- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Effektive, schlüsselfertige Service-Ökonomie


Studie zeigt Wachstumsrate von jährlich 2.500 Prozent beim Ransomware-Business
Die Spezialisierung der Supply Chain von Ransomware nimmt zu und einige Akteure in dieser boomenden Untergrundökonomie erzielen sechsstellige Einnahmen

- Anzeigen -





Carbon Black gab die Ergebnisse des Reports "The Ransomware Economy: Wie und warum Ransomware Marketplaces im Dark Web mit mehr als 2.500 Prozent pro Jahr wachsen" bekannt. Carbon Black stellt den Report während der it-sa in Nürnberg und dem größten jährlichen Firmenevent – der Cb Connect – vor.

Carbon Black Threat Analysis Unit (TAU) hat die Studie mit folgenden Erkenntnissen durchgeführt:

Zurzeit existieren schätzungsweise mehr als 6.300 Marketplaces im Dark Web, auf denen Ransomware gehandelt wird, mehr als 45.000 Produkte werden momentan gelistet.

Der Preis für Do-it-yourself (DIY)-Ransomware liegt zwischen 0,50 – 3.000 USD. Der Medianpreis beträgt 10,50 USD.

2016 wurde Ransomware im Dark Web für 249.300 USD und 2017 YTD für 6.237.250 USD verkauft. Das entspricht einer Steigerung von 2.502 Prozent. Laut FBI erpressten Hacker mit Ransomware knapp eine Milliarde USD im Jahr 2016.

Einige Verkäufer von Ransomware erzielen im Jahr Einkünfte von mehr als 100.00 USD.

Die wichtigsten Innovationen, die zum starken Wachstum von Ransomware beitragen, sind Bitcoins zur Bezahlung des Lösegeldes und das TOR-Netzwerk.

Ransomware-Händler spezialisieren sich zunehmend auf spezifische Bereiche der Supply Chain und tragen damit zum weiteren Boom von Ransomware und der dazugehörigen Ökonomie bei.

"Unsere Studie zeigt, dass Ransomware-Angriffe nicht länger als Aktivitäten von unbedeutenden Kriminellen betrachtet werden dürfen", sagt Rick McElroy, Security Strategist von Carbon Black. Stattdessen ist Ransomware ein extrem schnell wachsender Markt mit Fokus auf Zerstörung und Profit. Heutzutage vermeiden Unternehmen große Investitionen in Infrastruktur – genau wie Hacker. Mit Ransomware haben Hacker ein Model für eine Cloud-basierte, hochprofitable und effektive, schlüsselfertige Service-Ökonomie.

Der Report stellt die verschiedenen Komponenten der Supply Chain bei Ransomware dar, bietet Prognosen für die Weiterentwicklung von Ransomware und enthält mehrere Tipps dazu, wie Unternehmen und Endkonsumenten sich vor Ransomware schützen können.

"Da die Programmierer von Ransomware mehr als 100.000 USD pro Jahr verdienen können, ist es nicht überraschend, dass dieser Markt im Dark Web boomt", sagt McElroy. "In der harten Realität sind die meisten Unternehmen auf sich alleine gestellt, wenn es um den Schutz ihrer IT geht. Mängel bei grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen wie Backups, Tests, Rücksicherung, Patching, Sichtbarkeit und aktuellen Präventionsstrategien werden für immer mehr Unternehmen schwerwiegende Folgen haben."

Zur Methode des Reports:
Während August und September 2017 haben die Experten 21 der größten Marketplaces im Dark Web beobachtet und auf neue Angebote von Ransomware hin analysiert. Die Beschreibung der Angebote und der Verkaufspreis wurden erfasst. Um die komplette Ökonomie im Dark Web zu repräsentieren, wurden die Ergebnisse von den 21 beobachteten Marketplaces hochgerechnet. Die Hochrechnung basiert auf der Annahme, dass 25 Prozent (Wired, 2014) der Webseiten im Dark Web (nach Tor unique onion Observationen/Tag) ähnliche Marketplaces umfasst. Alle Preise und Werte in USD. Wenn Preise in Bitcoin angegeben wurden, wurden diese an dem Tag in USD umgerechnet, an dem das Angebot erfasst wurde.

Die Vergangenheit betreffende Informationen über Aktivitäten auf Dark Web Marketplaces im Jahr 2016 stammen aus der Analyse von Dark Web Database Dumps. Die Sample-Größe von Websites, die für die zeitliche Perspektive analysiert wurde, beträgt knapp 10.000 .onion Seiten (knapp 20 Prozent des Dark Web) mit Stand Februar 2017.

