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Besorgt über die Sicherheit der Daten


Unternehmen müssen Akzeptanz der Verbraucher von Internet of Things (IoT) ausbauen
Umfrage zeigt Unterschied zwischen Vertrauen in IoT und seinem Nutzen auf

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Cisco Systems gab die Ergebnisse ihres ersten "IoT Value/Trust Paradox"-Berichts bekannt, der auf einer Befragung von 3.000 Verbrauchern basiert und Unternehmen mittels praktischer Beispiele informieren soll, wie sie das Vertrauen der Verbraucher in IoT-Dienste und deren Akzeptanz erhöhen können.

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die meisten Verbraucher zwar einen signifikanten Nutzen aus den Vorteilen von IoT-Diensten ziehen, aber nur sehr wenige Verbraucher IoT verstehen oder vertrauen, wenn es um die Verwaltung und Verwendung ihrer Daten geht. Es zeigte sich jedoch ein Paradoxon: Trotz ihres Vertrauensmangels antworteten Verbraucher im Großen und Ganzen, dass sie nicht bereit seien, auf IoT-Dienste zu verzichten, auch nicht vorübergehend.

Die Analyse der Antworten deutet darauf hin, dass wir uns dem Punkt nähern, an dem das Internet der Dinge ein integraler Bestandteil des täglichen Lebens der Verbraucher sein wird. Das Internet der Dinge so sehr in den Alltag integriert, dass es leichter fällt, eine Ungewissheit in Kauf zu nehmen, als auf diese Verbindung zu verzichten.

Die Umfrage zeigt zwar, dass Verbraucher bereit sind, Risiken zu akzeptieren und Wert gegen Vertrauen einzutauschen, aber sie tun dies nur widerstrebend. Ihr Wunsch nach Transparenz in Bezug auf die Verwendung ihrer Daten ist nach wie vor groß. Unternehmen, die diesen Widerspruch für ihre Kunden auflösen können, haben die Möglichkeit, das Wachstum ihrer IoT-Geschäfte zu beschleunigen und aufrechtzuerhalten.

Ergebnisse
>> Awareness – Mehr als doppelt so viele Befragte
erinnerten sich im Rahmen von IoT eher an persönliche Geräte als an öffentliche Installationen. Als den befragten Konsumenten eine Liste von Geräten vorgelegt und sie gefragt wurden, welche von ihnen mit IoT verbunden oder ein Teil von IoT sind, stimmten mehr Verbraucher (durchschnittlich 63 Prozent) bei persönlichen IoT-Geräten (Wearables, Home Security-Systeme usw.) zu, als (durchschnittlich 27 Prozent) bei öffentlichen IoT-Implementierungen (Straßenbeleuchtung, Energiezähler oder Verkehrssysteme).

>> Mehr als doppelt so viele Verbraucher erkennen persönliche IoT-Geräte als jene, die öffentliche identifizieren können. Als den Verbrauchern eine breite Liste von Geräten vorgelegt und sie gebeten wurden, aufzuzeigen, welche Geräte zum Internet der Dinge gehören, wiesen durchschnittlich 63 Prozent persönliche IoT-Geräte (Wearables, Home Security Systeme, etc.) korrekt zu, während dies nur 27 Prozent bei öffentlichen IoT-Implementierungen (Straßenbeleuchtung, Energiezähler, Verkehrssysteme, etc.) schafften.

>> Wert – Über das gesamte IoT-Spektrum ist der wahrgenommene Wert, den das Internet der Dinge hat, recht hoch – 53 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass das Internet der Dinge ihr Leben angenehmer macht, 47 Prozent sagen, dass das Internet der Dinge sie effizienter gestaltet und 34 Prozent waren der Ansicht, dass das Internet der Dinge ihre Sicherheit erhöht.

>> Vertrauen - Während die Verbraucher immer mehr Wert auf IoT-Dienste legen, sind sie sehr besorgt über die Sicherheit ihrer Daten und die Art und Weise, wie diese genutzt werden. Nur neun Prozent der Befragten geben an, dass sie darauf vertrauen, dass ihre über das Internet gesammelten und gemeinsam genutzten Daten sicher sind. Und nur 14 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Unternehmen gut informiert sind, welche Daten gesammelt und wie sie verwendet werden.

