- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Software-defined Datacenter-Konzepte


Studie bestätigt: Automatisierung von IT-Prozessen dringend nötig
IT-Leiter sollten sich auf strategische Geschäftsziele konzentrieren können, stattdessen rauben administrative Routineaufgaben ihre Zeit

- Anzeigen -





Das Automatisieren von IT-Prozessen bringt große Chancen mit sich: Mitarbeiter können sich auf anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren und auf sich ändernde Geschäftsanforderungen reagieren. Sie können die Zeit, die sie sonst für administrative Routine-Aufgaben benötigen, sinnvoller verwenden. Diese und weitere Aussagen werden in einer aktuellen Studie1 bestätigt, die von Fujitsu in Auftrag gegeben und unter IT-Führungskräften durchgeführt wurde. Die Mehrheit der Unternehmen stimmt zu, dass sie ihre IT-Prozesse dringend automatisieren müssen, um mit dem steigenden Druck umgehen zu können und ihrem Geschäft einen Mehrwert zu verleihen. Viele davon geben aber gleichzeitig auch zu, dass sie bis dahin noch einen langen Weg vor sich haben.

Der Druck auf die IT-Infrastruktur und die operativen Prozesse nimmt ständig zu, ohne Anzeichen auf baldige Besserung. Mehr als drei Viertel der Umfrageteilnehmer –gaben an, der Druck steige "schnell" oder "stetig".

Dies hat zur Folge, dass einige IT-Abteilungen auf Schwierigkeiten stoßen: Eine von sieben IT-Führungskräften (14 Prozent) gibt an, dass ihre Abteilungen "schlecht" oder "sehr schlecht" darin sind, neue oder sich ändernde Geschäftsanforderungen zu unterstützen. Jeder zehnte Teilnehmer hat zudem Schwierigkeiten, IT-Risiken unter Kontrolle zu halten.

Für viele IT-Abteilungen ist es zudem aufgrund von zeitaufwendigen Routine-Aufgaben schwierig, mit dem Tempo der Veränderungen Schritt zu halten. Sie verbringen mehr Zeit mit administrativen Plattform- oder Infrastrukturmanagementaufgaben als mit Recherche und Planungen für die Zukunft. Ein Drittel der Befragten (32 Prozent) ist der Meinung, dass ihre Mitarbeiter in einer idealen Welt weniger oder viel weniger administrative Aufgaben erledigen müssten. Stattdessen würde über die Hälfte (56 Prozent) diese Zeit lieber mit Zukunftsplanungen verbringen. Fünfzig Prozent würden ihre Zeit gerne zur Koordination und Zusammenarbeit mit Anderen verwenden, um so die IT-Infrastruktur und die Prozesse zu verbessern.

Operative Herausforderungen werden durch eine Reihe unterschiedlicher Faktoren hervorgerufen. Die größten Hindernisse sind für 68 Prozent der Teilnehmer die Komplexität der Geräte, für 76 Prozent die Infrastrukturen und Plattformen. Viele IT-Abteilungen beklagen außerdem einen Fachkräftemangel (61 Prozent) und eine starke Abhängigkeit von manuellen Prozessen sowie kundenspezifischen Skripts (61 Prozent). All diese Faktoren verdeutlichen, dass die IT-Mitarbeiter bei den wichtigsten Aufgaben auf eine große Bandbreite an Problemen treffen: Jeder fünfte Umfrageteilnehmer (21 Prozent) sagt, dass die Behebung von Fehlern ein wichtiges Thema für sie ist. 19 Prozent hingegen kämpfen mit dem Einsatz neuer Anwendungen und Dienstleistungen, weitere 18 Prozent beschäftigen sich hauptsächlich mit Upgrades und Rekonfigurationen.

Die Ergebnisse der Studie unterstreichen, dass ein kohärenterer und automatisierterer Ansatz für IT-Prozesse der Schlüssel ist, um den Druck auf die IT-Abteilungen zu reduzieren. In der Tat sieht die überwiegende Mehrheit der Befragten die Automatisierung als "sehr wertvoll" oder "lohnend" während des gesamten Betriebszyklus, von der ersten Bereitstellung über den Routinebetrieb bis hin zu kontinuierlichem Change Management. Trotzdem verfügen nur die wenigsten über entsprechende Automatisierungsmöglichkeiten. Nur 21 Prozent der Befragten nutzen derzeit vollautomatische, richtliniengesteuerte Ressourcenbereitstellung, 17 Prozent haben die Live-Migration von Workloads automatisiert, 12 Prozent sind auf automatisierte Selbstdiagnose und Selbstheilung angewiesen.

