- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Anzahl an Datenlecks steigt dramatisch an


Studie zeigt große Lücken bei herkömmlichen IT-Sicherheitslösungen
Organisationen müssen ihren Sicherheitsansatz komplett überdenken

- Anzeigen -





Centrify hat das Forschungsunternehmen Forrester mit einer Studie beauftragt. Die Studie zeigt ein erschreckendes Bild der IT-Sicherheit von Unternehmen in den USA auf: Die Anzahl an Datenlecks steigt dramatisch an. Zwei Drittel der Organisationen waren von durchschnittlich fünf oder mehr Sicherheitslücken in den letzten zwei Jahren betroffen. Hacker kompromittierten alleine im Jahr 2016 über eine Milliarde Identitäten.

"Datenverluste erzeugen immer mehr Chaos und betreffen immer mehr Branchen", sagt Alexander Kehl, Regional Sales Manager, Germany & Eastern Europe von Centrify. "Trotz Investitionen in die IT-Sicherheit von über 75 Mrd. $ im Jahr 2016 konnten die Produkte und Dienstleistungen der großen Sicherheitsunternehmen diese Datenlecks nicht verhindern. Im Gegenteil, das Problem wird immer schlimmer. Das zeigt, dass der herkömmliche, statische und perimeterbasierte Ansatz in der heutigen Zeit alleine nicht mehr ausreicht."

Jahrelang verließen sich Organisationen beim Schutz ihrer Assets auf eine klar definierte Abgrenzung, unterstützt von digitalen Mauern und Gatekeepern. Durch die schnelle Integration neuer Technologien, Plattformen, Applikationen und Methoden sind diese Grenzen heutzutage allein nicht mehr ausreichend, um umfassenden Schutz zu bieten. Organisationen weltweit, die auf diese neue Situation nicht angemessen reagieren, sind dadurch einem erhöhten Risiko ausgesetzt. 90 Prozent aller Unternehmen streben in die Cloud und Milliarden von Endanwendern greifen mit Millionen von Applikationen auf Daten zu. Unternehmen sehen sich daher einem komplexen digitalen Flickenteppich von Identitäten ausgesetzt. Die Identitäten sind innerhalb und außerhalb der Unternehmen aktiv, was eine neue Dimension in der IT-Security darstellt. Und meist sind diese Identitäten nur mit einem einfachen Passwort geschützt.

"Organisationen müssen ihren Sicherheitsansatz komplett überdenken", fügt Kehl hinzu. "Heute, wo man von überall auf alles zugreifen kann, müssen Unternehmen Identity & Access Management einführen und stärken, um die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlustes effektiv zu reduzieren. Centrify unterstützt Unternehmen dabei, Risiken zu reduzieren und Datenverlust zu vermeiden. Centrify bietet eine einheitliche Plattform, die jeden einzelnen Zugriff auf Apps und Infrastrukturen in den grenzenlosen hybriden IT-Landschaften heutiger Unternehmen sichert."

Die Studie belegt, dass 83 Prozent der Organisationen keinen ausgereiften Ansatz bezüglich Identity & Access Management (IAM) verfolgen. Das zieht zweimal häufiger Datenverluste und Kosten von 5 Millionen $ nach sich. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass 91 Prozent der Organisationen mit modernen IAM-Ansätzen zu integrierten IAM-Plattformen tendieren, anstatt sich auf mehrere Einzellösungen zu verlassen. Diese Organisationen geben zudem 40 Prozent weniger für Technologien aus. Ein moderner IAM-Ansatz korreliert auch direkt mit niedrigeren Sicherheitsrisiken, gestiegener Produktivität, höherem Privileged Activity Management und stark reduzierten finanziellen Verlusten gegenüber weniger ausgereiften Ansätzen.

