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Unternehmen führen Threat Hunting ein


Threat Report für Deutschland: IT-Sicherheitsverletzungen in 92 Prozent aller befragten Unternehmen in Deutschland in den letzten zwölf Monaten
72 Prozent der befragten deutschen Unternehmen stellten im vergangenen Jahr zudem ausgereiftere Cyberangriffe fest

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Carbon Black stellte ihren ersten Threat Report für Deutschland vor. Die Ergebnisse zeigen, dass Anzahl und Komplexität von Cyberangriffen zunehmen, was bei 92 Prozent der befragten Unternehmen zu wiederholten IT-Sicherheitsverletzungen geführt hat. Für den Report wurden Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen mit unterschiedlich großen IT-Teams befragt, um ein Gesamtbild der heutigen Angriffs- und Cyberabwehrlandschaft in Deutschland zu zeichnen.

Die wichtigste Umfrageergebnisse der Studie sind:

>> 92 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland waren in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Sicherheitsverletzungen.
>> In jedem Unternehmen kam es durchschnittlich zu 4,97 Sicherheitsvorfällen.
>> 85 Prozent der Unternehmen stellten einen Anstieg des Angriffsvolumens fest.
>> 72 Prozent der Unternehmen geben an, dass Angriffe ausgereifter geworden sind.
>> 90 Prozent der Unternehmen planen, ihre Ausgaben für die IT-Sicherheit zu steigern.

Eskalierende Cyberangriffe
Von den 85 Prozent der Unternehmen in Deutschland, die einen zahlenmäßigen Anstieg der Cyberangriffe meldeten, verzeichneten 42 Prozent eine Zunahme der Häufigkeit der Angriffe um über 51 Prozent. 72 Prozent sehen eine zunehmende Komplexität der Angriffe, und ein Viertel (25 Prozent) schätzt die Angriffe sogar als deutlich ausgereifter ein. Bei 43 Prozent der befragten Unternehmen waren außerdem Angriffe in den letzten zwölf Monaten drei bis fünf Mal erfolgreich. Laut der Studie planen 90 Prozent der untersuchten Unternehmen in Deutschland, ihre Ausgaben für die IT-Sicherheit zu steigern, um angemessen auf die eskalierende Bedrohungslage reagieren zu können.

"Unser erster Threat Report für Deutschland zeigt, dass die eskalierenden Cyberangriffe deutsche Unternehmen stark unter Druck setzen", sagt Rick McElroy, Head of Security Strategy bei Carbon Black. "Die Studie stellt branchenübergreifend einen Anstieg bei Volumen und Komplexität der Angriffe fest, wodurch es leider auch häufiger zu Sicherheitsverletzungen kommt. Infolgedessen führen immer mehr deutsche Unternehmen Threat Hunting ein und profitieren sehr davon. Je ausgereifter die Threat-Hunting-Strategien werden, desto weniger Angriffe sollten letztlich erfolgreich sein."

Das schwächste Glied in IT-Sicherheit: der Mensch
16,5 Prozent der Unternehmen nennen Malware als die am häufigsten bei ihnen aufgetretene Angriffsform. Damit ist Malware die erfolgreichste Angriffsmethode in Deutschland. An zweiter Stelle folgt Ransomware mit 16 Prozent. Allerdings spielt auch der Mensch eine große Rolle als Verursacher von IT-Sicherheitsverletzungen. Phishing ist für jeden sechsten erfolgreichen Angriff in Deutschland verantwortlich.

Threat Hunting in Deutschland
73 Prozent der befragten Unternehmen geben an, aktiv Threat Hunting, also die aktive Jagd auf Bedrohungen, zu betreiben, wobei 35 Prozent diese Methode bereits seit über einem Jahr einsetzen. 92 Prozent dieser Unternehmen sind überzeugt, dass sich ihre IT-Sicherheit durch Threat Hunting verbessert hat. Unternehmen im Finanzsektor haben die ausgereifteste Threat-Hunting-Strategie: 60 Prozent der befragten Unternehmen aus diesem Sektor betreiben Threat Hunting seit über einem Jahr.

"Threat Hunting bietet globalen Unternehmen viele Vorteile", sagt McElroy. "Es ist sehr erfreulich, dass fast alle befragten deutschen Unternehmen, die Threat Hunting einsetzen, eine Verbesserung ihrer IT-Sicherheit feststellen."

