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Gefahren durch Hackerangriffe


IT-Angriffe: 52 Prozent der Deutschen fordern Smartphone-Blindflug zu beenden
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen sehr deutlich, welche Schlüsselrolle das Smartphone im Zuge der Digitalisierungswelle spielt

(19.08.15) - Smartphone-Nutzern fehlt die Kontrolle über die Datensicherheit auf dem eigenen Handy: Gut jeder Zweite fordert einen Sicherheitsservice, der aktuelle Schwachstellen des Mobiltelefons für den persönlicher Datenschutz anzeigt und diese Lücke automatisch schließt. Das zeigt die aktuelle Umfrage von CSC "Digitalisierung & Verbraucher 2015". Dafür wurden im Auftrag von CSC 1.500 Verbraucher in Deutschland (1.000), Österreich (250) und der Schweiz (250) durch den Panel-Dienstleister Toluna befragt.

"Die Gefahren durch Hackerangriffe steigen mit der fortschreitenden Digitalisierung aller Lebensbereiche rasant an", sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. Allerdings fehlt dem normalen Verbraucher heute meist die Möglichkeit, selbst mögliche Schwachstellen zu entdecken. Der Grund: Ein Mangel an Transparenz. Entsprechend wünschen sich die Verbraucher eine bessere Unterstützung von ihrem Smartphone-Provider – beispielsweise durch ein klar verständliches Frühwarnsystem für das Handy. Neu erkannte Sicherheitslücken lassen sich so auf den Kunden-Smartphones schneller schließen.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen sehr deutlich, welche Schlüsselrolle das Smartphone im Zuge der Digitalisierungswelle spielt: So sehen heute schon 79 Prozent der Verbraucher im Online-Shopping mit dem PC oder per Mobiltelefon den größten Nutzen der digitalen Vernetzung. Weitere 14 Prozent erwarten hier weitere Vorteile für die Zukunft. Ebenso positiv wird die digitale Revolution aktuell und in Zukunft für die Telekommunikationsangebote und das Banking eingeschätzt. Rund 90 Prozent der Bundesbürger sehen hier einen echten Mehrwert. "Möglicherweise sehen wir schon in fünf Jahren kein Bargeld mehr, weil sich ein Großteil der Transaktionen im Tagesgeschäft über digitale Technologien abwickeln lässt", sagt Christian Klöppel, Mobility-Experte von CSC. "Vor allem skandinavische Länder sind hier Vorreiter."

Die Mehrheit der befragten Bundesbürger steht in diesen digitalen Top-Branchen auch einer Verarbeitung persönlicher Daten grundsätzlich positiv gegenüber. 61 Prozent wünschen sich beim Online-Shopping davon zu profitieren, dass die Unternehmen persönliche Profile auswerten und für gezielte Angebote nutzen. Für den Banking-Bereich und die Telekommunikationsunternehmen sind es 57 Prozent. "Das Kundenvertrauen in den sorgfältigen Schutz persönlicher Daten sollten die Anbieter aufgreifen und durch professionelle IT-Maßnahmen absichern. Dafür braucht es in den Unternehmen fortlaufende Konzepte, denn der Wettlauf mit den IT-Angreifern endet nie", so abschließend Christian Klöppel. (CSC: ra)

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Meldungen: Studien

  • Verschlüsselungstrends in Deutschland

    nCipher Security, ein Unternehmen der Entrust Datacard und Anbieter von Lösungen zur Kontrolle geschäftskritischer Informationen und Anwendungen, stellte die Ergebnisse ihrer in Auftrag gegebene internationalen Studie "Global Encryption Trends Study 2019" vor. Das zentrale Ergebnis: Noch nie waren Anwendungen und sensible Informationen durch kryptografische Methoden so sicher geschützt wie heute. Das hohe Schutzniveau gelte auch dann, wenn Unternehmen Cloud-Technologien sowie das Internet der Dinge (IoT), die Blockchain und digitale Zahlungsmethoden nutzen, so die Studie. Da sich Datenschutzpannen in Unternehmen häufen, werden umfassende Strategien zur Verschlüsselung immer wichtiger. Laut der Studie verfügen im Jahr 2019 45 Prozent der Befragten über einen detaillierten Verschlüsselungsplan, der im gesamten Unternehmen einheitlich angewendet wird. Weitere 42 Prozent nutzen diesbezüglich Pläne oder Strategien, die auf bestimmte Anwendungen und Datentypen begrenzt sind.

