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Warum Cyber-Security zur Top-Priorität wird


Umfrage: Laut fast der Hälfte der IT-Entscheidungsträger gehört Cyber-Security nicht zu den Top-Prioritäten der Unternehmensleitung
Die Befragten gehen davon aus, dass die Umstellung auf die Cloud im Rahmen der unternehmensweiten digitalen Transformation das Thema Sicherheit stärker in den Fokus rücken wird

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Fortinet gab die Ergebnisse ihrer neuen "Global Enterprise Security Survey" zur weltweiten Sicherheitslage in Unternehmen bekannt. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass weltweit trotz spektakulärer Cyber-Angriffe fast die Hälfte aller IT-Entscheidungsträger in Firmen mit über 250 Mitarbeitern davon überzeugt sind, dass das leitende Management der Cyber-Sicherheit nicht genug Priorität oder Beachtung einräumt. Zugleich rechnen viele IT-Experten jedoch damit, dass das Thema Sicherheit durch die Umstellung auf die Cloud im Rahmen der digitalen Transformation im Unternehmen stärker an Bedeutung gewinnen werde.

Lesen Sie zum Thema "Cloud Computing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)

Christian Vogt, Senior Regional Director Germany bei Fortinet, sagte: "Im Laufe der Jahre haben wir festgestellt, dass Unternehmen verstärkt in Cyber-Security investieren und immer mehr leitende Manager sie als Teil der IT-Gesamtstrategie betrachten. Durch den digitalen Wandel in Unternehmen und die Einführung von Technologien wie der Cloud ist Cyber-Security längst nicht mehr nur eine IT-Investition, sondern eine strategische Geschäftsentscheidung. In der heutigen Digitalwirtschaft rechne ich damit, dass das Thema Sicherheit für immer mehr Unternehmensleitungen eine hohe Priorität beim grundlegenden Umgang mit Risiken einnehmen wird. Eine solche Strategie dürfte Unternehmen besser positionieren, um die digitale Transformation erfolgreich zu meistern."

Wichtigste Ergebnisse der Umfrage
Cyber-Security ist keine Top-Priorität der Unternehmensleitung: 48 Prozent der IT-Entscheidungsträger sind davon überzeugt, dass die IT-Security weiterhin nicht zu den obersten Prioritäten des leitenden Managements gehört (44 Prozent in Deutschland). Dies spiegelt sich jedoch nicht in den Budgets wider: 61 Prozent der Unternehmen gaben an, über 10 Prozent ihres IT-Budgets für die Sicherheit auszugeben, was als hohe Investition gilt. In Deutschland können das jedoch nur 44 Prozent der Unternehmen für sich in Anspruch nehmen. 71 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr IT-Security-Budget gegenüber dem Vorjahr gestiegen sei (in Deutschland 56 Prozent). Mittlerweile sind die IT-Entscheidungsträger fest davon überzeugt, dass die Cyber-Security von der Unternehmensleitung hohe Priorität erhalten sollte. Zugleich wünschten sich 77 Prozent der Befragten, dass das leitende Management die IT-Sicherheit stärker prüfen solle (58 Prozent in Deutschland).

Hauptgründe, warum Cyber-Security zur Top-Priorität wird
Den stärksten Einfluss auf IT-Investitionsentscheidungen deutscher Unternehmen haben notwendige laufende Verbesserungen der IT-Sicherheitsinfrastruktur, die 60 Prozent der deutschen IT-Entscheidungsträger als wichtigen Faktor angaben.

Anstieg der Sicherheitsverletzungen und weltweiten Cyber-Angriffe: In den letzten zwei Jahren kam es in 85 Prozent der befragten Unternehmen zu Sicherheitsverletzungen (77 Prozent in Deutschland). Die häufigsten Angriffsvektoren waren Malware und Ransomware: 47 Prozent der Befragten gaben an, schon einmal eine solche Attacke erlebt zu haben. In Deutschland waren die häufigsten Angriffsvektoren jedoch interne und externe Datenschutzverletzungen (43 Prozent).

49 Prozent der IT-Entscheidungsträger berichteten von einem stärkeren Fokus auf die IT-Security nach weltweiten Cyber-Angriffen wie WannaCry (40 Prozent in Deutschland). Durch das Ausmaß und die Natur globaler Cyber-Attacken beschäftigen sich Unternehmensleitungen zunehmend mit der Sicherheit. Die Security ist damit längst nicht mehr nur ein Thema in der IT-Abteilung.

Stärkerer Druck durch den Gesetzgeber: Als weiteren Hauptgrund für das wachsende Sicherheitsbewusstsein auf oberster Ebene nannten 34 Prozent der Befragten die zunehmende Regulierung (29 Prozent in Deutschland). Angesichts hoher Bußgelder – z. B. bei Verstößen gegen die kommende europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – steht die Bilanz auf dem Spiel, wodurch der Security nun auch das Vorstandsinteresse sicher ist.

Umstellung auf die Cloud beeinflusst Sicherheitsprioritäten: Durch die Einbindung der Cloud im Rahmen der digitalen Transformation im Unternehmen gehen 74 Prozent der IT-Entscheidungsträger davon aus, dass Cloud-Sicherheit an Priorität gewinnt (63 Prozent in Deutschland). 77 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass die Cloud-Security – gemeinsam mit entsprechenden Investitionen in die Sicherheit – zunehmend hohe Priorität beim Vorstand genießt (59 Prozent in Deutschland). Infolgedessen will die Hälfte der Befragten (50 Prozent) innerhalb der kommenden zwölf Monate in Cloud-Security investieren (52 Prozent in Deutschland).

