- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Kosten für Speicherlösungen steigen


Studie über Herausforderungen und Anforderungen hinsichtlich Datenspeicherung im deutschen Markt
Engpass "IT-Infrastruktur": Wachsende Datenmengen sind Top-IT-Thema

(27.07.15) - Da Organisationen immer mehr Datenströme, beispielsweise aus Interaktionen im Internet, aus mobilen GPS-Aktivitäten und über Sensoren generieren, nimmt die Datenmenge laut IDC alle fünf Jahre um das Zehnfache zu: von 4,4 Billionen Gigabyte im Jahr 2014 auf rund 44 Billionen Gigabyte bis etwa 2020. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, einfach skalierbare, sichere und kostengünstige Speichermöglichkeiten zu finden. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an die Speichertechnologien in den Rechenzentren. Das sind Ergebnisse einer von techconsult im Auftrag von Microsoft Deutschland durchgeführten Studie, bei der 250 IT-Verantwortliche und -Entscheider in Unternehmen ab 250 PC-Arbeitsplätzen befragt wurden. Optimierung der Festplattenauslastung, Performance-Steigerung sowie die Datensicherung über Backup und Recovery stehen der Studie zufolge an oberster Stelle auf den To-Do-Listen der IT-Verantwortlichen.

Lesen Sie zum Thema "Cloud Computing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)

Die Ausgaben für Storage-Lösungen werden Berechnungen von IDC zufolge von 37,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 auf 41,8 Milliarden US-Dollar bis 2017 ansteigen. Verantwortlich für dieses Wachstum sind eine stark steigende Zahl von Transaktionsdaten der Unternehmen durch mobile Anwendungen, Cloud-Dienste und das Internet der Dinge. Dazu kommen Archivierungsdaten sowie Backups. Storage ist damit laut Gartner eins der Top-IT-Themen 2015.

Kosten für Speicherlösungen und Datenmanagement steigen
Knapp zwei Drittel der von techconsult befragten Unternehmen sehen sich mit stetig steigenden Kosten für Speicherlösungen und Datenmanagement konfrontiert. Über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg beträgt das durchschnittliche Wachstum der Speicherkosten bis zu sieben Prozent pro Jahr.

Fast jedes zweite Unternehmen verfügt über eine große Menge an unstrukturierten Daten, die es allerdings nur selten produktiv nutzt. Trotzdem blockieren diese Daten dauerhaft nahezu ein Drittel der gesamten Speicherkapazitäten. Rund ein Viertel des Speicherbedarfs ist zudem für Back-ups reserviert, so dass den Unternehmen gerade einmal etwa 40 Prozent der verfügbaren Speicherkapazität für das Tagesgeschäft bleiben.

Aufgrund der ständig wachsenden Datenmengen sind die IT-Verantwortlichen der Unternehmen gezwungen, über das Jahr hinweg außerplanmäßige Nachrüstungen und Erweiterungen der Speicherkapazitäten vorzunehmen. Die Studienergebnisse zeigen, dass die Zahl der Unternehmen, die solche Erweiterungen realisieren mussten, in den vergangenen drei Jahren rasant gestiegen ist: Waren es vor fünf Jahren noch weniger als zehn Prozent der Unternehmen, die im Jahresverlauf mehrmals Speicherkapazitäten nachrüsten mussten, so ist es heute fast jedes dritte Unternehmen. Auch die Häufigkeit der jährlichen Anpassungen hat sich erhöht: Im Schnitt sind die Unternehmen gezwungen, drei Mal pro Jahr Erweiterungen ihrer Storage-Infrastruktur durchzuführen.

Die Alternative: In der Cloud entfallen Investitionskosten für neue Storage-Systeme ebenso wie Kosten für Platz, Strom und Kühlung für den Betrieb. "Microsoft bietet hybrides Cloud Computing und damit das Beste aus beiden Welten an: Kunden können externe Ressourcen nutzen, wenn diese für ihr Unternehmen sinnvoll sind. Microsofts Server-, Storage- und Software-Technologien liefern die nötige Offenheit, Integration, Automation und Skalierbarkeit, sowohl On-Premises als auch in Public und Private Clouds, für die effiziente und sichere Datenverarbeitung", sagt Peter Arbitter, Head of Cloud & Enterprise bei Microsoft Deutschland. "Die Cloud bietet praktisch unbegrenzte Skalierbarkeit, so dass Unternehmen ihre Datenspeicher problemlos erweitern können, wenn das Geschäftswachstum dies erfordert. Auch Datensicherung wie Backup und Replikation sowie andere administrative Aufgaben lassen sich leicht und bei höchster Sicherheit in die Cloud auslagern." (Microsoft: ra)