Der Einfluss von ausgereifter IAM
Die Forrester Studie befragte über 200 IT-Entscheidungsträger in Unternehmen, die für Identity & Access Management verantwortlich sind. Dabei wurde deutlich:

Organisationen mit dem ausgereiftestem IAM sind von halb so vielen Datenlecks betroffen wie die mit dem am wenigsten ausgereiften Ansatz. Beispielsweise ist es für Organisationen mit dem ausgereiftestem IAM zu 46 Prozent unwahrscheinlicher, dass bei einem Server oder einer Applikation ein Datenverlust auftritt. Bei ihnen ist es auch 51 Prozent unwahrscheinlicher, dass in eine Datenbank eingebrochen wird. Zudem ist es für sie 63 Prozent unwahrscheinlicher, dass bei ihrer Cloud-Infrastruktur Datenverluste auftreten.

Organisationen, die ihre regulären und privilegierten Zugriffe schützen, werden seltener Opfer eines Datenlecks als Organisationen, die diese Verfahren nicht einsetzen. Forrester schätzt, dass bei 80 Prozent aller Datenlecks privilegierte Zugangsdaten involviert sind. Diese gehören normalerweise den IT-Spezialisten, die die Systeme, Datenbänke und Netzwerke einer Organisation verwalten.

Organisationen mit dem am wenigsten ausgereiftem IAM waren von durchschnittlich zwölf Datenverlusten betroffen - mehr als doppelt so viele wie bei Unternehmen mit dem ausgereiftestem IAM. Zudem mussten sie über 5 Mio. Dollar mehr an finanziellen Schäden hinnehmen.

Unternehmen mit ausgereiftem IAM-Ansatz geben insgesamt mehr für IT-Security aus als Unternehmen mit dem am wenigsten ausgereiften Ansatz. Jedoch ist der Prozentsatz des gesamten Budgets, der für IAM-Technologie ausgegeben wird, bei Unternehmen mit ausgereiftem IAM-Ansatz 40 Prozent niedriger. Das bedeutet eine Kosteneinsparung von 2,5 Mio Dollar, was diese Organisationen nicht nur kapitaleffizienter macht, sondern ihnen auch ermöglicht, ihre IT-Infrastruktur durch die Eliminierung redundanter IAM-Technologien zu optimieren.

Forrester schlussfolgert aus dieser Studie, dass im Markt eine Hierarchie bezüglich IAM existiert. Die Organisationen mit dem ausgereiftesten IAM nutzen im Vergleich zu den Organisationen am anderen Ende der Hierarchie mehr IAM-Ansätze und integrierte IAM-Technologieplattformen, um Sicherheitsrisiken zu senken und Millionen an Kosten durch Datenverlust zu vermeiden.
(Centrify: ra)

eingetragen: 13.03.17
Home & Newsletterlauf: 12.04.17


Centrify: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

  • Vermehrt politisch motivierte Angriffe

    Deutschland ist europaweit der größte Gefahrenherd im Cyberspace - das zeigt ein Blick auf die deutschlandspezifischen Ergebnisse des "Internet Security Threat Reports" (ISTR), den Symantec gerade veröffentlicht hat. Damit befindet sich Deutschland auf Rang fünf im globalen Threat-Ranking. Gegenüber 2015 ist das sowohl im europäischen als auch im weltweiten Vergleich ein Sprung um drei Plätze. Global gesehen kommen 3,35 Prozent der Cyberangriffe, worunter Malware, Phishing Hosts, Bots sowie Netzwerk- und Webattacken fallen, aus Deutschland. Besonders bei Phishing, Webangriffen und Malware stammt die Quelle der Bedrohungen häufig aus Deutschland. Das hat die Untersuchung von Symantec jetzt herausgestellt. So ist Deutschland die zweitgrößte Quelle für Phishing, die drittgrößte Quelle für Webattacken und der fünftgrößte Ausgangspunkt für Webattacken weltweit. Prozentual am häufigsten sind dabei Großunternehmen mit mehr als 2500 Mitarbeitern betroffen - dort enthielt eine von fünfzig E-Mails Malware.

