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Bankgeschäfte per App: auf Sicherheit achten


Umfrage: Rund vier von zehn Deutschen nutzen Mobile Banking
Ein Drittel der Befragten nutzt Mobile Banking sogar regelmäßig - Für Nutzer von Mobile Banking Apps ist Bequemlichkeit wichtigstes Nutzenargument, Sicherheit ist eher nachrangig

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Etwa jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) nutzt regelmäßig Mobile Banking über eine App auf einem Smartphone, 12 Prozent sogar häufig. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungs-repräsentativen Umfrage des eco – Verbands der Internetwirtschaft e. V. und des internationalen Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. Regelmäßig per App seine Bankgeschäfte zu erledigen ist besonders bei Jüngeren beliebt: Bei den 18 bis 24-Jährigen setzen besonders viele (39 Prozent) regelmäßig auf Smartphone und App fürs Banking und 36 Prozent der 25 bis 34-Jährigen. Bei den über 54-jährigen sind es hingegen nur noch 8 Prozent.

Bequemlichkeit ist wichtiger als Sicherheit
Die wichtigsten Argumente fürs Mobile Banking per App: Nutzer können ihren Kontostand überall im Blick behalten (84 Prozent) und es ist einfach die bequemste Art des Bankings (72 Prozent). Die Möglichkeit, unterwegs Geld zu überweisen, geben 62 Prozent der Nutzer als Argument fürs Mobile Banking an. Sicherheitsaspekte hingegen sind nur für 46 Prozent ausschlaggebend.

"Wer seine Bankgeschäfte bequem per App erledigen möchte, ohne erst den Computer hochzufahren, sollte auf Sicherheit achten", sagt Oliver Dehning, Leiter der Kompetenzgruppe Sicherheit im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. "Verwenden sollten Nutzer nur Original-Apps ihrer Bank aus vertrauenswürdigen Quellen, etwa aus iTunes oder Google Play. Die Zugangsdaten für die Banking-App gehören nicht auf dem gleichen Gerät gespeichert. Das verwendete Handy oder Tablet sollte außerdem mittels Security-App geschützt sein."

Mobile Banking von der Couch
Banking mittels App auf Smartphone und Tablet findet vor allem zuhause statt: 84 Prozent nutzen diese Art von Mobile Banking regelmäßig in den eigenen vier Wänden, 36 Prozent dort sogar sehr häufig. Auch unterwegs (64 Prozent), im Urlaub (53 Prozent) und auf der Arbeit (46 Prozent) erledigen die Deutschen ihre Bankgeschäfte regelmäßig mittels App.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2059 Personen zwischen dem 26.04.2017 und 28.04.2017 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Befragte nutzen zumindest manchmal Mobile Banking.
(eco: ra)

eingetragen: 10.07.17
Home & Newsletterlauf: 02.08.17


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Meldungen: Studien

  • Authentifizierung von digitalen Identitäten

    Trotz massiver Vorfälle von Datendiebstahl und Hacks tun sich viele Unternehmen noch immer schwer bei der Umsetzung von sicheren Logins und Transaktionen. Dies hat die neue Identity Access Management Studie von IDG Research Services in Zusammenarbeit mit KeyIdentity ergeben. Passwörter nicht mehr ausreichend für sichere Authentifizierung: Für 61,6 Prozent der befragten Unternehmen ist das klassische Passwort noch immer die wichtigste Methode zur Authentifizierung, gefolgt von PINs (39,2 Prozent) und E-Mails (35,3 Prozent). Die Studienteilnehmer gehen allerdings auch davon aus, dass Passwörter in den kommenden fünf Jahren an Bedeutung verlieren und andere Authentifizierungsmethoden wie Fingerabdruck (+18,2 Prozent), Gesichtserkennung (+15,4 Prozent) oder Smartphone-Apps (+13,3 Prozent) häufiger zum Einsatz kommen.

