- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

EDR untersucht und bereinigt Sicherheitsvorfälle


25 Prozent Fehlalarme überlasten Security-Teams
Studie von Bitdefender zu Endpoint Detection and Response (EDR)

- Anzeigen -





Bitdefender zeigt die Herausforderung und Belastung von IT-Sicherheitsverantwortlichen beim Umgang mit Sicherheitsvorfällen. Die Zahlen basieren auf einer aktuellen, im Februar und März 2018 durchgeführten Umfrage. Sie geht der Frage nach, wie sich der Einsatz von EDR-Systemen (Endpoint Detection and Response) in der Praxis bewährt. Organisationen setzen EDR ein, weil sie wissen, dass sie nicht jeden Angriff abwehren können, und die Folgen im Falle eines erfolgreichen Hacks eindämmen müssen. 60 Prozent der 154 deutschen Befragten sagen, dass mindestens ein Viertel aller Alerts ihrer EDR-Systemen Fehlalarme seien. Zwei Drittel (65 Prozent) finden die Verwaltung der Systeme hinsichtlich des Personal- und Zeitaufwands schwierig.

Vorsicht ist besser als Nachsicht. Doch das allein reicht in der IT nicht mehr aus, weil sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass eine hundertprozentige Abwehr von Angriffen auf IT-Umgebungen nicht möglich ist. Deshalb haben Unternehmen begonnen, ihre vorhandenen Sicherheitsplattformen (Endpoint-Protection Platforms, EPP) zu erweitern. Lösungen für Endpoint Detection and Response (EDR) dienen der Untersuchung und Bereinigung von Sicherheitsvorfällen.

Zwar können Unternehmen so Sicherheitsvorfälle schneller identifizieren und sofort darauf reagieren, sie müssen im Gegenzug jedoch mit einem größeren Aufwand bei der Analyse zahlreicher Fehlalarme rechnen. Im Extremfall kann die Untersuchung eines einzigen Alerts Tage oder Wochen in Anspruch nehmen.

"Privatjet ohne Pilot und Crew"
Liviu Arsene, Global Cybersecurity Analyst bei Bitdefender, sagt: "Unternehmen und Organisationen, die über leistungsfähige und ressourcenintensive EDR-Tools verfügen, aber kein internes Spezialistenteam oder Security Operation Center haben, verschenken Geld, ohne das Potenzial dieser Sicherheitstools zu erschließen. Es ist, als ob man einen Privatjet besitzt, aber keinen qualifizierten Piloten oder keine Crew hat, um ihn zu fliegen."

Die in der Infografik verwendeten Zahlen basieren auf einer im Februar und März 2018 von Censuswide für Bitdefender durchgeführte Umfrage. Diese umfasste insgesamt 1.050 für die Anschaffung von Sicherheitslösungen verantwortliche IT-Profis aus großen Unternehmen mit mehr als 1.000 PCs und Rechenzentren in den USA und Europa. 250 Befragte stammen aus den USA, 154 aus Deutschland, je 150 aus Großbritannien, Frankreich und Italien, 101 aus Dänemark und 100 aus Schweden.

Rund 69 Prozent aller Befragten sind männlich, mehr als ein Drittel ist zwischen 35 und 44 Jahre alt. Die Infografik basiert auf den Aussagen der 154 deutschen Befragten.
(Bitdefender: ra)

eingetragen: 04.06.18
Newsletterlauf: 20.06.18

Bitdefender: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Studien

  • IT-Attacken: Europa greift sich selbst an

    Laut einer aktuellen Analyse von F5 Labs ist Europa mehr Angriffen von innerhalb der eigenen Grenzen ausgesetzt als jeder andere Teil der Welt. Dieses Ergebnis basiert auf der Untersuchung des Datenverkehrs von Angriffen auf europäische IP-Adressen vom 1. Dezember 2018 bis 1. März 2019 im Vergleich zu den USA, Kanada und Australien. Demnach stammen die meisten Angriffe auf europäische Systeme von IP-Adressen in den Niederlanden, gefolgt von den USA, China, Russland, Frankreich, Iran, Vietnam, Kanada, Indien und Indonesien. Dabei machten die aus den Niederlanden stammenden Attacken das Anderthalbfache der Angriffe aus den USA und China zusammengenommen sowie das Sechsfache der Attacken aus Indonesien aus. Insgesamt ähneln die Ursprungsländer der europäischen Angriffe denen Australiens und Kanadas, aber nicht den USA, da hier weniger europäische IP-Adressen beteiligt sind.

