- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Misstrauen gegenüber Datenschutzbemühungen


Männer sind leichtsinniger als Frauen – bei Datenschutz und IT-Sicherheit
71 Prozent der deutschen Frauen befürchten nach Social-Media-Hacks den Missbrauch ihrer Daten (Männer nur zu 64 Prozent) - 42 Prozent der deutschen Männer wissen nicht, welche Daten ihr Kind teilt (bei den Frauen sind es 30 Prozent)

- Anzeigen -





"Mr. Cyberlässig" und "Mrs. Misstrauisch" – so könnten die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Kaspersky Lab im Hinblick auf geschlechterspezifische Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Internetnutzern in puncto IT-Sicherheit und Datenschutz zusammengefasst werden. "Frauen in Deutschland sind den Männern etwas voraus, wenn es um IT-Sicherheit und Datenschutz geht", resümiert Milos Hrncar, General Manager für die Region DACH bei Kaspersky Lab. "Dass sich nur die Hälfte der in Deutschland befragten Nutzerinnen und Nutzer im Stande fühlt, ein WLAN-Netz sicher zu konfigurieren, zeigt allerdings auch: Es herrscht noch erheblicher Nachholbedarf, was die persönliche IT-Sicherheitskompetenz anbelangt – und zwar unabhängig vom Geschlecht."

Persönliche Daten: Frauen hegen mehr Misstrauen gegenüber Cyberkriminellen und Unternehmen
Hacks mit anschließendem Missbrauch persönlicher Daten befürchtet: Laut der Kaspersky-Befragung halten es 18 Prozent der befragten Frauen, aber nur 15 Prozent der Männer für wahrscheinlich, dass ihr Online-Banking-Account in den nächsten 12 Monaten gehackt werden könnte. Zudem befürchten 71 Prozent der Frauen (Männer: 64 Prozent) nach einem Social-Media-Hack den Missbrauch persönlicher Daten.

Frauen hegen größeres Misstrauen gegenüber Datenschutzbemühungen großer Unternehmen: So glauben nur 36 Prozent der in Deutschland befragten Frauen (Männer: 41 Prozent), dass Konzerne sie über ein Datenleck informieren würden. Auf eine Entschädigung in diesem Fall hoffen nur 25 Prozent der Frauen. Männer sind hier mit 27 Prozent etwas zuversichtlicher.

Cybertypisch Mann? Mehr Sicherheitsbewusstsein für das eigene WLAN statt für den Nachwuchs
Männer denken, ihr WLAN sei sicher (konfiguriert): 55 Prozent der deutschen Männer geben an (im Vergleich zu 45 Prozent der befragten Frauen), sie wären in der Lage, ein WLAN so zu konfigurieren, dass es wirklich sicher ist. Nur ein Drittel (33 Prozent) der männlichen Befragten zeigt sich beunruhigt, dass sich Cyberkriminelle für betrügerische Zwecke Zugang zum WLAN verschaffen könnten (bei den Frauen sind es 41 Prozent).

Männer vernachlässigen eher die digitale Aufsicht ihrer Kinder: Auch wenn es um den Cyberschutz der eigenen Kinder geht, scheinen Frauen vorsichtiger zu sein als Männer. So sind sich 42 Prozent der befragten Männer, aber nur 30 Prozent der Frauen unsicher, welche persönlichen Daten der Nachwuchs mit Dritten teilt. Und 53 Prozent der Frauen (Männer: 49 Prozent) sind sich darüber im Klaren, dass dadurch die Gefahr von Cyber-Grooming] und anderen kriminellen Aktivitäten wächst.

Individuelle Sicherheit für Einzelnutzer und Familien
Für entsprechende Cybersicherheit sorgt der Einsatz zeitgemäßer und anpassungsfähiger Sicherheitslösungen wie Kaspersky Security Cloud. Der adaptive IT-Sicherheitsservice kombiniert klassischen Cyberschutz vor Schadprogrammen mit zusätzlichen Funktionen, die nur dann zum Einsatz kommen, wenn sie wirklich benötigt werden.

Ein Beispiel: Wählt sich ein Nutzer in ein unsicheres WLAN ein, stellt Kaspersky Security Cloud automatisch eine sichere VPN-Verbindung her, damit der Datenaustauch verschlüsselt erfolgt. Darüber hinaus beinhaltet der Abonnement-Service einen Passwort-Manager zur Generierung und Speicherung starker Passwörter sowie die Kindersicherungsmodule von Kaspersky Lab.

Für die Umfrage wurden im Zeitraum von September bis Oktober 2018 7.000 Personen aus ganz Europa von Arlington Research im Auftrag von Kaspersky Lab befragt, darunter 1.000 deutsche Nutzer (491 Männer und 511 Frauen).
(Kaspersky Lab: ra)