Microsoft: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Studien

  • Weltweit 84 Prozent mehr DDoS-Attacken

    Im ersten Quartal 2019 stieg die Zahl der Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Angriffe gegenüber dem vierten Quartal 2018 um 84 Prozent an. Insbesondere die Anzahl der Attacken mit einer Länge von mehr als einer Stunde sowie die durchschnittliche Dauer von DDoS-Kompromittierungen sind auffallend gewachsen. Laut den Zahlen aus dem aktuellen globalen DDoS-Bericht von Kaspersky Lab für das erste Quartal 2019 scheint es darüber hinaus eine Renaissance klassischer DDoS-Methoden zu geben, wobei sich Cyberkriminelle vor allem auf längere Angriffe fokussiert haben.

  • Gegenüber Datenschutzbedrohungen anfällig

    Laut einer Erhebung von Thales signalisieren europäische Unternehmen wachsende Sicherheitsdefizite - mit fast einem Drittel (29 Prozent) der Befragten, die im letzten Jahr eine Datenschutzverletzung vermelden mussten, und nur weniger als der Hälfte (55 Prozent), die ihre Bereitstellungen hinsichtlich der digitalen Transformation für sicher oder sehr sicher halten. Diese Ergebnisse und weitere Details finden Sie im soeben veröffentlichten2019 Thales Data Threat Report - Europäische Ausgabe auf der Basis von Forschung und Analysen von IDC.

  • Ein Jahr DSGVO: keinerlei Anlass zur Freude

    Im ersten Jahr nach Inkrafttreten der DSGVO hat sich das Datenrisiko in Deutschland nicht reduziert, sondern ist tendenziell noch gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der Datenrisiko-Report der Security-Spezialistin Varonis Systems dem Risk Assessments bei rund 50 deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe - vom mittelständischen Hersteller bis hin zum international agierenden Healthcare/Biotech-Konzern - zugrunde liegen. Weltweit wurden insgesamt 700 Unternehmen aus rund 30 Branchen und mehr als 30 Ländern mit einem Datenvolumen von insgesamt 54,6 Petabytes analysiert.

  • Überraschungen nach Container-Implementierung

    Laut einer Gartner Studie wird im Jahr 2020 über die Hälfte der Unternehmen Container-Technologien einsetzen. Kein Wunder, schließlich bieten Container bisher ungekannte Mobilität, Vereinfachung und Effizienz, damit IT-Teams neue Mikroservices und bestehende Anwendungen schnell aufsetzen und aktualisieren können. Wegen ihrer zahlreichen Vorteile werden Container in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle in der IT spielen. Die Container-Technologie wird immer ausgereifter, allerdings ergeben sich dadurch auch neue Herausforderungen. Erst wenn diese bewältig sind, können Container auch für geschäftskritische Anwendungen im großen Stil eingesetzt werden. Zwei zentrale Bereiche, in denen Container-Technologie noch voranschreiten muss, sind Sicherheit und Daten persistent zu speichern.

  • Social-Media-Plattformen eine reale Gefahr

    Eine neue Studie hat ergeben, dass Social-Media-Plattformen in der Cyberkriminalität eine wichtige Rolle spielen und eine große Gefahr für Unternehmen darstellen. Da Social-Media-Blockaden kein realistisches Abwehrszenario sind, sollten Unternehmen Lösungen implementieren, die eine sichere Nutzung der sozialen Netze unterstützen, empfiehlt Bromium. Die sechsmonatige Studie "Social Media Platforms and the Cybercrime Economy" hat die University of Surrey in Südostengland durchgeführt - gesponsert vom Sicherheitssoftware-Anbieter Bromium. Sie zeigt, dass Social-Media-Plattformen inzwischen eine reale Gefahr darstellen: 20 Prozent aller Unternehmen wurden bereits von Malware infiziert, die über Social-Media-Kanäle verbreitet wurde. Dabei sind bis zu 40 Prozent der Malware-Infektionen durch Malvertising verursacht und rund 30 Prozent durch Plug-ins und Apps.