  • Streng kontrollierter Zugriff

    Pulse Secure, Anbieterin von Softwarelösungen für die Zugriffskontrolle, untersucht in ihrem kürzlich veröffentlichten Bericht "2019 State of Enterprise Secure Access" Cyberbedrohungen, Lücken in Sicherheitsstrategien und Sicherheitsinvestitionen - Herausforderungen, mit denen sich alle Unternehmen bei der Einführung eines Hybrid-IT-Modells befassen müssen. Bei der Umfrage unter Großunternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien und den USA zeigte sich, dass der Zero-Trust-Ansatz aufgrund zunehmend gravierender Cyberangriffe immer beliebter wird. Der streng kontrollierte Zugriff auf Multicloud-Ressourcen, Anwendungen und sensible Daten soll für ununterbrochene Produktivität sorgen und das Geschäftsrisiko senken.

  • Bedrohungslage durch Hacker ernst

    Eine aktuelle Studie von NTT Security zeigt, dass europäische Unternehmen deutlichen Nachholbedarf beim Schutz vor Cyberbedrohungen haben: Mit einem Reifegrad der IT-Sicherheit* von 1,42 von fünf Punkten lagen sie 2018 unter dem generell niedrigen Wert von 1,45 im globalen Durchschnitt. Die Unterschiede besonders zwischen den Branchen sind groß, Vorreiter ist der Technologiesektor, während die Finanzindustrie hinterherhinkt. Safety first? Obwohl weltweit die Bedrohungslage durch Hacker immer weiter zunimmt, ist ein Großteil der Unternehmen in Europa nicht in der Lage, Systeme und Daten effektiv zu schützen. So schnitten europäische Firmen auf der Reifeskala IT-Sicherheit des aktuellen Global Threat Intelligence Report von NTT Security nur unterdurchschnittlich ab - und liegen deutlich hinter der Spitzenregion Naher Osten-Afrika, die im Durchschnitt einen Wert 1,77 erreichten.

  • Zentrale Komponente: Privileged Access Security

    Laut einer neuen Umfrage von CyberArk glauben 63 Prozent der befragten deutschen Unternehmen, dass Angreifer ihre Netzwerke problemlos infiltrieren können. Ein Grund dafür ist vielfach das Fehlen einer durchgängigen Privileged-Access-Security-Strategie. Der aktuelle "CyberArk Global Advanced Threat Landscape 2019 Report" hat ergeben, dass weniger als die Hälfte der deutschen Unternehmen eine Privileged-Access-Security-Strategie im Umfeld von DevOps, Internet of Things (IoT), Robotic Process Automation (RPA) oder Cloud verfolgt, erst recht keine durchgängige über alle Bereiche. Gelangen Angreifer in den Besitz der in diesen Bereichen genutzten privilegierten Zugangsdaten können sie sich problemlos im Netzwerk seitwärts bewegen und ihre Ziele unerkannt verfolgen.

  • Umfrage: Security-as-a-Service boomt

    Bis zum Jahr 2021 werden mehr als 70 Prozent der Unternehmen Security-as-a-Service (SECaaS) nutzen und ihre Sicherheitslösungen damit größtenteils aus der Cloud beziehen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Thycotic auf der diesjährigen European Identity Cloud Conference in München. Als Grund für den Umstieg auf Cloud-basierte Sicherheits-Tools nannten die befragten Cybersecurity-Entscheider und Technologie-Experten unter anderem geringere Kosten, größere Flexibilität und die Möglichkeit, fehlende Personalressourcen zu kompensieren. 52 Prozent der befragten Unternehmen nutzen bereits heute Sicherheitstechnologien als Cloud-Service, weiter 12 Prozent planen dies in den nächsten 12 Monaten. Dabei geht es vor allem darum, die Kosten zu senken. SECaaS-Lösungen zeichnen sich in der Regel durch eine flexible Kostenstruktur aus, da hier Ressourcen im Sinne eines Pay-to-Use-Service lediglich gemietet werden.