerungen
Forrester betont, dass sich Organisationen klare und quantifizierbare Unternehmensziele in allen Data-Analytics-Initiativen setzen müssen: Diese Veränderung ist gleichermaßen Teil von Prozess und Kultur wie von Technologie.

Methodik
In dieser Studie führte Forrester eine Onlinebefragung von 583 Business- und IT-Entscheidern von Unternehmen in Nordamerika, Europa und dem Asiatisch-Pazifischen Raum durch, um ihre Data-Analytics-Strategien zu bewerten. Die Studie deckt elf Branchen ab, unter anderem Energie und Versorgung, Finanzdienstleistungen und Versicherungen, Telekommunikation, Handel, öffentlicher Sektor und verarbeitende Industrie. Letztere beinhaltet High-Tech und Engineering, Automotive, Konsumgüter-und Fertigungsindustrie, Pharma, Chemie sowie Stahl- und Metalltechnik. Zu den Teilnehmern der Studie gehörten Directors, Vice Presidents und C-Level-Entscheidungsträger. Den Befragten wurde ein kleiner Anreiz als Dank für die aufgewendete Zeit zur Bearbeitung der Studie zur Verfügung gestellt. Die Studie begann im September 2016 und wurde im November 2016 abgeschlossen.
(Atos: ra)

eingetragen: 13.03.17
Home & Newsletterlauf: 07.04.17


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Meldungen: Studien

  • Sicherheitsthematiken hemmen IT-Innovationen

    CIOs weltweit wollen auch bei den Digitalisierungsvorhaben ihrer Unternehmen eine strategischere Rolle einnehmen und wünschen sich mehr Freiheit vom operativen IT-Tagesgeschäft. Bislang wurden sie vom digitalen Wandel eher mitgerissen als ihn selber aktiv zu gestalten - gebremst u.a. von dem hohen Arbeitsvolumen zur Aufrechterhaltung des IT-Betriebs und den wachsenden Sicherheitsanforderungen. Zum fünften Mal in Folge befragte Logicalis CIOs (dieses Jahr 890 in 23 Ländern) dazu, wie sie die Umsetzung der digitalen Transformation in ihren Unternehmen bewerten, auf welche Hindernisse sie stoßen und wie sie diese angehen. Was den Fortschritt des digitalen Wandels angeht, sehen sich in der diesjährigen Studie 5 Prozent als "digitale Innovatoren" und 20 Prozent als "Early Adopters"; im Vorjahr waren es noch je 7 bzw. 22 Prozent. Dahingegen steigt die Anzahl derjenigen, die dem Reifegrad ihrer Organisation einen mittleren Wert zuordnen, von 45 auf 48 Prozent. Deutsche IT-Leiter schreiben ihren Unternehmen dieses Jahr häufiger einen mittleren Digitalisierungsgrad zu als im Vorjahr. Der Fortschritt hält sich aber insgesamt in Grenzen, möglicherweise, weil die IT-Verantwortlichen das volle Ausmaß der mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen inzwischen klarer sehen.

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