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Kein beaufsichtigter Zugang zum Internet


Vermitteln von Grundregeln in der Online-Welt ein wesentliches Elemente bei der Kindererziehung
Analyse: Kinder verbringen bis zu fünf Stunden täglich vor Smartphone und Computer


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Laut einer Bitdefender-Analyse besitzt einer von sieben Minderjährigen sowohl ein Smartphone als auch einen Computer. Die vor diesen beiden Geräten verbrachte Zeit variiert von drei Stunden bei Fünfjährigen, bis zu fast fünf Stunden bei heranwachsenden Jugendlichen. Kinder im Alter von fünf bis 17 Jahren verbringen im Durchschnitt zwei Stunden pro Tag mit dem Computer, während die Zeit, die mit dem Mobiltelefon verbracht wird mit dem Heranwachsen kontinuierlich von einer Stunde zu mehr als zweieinhalb Stunden ansteigt.

Mit zehn Jahren werden die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen signifikant: Jungen verbringen eine Stunde mehr online als Mädchen, hauptsächlich aufgrund von Computerspielen und ihrer stärkeren Tech-Affinität.

Die wichtigsten Ergebnisse
• >> Fast 15 Prozent der Kinder unter 18 Jahren verwendet sowohl Smartphone als auch Notebook/Computer. Im Laufe ihres Heranwachsens, ist fast eine Verdoppelung der Zeit, die sie online verbringen zu beobachten.
• >>Im Durchschnitt verbringen Jungen ein Drittel mehr Zeit vor den Geräten als Mädchen.
• >> Ab dem 12. Lebensjahr verbringen die Kinder mehr Zeit mit dem Smartphone als mit dem Computer.

Ein beaufsichtigter Zugang zum Internet und das Vermitteln von Grundregeln in der Online-Welt sind wesentliche Elemente bei der Kindererziehung, da diese Technologien den Zugang zu allen möglichen Arten von Inhalten ermöglichen. "Technologien helfen Kinder dabei, sich Fähigkeiten bereits im frühen Alter anzueignen und unterstützen bei der Bildung und der intellektuellen Entwicklung", sagt Bogdan Botazatu, Senior eThreat Analyst bei Bitdefender. "Aber Eltern sollten dennoch sicherstellen, dass ihre Kinder nie komplett unbeaufsichtigt sind, während sie mit dem Internet verbunden sind."

Die Analyse wurde von Bitdefender im April 2017 durchgeführt. Dabei wurden die Daten des Parental Advisor von Bitdefender anonymisiert ausgewertet. (Bitdefender: ra)

eingetragen: 21.06.17
Home & Newsletterlauf: 05.07.17


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Meldungen: Studien

  • Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro

    Norton by Symantec veröffentlichte die neueste Auflage ihres jährlichen "Norton Cyber Security Insights Reports" (NCSIR). Der Bericht zeigt, dass sich noch immer viele Verbraucher im Netz zu sicher fühlen. Cyberkriminelle widerlegen dieses falsche Sicherheitsgefühl und haben im vergangenen Jahr mit ihren Aktivitäten in den 20 untersuchten Ländern insgesamt 172 Milliarden US-Dollar von 978 Millionen Verbrauchern gestohlen. Allein in Europa waren im untersuchten Zeitraum mehr als 98 Millionen Menschen von Cyberkriminalität betroffen, wobei ein Schaden von 27,4 Milliarden US-Dollar entstanden ist. Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt manches europäischen Landes. Auch für Deutschland sind die Zahlen besorgniserregend. So wurden im Untersuchungszeitraum über 23 Millionen Deutsche Opfer von Cyberkriminalität. Das entspricht mehr als einem Drittel der Erwachsenen, die online gehen (38 Prozent). Dabei entstand ein Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro. Jedes einzelne Opfer war zudem durchschnittlich 14,6 Stunden - also fast zwei volle Arbeitstage - damit beschäftigt, die Folgen der Cyberattacke zu beheben.

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    IT-Abteilungen stehen angesichts der immer ausgefeilteren Cyber-Attacken vor großen Herausforderungen. Der zweite Teil des Application Intelligence Report (AIR), eine Studie von A10 Networks, zeigt ein weiteres drängendes Problem: Die mangelnde Bereitschaft der Mitarbeiter, Vorsichtsmaßnahmen umzusetzen, beeinträchtigt die Abwehr von Bedrohungen maßgeblich und bietet so einen weiteren Grund zur Sorge. Der AIR-Report untersucht den Umgang mit Apps und die steigenden Sicherheitsauswirkungen für das private Umfeld, aber auch für Unternehmen und die IT-Abteilungen. Der erste Teil der Studie, der im Sommer 2017 vorgestellt wurde, hatte ergeben, dass sich die Grenzen zwischen beruflichen und privaten Leben durch die Nutzung von Apps zu Hause, im Büro und unterwegs immer weiter verschieben.

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    Die Analysen von ThreatMetrix haben nachgewiesen, dass 2017 ein Rekordjahr im Kampf gegen die Online-Kriminalität war. Wie der "ThreatMetrix Cybercrime Report 2017" rückblickend feststellt, hat sich die Zahl der digitalen Attacken in den letzten zwei Jahren um 100 Prozent erhöht. Dieses Ergebnis basiert auf der Auswertung von Cybercrime-Aktivitäten weltweit - hierfür wurden über das globale Netzwerk des Unternehmens rund 100 Millionen Transaktionen täglich analysiert. Die gute Nachricht: Unternehmen, die zum Schutz der Verbraucher in innovative, digitale Strategien investieren, konnten ebenfalls einen Rekord aufstellen, und zwar bei der Abwehr von den aus den großen Datendiebstählen resultierenden Downstream-Angriffen auf ihre Kunden.

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