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Umgang mit Kryptowährungen


Umfrage: Bereits jeder Zehnte nutzt Kryptowährungen
Digitale Zahlungsmittel zunehmend im Visier von Cyberkriminellen

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Kryptowährungen haben sich inzwischen zu einer beliebten Zahlungsmethode entwickelt. Einer neuen Kaspersky-Umfrage zufolge tätigten bereits 13 Prozent aller Internetnutzer mit digitalen Zahlungsmitteln einen Kauf. Diese wachsende Popularität ruft jedoch auch Cyberkriminelle auf den Plan, die zunehmend Kryptowährungsbörsen ins Visier nehmen und alte Bedrohungsinstrumente modifizieren, um Investoren anzugreifen. Besitzer virtueller Zahlungsmittel laufen dadurch Gefahr, ihre häufig unzureichend geschützten Ersparnisse zu verlieren, da Hacker immer ausgefeiltere Techniken nutzen, um sich an fremden Geldern aus dem Netz zu bereichern.

Immer mehr Unternehmen bieten Kryptowährungen als potenzielle Zahlungsmethode an, Einzelhändler und Lebensmittelgeschäfte akzeptieren sie zunehmend. Mit dem gestiegenen Interesse, Kryptowährungen sowohl für Investitionen als auch alltägliche Ausgaben zu verwenden, ist das virtuelle Geld jedoch auch verstärkt in den Fokus von Cyberkriminellen geraten.

Unzureichende Schutzmaßnahmen bergen hohes Verlustrisiko
Cyberkriminelle verfügen über ein umfangreiches Arsenal an Werkzeugen, um Gelder aus Krypto-Wallets, Kryptowährungsbörsen und ICOs (Initial Coin Offerings) zu entwenden. Fälle wie der Diebstahl von 120.000 Bitcoins aus Kundengeldern von Bitfinex und der Hack von Coincheck, bei dem 2018 530 Millionen Dollar entwendet wurden, zeigen den fehlenden Schutz bei den Austauschprozessen und die Leichtigkeit, mit der Cyberkriminelle auf Live-Netzwerke zugreifen und Schäden verursachen können. Wenn das gesamte Geld einer Kryptowährungsbörse gestohlen wird, hat das unmittelbar dessen Schließung zur Folge. Die Investoren verlieren auf diese Weise all ihre Einlagen.

ICOs sind besonders gefährdet, da den Gründern meist die nötige Erfahrung hinsichtlich Cybersicherheit fehlt. Sie sind nicht in der Lage, Gelder zu schützen und im Falle einer Kompromittierung entsprechend zu reagieren.

"Trotz des Rückgangs der Preise für Kryptowährungen besteht nach wie vor ein starker Wunsch der Nutzer nach digitalen Finanztransaktionen", so Vitaly Mzokov, Head of Verfication, Growth Center, bei Kaspersky Lab. "Unsere Umfrage zeigt, dass 13 Prozent der Menschen bereits Kryptowährungen als Zahlungsmethode verwendet haben, was auch für uns überraschend war. Allerdings gibt es auch reale Gefahren, die mit dem Online-Tausch verbunden sind, da er noch in den Kinderschuhen steckt. Es könnte verheerende finanzielle Folgen für die Nutzer haben, wenn die digitalen Werte nicht sicher sind.

Da die Angriffsmethoden der Cyberkriminellen immer ausgereifter werden, sind Kryptowährungsbörsen und ICOs immer häufiger leichte Ziele, um erhebliche Geldsummen zu stehlen, da es an den nötigen Cybersicherheitsmaßnahmen mangelt. Doch das erste Gebot ist noch immer Wachsamkeit: Bei dem geringsten Verdacht sollten Nutzer keine Investitionen tätigen."