  • Netzwerkebene weiterhin Hauptangriffsziel

    A10 Networks hat ihren "Security Report" veröffentlicht, der Aufschluss über das wachsende Ausmaß von DDoS-Attacken auf Unternehmen gibt. Demnach hat sich die Zahl der Angriffe mit mehr als 50 Gbit/s in den letzten zwei Jahren vervierfacht. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit IDG Connect durchgeführt wurde, enthüllt außerdem, dass die gewaltigen 1-Tbit/s-Angriffe, die im letzten Jahr erstmals mit dem Mirai-Botnet auftraten, immer weiter zunehmen. 42 Prozent der befragten Unternehmen berichten von DDoS-Attacken mit einer Durchschnittsgröße von mehr als 50 Gbit/s. Dies ist eine erhebliche Steigerung im Vergleich zum Jahr 2015, als nur 10 Prozent der Angriffe dieses Ausmaß hatten.

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    Cylance hat eine neue Studie unter dem Titel "Top-of-mind Threats and Their Impact on Endpoint Security Decisions" veröffentlicht. Der Bericht befasst sich mit den Sicherheitsbedrohungen am Endpunkt und der Rolle, die insbesondere künstliche Intelligenz innerhalb der Cybersecurity-Strategien von Unternehmen spielt. Im Auftrag von Cylance befragte die Enterprise Strategy Group 300 IT-Profis und Experten für Informationssicherheit aus großen mittelständischen Firmen und Großunternehmen in den Vereinigten Staaten, Japan, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Deutschland. Der Report unterstreicht, dass sowohl bestehende als auch neuartige Bedrohungen am Endpunkt sehr wohl im Bewusstsein der Befragten sind, und dass eine Mehrzahl der Firmen bereits maschinelles Lernen einsetzt um diese Bedrohungen in den Griff zu bekommen beziehungsweise plant, maschinelles Lernen zukünftig zu nutzen.

  • Transformation der Banken

    VMware präsentierte anlässlich der "Money 20/20" in Las Vegas die Ergebnisse einer unter Bankfachleuten durchgeführten Umfrage zu neuen Technologien und der Zukunft des Bankwesens. Das Hauptergebnis: Banken legen derzeit den Grundstein für die Digitalisierung und erwarten, dass neue Technologien wie IoT, biometrische Authentifizierung oder Blockchain die Branche innerhalb der nächsten fünf Jahre erheblich prägen werden. Ein deutliches Ergebnis der Umfrage: Technologien werden die Transformation der Banken massiv vorantreiben. Für Finanzinstitute stellt sich aus diesem Grund nicht mehr die Frage, ob sie in Technologien investieren, sondern wie schnell sie investieren können. Die Befragten sehen die wichtigste Aufgabe ihrer Bank in einem Zeithorizont von drei bis fünf Jahren in der "Integration digitaler und physischer Kanäle" bzw. darin ein "digitaler Vorreiter" zu werden.

  • Digitale Angebote aus Angst nicht genutzt

    Angst vor Hackern im E-Mail-Konto, Datendiebstahl in der Cloud oder Betrug beim Online-Banking: Zwei von drei Internetnutzern (67 Prozent) geben an, dass sie aus Sicherheitsgründen bewusst auf bestimmte Online-Aktivitäten verzichten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.017 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Verglichen mit dem Vorjahr ist der Anteil allerdings zurückgegangen, damals hatten die Frage noch rund drei Viertel (74 Prozent) bejaht. Aktuell gibt von den Internetnutzern, die auf Online-Aktivitäten verzichten, rund jeder zweite (56 Prozent) an, keine vertraulichen Informationen oder wichtigen Dokumente per E-Mail zu verschicken, 29 Prozent haben sich aus Sicherheitsgründen nicht bei Sozialen Netzwerken angemeldet und jeweils rund jeder Vierte verzichtet auf die Nutzung von Cloud-Diensten (26 Prozent) oder Online-Banking (25 Prozent). Rund jeder Siebte gibt an, online keine Reisen, Eintrittskarten oder Mietautos zu buchen (15 Prozent) bzw. nicht bei Online-Händlern oder auf Auktionsplattformen im Netz einzukaufen (14 Prozent).