eingetragen: 08.12.18
Newsletterlauf: 08.01.19

Kaspersky Lab: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Studien

  • Visual und Audible Hacking im Zug

    Was nützt die beste Firewall oder die ausgefeilteste IT-Sicherheitsschulung, wenn Mitarbeiter auf Geschäftsreisen via Laptop und Smartphone sensible Firmendaten für Dritte zugänglich machen? Im Rahmen eines Experiments veranschaulicht Kaspersky nun, wie viele, nicht für die Öffentlichkeit bestimmte, Informationen Geschäftsreisende im Zug - oft unwissentlich - preisgeben. Das Resultat: 2.245 potentiell einsehbare und mitzuhörende Informationen wie Name und Unternehmen von Geschäftsleuten beziehungsweise von Kollegen und Partnern. Das entspricht durchschnittlich 13 sensiblen Business-Informationen pro Zug - in der Ersten Klasse waren es mit 23 fast doppelt so viele -, auf die der Tester Zugriff gehabt hätte. Kaspersky ermahnt Unternehmen und Organisationen, die Gefahr des Visual- beziehungsweise Audible Hackings nicht zu unterschätzen, denn gravierende Datenschutzverletzungen sowie Wirtschaftsspionage und zielgerichtete Attacken könnten die Folge sein.

  • IT-Sicherheit und Datenschutz

    Aufforderungen älterer Familienangehöriger wie "Kannst Du mal kurz das Internet reparieren" oder "Kannst Du mir mal kurz mein Online-Banking sichern" kennt fast jeder zwischen Mitte 20 und Ende 40 in unterschiedlicher Intensität. Eine Kaspersky-Studie liefert jetzt empirische Zahlen zum aktuellen Zustand cyberfamiliärer IT-Unterstützung. Fazit: Fast ein Drittel (32 Prozent) der über 55-Jährigen deutschen Nutzer haben ohne Support ihrer Kinder mit den technologischen Herausforderungen des Alltags zu kämpfen. Fast die Hälfte (46 Prozent) gibt sogar an, über nahezu keine Kenntnisse diesbezüglich zu besitzen. Da liegt es nahe nach Hilfe in der eigenen Familie zu suchen. So gaben innerhalb der Befragung auch 68 Prozent der deutschen Millenials zwischen 25 und 34 Jahren und 69 Prozent der 35- bis 44-Jährigen an, häufig um IT-Support gebeten zu werden.

  • Personalisierung und Komfort an vorderster Front

    Welche Art von Kundenservice wollen Verbraucher wirklich? Diese Frage und wie Konsumenten weltweit mit Marken interagieren wollen, untersucht eine von Verizon initiierte Umfrage - es zeigt sich Benutzerfreundlichkeit und Vertrauen sind entscheidend. Die Generierung des bestmöglichen Kundenerlebnisses (Customer Experience, CX) spielt heute bei Geschäftsplanungen eine wesentliche Rolle. Ein gutes Kundenerlebnis hilft dabei, eine Marke vom Wettbewerb abzuheben und Unternehmen können so in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld ihre Marktanteile ausbauen. Viele CX-Initiativen basieren auf Kundendaten und mit der DSGVO-Verordnung haben die Kunden nun mehr Kontrolle über ihre Daten erhalten. Im Austausch für ihre Daten können Kunden mehr Gegenleistung fordern.

  • Datenschutzbedenken & private Drohnennutzung

    56 Prozent der deutschen Befragten im Unisys Securiy Index (USI) 2019 sind der Meinung, dass Drohnen nicht von privaten Lenkern genutzt werden sollten. Vor allem nicht in der Nähe von Flughäfen, da Sicherheitsrisiken für Flugzeuge und Passagiere zu befürchten seien - und Zwischenfälle wie der am Frankfurter Flughafen im Mai verstärken dieses Gefühl offenbar. Für Unbehagen sorgen außerdem Datenschutzbedenken bei privater Drohnennutzung - sprich: die Angst, heimlich fotografiert, gefilmt oder ausspioniert zu werden. Unisys befragte auch 2019 mehr als 13.000 Verbraucher in 13 Ländern, mehr als 1.000 davon in Deutschland. Der weltweit tätige IT-Dienstleister erstellt so regelmäßig ein aktuelles Stimmungsbild über Ängste und Befürchtungen auf der ganzen Welt - dargestellt auf einer Skala von 0 bis 300. Basis der Untersuchung sind Fragen aus den Bereichen der nationalen Sicherheit (Deutscher USI-Wert in diesem Einzel-Aspekt: 129), der finanziellen Sicherheit (109 Zähler), der Internet-Sicherheit (135 Zähler) sowie der persönlichen Sicherheit (121 USI-Punkte).

  • Angst vor Datenschutzverletzungen

    Laut einer Studie der Blancco Technology Group entstehen deutschen Unternehmen enorme Kosten sowie rechtliche Risiken durch die Aufbewahrung veralteter und nicht mehr benötigter Hardware in ihren Rechenzentren. Eine Umfrage unter 600 Experten für Rechenzentren in Nordamerika, den APAC-Staaten und in Europa - darunter 100 Experten aus Deutschland - hat ergeben, dass mehr als ein Viertel (26 Prozent) der deutschen Unternehmen jedes Jahr mehr als 100.000 Euro für die Aufbewahrung nutzloser Hardware ausgibt. Dieses Horten von Hardware kann ein Risiko für die Datensicherheit und den Datenschutz sein. Überraschend ist, dass die Aufsichtsbehörden bei mehr als der Hälfte dieser Unternehmen (59 Prozent) mindestens einmal einen Verstoß gegen internationale Datenschutzgesetze festgestellt haben. Dies ist der höchste Wert aller Länder, die in die Studie einbezogen wurden.