Erhebungsmethode
Die Fortinet Global Enterprise Security Survey 2017 wurde im Auftrag von Fortinet von dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Loudhouse im Juli und August 2017 durchgeführt, um den Einstellungswandel von Unternehmen bei Sicherheitsfragen zu untersuchen. Bei der weltweiten Studie wurden IT-Entscheidungsträger mit Verantwortung über bzw. Einblick in die IT-Security befragt. Insgesamt nahmen 1.801 Teilnehmer aus 16 Ländern (USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Spanien, Italien, Nahost, Südafrika, Polen, Korea, Australien, Singapur, Indien, Hongkong und Indonesien) anonym an der Umfrage teil. Die Befragten, die den Online-Fragebogen ausfüllten, kannten weder den Zweck der Studie noch deren Sponsor.
(Fortinet: ra)

eingetragen: 06.11.17
Home & Newsletterlauf: 07.12.17


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Meldungen: Studien

  • Online-Dating und Cybergefahren

    Laut einer Studie von Kaspersky Lab setzen 57 Prozent der befragten Online-Dater auf falsche oder geschönte Profilangaben. Auch warten auf Flirtwillige schädliche Links und Betrüger, die es auf das Abgreifen von Daten abgesehen haben. Offenbar wollen die wenigsten Nutzer echte Seelenverwandte finden. Nur 11 Prozent sind demnach auf der Suche nach einem Ehepartner. 41 Prozent wollen neue Freunde finden, 13 Prozent einen Sexualpartner. Fast die Hälfte (48 Prozent) sucht im Online-Dating einfach nur Spaß. (Mehrfachnennungen waren möglich).

  • Zero-Day-Exploits für industrielle Kontrollsysteme

    Jedes vierte (28 Prozent) Industrieunternehmen war in jüngster Zeit von einem Cyberangriff betroffen. Zielgerichtete Attacken nahmen dabei um mehr als ein Drittel zu, wie aus einer Studie von Kaspersky Lab hervorgeht. Da die Nachfrage im Jahr 2017 nach Zero-Day-Exploits für industrielle Kontrollsysteme auf dem Schwarzmarkt signifikant anstieg, gehen die ICS CERT Experten von Kaspersky Lab davon aus, dass im Jahr 2018 spezifische Malware auftauchen wird, die es auf Schwachstellen industrieller Automationskomponenten abgesehen hat.

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    In einer aktuellen Frost & Sullivan Studie, die die Branchenanwender-Perspektive in Hinblick auf den Umgang mit der digitalen Transformation untersucht, gaben 54 Prozent der IT-Experten an, dass Cyberkriminalität und -spionage zu den größten Herausforderungen gehören, dicht gefolgt von der Systemintegration. Andere erwähnenswerte Erkenntnisse umfassen erhebliche IT-Investitionen in Produktivität, die Verbesserung der digitalen Präsenz sowie die Integration von Kommunikations- und Kollaborationswerkzeugen in andere Business-Software (Microsoft Office, Google-G-suite, CRM, ERP) und vertikale Anwendungen.

  • Wichtigkeit von Wi-Fi für die Produktivität

    iPass hat die Ergebnisse ihres "iPass Mobile Professional Report 2017" veröffentlicht. iPass befragte mehr als 1.700 mobile Mitarbeiter weltweit über ihr Verhalten und ihre Vorlieben bei der Konnektivität. Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten sowohl im Geschäftsleben als auch im privaten Umfeld abhängig von Wi-Fi sind. Sie sind außerdem so abhängig von ihren Smartphones, dass sie gegen die soziale Etikette verstoßen würden, indem sie im Netz surfen.

  • Cyberbedrohungen entwickeln sich weiter

    Vor dem Hintergrund der weltweiten Ransomware-Angriffe wie WannaCry und Petya im vergangenen Jahr hat der Netzwerk- und IT-Dienstleister BT gemeinsam mit KPMG einen Report zur Cyber-Sicherheit veröffentlicht. Der Bericht gibt praktische Ratschläge, wie Unternehmen ihre Cybersecurity am besten organisieren und als Chance für ihr Geschäft betrachten können. Der Report "The Cyber Security Journey - From Denial to Opportunity" warnt außerdem vor verbreiteten Fehlern. Dazu haben die Autoren fünf Stufen herausgearbeitet, die Unternehmen typischer Weise auf dem Weg zur bestmöglichen Sicherheits-Strategie durchlaufen. Zu den häufigen Fehlern gehört, dass Firmen die Gefahr nicht ernst nehmen (Stufe 1: "Denial") oder in einer Phase großer Sorge (Stufe 2: "Worry") relativ planlos in Security-Produkte investieren. Gefährlich ist es auch, sich in falscher Gewissheit sicher zu fühlen (Stufe 3: "False Confidence"). Für viele Unternehmen folgt auf diese Phase nach einer Zeit der bitteren Erfahrungen die Erkenntnis, dass man doch verwundbar ist (Stufe 4: "Hard Lessons").