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Thema Online-Datenschutz


Privatsphäre in sozialen Medien: Gefahrenbewusstsein bei Nutzern steigt
Frauen sind deutlich sensibler beim Thema Online-Datenschutz sind als Männer

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Eset hat in einer aktuellen Studie zum Thema Online-Datenschutz herausgefunden, dass Nutzer sozialer Medien dem Schutz ihrer persönlichen Daten im Internet mehr Aufmerksamkeit schenken. Zwei Drittel der Briten schützen ihre Daten sogar aktiv. An der Studie nahmen im Oktober 2016 insgesamt 1.000 Nutzer sozialer Medien in Großbritannien teil.

Die Ergebnisse verdeutlichen den hohen Stellenwert von Datensicherheit bei den Nutzern: 68 Prozent der Studienteilnehmer haben ihren Datenschutz bereits selbst in die Hand genommen und sich aktiv darum gekümmert. 75 Prozent glauben darüber hinaus, dass Datenschutz auf sozialen Kanälen wichtiger ist als Beliebtheit. 53 Prozent der Teilnehmer überprüfen ihre Privatsphäreneinstellungen in den sozialen Medien sogar regelmäßig.

Großes Misstrauen gegenüber Unbekannten und Geo-Tagging
Die Studie offenbart ein tiefgreifendes Umdenken, das nach den letzten großen Sicherheitsverletzungen derzeit bei britischen Nutzern sozialer Medien in Bezug auf den Online-Datenschutz stattfindet. Ganze 72 Prozent der Briten verweigern ihnen Unbekannten demzufolge, sich mit ihnen zu vernetzen oder ihnen zu folgen.

57 Prozent erlauben Fremden zudem nicht, Beiträge oder gepostete Fotos anzusehen und 68 Prozent sind sich bewusst, dass bereits die Ortsangabe bei Facebook-Posts oder Tweets ein Sicherheitsrisiko darstellen kann. Fast zwei Drittel der Studienteilnehmer zeigen auch beim Thema Passwort eine gewisse Sensibilität: 62 Prozent nutzen darüber hinaus nicht mehr ein und dasselbe Passwort für mehrere Accounts.

Große Unterschiede zwischen Mann und Frau
Die britischen Frauen zeigen sich bei der Sicherheit ihrer Daten besorgter als Männer. So hat beispielsweise rund jeder zehnte Mann angegeben, dass ihm seine Beliebtheit in den sozialen Medien wichtiger ist als seine Privatsphäre, während bei den Frauen gerade einmal sechs Prozent so denken. Ebenso haben 36 Prozent – mehr als ein Drittel – der Männer bisher selbst nichts unternommen, um ihre Privatsphäre online zu schützen, während nur 29 Prozent der Frauen derart sorglos mit persönlichen Daten umgehen.

Ein weiteres Indiz für die unterschiedlichen Gewichtungen des Themas bei den Geschlechtern zeigt sich bei den Privatsphäre-Einstellungen der Social-Media-Konten: Nur fünf Prozent der britischen Frauen haben diese noch nie überprüft – bei den Männern sind es doppelt so viele.

Datenschutz auch in Deutschland Top-Thema
Die Skepsis gegenüber dem Posten persönlicher Informationen ist in Großbritannien jedoch nicht so ausgeprägt wie in Deutschland. Eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Jahr 2015 hat die Relevanz des Themas hierzulande verdeutlicht: 85 Prozent der Nutzer sozialer Netzwerke in Deutschland verzichten aus Datenschutzgründen bewusst darauf, bestimmte persönliche Informationen zu veröffentlichen.

"Social-Media-Nutzer nehmen die Gefahren der Online-Welt mehr und mehr wahr. In Großbritannien verstehen immer mehr von ihnen, dass es Menschen gibt, die gezielt versuchen, an ihre persönlichen Daten zu gelangen", kommentiert Mark James, Security Specialist bei Eset, die Ergebnisse der Studie. "Wir können jedoch nicht ignorieren, dass viele die Bedeutung des Themas noch immer nicht verstehen und sich dadurch selbst Risiken aussetzen. Dabei helfen oft schon einfache Dinge, wie die Nutzung unterschiedlicher Passwörter für Online-Accounts und das Aktualisieren der Privatsphäre-Einstellungen in den sozialen Medien, damit Bilder und Posts nicht öffentlich sichtbar sind. Darüber hinaus sollten alle Internet-Nutzer eine verlässliche Internet-Security-Lösung verwenden, da an dieser ersten Hürde bereits viele Bedrohungen im Netz abgewendet werden können." (Eset: ra)

eingetragen: 20.12.16
Home & Newsletterlauf: 23.01.16


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Meldungen: Studien

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    Malwarebytes bestätigt in einer aktuellen Erhebung die gestiegene Gefahr von Cyberangriffe innerhalb des Bildungssektors. Dieser hat sich zu einem vorrangigen Ziel für Cyberkriminelle entwickelt und vor allem Adware, Trojaner sowie Backdoors gefährden Bildungseinrichtungen und deren Akteure. Zu den zentralen Ergebnissen der Studie der Malwarebytes-Sicherheitsforscher gehören: >> In der ersten Jahreshälfte 2019 waren die Trojaner Emotet, Trickbot und Trace besonders aktiv im Bildungssektor, wobei diese drei Malware-Typen fast die Hälfte aller entdeckten Trojaner (44 Prozent) und mehr als elf Prozent aller Cyberangriffe darstellten. >> Generell sind Angriffe durch Trojaner über alle Branchen hinweg allein im Jahr 2018 um 132 Prozent gestiegen. Der Bildungssektor war 2018 die am häufigsten von Trojanern betroffene Branche.

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    Proofpoint veröffentlicht die Ergebnisse ihres jährlichen "Human Factor Reports". Darin wird die Art und Weise näher beleuchtet, wie Cyberkriminelle Menschen anstatt technischer Systeme und Infrastrukturen auszunutzen versuchen, um Malware zu verbreiten, betrügerische Transaktionen anzustoßen, Daten zu stehlen und sich durch weitere Arten des Betrugs zu bereichern. Mit dem Bericht will Proofpoint Angriffstrends aufzeigen, um Unternehmen und Mitarbeiter dabei zu unterstützen, sich besser vor Cyberkriminalität zu schützen. Die Datenbasis der Studie bildet dabei die 18-monatige Analyse von Daten, die mit Hilfe des weltweiten Kundenstamms von Proofpoint gewonnen werden konnten.

  • Ende eines Betriebssystems

    Laut einer aktuelle Kaspersky-Analyse haben viele Unternehmen eine tickende Cyber-Zeitbombe bei sich im Haus: ihr Betriebssystem. Das Problem: Auch wenn neuere Versionen verfügbar sind, verwendet fast die Hälfte (45,2 Prozent) der sehr kleinen Unternehmen (bis zu 25 geschützte Endpoints) und mehr als die Hälfte (52,4 Prozent) der Mittelstands- und Großunternehmen (mehr als 25 geschützte Endpoints) ein nicht unterstütztes oder bald auslaufendes Desktop-Betriebssystem wie Windows XP oder Windows 7 und öffnen so aufgrund möglicherweise nicht gepatchter Sicherheitslücken die Tür für Cyberkriminelle.