Das zugrundeliegende statistische Modell für die Generierung von Punktschätzungen basiert auf den gesammelten Samples. Die Anzahl von Beobachtungen in einem Zeitabschnitt wurde mit der gesamten Population multipliziert und das Produkt anschließend durch die Sample-Größe (die beobachtete Population) dividiert.
(Carbon Black: ra)

eingetragen: 15.10.17
Home & Newsletterlauf: 10.11.17


Carbon Black: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

  • Sicherheit und Datenschutz bei IoT-Projekten

    Aus einer aktuellen Studie von DigiCert geht hervor, dass die Nichtachtung von Best Practices bei der Nutzung des Internets der Dinge (IoT) bereits zu erheblichen finanziellen Verlusten geführt hat. In den vergangenen zwei Jahren verzeichneten 25 Prozent der Unternehmen mit den meisten Schwierigkeiten bei der IoT-Sicherheit Verluste von mindestens 30 Millionen Euro. Das am schwersten betroffene deutsche Unternehmen in der Gruppe mit der schwächsten IoT-Sicherheit erlitt Schäden von 80 Millionen Euro. Die Ergebnisse zeigen auch ein stark steigendes Interesse am Internet der Dinge. 73 Prozent der Befragten gaben an, dass das Internet der Dinge bereits sehr wichtig für ihr Unternehmen sei. 87 Prozent erwarten, dass es in den nächsten zwei Jahren eine sehr große Bedeutung erlangen wird.

  • Auswirkungen auf die Privatsphäre

    Eine Umfrage von AVG hat ergeben, dass 48 Prozent der deutschen Eltern befürchten, intelligente Geräte verleiten ihre Kinder dazu, persönliche Bilder und Daten unbedacht online zu teilen. Aufgrund der zunehmenden Beliebtheit von smarten Uhren und Fitness-Trackern für Kinder wollte AVG mit der Umfrage herausfinden, wie Eltern über die zunehmend gerätezentrierte Kultur von heute denken und was sie von der großen Menge an neuen und persönlichen Daten halten, die ihre Kinder damit täglich generieren. Ob es sich nun um eine intelligente Uhr handelt, die mit einem Smartphone verbunden ist, oder um einen Fitnesstracker, der Gewicht und Schrittzahl misst - die Umfrage ergab, dass die Sorge unter den Eltern darüber wächst, wie sicher die Geräte diese Daten speichern und welche Auswirkungen dies auf die Privatsphäre und Sicherheit ihres Kindes hat. Fast ein Drittel (28 Prozent) glaubt, dass die Nutzung von smarten Geräten zum Diebstahl der Daten ihres Kindes führen könnte. Darüber hinaus sind 32 Prozent der Befragten der Ansicht, dass der Besitz von intelligenten Geräten den Druck auf ihr Kind erhöht, Daten über soziale Netzwerke auszutauschen, was wiederum die Privatsphäre gefährdet.

  • Herkunft der Attacken häufig aus Osteuropa & Asien

    Deutsche Industrieunternehmen sind beliebte Ziele für Sabotage, Datendiebstahl oder Wirtschaftsspionage. Vor allem die Chemie- und Pharmabranche trifft solche Attacken hart: Drei von vier Chemie- und Pharmaunternehmen (74 Prozent) wurden in den vergangenen zwei Jahren Opfer, weitere 22 Prozent waren vermutlich betroffen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die 503 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Industriebranchen repräsentativ befragt wurden. Mit 68 Prozent leiden Unternehmen aus dem Automobilbau am zweithäufigsten unter Attacken - von Hackerangriffen bis Aktendiebstahl. Aber auch der Maschinen- und Anlagenbau (67 Prozent) sowie die Hersteller von Kommunikations- und Elektrotechnik (63 Prozent) sahen sich in den Jahren 2016 und 2017 einer Vielzahl an Attacken ausgesetzt.

  • Bei einem BEC-Angriff Geld verlieren

    Eine aktuelle Umfrage von Trend Micro offenbart eine beunruhigend hohe Zahl von BPC-Angriffen auf Unternehmen in Deutschland und weltweit. Dabei geht die größte Gefahr insbesondere von Angriffen per E-Mail aus, die gerade in finanzieller Hinsicht verheerende Folgen nach sich ziehen können. Trend Micro stellt die Ergebnisse einer neuen Studie zu Cyberangriffen auf Unternehmen vor. Diese ergibt, dass 46 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland bereits von einem Business Process Compromise (BPC), also einem Angriff auf ihre Geschäftsprozesse, betroffen waren. Weltweit wurden 43 Prozent der Unternehmen angegriffen. Trotz der großen Häufigkeit von erfolgreichen Angriffen sind sich 47 Prozent der Führungsebenen in Deutschland (weltweit sind es 50 Prozent) noch nicht darüber bewusst, was diese Angriffe sind und welche Konsequenzen sie für ihren Betrieb haben können.

  • Berlin ist die Blockchain-Hauptstadt

    In Deutschland sind Bitcoin, Blockchain und Distributed Ledger Technologies (DLT) prozentual stärker im Arbeitsmarkt vertreten als in den USA. Das geht aus einer Studie der Jobsuchmaschine Adzuna hervor, die gemeinsam mit dem Blockchain-Experten Robert A. Küfner untersucht hat, welchen Einzug die Branche bei 348 Mio. Arbeitnehmern sowie 9 Mio. Arbeitgebern in Deutschland, den USA und 13 weiteren Nationen findet. Der internationale Vergleich der Arbeitnehmer zeigt, dass Österreich sowie die Niederlande mit 0,16 Prozent anteilig die meisten Fachkräfte mit Expertise für Blockchain, Bitcoin und DLT aufweisen. Deutschland folgt knapp dahinter auf Platz drei. Hier gibt es bei 8,25 Mio. verglichenen Personen derzeit 12.740 Berufstätige (0,15 Prozent), die hierzulande über Fachkenntnisse verfügen oder in der Branche tätig sind.