Budget, Komplexität und Zeit – dies sind die häufigsten Störfaktoren, wenn es darum geht, das volle Potenzial der IT-Prozessautomatisierung auszuschöpfen. Zwei von fünf Teilnehmer (38 Prozent) verfügen einfach nicht über genug Budget oder haben andere Prioritäten, während 29 Prozent vor der Komplexität der Systeme zurückschrecken. Auf der anderen Seite gibt es aber gleichzeitig bereits viele Unternehmen, die erkennen, wie hilfreich ein integriertes, Software-definiertes Rechenzentrum (SDDC) bei der Umsetzung einer Automatisierungsstrategie sein kann. Fast ein Viertel der Befragten (24 Prozent) übernehmen bereits das SDDC-Konzept und weitere 24 Prozent planen dies. Die überwiegende Mehrheit der Befragten ist sich einig, dass vorkonfigurierte, schlüsselfertige Systeme ihnen dabei helfen, die Implementierungszeit, die Risiken sowie die Kosten zu minimieren.

Die Online-Umfrage "The Impact of Automation on IT Operations" wurde im Juni 2017 von Freeform Dynamics im Auftrag von Fujitsu durchgeführt. Insgesamt wurden 156 IT-Führungskräfte aus verschiedenen Branchen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Großbritannien und Irland, den nordischen Ländern und Südeuropa befragt. Die große Mehrheit der Befragten stammte aus Unternehmen mit mehr als 2.500 Mitarbeitern; 45 Prozent arbeiten bei Unternehmen mit mehr als 25.000 Mitarbeitern.
(Fujitsu: ra)

eingetragen: 11.09.17
Home & Newsletterlauf: 02.10.17


Fujitsu: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

  • Sicherheitsthematiken hemmen IT-Innovationen

    CIOs weltweit wollen auch bei den Digitalisierungsvorhaben ihrer Unternehmen eine strategischere Rolle einnehmen und wünschen sich mehr Freiheit vom operativen IT-Tagesgeschäft. Bislang wurden sie vom digitalen Wandel eher mitgerissen als ihn selber aktiv zu gestalten - gebremst u.a. von dem hohen Arbeitsvolumen zur Aufrechterhaltung des IT-Betriebs und den wachsenden Sicherheitsanforderungen. Zum fünften Mal in Folge befragte Logicalis CIOs (dieses Jahr 890 in 23 Ländern) dazu, wie sie die Umsetzung der digitalen Transformation in ihren Unternehmen bewerten, auf welche Hindernisse sie stoßen und wie sie diese angehen. Was den Fortschritt des digitalen Wandels angeht, sehen sich in der diesjährigen Studie 5 Prozent als "digitale Innovatoren" und 20 Prozent als "Early Adopters"; im Vorjahr waren es noch je 7 bzw. 22 Prozent. Dahingegen steigt die Anzahl derjenigen, die dem Reifegrad ihrer Organisation einen mittleren Wert zuordnen, von 45 auf 48 Prozent. Deutsche IT-Leiter schreiben ihren Unternehmen dieses Jahr häufiger einen mittleren Digitalisierungsgrad zu als im Vorjahr. Der Fortschritt hält sich aber insgesamt in Grenzen, möglicherweise, weil die IT-Verantwortlichen das volle Ausmaß der mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen inzwischen klarer sehen.