Umfragemethodik
Carbon Black beauftragte im Januar 2019 das unabhängige Marktforschungsunternehmen Opinion Matters mit der Durchführung der Umfrage. Dabei wurden mehr als 250 CIOs, CTOs und CISOs von deutschen Unternehmen verschiedener Branchen befragt: Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Behörden, Einzelhandel, Lebensmittel, Öl und Gas, Professional Services sowie Medien und Unterhaltung. Die Studie ist Bestandteil eines globalen Marktforschungsprojekts, das mehrere Länder abdeckt, darunter Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und Singapur.
(Carbon Black: ra)

eingetragen: 24.02.19
Newsletterlauf: 05.04.19

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Meldungen: Studien

  • Schwache Zugangsdaten und veraltete Software

    Avast hat herausgefunden, dass jeder sechste deutsche Haushalt durch Cyberangriffe verletzbar ist. Der "Avast Smart Home Report 2019" beinhaltet Daten von 16 Millionen Smart-Home-Netzwerken und zeigt, dass 46,3 Prozent dieser Netzwerke über fünf oder mehr vernetzte Endgeräte verfügen und 16,6 Prozent dieser Smart-Homes mindestens ein unsicheres Gerät beinhalten. Diese Zahlen zeigen, wie viele Haushalte durch ihre IoT-Geräte von Hacks bedroht sind, da eine einzige Schwachstelle bereits ausreichen kann.

  • Schutz geschäftskritischer Anwendungen

    Gemäß einer neuen Untersuchung von CyberArk räumen 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland dem Schutz von kritischen Applikationen wie ERP- und CRM-Systemen keine besondere Priorität ein. Sie werden in dem gleichen Maße gesichert wie auch weniger wichtige Daten, Applikationen oder Services. An der neuen CyberArk-Umfrage beteiligten sich 1.450 Business- und IT-Entscheider hauptsächlich aus westeuropäischen Ländern. Die Befragten erklärten, dass selbst die geringsten Ausfallzeiten bei geschäftskritischen Anwendungen zu massiven Störungen führen würden; in Deutschland vertraten 52 Prozent die Meinung, dass die Auswirkungen schwerwiegend sein würden.

  • Mehr Vertrauen in Cloud-Security

    Verantwortliche für IT-Sicherheit setzen vor allem auf die Konsolidierung der Anbieter in komplexen Sicherheitsumgebungen, einer engeren Zusammenarbeit zwischen Netzwerk- und Sicherheitsteams sowie Schulungen, um die Sicherheitslage des Unternehmens zu verbessern. Das zeigt die fünfte jährliche CISO Benchmark Studie von Cisco, in der mehr als 3.000 Security-Führungskräfte aus 18 Ländern befragt wurden. Demnach glauben zudem viele CISOs, dass die Migration in die Cloud den Schutz verbessern wird.

  • Spear Phishing-Angriffe entwickeln sich weiter

    83 Prozent der Spear-Phishing-Angriffe nutzen die Imitation von bekannten Unternehmen und häufig genutzten Business Applikationen, so das Ergebnis eines aktuellen Reports von Barracuda Networks. Neben der Marken-Imitation zählen zu den häufigsten Angriffstypen die Erpressung durch Sextortion sowie Business Email Compromise (BEC). Für die Untersuchung wurden über 360.000 Spear-Phishing-E-Mails in einem Zeitraum von drei Monaten ausgewertet.

  • 20 Prozent bemerken Anstieg von Cyberattacken

    Im Laufe der vergangenen 24 Monate hatte jedes zweite europäische Unternehmen (52,6 Prozent) aus den Bereichen Produktion und Supply Chain aufgrund eines Cybersicherheitsvorfalls negative Auswirkungen zu beklagen. Die häufigsten Schäden: Störung der Geschäftstätigkeit (28,1 Prozent), Probleme mit der Datenintegrität (17,5 Prozent) und Datenverlust (14,2 Prozent). Bei jedem fünften im Produktionsumfeld tätigen Unternehmen (20,2 Prozent) stieg die Anzahl festgestellter Cyberattacken innerhalb eines Jahres an - bei 45,3 Prozent blieb sie unverändert. Diese Ergebnisse gehen aus einer aktuellen Studie von Kaspersky Lab hervor.