>> Das IoT-Paradoxon - Verbraucher schätzen IoT, aber vertrauen ihm nicht. Trotz dieses mangelnden Vertrauens sind sie nicht bereit, es nicht mehr zu nutzen. 42 Prozent gaben an, dass das Internet der Dinge zu sehr in ihr tägliches Leben integriert ist, um sich von diesen Geräten und Diensten zu trennen, ungeachtet des wahrgenommenen Risikos.
(Cisco Systems: ra)

eingetragen: 16.01.18
Home & Newsletterlauf: 01.03.18

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Meldungen: Studien

  • Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro

    Norton by Symantec veröffentlichte die neueste Auflage ihres jährlichen "Norton Cyber Security Insights Reports" (NCSIR). Der Bericht zeigt, dass sich noch immer viele Verbraucher im Netz zu sicher fühlen. Cyberkriminelle widerlegen dieses falsche Sicherheitsgefühl und haben im vergangenen Jahr mit ihren Aktivitäten in den 20 untersuchten Ländern insgesamt 172 Milliarden US-Dollar von 978 Millionen Verbrauchern gestohlen. Allein in Europa waren im untersuchten Zeitraum mehr als 98 Millionen Menschen von Cyberkriminalität betroffen, wobei ein Schaden von 27,4 Milliarden US-Dollar entstanden ist. Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt manches europäischen Landes. Auch für Deutschland sind die Zahlen besorgniserregend. So wurden im Untersuchungszeitraum über 23 Millionen Deutsche Opfer von Cyberkriminalität. Das entspricht mehr als einem Drittel der Erwachsenen, die online gehen (38 Prozent). Dabei entstand ein Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro. Jedes einzelne Opfer war zudem durchschnittlich 14,6 Stunden - also fast zwei volle Arbeitstage - damit beschäftigt, die Folgen der Cyberattacke zu beheben.

  • Hoffnung: Steigende Budgets für Sicherheit

    IT-Abteilungen stehen angesichts der immer ausgefeilteren Cyber-Attacken vor großen Herausforderungen. Der zweite Teil des Application Intelligence Report (AIR), eine Studie von A10 Networks, zeigt ein weiteres drängendes Problem: Die mangelnde Bereitschaft der Mitarbeiter, Vorsichtsmaßnahmen umzusetzen, beeinträchtigt die Abwehr von Bedrohungen maßgeblich und bietet so einen weiteren Grund zur Sorge. Der AIR-Report untersucht den Umgang mit Apps und die steigenden Sicherheitsauswirkungen für das private Umfeld, aber auch für Unternehmen und die IT-Abteilungen. Der erste Teil der Studie, der im Sommer 2017 vorgestellt wurde, hatte ergeben, dass sich die Grenzen zwischen beruflichen und privaten Leben durch die Nutzung von Apps zu Hause, im Büro und unterwegs immer weiter verschieben.

  • Komplexere Angriffsformen liegen im Trend

    Die Analysen von ThreatMetrix haben nachgewiesen, dass 2017 ein Rekordjahr im Kampf gegen die Online-Kriminalität war. Wie der "ThreatMetrix Cybercrime Report 2017" rückblickend feststellt, hat sich die Zahl der digitalen Attacken in den letzten zwei Jahren um 100 Prozent erhöht. Dieses Ergebnis basiert auf der Auswertung von Cybercrime-Aktivitäten weltweit - hierfür wurden über das globale Netzwerk des Unternehmens rund 100 Millionen Transaktionen täglich analysiert. Die gute Nachricht: Unternehmen, die zum Schutz der Verbraucher in innovative, digitale Strategien investieren, konnten ebenfalls einen Rekord aufstellen, und zwar bei der Abwehr von den aus den großen Datendiebstählen resultierenden Downstream-Angriffen auf ihre Kunden.

  • Studien: Ransom-Attacken weiter auf dem Vormarsch

    Radware hat ihren "Global Application and Network Security Report 2017-2018" veröffentlicht. Nach diesem Bericht hat sich der Anteil der Unternehmen, die finanziell motivierte Cyber-Angriffe melden, in den letzten zwei Jahren verdoppelt. Die Hälfte aller befragten Unternehmen erlebte im vergangenen Jahr einen Cyber-Angriff, der mit Lösegeldforderungen verbunden war. Da der Wert von Bitcoin und anderen Krypto-Währungen - oft die bevorzugte Zahlungsform unter Hackern - stetig steigt, bieten Ransom-Angriffe Hackern die Möglichkeit, Lösegelder gewinnbringend anzulegen und so zusätzliche Gewinne zu erzielen.

  • Das persönliche Passwort-Management ist schwierig

    Mit jedem neuen Account, den Anwender zur Nutzung von Online-Diensten einrichten, stellt sich erneut die Frage nach einem einzigartigen und starken Passwort. Doch wer kann sich so viele Passwörter merken? Jeder zweite Anwender in Deutschland greift laut einer Kaspersky-Studie zu unsicheren Methoden. Ein Viertel der in Deutschland befragten Nutzer gibt beispielsweise zu, sich Passwörter auf Papierzetteln zu notieren. Den meisten Anwendern in Deutschland ist die Bedeutung von sicheren, starken und damit komplexen Passwörtern für die Sicherheit ihrer Online-Konten durchaus bewusst. Die sichersten Passwörter werden vor allem dann genutzt, wenn es ums Geld geht: Online-Banking-Accounts stehen hier mit 66,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von Accounts für Bezahlsysteme und E-Wallets (58,2 Prozent) sowie für Online-Einkäufe (44,2 Prozent).