- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Minderung & Verhinderung von Cyber-Bedrohungen


Studie zu Erfolgsfaktoren von "Threat Hunters" und SOCs: Wirksamkeit steigt durch zusätzliche Investitionen in Mensch-Maschine-Teams
Die befragten Unternehmen geben an, sowohl in Tools als auch in strukturierte Prozesse zu investieren und bei der Integration der "Threat-Hunting"-Aktivitäten in das zentrale SOC unterschiedliche Ergebnisse zu erzielen

- Anzeigen -





Die neue Studie "Disrupting the Disruptors, Art or Science?" von McAfee untersucht die Rolle von "Cyber Threat Hunting" (also die Verfolgung von Cyber-Bedrohungen) und der Entwicklung von SOCs (Security Operations Centers). Die Studie betrachtet vier Entwicklungsstufen bei Sicherheitsteams – minimal, verfahrensorientiert, innovativ und führend – und kommt zu dem Schluss, dass fortgeschrittene SOCs 50 Prozent mehr Zeit als ihre Kollegen für das tatsächliche "Threat Hunting" aufwenden.

Der "Threat Hunter"
Die Bedrohungsverfolgung gewinnt bei der Abwehr böswilliger Angriffe zunehmend an Bedeutung. Ein Bedrohungsjäger (oder "Threat Hunter") ist ein Mitglied des Sicherheitsteams. Er untersucht Cyber-Bedrohungen anhand von Hinweisen, Hypothesen sowie jahrelanger Erfahrungen mit Cyber-Kriminellen und ist damit sehr wertvoll für deren Ermittlung. Die befragten Unternehmen geben an, sowohl in Tools als auch in strukturierte Prozesse zu investieren und bei der Integration der "Threat-Hunting"-Aktivitäten in das zentrale SOC unterschiedliche Ergebnisse zu erzielen.

Mit zunehmendem Fokus auf professionelle "Threat Hunter" und Automatisierungstechnologien zeigt sich ein effektives Betriebsmodell zur Identifizierung, Minderung und Verhinderung von Cyber-Bedrohungen: das Mensch-Maschine-Team. Unternehmen der Entwicklungsstufe "führend" setzen mehr als doppelt so häufig auf diese Methode als solche auf der Stufe "minimal" (75 Prozent im Vergleich zu 31 Prozent).

"Unternehmen müssen sich bei ihrer Planung den Angriffen von Cyber-Kriminellen bewusst sein", kommentiert Raja Patel, Vice President und General Manager Corporate Security Products bei McAfee. "Dabei sind "Threat Hunter" äußerst wertvoll, um mögliche Angreifer von vornherein abzuwehren. Sie können jedoch nur erfolgreich arbeiten, wenn sie effizient sind. Um eine leistungsfähige Mensch-Maschine-Team-Strategie aufzubauen, die Cyber-Bedrohungen in Schach hält, sind sowohl "Threat Hunter" als auch innovative Technologien erforderlich."

Wichtige Ergebnisse der Studie:

Zahlen:
>>
Im Durchschnitt benötigen 71 Prozent der am weitesten entwickelten SOCs für die abgeschlossene Untersuchung eines Vorfalls weniger als eine Woche und 37 Prozent weniger als 24 Stunden.

>> Jäger auf der Entwicklungsstufe "minimal" bestimmen nur die Ursache von 20 Prozent der Angriffe, verglichen mit Jägern der obersten Stufe, die 90 Prozent verifizieren.

>> Fortgeschrittenere SOCs erzielen bis zu 45 Prozent mehr Wert aus der Nutzung von Sandboxing-Technologien als SOCs der Minimalstufe. Sie verbessern Workflows, sparen Kosten sowie Zeit und sammeln Informationen, die nicht aus anderen Lösungen verfügbar sind.

Strategien:
>>
68 Prozent der Befragten wollen ihre Fähigkeiten durch bessere Automatisierung und "Threat Hunting"-Verfahren verbessern.
>> Reifere SOCs automatisieren zweimal häufiger Teile der Angriffsuntersuchung.
>> "Threat Hunter" in reifen SOCs verbringen 70 Prozent mehr Zeit mit der Anpassung von Werkzeugen und Techniken.

Taktiken:
>>
"Threat Hunter" in forgeschritteneren SOCs verbringen 50 Prozent mehr Zeit mit der tatsächlichen Bedrohungsverfolgung.

>> Die Sandbox ist das wichtigste Werkzeug für SOC-Analysten der ersten und zweiten Abwehrlinie. Unternehmen auf einer höheren Entwicklungsstufe vertrauen dabei in erster Linie auf fortgeschrittene Malware-Analytik und Open Source. Weitere Standard-Tools sind SIEM, Endpoint Detection und Response sowie User Behavior Analytics, die alle auch automatisiert werden sollen.

>> Reifere SOCs verwenden 50 Prozent häufiger eine Sandbox in ihren Untersuchungen als SOCs der Einstiegsebene, untersuchen und validieren also nicht nur Bedrohungen in Dateien, die bereits ins Netzwerk eingedrungen sind.

"Threat Hunter Playbook": Mensch-Maschine-Teambildung
Neben der manuellen Bedrohungsuntersuchung ist der "Threat Hunter" auch entscheidend für die Automatisierung der Sicherheitsinfrastruktur. Der erfolgreiche "Threat Hunter" wählt die erforderlichen Sicherheitswerkzeuge aus und betreut sowie baut sie in der Regel auf, um Bedrohungen zu vereiteln. Die so erzielten Kenntnisse wandelt er dann in automatisierte Skripte und Regeln um, indem er die Technologie anpasst. Diese Kombination aus Bedrohungsverfolgung und automatisierten Aufgaben trägt das Mensch-Maschine-Team entscheidend zur Abwehrstrategie gegen Cyber-Kriminelle von heute und morgen bei.

