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IT-Abteilungen von Mittelständlern


Einblicke in die IT-Abläufe erfolgreicher Mittelständler
Umfrage deckt erfolgreiche IT-Strategien zur Steigerung des Geschäftserfolgs und der Kundenzufriedenheit auf

(28.07.15) - Kaseya gab die Ergebnisse ihrer Umfrage über IT-Abläufe bekannt, die Einblick in die Erfolgsfaktoren der IT-Abteilungen von Mittelständlern gibt. Die Umfrage stützt sich auf die Angaben von Mittelständlern weltweit und vergleicht die Abläufe in IT-Abteilungen schnell wachsender Unternehmen mit Abläufen in Unternehmen mit langsamem Wachstum. Darüber hinaus stellt die Umfrage die Methoden fortschrittlicher IT-Abteilungen mit denen weniger fortschrittlicher IT-Abteilungen gegenüber. Die Ergebnisse gewähren Einblick darin, wie IT-Abteilungen ihre komplexen, bestehenden Technologien, aber auch neue Cloud-basierte Infrastrukturen und Applikationen, mobile Geräte und anderes einsetzen.

Lesen Sie zum Thema "Cloud Computing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)

Die Studie kam zum Ergebnis, dass 89 Prozent der IT-Abteilungen von Mittelständlern beim Thema IT Management noch in den Kinderschuhen stecken. Deren Fokus liegt hauptsächlich auf dem Abarbeiten täglicher IT-Management-Abläufe. Diese sind allerdings häufig zeitraubend und müssen manuell erledigt werden. Die restlichen 11 Prozent sind schon weiter fortgeschritten beim IT Management und sichern sich dadurch wichtige Geschäftsvorteile.

Die Ergebnisse geben Einblicke, wie IT-Abteilungen dazu beitragen können, die Effektivität von IT und Geschäftsbetrieb selbst mit limitierten Ressourcen zu steigern. Zudem deckt die Studie auf, dass der verstärkte Einsatz von Automatisierung und Cloud-Technologien Vorteile bietet, sowohl bei sich täglich wiederholenden Aufgaben, als auch bei der Abwehr von Problemen. IT-Abteilungen haben so mehr Zeit für strategische Projekte und können die Produktivität der Anwender und den allgemeinen geschäftlichen Erfolg steigern.

• >> Größer heißt nicht besser. Die Umfrage hat keine Verbindung zwischen dem Grad an Fortschrittlichkeit, in dem das IT-Management betrieben wird, und der Unternehmensgröße gezeigt. Stattdessen kam die Studie zum Ergebnis, dass Unternehmen jeglicher Größe davon profitieren, wenn sie ihre IT-Abläufe optimieren.

• >> Es besteht ein Zusammenhang zwischen fortschrittlichem IT-Management und gesteigerten Einnahmen. Unter den Unternehmen, die zwischen 2013 und 2014 ihre Umsätze um mehr als 10 Prozent steigerten, konnten 36 Prozent dem höchsten Grad an Fortschrittlichkeit zugeordnet werden, verglichen mit 11 Prozent, deren Grad an Fortschrittlichkeit im Mittelfeld angesiedelt war.

• >>Zwei Drittel der Unternehmen, die IT Management am fortschrittlichsten betreiben, arbeiten auf Basis von SLAs. Mehr als die Hälfte davon ist darauf angewiesen, diese einzuhalten.

• >> IT-Abteilungen, die besonders fortschrittliches IT Management betreiben, geben fast zweimal so häufig an, IT-Entscheidungen selbst voranzutreiben und dafür nicht auf CEOs oder CFOs zu warten.

"Die meisten IT-Abteilungen im Mittelstand sind der Meinung, dass sie nicht genügend Zeit für strategische Projekte haben", erklärte Loren Jarrett, Chief Marketing Officer bei Kaseya. "Unsere Umfrageergebnisse zeigen allerdings, dass mit Hilfe der bewährten Methoden fortschrittlicher IT-Unternehmen die IT-Abteilungen von Unternehmen jeglicher Größe mehr Zeit und Ressourcen für Projekte haben, die die Geschäftsentwicklung vorantreiben. Zu diesen bewährten Methoden zählen die Automatisierung der IT-Management-Abläufe, die Standardisierung und Beschleunigung von Prozessen sowie der Einsatz von Cloud Computing-Services. (Kaseya: ra)

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Meldungen: Studien

  • Zugangsrechte immer noch eine Achillesferse

    58 Prozent aller global befragten Unternehmen gelingt es nicht, Anträge von Einzelpersonen, die auf Grundlage der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) eine Kopie ihrer persönlichen Daten angefordert haben, innerhalb der in der Verordnung festgelegten Frist von einem Monat zu bearbeiten. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Talend. Im September 2018 veröffentlichte Talend die Ergebnisse ihrer ersten DSGVO-Vergleichsstudie. Mit dieser Studie sollte die Fähigkeit von Unternehmen bewertet werden, die Zugangs- und Portabilitätsanforderungen der EU-Verordnung einzuhalten. 70 Prozent der untersuchten Unternehmen waren damals nicht in der Lage, Daten einer betroffenen Person innerhalb eines Monats zur Verfügung zu stellen. Ein Jahr später befragte Talend erneut diejenigen Unternehmen, die im ersten Benchmark die DSGVO-Vorgaben nicht einhalten konnten. Gleichzeitig wurden auch neue Unternehmen aus der Zielgruppe befragt. Zwar erhöhte sich der Gesamtanteil derjenigen Unternehmen, die eine Einhaltung der Vorschriften vermeldeten, auf 42 Prozent, dennoch bleibt die Quote 18 Monate nach Inkrafttreten der Verordnung vergleichsweise niedrig.

