- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Vorteile von Security Automation


Studie zeigt: Fast die Hälfte der Unternehmen in DACH kritisiert den manuellen Aufwand für Cybersecurity
Organisationen adaptieren Security Automation, um mit der Bedrohungslandschaft Schritt halten zu können

- Anzeigen -





FireEye und NTT Security (Germany) veröffentlichten eine gemeinsame Studie, die zeigt: Beinahe die Hälfte (48 Prozent) der IT-Entscheider in der DACH-Region sind unzufrieden mit dem manuellen Aufwand, den ihre Sicherheitslösungen erfordern. Zwar sehen viele der befragten Organisationen Security Automation als eine Möglichkeit, diesen Missstand zu beheben, allerdings sind nur 10 Prozent bereit, dafür zusätzliches Budget freizugeben.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie zählen:

>> Unternehmen macht die Komplexität von Cybersicherheitslösungen zu schaffen –
Beinahe die Hälfte der Befragten (48 Prozent) kritisiert den hohen manuellen Aufwand bei der Bedienung ihrer Sicherheitslösungen. Fast 40 Prozent sehen die Komplexität ihrer Sicherheitsprodukte als Problem. Bei großen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern spielt auch der Wunsch nach verbesserter Zusammenarbeit und Kompatibilität von Produkten unterschiedlicher Hersteller (39 Prozent) eine entscheidende Rolle.

>> Wahrnehmung der Vorteile von Security Automation – Viele Unternehmen sehen Automatisierung als die wichtigste Möglichkeit zur Reduzierung des manuellen Aufwands bei Sicherheitssystemen. 64 Prozent stimmen auch darin überein, dass Security Automation eine entscheidende Rolle bei der schnellen und proaktiven Abwehr von Cyberattacken spielen wird. Beinahe ebenso viele Unternehmen sind der Auffassung, dass sich Angriffe auf die IT-Infrastruktur besser abwehren lassen, wenn die Sicherheitssysteme automatisch auf Vorfälle reagieren (63 Prozent).

>> Obwohl die Vorteile von Automatisierung erkannt werden, wird nur ein geringes Budget dafür zur Verfügung gestellt – Während sich vor allem größere Unternehmen der Vorteile von Security Automation bewusst sind, werden nur untergeordnete Security-Funktionen tatsächlich automatisiert. Nur 10 Prozent der Unternehmen sind bereit, für Security Automation zusätzliches Budget zu bewilligen. Trotzdem sollen einige Bereiche wie Incident Response (59 Prozent) oder End-to-End-Monitoring (51 Prozent) in den kommenden Monaten automatisiert werden.

>> Schnelle Reaktion als Argument für Security Automation – Genau zwei Drittel der Befragten sehen die umgehende Reaktion auf Sicherheitsvorfälle als großen Pluspunkt der Automatisierung. Jeweils 43 Prozent beurteilen die Entlastung ihrer Security-Teams sowie die Minimierung des Schadens durch Angriffe als Vorteil, bedingt durch die kurzen Reaktionszeiten.

"Der FireEye M-Trends-Report zeigt, dass Angreifer in EMEA im Durchschnitt mehr als 100 Tage in Unternehmensnetzwerken aktiv sind, bevor sie entdeckt werden. Nachdem sie nur wenige Tage benötigen, um erheblichen Schaden anzurichten, ist das ein großes Problem und die Reaktionszeiten müssen sich verbessern", so Mike Hart, VP Central Europe bei FireEye. "Es gibt ein generelles Missverständnis, dass nur große Unternehmen Security Automation umsetzen und von ihren Vorteilen profitieren können. Tatsächlich ist sie für KMUs ebenso vorteilhaft, die üblicherweise über deutlich kleinere Security-Teams verfügen."

"Automatisierung liegt in der IT generell im Trend und auch die IT-Security sollte dabei keine Ausnahme bilden – auch wenn die Studie zeigt, dass bisher nur wenige Unternehmen Security Automation umsetzen", erläutert Matthias Straub, Director Consulting für Deutschland und Österreich bei NTT Security. "Dabei liegen die Vorteile wie bei anderen Prozessautomatisierungen klar auf der Hand: eine nicht unwesentliche Entlastung der IT, schnellere Reaktionszeiten bei Angriffen, deutliche Schadensminimierung und damit einhergehend natürlich auch eine gewisse Kosteneinsparung.”

Methodik
Die Studie wurde von IDG Research Services in Zusammenarbeit mit FireEye und NTT Security durchgeführt. An der Umfrage haben 408 IT-Entscheider aus der DACH-Region teilgenommen.
(NTT Security: FireEye: ra)

eingetragen: 06.09.17
Home & Newsletterlauf: 19.09.17


FireEye: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

NTT Security: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

  • Sicherheitsthematiken hemmen IT-Innovationen

    CIOs weltweit wollen auch bei den Digitalisierungsvorhaben ihrer Unternehmen eine strategischere Rolle einnehmen und wünschen sich mehr Freiheit vom operativen IT-Tagesgeschäft. Bislang wurden sie vom digitalen Wandel eher mitgerissen als ihn selber aktiv zu gestalten - gebremst u.a. von dem hohen Arbeitsvolumen zur Aufrechterhaltung des IT-Betriebs und den wachsenden Sicherheitsanforderungen. Zum fünften Mal in Folge befragte Logicalis CIOs (dieses Jahr 890 in 23 Ländern) dazu, wie sie die Umsetzung der digitalen Transformation in ihren Unternehmen bewerten, auf welche Hindernisse sie stoßen und wie sie diese angehen. Was den Fortschritt des digitalen Wandels angeht, sehen sich in der diesjährigen Studie 5 Prozent als "digitale Innovatoren" und 20 Prozent als "Early Adopters"; im Vorjahr waren es noch je 7 bzw. 22 Prozent. Dahingegen steigt die Anzahl derjenigen, die dem Reifegrad ihrer Organisation einen mittleren Wert zuordnen, von 45 auf 48 Prozent. Deutsche IT-Leiter schreiben ihren Unternehmen dieses Jahr häufiger einen mittleren Digitalisierungsgrad zu als im Vorjahr. Der Fortschritt hält sich aber insgesamt in Grenzen, möglicherweise, weil die IT-Verantwortlichen das volle Ausmaß der mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen inzwischen klarer sehen.