Im Frühjahr 2017 hat McAfee gemeinsam mit einem Drittanbieter über 700 IT- und Sicherheitsexperten aus einer Drittanbieterdatenbank befragt, um eine Vielzahl von Ländern, Branchen und Organisationsgrößen abzudecken. Die Befragten arbeiten für Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern aus Australien, Kanada, Deutschland, Singapur, England und den Vereinigten Staaten und sind unter anderem für das "Threat Hunting" verantwortlich.
(McAfee: ra)

eingetragen: 06.09.17
Home & Newsletterlauf: 15.09.17


McAfee: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

  • Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro

    Norton by Symantec veröffentlichte die neueste Auflage ihres jährlichen "Norton Cyber Security Insights Reports" (NCSIR). Der Bericht zeigt, dass sich noch immer viele Verbraucher im Netz zu sicher fühlen. Cyberkriminelle widerlegen dieses falsche Sicherheitsgefühl und haben im vergangenen Jahr mit ihren Aktivitäten in den 20 untersuchten Ländern insgesamt 172 Milliarden US-Dollar von 978 Millionen Verbrauchern gestohlen. Allein in Europa waren im untersuchten Zeitraum mehr als 98 Millionen Menschen von Cyberkriminalität betroffen, wobei ein Schaden von 27,4 Milliarden US-Dollar entstanden ist. Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt manches europäischen Landes. Auch für Deutschland sind die Zahlen besorgniserregend. So wurden im Untersuchungszeitraum über 23 Millionen Deutsche Opfer von Cyberkriminalität. Das entspricht mehr als einem Drittel der Erwachsenen, die online gehen (38 Prozent). Dabei entstand ein Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro. Jedes einzelne Opfer war zudem durchschnittlich 14,6 Stunden - also fast zwei volle Arbeitstage - damit beschäftigt, die Folgen der Cyberattacke zu beheben.

  • Hoffnung: Steigende Budgets für Sicherheit

    IT-Abteilungen stehen angesichts der immer ausgefeilteren Cyber-Attacken vor großen Herausforderungen. Der zweite Teil des Application Intelligence Report (AIR), eine Studie von A10 Networks, zeigt ein weiteres drängendes Problem: Die mangelnde Bereitschaft der Mitarbeiter, Vorsichtsmaßnahmen umzusetzen, beeinträchtigt die Abwehr von Bedrohungen maßgeblich und bietet so einen weiteren Grund zur Sorge. Der AIR-Report untersucht den Umgang mit Apps und die steigenden Sicherheitsauswirkungen für das private Umfeld, aber auch für Unternehmen und die IT-Abteilungen. Der erste Teil der Studie, der im Sommer 2017 vorgestellt wurde, hatte ergeben, dass sich die Grenzen zwischen beruflichen und privaten Leben durch die Nutzung von Apps zu Hause, im Büro und unterwegs immer weiter verschieben.

  • Komplexere Angriffsformen liegen im Trend

    Die Analysen von ThreatMetrix haben nachgewiesen, dass 2017 ein Rekordjahr im Kampf gegen die Online-Kriminalität war. Wie der "ThreatMetrix Cybercrime Report 2017" rückblickend feststellt, hat sich die Zahl der digitalen Attacken in den letzten zwei Jahren um 100 Prozent erhöht. Dieses Ergebnis basiert auf der Auswertung von Cybercrime-Aktivitäten weltweit - hierfür wurden über das globale Netzwerk des Unternehmens rund 100 Millionen Transaktionen täglich analysiert. Die gute Nachricht: Unternehmen, die zum Schutz der Verbraucher in innovative, digitale Strategien investieren, konnten ebenfalls einen Rekord aufstellen, und zwar bei der Abwehr von den aus den großen Datendiebstählen resultierenden Downstream-Angriffen auf ihre Kunden.

  • Studien: Ransom-Attacken weiter auf dem Vormarsch

    Radware hat ihren "Global Application and Network Security Report 2017-2018" veröffentlicht. Nach diesem Bericht hat sich der Anteil der Unternehmen, die finanziell motivierte Cyber-Angriffe melden, in den letzten zwei Jahren verdoppelt. Die Hälfte aller befragten Unternehmen erlebte im vergangenen Jahr einen Cyber-Angriff, der mit Lösegeldforderungen verbunden war. Da der Wert von Bitcoin und anderen Krypto-Währungen - oft die bevorzugte Zahlungsform unter Hackern - stetig steigt, bieten Ransom-Angriffe Hackern die Möglichkeit, Lösegelder gewinnbringend anzulegen und so zusätzliche Gewinne zu erzielen.

  • Das persönliche Passwort-Management ist schwierig

    Mit jedem neuen Account, den Anwender zur Nutzung von Online-Diensten einrichten, stellt sich erneut die Frage nach einem einzigartigen und starken Passwort. Doch wer kann sich so viele Passwörter merken? Jeder zweite Anwender in Deutschland greift laut einer Kaspersky-Studie zu unsicheren Methoden. Ein Viertel der in Deutschland befragten Nutzer gibt beispielsweise zu, sich Passwörter auf Papierzetteln zu notieren. Den meisten Anwendern in Deutschland ist die Bedeutung von sicheren, starken und damit komplexen Passwörtern für die Sicherheit ihrer Online-Konten durchaus bewusst. Die sichersten Passwörter werden vor allem dann genutzt, wenn es ums Geld geht: Online-Banking-Accounts stehen hier mit 66,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von Accounts für Bezahlsysteme und E-Wallets (58,2 Prozent) sowie für Online-Einkäufe (44,2 Prozent).