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Doxing: Nach dem Daten-Leak ist vor dem Daten-Leak


49 Prozent wissen nicht, auf welchen Webseiten sie persönliche Daten geteilt haben
Die Hälfte der Deutschen kennt Wert persönlicher Daten nicht - Wie man "Doxing" vorbeugt

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Der aktuelle Daten-Leak deutscher Politiker und Prominenter zeigt, warum "Doxing" – das internetbasierte Zusammentragen und anschließende Veröffentlichen persönlicher Daten mit dem Ziel einer Person zu schaden oder diese angreifbar zu machen – eine der großen Cybersicherheitsherausforderungen ist. Ob digitale Rache durch den Ex-Partner oder gezieltes Cybermobbing, persönliche Daten in den falschen Händen sind ein Problem, nicht nur für öffentlich bekannte Personen, sondern auch für alle Nutzer. Kaspersky Lab zeigt, wie die Verbraucher mit ihren privaten Daten umgehen und welche digitalen Vorsätze 2019 dabei helfen, damit persönliche Daten privat bleiben.

Eine Kaspersky-Umfrage unter 1.000 befragten deutschen Nutzern im Oktober 2018 zum Thema Datenschutz zeigt:

• Die Hälfte (50 Prozent) ist sich nicht darüber im Klaren, welchen Wert ihre persönlichen Daten für Dritte haben; 29 Prozent mochte dazu keine Aussage treffen und lediglich 17 Prozent trauen sich die Aussage zu, dass sie den Wert ihrer Daten für andere einschätzen können.

• 49 Prozent der deutschen Nutzer geben an, den Überblick darüber verloren zu haben, auf welchen Web-Plattformen sie persönliche Daten angegeben haben.

"Dass man veröffentlichte Daten je wieder aus dem Netz bekommt, ist eher unwahrscheinlich" erklärt Marco Preuss, Leiter des europäischen Forschungs- und Analyse-Teams bei Kaspersky Lab. "Der aktuelle Daten-Leak zeigt, warum: einerseits sind einige der Original-Links zu den Informationen nach wie vor verfügbar; andererseits ist unklar, auf welchen und auf wie vielen Rechnern und Servern die Daten bereits gespeichert worden sind und somit noch genutzt werden können."

Doxing vorbeugen: Cybersicherheitsvorsätze für 2019
Generell sollten Nutzer bedenken, dass einmal publik gewordenen Daten womöglich für immer öffentlich sind. Kaspersky Lab empfiehlt
Internetnutzern folgende Grundregeln, um der Doxing-Gefahr vorzubeugen:

• >> Verfügbare Updates immer unverzüglich installieren: Auf allen mit dem Internet verbundenen Geräten müssen das Betriebssystem, aber auch jede Form von Anwendersoftware, immer auf dem neuesten Stand sein. Kommt ein neues Update heraus, sollte es umgehend installiert werden.

• >> Adäquates Passwort-Management: Jeder Online-Account benötigt ein eigenes, starkes Passwort, das mindestens 16 Stellen umfasst. Passwörter sind sicher zu verwahren und dürfen nicht mit anderen Familienmitgliedern oder Freunden geteilt werden. Wurde ein Account gehackt, sollte das Passwort umgehend geändert werden.

• >> Gesunden Menschenverstand einschalten: der beste Schutz gegen Phishing. Ungefragt zugesandten E-Mails sollte prinzipiell misstraut werden. Niemals kritische Informationen wie etwa Account-Daten preisgeben, keine Links anklicken und keine Anhänge öffnen! Insidertipp: Am PC kann die tatsächliche Absenderadresse einer E-Mail überprüft werden, indem man die Maus auf dem Namen des Absenders positioniert. Dieser kann leicht gefälscht werden, die Adresse nicht.

• >> Wird von einem Anbieter Faktor-Zwei-Authentifizierung angeboten, sollte man diese nutzen.

• >> Immer überlegen, welche persönlichen Daten man im Internet veröffentlicht – denn einmal veröffentlicht, besteht die Gefahr, dass diese dauerhaft im Netz verfügbar sind.

• >> Sicherheitslösungen auf allen Geräten installieren: Alle mobilen Geräte mit Internetzugang und natürlich auch die stationären Rechner zu Hause müssen über eine Sicherheitslösung geschützt werden.
(Kaspersky Lab: ra)

eingetragen: 08.01.19
Newsletterlauf: 19.02.19

Kaspersky Lab: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Studien

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    Ob Kreditkarteninformationen oder Zugangsdaten für Amazon und Co. - 'geldwerte' Daten sind bei Cyberkriminellen sehr beliebt. Nutzer gehen jedoch oftmals zu nachlässig mit dem Gold der Jetztzeit um. Laut einer neuen Studie von Kaspersky Lab über die digitale Sorgfaltspflicht bei Online-Transaktionen sagen 29 Prozent der in Deutschland befragten Nutzer, dass sie den Überblick über ihre digital genutzten Finanzdetails verloren haben - etwa wo sie diese hinterlegen; acht Prozent der Befragten wollen sich erst gar nicht merken, mit welchem Anbieter sie ihre Finanzdetails teilen.