  • Unternehmen investieren mehr in IT-Sicherheit

    Zwei Drittel der Unternehmen (66 Prozent) wollen ihre Investitionen in IT-Sicherheit steigern - mehr als in jeden anderen Bereich. Auch gefragt sind Datenanalyse-Software, in die 55 Prozent der Unternehmen mehr investieren wollen und Online-Shops mit 52 Prozent. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research im Auftrag von Tata Consultancy Services (TCS) unter 953 Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern in Deutschland. Im Durchschnitt investieren die Unternehmen 5,5 Prozent ihres Jahresumsatzes in die digitale Transformation - eine Steigerung um 12 Prozent zum Vorjahr. Allerdings werden wie die Anforderungen an Datenschutz (53 Prozent) und IT-Sicherheit (52 Prozent) von den Unternehmen auch als größte Hürden der Digitalisierung gesehen. Nur ein Prozent sieht hingegen fehlende finanzielle Mittel als Hinderungsgrund. Fehlt das Geld, sind die Probleme hausgemacht: Jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) sieht fehlende Investitionsbereitschaft trotz vorhandener Geldmittel als Hürde. Noch häufiger genannt werden fehlende Vorgaben der Geschäftsführung (31 Prozent) oder langwierige Entscheidungsprozesse (37 Prozent). Der Fachkräftemangel wird zur immer größeren Herausforderung: Mehr als ein Drittel (35 Prozent) sieht den Mangel an Mitarbeitern mit Digitalkompetenz als Hürde - 2017 waren es erst 25 Prozent.

  • Kundenzufriedenheit erfordert Test-Automatisierung

    Compuware hat die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage unter 400 IT-Führungskräften, davon 75 aus Deutschland, bekannt gegeben. Demnach sind manuelle Testverfahren nach wie vor weit verbreitet. Sie stellen jedoch eine der größten Herausforderungen für große Unternehmen dar, wenn sie digitale Innovationen beschleunigen möchten.Die von Vanson Bourne im Auftrag von Compuware durchgeführte Umfrage untersucht die Prozesse von Unternehmen, um Innovationen auf dem Mainframe so schnell wie in ihren verteilten Umgebungen, die stark vom Mainframe abhängig sind, bereitzustellen. Die Studie untersucht auch die Methoden zur Unterstützung von Tests auf dem Mainframe sowie die Herausforderungen bei der gleichzeitigen Steigerung von Qualität, Geschwindigkeit und Effizienz während des Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesses für Anwendungen. Die vollständige Studie mit den weltweiten Ergebnissen können Sie hier herunterladen.

  • Biometrische Daten vermehrt Angriffen ausgesetzt

    37 Prozent der Computer, Server oder Workstations, auf denen biometrische Daten erfasst, verarbeitet und gespeichert und von einer Kaspersky-Lösung geschützt werden, waren im dritten Quartal 2019 mindestens einem Malware-Infektionsversuch ausgesetzt. Dies zeigt der aktuelle Report "Threats for biometric data processing and storage systems" des Kaspersky ICS CERT. Es handelte sich vor allem um generische Malware wie Remote Access Trojaner (RATs) (5,4 Prozent), bei Phishing-Angriffen verwendete Malware (5,1 Prozent), Ransomware (1,9 Prozent) sowie Banking-Trojaner (1,5 Prozent). Die Verwendung biometrischer Daten wie Fingerabdrücke, Handgeometrie oder Irisstruktur zur Authentifizierung, als Ergänzung oder Ersatz zu traditionellen Anmeldedaten, nimmt stetig zu. Sie wird unter anderem für den Zugriff auf Regierungs- und Handelsbüros, industrielle Automatisierungssysteme, Unternehmens- und Privat-Laptops sowie Smartphones verwendet - und steht damit vermehrt im Fokus von Cyberkriminellen.Die Experten von Kaspersky ICS CERT haben Cyberbedrohungen untersucht, die im dritten Quartal dieses Jahres von Kaspersky-Produkten auf Computern, die biometrische Daten sammeln, verarbeiten und speichern, untersucht. Das Ergebnis: Auf über einem Drittel der Computer (37 Prozent) schlugen die Kaspersky-Produkte Alarm.

  • Security-Markt setzt 9,2 Milliarden Euro um

    Die globale Sicherheitsindustrie befindet sich in einer stetigen Wachstumsphase. Alleine in Deutschland wurde dieses Jahr nach den Daten von Statista ein Umsatz von etwa 9,2 Milliarden Euro erzielt. Dies sei darauf zurückzuführen, dass das Bewusstsein für Sicherheit geschärft werde, und dass Verbraucher hierfür auch immer öfter Geld investieren. Deutschland ist hierbei augenscheinlich einer der wichtigsten Märkte innerhalb Europas. Die Bundesrepublik beheimatet in dieser Sparte rund 6.000 Unternehmen mit insgesamt 180.000 Mitarbeitern. Von 2018 auf 2019 verzeichnet die Branche in Deutschland ein Wachstum von 2,9 Prozent. Etwa 80 Prozent des Gesamtumsatzes fallen hierbei auf private Akteure. Im Jahr 2011 belief sich der Umsatz der Sicherheits- und Ermittlungsindustrie hierzulande noch auf 5,3 Milliarden Euro. Seither ist der Branchenwert um 73,58 Prozent gewachsen.