- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Bedrohung durch Ransomware steigt weiter


49 Prozent der Unternehmen weltweit wurden 2016 online erpresst
Ransomware gilt als lukrativste Malware und brachte den Cyber-Kriminellen allein im letzten Jahr weltweit einen geschätzten Gewinn von rund einer Milliarde US-Dollar ein

- Anzeigen -





Die Bedrohung durch Ransomware steigt weiter: Fast die Hälfte der Unternehmen weltweit waren im Jahr 2016 mit mindestens einer Online-Erpressung konfrontiert, 39 Prozent davon mithilfe von Ransomware, wie ein Whitepaper von Dimension Data und Cisco Systems belegt. Erschreckend ist: Über 40 Prozent der befragten Unternehmen bezahlten Lösegeld für ihre Daten.

Erpressungen von Unternehmen durch Ransomware, also von einer Schadsoftware (Malware), die Dateien auf fremden Computern verschlüsselt, nehmen immer weiter zu – insbesondere durch die zunehmende Verbreitung von Ransomware-as-a-Service (RaaS). Dabei werden kriminelle Ransomware-Attacken gezielt gebucht.

Rund 49 Prozent der Unternehmen weltweit waren im letzten Jahr Opfer einer Online-Erpressung. Weil Unternehmen sich bei den Attacken oftmals nicht anders zu helfen wissen, bezahlten über 40 Prozent der Opfer dann auch tatsächlich Lösegeld für die Freigabe ihre Daten.

Ransomware gilt als lukrativste Malware und brachte den Cyber-Kriminellen allein im letzten Jahr weltweit einen geschätzten Gewinn von rund einer Milliarde US-Dollar ein. Möglichkeiten, um sich gegen die feindlichen Attacken zu wehren, zeigt das Whitepaper "Ransomware: The Pervasive Business Disruptor", das im Auftrag von Dimension Data und Cisco Systems entstanden ist. Denn Bezahlen ist keine Option, um Schäden an den Unternehmensdaten zuverlässig zu verhindern: In vielen Fällen bleiben Daten verschlüsselt, obwohl die geforderte Summe an den Erpresser bezahlt wurde.

Wie Philipp Jacobi, Head of Security Architecture Group bei Dimension Data, erklärt, ist die Vorbereitung von Unternehmen für den Ernstfall der beste Schutz: "Durch gezielte Vorbereitung lassen sich Attacken erfolgreich abwehren. Unternehmen müssen an verschiedenen Punkten ansetzen, um die Angriffskette zu unterbrechen. Dazu muss die Schadsoftware schnell identifiziert werden und Netzwerke und Geräte ggf. sofort gegen den Eindringling abgeschirmt werden. Zu den wichtigsten, aber oftmals vernachlässigten Schutzmaßnahmen gehören übrigens immer noch Backups und zeitgemäße Methoden zur Datenwiederherstellung."

Laut dem Whitepaper ist die Dienstleistungsbranche (28 Prozent) am häufigsten von Ransomware-Angriffen betroffen – dicht gefolgt von Regierungsinstitutionen (19 Prozent), dem Gesundheitssektor (15 Prozent) und dem Einzelhandel (15 Prozent). Einen zunehmenden Risikofaktor für Cyberattacken stellen die eigenen Mitarbeiter dar, denn immerhin 80 Prozent der Unternehmen erlauben mittlerweile, via Remote-Verbindung oder mit einem eigenen, mitgebrachten Gerät zu arbeiten. Eine sichere Verbindung ist dabei nicht immer gewährleistet und Malware kann so den Weg in die Unternehmen finden. Regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter im Hinblick auf IT-Sicherheit sind demnach für die Vorbeugung von IT-Schadensfällen unabdingbar.
(Dimension Data: ra)

eingetragen: 19.11.17
Home & Newsletterlauf: 12.12.17


Dimension Data: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

  • Sicherheit und Datenschutz bei IoT-Projekten

    Aus einer aktuellen Studie von DigiCert geht hervor, dass die Nichtachtung von Best Practices bei der Nutzung des Internets der Dinge (IoT) bereits zu erheblichen finanziellen Verlusten geführt hat. In den vergangenen zwei Jahren verzeichneten 25 Prozent der Unternehmen mit den meisten Schwierigkeiten bei der IoT-Sicherheit Verluste von mindestens 30 Millionen Euro. Das am schwersten betroffene deutsche Unternehmen in der Gruppe mit der schwächsten IoT-Sicherheit erlitt Schäden von 80 Millionen Euro. Die Ergebnisse zeigen auch ein stark steigendes Interesse am Internet der Dinge. 73 Prozent der Befragten gaben an, dass das Internet der Dinge bereits sehr wichtig für ihr Unternehmen sei. 87 Prozent erwarten, dass es in den nächsten zwei Jahren eine sehr große Bedeutung erlangen wird.