Kaspersky-Tipps zum sicheren Umgang mit Kryptowährungen

• >> Die URL einer Wallet stets auf ihre Seriosität überprüfen und keinen Links zu einer Online-Bank oder Web-Wallets folgen.
• >> Hardware-Wallets für Kryptowährungen nutzen.
• >> Empfängeradressen des zu transferierenden Betrags und die Höhe der damit verbundenen Gebühr vor der Durchführung einer Transaktion überprüfen.
• >> Notieren einer mnemonischen Phrase, die es ermöglicht, ein Krypto-Wallet wiederherzustellen, wenn es verloren oder das Passwort
vergessen wurde.
• >> Eine umfassende Sicherheitslösung schützt alle Geräte, mit denen auf Krypto-Wallets zugegriffen und an Kryptobörsen gehandelt wird.
(Kaspersky Lab: ra)

eingetragen: 24.02.19
Newsletterlauf: 04.04.19

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Meldungen: Studien

  • Schwache Zugangsdaten und veraltete Software

    Avast hat herausgefunden, dass jeder sechste deutsche Haushalt durch Cyberangriffe verletzbar ist. Der "Avast Smart Home Report 2019" beinhaltet Daten von 16 Millionen Smart-Home-Netzwerken und zeigt, dass 46,3 Prozent dieser Netzwerke über fünf oder mehr vernetzte Endgeräte verfügen und 16,6 Prozent dieser Smart-Homes mindestens ein unsicheres Gerät beinhalten. Diese Zahlen zeigen, wie viele Haushalte durch ihre IoT-Geräte von Hacks bedroht sind, da eine einzige Schwachstelle bereits ausreichen kann.

  • Schutz geschäftskritischer Anwendungen

    Gemäß einer neuen Untersuchung von CyberArk räumen 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland dem Schutz von kritischen Applikationen wie ERP- und CRM-Systemen keine besondere Priorität ein. Sie werden in dem gleichen Maße gesichert wie auch weniger wichtige Daten, Applikationen oder Services. An der neuen CyberArk-Umfrage beteiligten sich 1.450 Business- und IT-Entscheider hauptsächlich aus westeuropäischen Ländern. Die Befragten erklärten, dass selbst die geringsten Ausfallzeiten bei geschäftskritischen Anwendungen zu massiven Störungen führen würden; in Deutschland vertraten 52 Prozent die Meinung, dass die Auswirkungen schwerwiegend sein würden.

  • Mehr Vertrauen in Cloud-Security

    Verantwortliche für IT-Sicherheit setzen vor allem auf die Konsolidierung der Anbieter in komplexen Sicherheitsumgebungen, einer engeren Zusammenarbeit zwischen Netzwerk- und Sicherheitsteams sowie Schulungen, um die Sicherheitslage des Unternehmens zu verbessern. Das zeigt die fünfte jährliche CISO Benchmark Studie von Cisco, in der mehr als 3.000 Security-Führungskräfte aus 18 Ländern befragt wurden. Demnach glauben zudem viele CISOs, dass die Migration in die Cloud den Schutz verbessern wird.

  • Spear Phishing-Angriffe entwickeln sich weiter

    83 Prozent der Spear-Phishing-Angriffe nutzen die Imitation von bekannten Unternehmen und häufig genutzten Business Applikationen, so das Ergebnis eines aktuellen Reports von Barracuda Networks. Neben der Marken-Imitation zählen zu den häufigsten Angriffstypen die Erpressung durch Sextortion sowie Business Email Compromise (BEC). Für die Untersuchung wurden über 360.000 Spear-Phishing-E-Mails in einem Zeitraum von drei Monaten ausgewertet.

  • 20 Prozent bemerken Anstieg von Cyberattacken

    Im Laufe der vergangenen 24 Monate hatte jedes zweite europäische Unternehmen (52,6 Prozent) aus den Bereichen Produktion und Supply Chain aufgrund eines Cybersicherheitsvorfalls negative Auswirkungen zu beklagen. Die häufigsten Schäden: Störung der Geschäftstätigkeit (28,1 Prozent), Probleme mit der Datenintegrität (17,5 Prozent) und Datenverlust (14,2 Prozent). Bei jedem fünften im Produktionsumfeld tätigen Unternehmen (20,2 Prozent) stieg die Anzahl festgestellter Cyberattacken innerhalb eines Jahres an - bei 45,3 Prozent blieb sie unverändert. Diese Ergebnisse gehen aus einer aktuellen Studie von Kaspersky Lab hervor.