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Auch populäre Websites bergen Risiken


Schwachstellen der 50 beliebtesten Websites gemäß Alexa-Ranking
Neuer Report vergleicht Top-50 Webseiten in UK und Deutschland

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Auch der Besuch vermeintlich sicherer weil populärer Webseiten birgt Risiken. In einem neuen Report untersucht das Sicherheitsunternehmen Menlo Security die Schwachstellen der 50 beliebtesten Websites gemäß Alexa-Ranking in Deutschland und vergleicht die Ergebnisse mit Großbritannien. Der Report analysiert, wie viel Code im Hintergrund heruntergeladen und im Browser ausgeführt wird. Die Ergebnisse sind alarmierend.

Die Problematik beim Aufsuchen auch großer Portale liegt darin, dass diese eine Vielzahl von Scripts enthalten, die auf den Rechner geladen und ausgeführt werden. Für den Anwender nicht offensichtlich werden vielfältige Hintergrundaktivitäten ausgeführt, die kaum zu kontrollieren sind. Je höher die Zahl der Scripts, insbesondere von Background-Domains, desto höher das Risiko.

Die 50 am häufigsten frequentierten Portale in Deutschland und Großbritannien unterscheiden sich nicht wesentlich in der Zusammensetzung. Sie werden dominiert von News und Medien, sozialen Netzen, Suchmaschinen und Streaming-Medien. In beiden Ländern stellen viele dieser Seiten aktiven Code von riskanten Background-Sites bereit, kategorisiert als Malware, Pornographie oder Ähnliches. Im Durchschnitt ergab der Besuch der Top-50-Sits in UK einen Download von 1,40 MB und die Ausführung von 40 Scripts pro Besuch. Eine Website führte sagenhafte 132 Programme von 48 Background-Domains aus.

Nicht viel besser das Ergebnis für Deutschland. Hier beträgt der Durchschnitt pro Seite 1,11 MB Code-Download sowie 32 Scripts. Führend war hier eine Seite mit 166 Scripts von 41 Background-Domains. 12 Prozent der Seiten in UK sowie 6 Prozent der deutschen Seiten setzten zudem zum Testzeitpunkt verletzbare Web-Software ein.

Es gibt, so Menlo Security, viele legitime Gründe für den Einsatz von Scripts für die Verbesserung der Nutzung von Websites. Allerdings erhöhen diese das Risiko einer Infizierung mit Malware erheblich. Programme zur Unterdrückung von Scripts bieten hier nicht wirklich eine Alternative. Das Unternehmen empfiehlt daher den Einsatz einer Isolationsplattform für die Browsernutzung.
(Menlo Security: ra)

eingetragen: 10.07.17
Home & Newsletterlauf: 03.08.17


Menlo Security: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Studien

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    Mit steigender Cyberkriminalität rückt die Sicherheit von Zahlungskarten bei Unternehmen und Kunden gleichermaßen in den Fokus. Der "Payment Card Industry Data Security Standard" (PCI DSS) soll Unternehmen, die Kartenzahlungen akzeptieren, darin unterstützen, ihre Zahlungssysteme vor Datenverletzungen und damit vor dem Diebstahl von Kundendaten zu schützen. Die Ergebnisse des Verizon 2017 Payment Security Report (2017 PSR) lassen erkennen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Einhaltung der Sicherheitsstandards und der Fähigkeit der Unternehmen, Cyberangriffe abzuwehren. Keines der Zahlungskarten-Unternehmen, bei denen Verizon Datenverletzungen untersucht hat, erfüllt zum Zeitpunkt des Vorfalls vollständig die Compliance-Vorgaben. Erfüllt wurden maximal zehn der zwölf Kernanforderungen des PCI DSS.

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    Venafi veröffentlichte die Ergebnisse einer Live-Studie, in deren Zusammenhang 296 IT-Sicherheitsfachleute zu Hintertüren in Verschlüsselungen befragt wurden. Die Untersuchung wurde mit Besuchern der Black Hat-Konferenz durchgeführt, die vom 22. bis 27. Juli 2017 in Las Vegas stattfand. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Mehrheit der IT-Sicherheitsspezialisten glauben, dass Hintertüren in Verschlüsselungen ineffektiv und potentiell gefährlich sind. 91 Prozent gaben zu Protokoll, dass sie davon ausgehen, dass Cyberkriminelle Vorteile aus den staatlichen verordneten Verschlüsselungs-Hintertüren ziehen könnten. Darüber hinaus glauben 72 Prozent nicht, dass diese bekannten Lücken den Staaten bei der Strafverfolgung von Terroristen weiterhelfen.

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    Deutsche Unternehmen sind nur unzureichend auf die Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung vorbereitet. Vielen Unternehmensvorständen sind die weitreichenden Implikationen der Verordnung nicht bewusst. Dabei sollte diese als Chance betrachtet werden, die eigene Infrastruktur zu verbessern und wichtige Investitionen in die Zukunft zu tätigen. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt ab dem 25. Mai 2018 - mit weitreichenden Konsequenzen für Unternehmen auf der ganzen Welt. In einer neuen Studie von Trend Micro zeigt sich jedoch, dass viele C-Level-Führungskräfte die Anforderungen der Verordnung unterschätzen. Das kann zu Nachlässigkeit bei deren Umsetzung führen. Die Untersuchung zeigt ein weitreichendes Bewusstsein für die Grundlagen der DSGVO. So sind sich 96 Prozent der Befragten in Deutschland bewusst, dass sie die Verordnung umsetzen müssen. Immerhin 93 Prozent haben sich bereits grundsätzlich mit deren Anforderungen auseinandergesetzt. Zusätzlich sind 83 Prozent der deutschen Unternehmen davon überzeugt, dass sie ihre Daten bereits jetzt bestmöglich schützen.