  • Windows-Betriebssysteme auf PCs ungepatcht

    Ein Report von Flexera Software unterstreicht die anhaltende Gefährlichkeit von Ransomware-Attacke wie WannaCry für Unternehmen und private PC-User: Während die Bedrohungen durch ungepatchte Vulnerabilities kontinuierlich wächst, lässt das Patch-Verhalten der Anwender deutlich nach. Das ist das Ergebnis des "Country Reports" von SecuniaResearch@Flexera für das erste Quartal 2017. Nach dem Sicherheitsreport ist die Zahl von Vulnerabilities in PC-Betriebssystemen in Deutschland gestiegen. Gleichzeitig sind die Anwender nachlässiger beim Patchen von Anwendungen geworden.

  • Ransomware-Angriffe immer populärer

    Cyberspionage ist in den Bereichen verarbeitende Industrie, öffentliche Hand und Bildung aktuell die verbreitetste Angriffsform. Zu diesem Ergebnis kommt der "Data Breach Investigations Report" (DBIR) 2017 von Verizon. Dies ist zum großen Teil auf verbreitete kommerzielle Forschung, Prototypenentwicklung und vertrauliche persönliche Daten zurückzuführen, die bei Cyberkriminellen besonders hoch im Kurs stehen. Nahezu 2.000 Datenverletzungen wurden im Rahmen des diesjährigen Berichts analysiert, über 300 davon standen im Zusammenhang mit Spionage, die in vielen Fällen als Phishing-E-Mail ihren Anfang nahm.

  • Wearables & Fitness-Apps: Daten außer Kontrolle

    Wearables und Fitness-Apps zeigen Mängel beim Datenschutz: Das ergibt eine Untersuchung des Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale NRW. Die Verbraucherschützer haben zwölf Wearables und 24 Fitness-Apps näher untersucht. Die Mehrzahl dieser Apps sendet - wenig datensparsam - zahlreiche Informationen, wie Gesundheitsdaten, an Anbieter. Nach Ansicht der Marktwächterexperten informiert kaum einer der geprüften Anbieter Verbraucher in seinen Datenschutzerklärungen ausreichend über die genaue Verwendung dieser Daten. Die Verbraucherschützer haben neun Anbieter wegen verschiedener Verstöße abgemahnt. Fitnessarmbänder und Smartwatches sowie Fitness-Apps zählen längst nicht bloß die Schritte ihrer Nutzer: Die Alltagsbegleiter sammeln Daten wie etwa den Puls und Kalorienverbrauch ihrer Träger oder wie lange und wie gut diese schlafen.

  • Digitale Erpressung nachgeben

    Eine von 131 E-Mails enthielt bösartige Links oder Anhänge - höchster Wert der letzten fünf Jahre. In Deutschland ist sogar 1 von 94 E-Mails betroffen. Ransomware um 36 Prozent gestiegen, meiste Opfer in den USA - dort bezahlen 64 Prozent der Betroffenen die Lösegeldforderung. In Deutschland sind es nur 16 Prozent. CIOs haben keinen Überblick, wie viele Cloud-basierte Programme im Unternehmen verwendet werden - bei Befragung geben die meisten nicht mehr als 40 an, in der Realität sind es beinahe 1.000. Cyberkriminelle haben 2016 mit ihren Aktivitäten eine neue Dimension erreicht. Außergewöhnliche Angriffe wie millionenschwere virtuelle Banküberfälle oder die offenkundig staatlich-induzierten Versuche, den US-Wahlkampf zu beeinflussen, stechen besonders hervor. Das zeigt die 22. Auflage des Internet Security Threat Report (ISTR) von Symantec (NASDAQ: SYMC). Der jährlich erscheinende Bericht bietet einen umfassenden Überblick über die weltweite Bedrohungslandschaft. Er gibt zudem ausführliche Einblicke in globale Angriffsaktivitäten, Trends im Bereich Cyberkriminalität und die Motivation der Angreifer.