  • Wichtig ist, dass der Router geschützt ist

    Avast hat die Ergebnisse ihrer Studie zur Sicherheit von Webcams in Deutschland und der Schweiz veröffentlicht. Demnach fürchten sich 60 Prozent der deutschen Befragten und 52 Prozent der Schweizer vor Webcam-Hacks und Spionage. Im Internet sowie im Darknet gibt es Tools, um die Webcam eines Computers zu hacken - und das teilweise kostenlos. Obwohl an vielen PCs eine Kontrollleuchte neben der Webcam die Aktivierung anzeigt, können spezielle Tools dies umgehen und ermöglichen dadurch einen unbemerkten Zugriff auf die Webcam. Die Studie von Avast, die im Oktober 2017 durchgeführt wurde, zeigt, dass 60 Prozent der Befragten in Deutschland befürchten, dass Cyberkriminelle ihre Webcam hacken und sie ausspionieren könnten. Mehr als die Hälfte aller deutschen Befragten (54 Prozent) hat sogar schonmal ihre Webcam abgeklebt. 28 Prozent der Befragten sind sich nicht darüber im Klaren, dass Cyberkriminelle ihre Webcam aktivieren können, ohne dass die Kontrollleuchte neben der Webcam dies anzeigt.

  • Workshops und Schulungen unverzichtbar

    Die größte Gefahr für die IT-Sicherheit eines Unternehmens geht - bezogen auf den Faktor Mensch - von den eigenen Mitarbeitern aus, dicht gefolgt von Drittparteien. Diese Einschätzung teilt die Mehrheit der Befragten des aktuellen "Risk:Value-Reports 2017" von NTT Security, Teil der NTT Group und Spezialistin für Informationssicherheit und Risikomanagement. Der jährlich vom Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne im Auftrag von NTT Security erstellte Risk:Value-Report zeigt, in welchen Bereichen und bei welchen Personen die größten IT-Sicherheitsgefahren drohen. Auf die Frage "Welche Person beziehungsweise Personengruppe steht für Sie bei den Sicherheitsschwachstellen an erster Stelle?" nennen 23 Prozent der Teilnehmer die "Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung". Den zweiten Platz belegen Drittparteien mit 19 Prozent; hierzu zählt Vanson Bourne Subunternehmen, externe Dienstleister und Lieferanten. Position drei nimmt der CEO ein; ihn stufen 12 Prozent als schwächstes Glied in der IT-Sicherheit ein. Als weitere Sicherheitsschwachstellen nennen 11 Prozent der Befragten das Management, 10 Prozent die Kunden, 7 Prozent die Administratoren, 7 Prozent die Aufsichtsräte und 6 Prozent die C-Level-Führungskräfte ohne CEO.

  • Mangel an qualifizierten IT-Professionals

    Centrify macht auf weitere Ergebnisse der vom Ponemon Institute im Auftrag von Centrify durchgeführten Studie "Die Auswirkungen von Datenschutzverletzungen auf die Reputation und den Wert eines Unternehmens" aufmerksam. Die Studie befragte unter anderem IT-Professionals in Deutschland. Dabei wurde deutlich, dass weniger als die Hälfte der deutschen IT-Professionals (47 Prozent) überzeugt sind, Datenschutzverletzungen verhindern, erkennen und stoppen zu können. Die IT-Sicherheitsbranche in Deutschland kämpft zudem mit einem Mangel an IT-Sicherheitsfachkräften. Gleichzeitig befürchten 55 Prozent der deutschen IT-Professionals, dass sie im Falle einer Datenschutzverletzung in ihrem Unternehmen ihren Job verlieren könnten.

  • Lokale Administrationsrechte beenden

    BeyondTrust hat ihre Privileged Access Management-Studie vorgestellt. Darin werden die "Fünf Todsünden für das Privileged Access Management" und ihre Folgen für den Schutz von sensiblen Informationen beschrieben. Sicherheitsexperten empfehlen schon viele Jahre lang Best Practices für die Verwaltung von privilegierten Zugriffsrechten (Privileged Access Management, PAM), um Probleme im Zusammenhang mit dem Missbrauch von privilegierten Konten zu bekämpfen. Dennoch fällt der IT die Verwaltung der Zugriffsrechte für privilegierte Konten nach wie vor nicht immer leicht. Um den Grund dafür zu verstehen, hat BeyondTrust kürzlich knapp 500 IT-Mitarbeiter weltweit befragt, die im PAM-Bereich arbeiten. Da zahlreiche Angriffe auf dem Missbrauch von privilegierten Konten beruhen, ist es nicht verwunderlich, dass die Teilnehmer die folgenden drei Sicherheitsmaßnahmen von ziemlich bis äußerst wichtig eingestuft haben.