  • Wichtig ist, dass der Router geschützt ist

    Avast hat die Ergebnisse ihrer Studie zur Sicherheit von Webcams in Deutschland und der Schweiz veröffentlicht. Demnach fürchten sich 60 Prozent der deutschen Befragten und 52 Prozent der Schweizer vor Webcam-Hacks und Spionage. Im Internet sowie im Darknet gibt es Tools, um die Webcam eines Computers zu hacken - und das teilweise kostenlos. Obwohl an vielen PCs eine Kontrollleuchte neben der Webcam die Aktivierung anzeigt, können spezielle Tools dies umgehen und ermöglichen dadurch einen unbemerkten Zugriff auf die Webcam. Die Studie von Avast, die im Oktober 2017 durchgeführt wurde, zeigt, dass 60 Prozent der Befragten in Deutschland befürchten, dass Cyberkriminelle ihre Webcam hacken und sie ausspionieren könnten. Mehr als die Hälfte aller deutschen Befragten (54 Prozent) hat sogar schonmal ihre Webcam abgeklebt. 28 Prozent der Befragten sind sich nicht darüber im Klaren, dass Cyberkriminelle ihre Webcam aktivieren können, ohne dass die Kontrollleuchte neben der Webcam dies anzeigt.

  • Workshops und Schulungen unverzichtbar

    Die größte Gefahr für die IT-Sicherheit eines Unternehmens geht - bezogen auf den Faktor Mensch - von den eigenen Mitarbeitern aus, dicht gefolgt von Drittparteien. Diese Einschätzung teilt die Mehrheit der Befragten des aktuellen "Risk:Value-Reports 2017" von NTT Security, Teil der NTT Group und Spezialistin für Informationssicherheit und Risikomanagement. Der jährlich vom Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne im Auftrag von NTT Security erstellte Risk:Value-Report zeigt, in welchen Bereichen und bei welchen Personen die größten IT-Sicherheitsgefahren drohen. Auf die Frage "Welche Person beziehungsweise Personengruppe steht für Sie bei den Sicherheitsschwachstellen an erster Stelle?" nennen 23 Prozent der Teilnehmer die "Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung". Den zweiten Platz belegen Drittparteien mit 19 Prozent; hierzu zählt Vanson Bourne Subunternehmen, externe Dienstleister und Lieferanten. Position drei nimmt der CEO ein; ihn stufen 12 Prozent als schwächstes Glied in der IT-Sicherheit ein. Als weitere Sicherheitsschwachstellen nennen 11 Prozent der Befragten das Management, 10 Prozent die Kunden, 7 Prozent die Administratoren, 7 Prozent die Aufsichtsräte und 6 Prozent die C-Level-Führungskräfte ohne CEO.

  • Mangel an qualifizierten IT-Professionals

    Centrify macht auf weitere Ergebnisse der vom Ponemon Institute im Auftrag von Centrify durchgeführten Studie "Die Auswirkungen von Datenschutzverletzungen auf die Reputation und den Wert eines Unternehmens" aufmerksam. Die Studie befragte unter anderem IT-Professionals in Deutschland. Dabei wurde deutlich, dass weniger als die Hälfte der deutschen IT-Professionals (47 Prozent) überzeugt sind, Datenschutzverletzungen verhindern, erkennen und stoppen zu können. Die IT-Sicherheitsbranche in Deutschland kämpft zudem mit einem Mangel an IT-Sicherheitsfachkräften. Gleichzeitig befürchten 55 Prozent der deutschen IT-Professionals, dass sie im Falle einer Datenschutzverletzung in ihrem Unternehmen ihren Job verlieren könnten.

  • Lokale Administrationsrechte beenden

    BeyondTrust hat ihre Privileged Access Management-Studie vorgestellt. Darin werden die "Fünf Todsünden für das Privileged Access Management" und ihre Folgen für den Schutz von sensiblen Informationen beschrieben. Sicherheitsexperten empfehlen schon viele Jahre lang Best Practices für die Verwaltung von privilegierten Zugriffsrechten (Privileged Access Management, PAM), um Probleme im Zusammenhang mit dem Missbrauch von privilegierten Konten zu bekämpfen. Dennoch fällt der IT die Verwaltung der Zugriffsrechte für privilegierte Konten nach wie vor nicht immer leicht. Um den Grund dafür zu verstehen, hat BeyondTrust kürzlich knapp 500 IT-Mitarbeiter weltweit befragt, die im PAM-Bereich arbeiten. Da zahlreiche Angriffe auf dem Missbrauch von privilegierten Konten beruhen, ist es nicht verwunderlich, dass die Teilnehmer die folgenden drei Sicherheitsmaßnahmen von ziemlich bis äußerst wichtig eingestuft haben.