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Online-Banking oder Cyber-Attacke?


Studie: Über ein Drittel der Finanzinstitute haben Schwierigkeiten, normale Transaktionen von betrügerischen zu unterscheiden
Lediglich 57 Prozent der Finanzorganisationen setzen eine spezielle Anti-Fraud-Lösung ein

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Mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Finanzorganisationen geben zu, dass sie im Online-Bereich betrügerische von legitimen Transaktionen nicht leicht unterscheiden können. Es wird für Banken und Payment-Anbieter in der heutigen vernetzten und digitalisierten Welt immer schwieriger, Finanzbetrügereien Herr zu werden. Das geht aus einer Studie von Kaspersky Lab und B2B International hervor.

Auch im Finanzsektor schreitet die Digitalisierung voran. Elektronische Zahlungen oder Online-Banking und -Shopping gehören für viele Nutzer zum Alltag. Laut einer Bitkom-Befragung steigt auch das Potenzial für innovative Smartphone-Anwendungen rund um Bank- und Geldgeschäfte an. Der Absicherung des digitalen Zahlungsverkehrs kommt damit eine immer größere Bedeutung zu.

Laut der Kaspersky-Studie vermuten 50 Prozent der befragten Organisationen, die im Bereich Finanzdienstleistungen tätig sind, dass Finanzbetrug im Internet generell zunimmt. Übrigens setzen lediglich 57 Prozent der Finanzorganisationen eine spezielle Anti-Fraud-Lösung ein.

"Wenn man sich den aggressiven Wettbewerb, auch durch disruptive Fintech-Anbieter in der heutigen Finanzwelt ansieht, dann ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Banken und ihren Kunden langfristig ein entscheidender Faktor für den Erfolg", sagt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. "Angesichts der hochgradigen Vernetzung, die heute zwischen allen Teilnehmern in den Finanzmärkten besteht, wird klar, dass jedes Sicherheitsleck oder sonstiges IT-Sicherheitsproblem sich rasch über die gesamte Wertschöpfungskette ausbreiten kann. Deshalb sollte sich jedes Finanzinstitut umfangreich absichern." (Kaspersky Lab: ra)

eingetragen: 21.06.16
Home & Newsletterlauf: 14.07.16


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Meldungen: Studien

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    Gemäß einer neuen Untersuchung von CyberArk räumen 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland dem Schutz von kritischen Applikationen wie ERP- und CRM-Systemen keine besondere Priorität ein. Sie werden in dem gleichen Maße gesichert wie auch weniger wichtige Daten, Applikationen oder Services. An der neuen CyberArk-Umfrage beteiligten sich 1.450 Business- und IT-Entscheider hauptsächlich aus westeuropäischen Ländern. Die Befragten erklärten, dass selbst die geringsten Ausfallzeiten bei geschäftskritischen Anwendungen zu massiven Störungen führen würden; in Deutschland vertraten 52 Prozent die Meinung, dass die Auswirkungen schwerwiegend sein würden.

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    83 Prozent der Spear-Phishing-Angriffe nutzen die Imitation von bekannten Unternehmen und häufig genutzten Business Applikationen, so das Ergebnis eines aktuellen Reports von Barracuda Networks. Neben der Marken-Imitation zählen zu den häufigsten Angriffstypen die Erpressung durch Sextortion sowie Business Email Compromise (BEC). Für die Untersuchung wurden über 360.000 Spear-Phishing-E-Mails in einem Zeitraum von drei Monaten ausgewertet.

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