  • Auswirkungen auf die Privatsphäre

    Eine Umfrage von AVG hat ergeben, dass 48 Prozent der deutschen Eltern befürchten, intelligente Geräte verleiten ihre Kinder dazu, persönliche Bilder und Daten unbedacht online zu teilen. Aufgrund der zunehmenden Beliebtheit von smarten Uhren und Fitness-Trackern für Kinder wollte AVG mit der Umfrage herausfinden, wie Eltern über die zunehmend gerätezentrierte Kultur von heute denken und was sie von der großen Menge an neuen und persönlichen Daten halten, die ihre Kinder damit täglich generieren. Ob es sich nun um eine intelligente Uhr handelt, die mit einem Smartphone verbunden ist, oder um einen Fitnesstracker, der Gewicht und Schrittzahl misst - die Umfrage ergab, dass die Sorge unter den Eltern darüber wächst, wie sicher die Geräte diese Daten speichern und welche Auswirkungen dies auf die Privatsphäre und Sicherheit ihres Kindes hat. Fast ein Drittel (28 Prozent) glaubt, dass die Nutzung von smarten Geräten zum Diebstahl der Daten ihres Kindes führen könnte. Darüber hinaus sind 32 Prozent der Befragten der Ansicht, dass der Besitz von intelligenten Geräten den Druck auf ihr Kind erhöht, Daten über soziale Netzwerke auszutauschen, was wiederum die Privatsphäre gefährdet.

  • Herkunft der Attacken häufig aus Osteuropa & Asien

    Deutsche Industrieunternehmen sind beliebte Ziele für Sabotage, Datendiebstahl oder Wirtschaftsspionage. Vor allem die Chemie- und Pharmabranche trifft solche Attacken hart: Drei von vier Chemie- und Pharmaunternehmen (74 Prozent) wurden in den vergangenen zwei Jahren Opfer, weitere 22 Prozent waren vermutlich betroffen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die 503 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Industriebranchen repräsentativ befragt wurden. Mit 68 Prozent leiden Unternehmen aus dem Automobilbau am zweithäufigsten unter Attacken - von Hackerangriffen bis Aktendiebstahl. Aber auch der Maschinen- und Anlagenbau (67 Prozent) sowie die Hersteller von Kommunikations- und Elektrotechnik (63 Prozent) sahen sich in den Jahren 2016 und 2017 einer Vielzahl an Attacken ausgesetzt.

  • Bei einem BEC-Angriff Geld verlieren

    Eine aktuelle Umfrage von Trend Micro offenbart eine beunruhigend hohe Zahl von BPC-Angriffen auf Unternehmen in Deutschland und weltweit. Dabei geht die größte Gefahr insbesondere von Angriffen per E-Mail aus, die gerade in finanzieller Hinsicht verheerende Folgen nach sich ziehen können. Trend Micro stellt die Ergebnisse einer neuen Studie zu Cyberangriffen auf Unternehmen vor. Diese ergibt, dass 46 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland bereits von einem Business Process Compromise (BPC), also einem Angriff auf ihre Geschäftsprozesse, betroffen waren. Weltweit wurden 43 Prozent der Unternehmen angegriffen. Trotz der großen Häufigkeit von erfolgreichen Angriffen sind sich 47 Prozent der Führungsebenen in Deutschland (weltweit sind es 50 Prozent) noch nicht darüber bewusst, was diese Angriffe sind und welche Konsequenzen sie für ihren Betrieb haben können.

  • Berlin ist die Blockchain-Hauptstadt

    In Deutschland sind Bitcoin, Blockchain und Distributed Ledger Technologies (DLT) prozentual stärker im Arbeitsmarkt vertreten als in den USA. Das geht aus einer Studie der Jobsuchmaschine Adzuna hervor, die gemeinsam mit dem Blockchain-Experten Robert A. Küfner untersucht hat, welchen Einzug die Branche bei 348 Mio. Arbeitnehmern sowie 9 Mio. Arbeitgebern in Deutschland, den USA und 13 weiteren Nationen findet. Der internationale Vergleich der Arbeitnehmer zeigt, dass Österreich sowie die Niederlande mit 0,16 Prozent anteilig die meisten Fachkräfte mit Expertise für Blockchain, Bitcoin und DLT aufweisen. Deutschland folgt knapp dahinter auf Platz drei. Hier gibt es bei 8,25 Mio. verglichenen Personen derzeit 12.740 Berufstätige (0,15 Prozent), die hierzulande über Fachkenntnisse verfügen oder in der Branche tätig sind.