  • Angreifer nehmen Führungskräfte ins Visier

    C-Level-Führungskräfte mit Zugang zu kritischen Informationen im Unternehmen stehen aktuell im Mittelpunkt von Social Engineering-Angriffen, warnt der Verizon 2019 Data Breach Investigations Report (DBIR). Führungskräfte sind zwölfmal häufiger Ziel von Social Incidents (versuchte und erkannte Angriffe) und neunmal häufiger Ziel von Social Breaches (Angriffe mit Daten-Kompromittierungen) als in den Vorjahren. Finanzielle Beweggründe zählen weiterhin zu den wichtigsten Motiven. Wirtschaftlich motivierte Social-Engineering-Angriffe, die 12 Prozent aller analysierten Daten-Kompromittierungen ausmachen, sind ein Schlüsselthema des diesjährigen Reports. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, alle Mitarbeiterebenen über die potenziellen Folgen von Cyberkriminalität zu sensibilisieren.

  • Zunahme von Credential-Stuffing-Angriffen

    Akamai hat einen neuen Forschungsbericht vorgestellt: Unternehmen verlieren durchschnittlich vier Millionen US-Dollar pro Jahr durch Credential-Stuffing-Angriffe. Credential Stuffing setzt darauf, dass Nutzer für verschiedene Konten, Anwendungen und Services dieselbe Kombination aus Nutzername und Passwort verwenden. Cyberkriminelle nutzen gestohlene Kontodetails von einer Plattform und setzen Bots ein, um sich mit diesen Daten bei unzähligen anderen Plattformen anzumelden. Haben sie es einmal geschafft, nutzen die Kriminellen das Konto solange aus, bis der Besitzer es bemerkt. So kaufen sie beispielsweise Waren im Namen des echten Nutzers oder stehlen vertrauliche Informationen.

  • Vielzahl von Methoden, um Daten zu stehlen

    IT-Sicherheitsexperten haben trotz Fortschritten bei der Bekämpfung von Cyber-Kriminalität und IT-Sicherheitsbedrohungen immer noch Schwierigkeiten dabei, ihre Organisation vollständig vor Angriffen zu schützen. Das zeigt der neue McAfee "Grand Theft Data II - The Drivers and Changing State of Data Breaches"-Report. Hinzu kommt, dass Datenschutzverletzungen immer gravierender werden, da Cyber-Kriminelle auf geistiges Eigentum abzielen und damit den Ruf des Unternehmens gefährden - und so den finanziellen Schaden zusätzlich erhöhen. Die Studie von McAfee weist auf die Notwendigkeit einer Cyber-Sicherheitsstrategie hin, die die Implementierung integrierter Sicherheitslösungen in Kombination mit Mitarbeiterschulungen und einer allgemeinen Sicherheitskultur im gesamten Unternehmen umfasst.

  • 80 Prozent aller Websites leicht angreifbar

    Weltweit verwenden mehr als 80 Prozent der Websites die Programmiersprache PHP. Doch diese ist zunehmend für IT-Angriffe verwundbar, so eine aktuelle Studie von F5 Labs und Loryka. Demnach wiesen 81 Prozent des im Jahr 2018 beobachteten schädlichen Datenverkehrs einen Bezug zu PHP auf. Dies entspricht einem Anstieg von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem zeigt der Application Protection Report 2019 von F5 Labs, dass PHP für 68 Prozent aller 2018 veröffentlichten Exploits verantwortlich war. "Das Volumen und die Nachhaltigkeit von PHP Exploits sind alarmierend, aber nicht überraschend", sagt Sander Vinberg, Threat Research Evangelist, F5 Labs. "Auf Basis unserer Untersuchungen gehen wir davon aus, dass die Programmiersprache auf absehbare Zeit eines der schwächsten Glieder des Internets bleibt und eine breite Angriffsfläche bietet."