- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Weniger über bestehende KPIs nachdenken


Unterschiedliche Wahrnehmung der IT-Performance: Studie entdeckt große Kluft zwischen IT-Abteilungen und End-Usern
Deutliche Unzufriedenheit der Endanwender mit IT-Abteilungen – Meinungen über nötige Maßnahmen zur Überbrückung dieser Kluft gehen auseinander

- Anzeigen -





Die neue Studie "Mind the (Perception) Gap", die Forrester Consulting im Auftrag von Nexthink durchgeführt hat, zeigt: Es gibt eine große Lücke zwischen End-Usern und IT-Verantwortlichen, was die Wahrnehmung der IT-Performance angeht. Laut der Studie sind nur 36 Prozent der IT-Endanwender in Unternehmen der Meinung, dass die IT-Abteilung wirklich an den Bedürfnissen des Geschäftsbetriebs orientiert ist, Projekte zeitnah umsetzt, die Häufigkeit von IT-Problemen reduziert und Updates im Sinne einer Produktivitätssteigerung anbietet. Mehr noch: Lediglich 34 Prozent der End-User denken, dass ihre Zufriedenheit am Arbeitsplatz Priorität für die Kollegen von der IT-Abteilung hat.

"Die Studie unterstreicht die wachsende Kluft zwischen der IT und den täglichen Geschäftsanforderungen. Je unzufriedener die Endanwender sind, desto mehr leidet die Produktivität – und das kostet Unternehmen nicht nur Millionen, sondern auch zahlreiche qualifizierte Fachkräfte", so Ulrich Zeh, Area Vice President Central Europe bei Nexthink. "Oft macht die IT ihre Arbeit ohne die End-User wirklich im Blick zu haben. Das schafft zahlreiche Probleme, zum Beispiel bei Servicequalität, Kosten und im Change Management. Es ist entscheidend für IT-Verantwortliche, zur Wurzel dieser Kluft vorzudringen – und zu überdenken, wie IT-Teams mit Endanwendern zusammenarbeiten und deren unmittelbares Feedback bekommen."

Die gemeinsame Studie von Forrester und Nexthink empfiehlt IT-Abteilungen, "weniger über bestehende KPIs (KPI = Key Performance Indicator) nachzudenken, sondern eher darüber, was End-User am meisten wertschätzen". Um die Bedürfnisse von Anwendern an IT-Endpunkten wirklich zu verstehen, sei es dringend nötig, die Kommunikation zwischen den End-Usern und ihren IT-Abteilungen zu verbessern. Unmittelbares Feedback über die IT-Aktivitäten der End-User zu suchen und zu erhalten sei wichtig, um besser zu verstehen, welche proaktiven Lösungen weiterhelfen könnten.

Weitere Erkenntnisse aus der ‚Mind the Gap‘-Studie:

>> End-User und IT-Verantwortliche haben unterschiedliche Vorstellungen davon, was die Produktivität der Endanwender verbessern kann: 86 Prozent der End-User nennen schnellere Computer – im Vergleich dazu 52 Prozent der IT-Manager. 76 Prozent der IT-Manager geben an, dass es die Produktivität verbessern würde, wenn die Suche und Lösung von IT-Problemen nicht so lange dauern würde.

>> Die Befragten, die sowohl sehr zufriedene End-User als auch sehr zufriedene IT-Verantwortliche im Unternehmen haben, betonen gut abgestimmte Prioritäten zwischen der Unternehmens-IT und dem Rest des Betriebes. Außerdem würden ihre IT-Abteilungen häufig das Equipment aktualisieren und proaktiv Probleme lösen. Zudem weisen diese Befragten ausdrücklich darauf hin, dass ihre End-User Probleme an das Service Desk melden und nötige Informationen zur Ermittlung und Behebung von Problemen zur Verfügung stellen würden.

>> Obwohl das Feedback der End-User entscheidend ist, sehen 70 bis 89 Prozent der IT-Profis Herausforderungen mit vielen der gegenwärtigen Feedback-Methoden wie Pulse Surveys, Social-Channel-Monitoring, Feldumfragen, Interviews oder Meetings.

>> Für die Studie befragte Forrester in den USA hundert IT-Manager, die für die End-User IT verantwortlich sind, sowie 300 Büromitarbeiter, die täglich mit dem Computer arbeiten.
(Nexthink: ra)

eingetragen: 02.08.17
Home & Newsletterlauf: 08.09.17


Nexthink: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

  • Sicherheitstipps für Online-Urlaubsbucher

    70 Prozent der Deutschen haben ihren Urlaub schon einmal im Internet gebucht - das zeigt eine aktuelle und repräsentative Studie von G Data. Für Cyberkriminelle ist es hierdurch leicht, durch gezielte Kampagnen Nutzer anzugreifen, um persönliche Daten zu stehlen. Wer sich noch nicht um die schönste Zeit des Jahres gekümmert hat, wird oft jetzt aktiv und bucht last minute. G Data warnt vor kriminellen Ferien-Kampagnen und gibt Tipps für die sichere Onlinebuchung des Traumreiseziels.

  • Zunehmende Gefahr durch Identitätsmissbrauch

    ThreatMetrix hat neue Daten erhoben und veröffentlicht, die deutliche Veränderungen im Bereich der Cyberkriminalität dokumentieren. Ein Schwerpunkt dieses Wandels liegt in der zunehmend globalen Verbreitung von entwendeten oder betrügerisch eingesetzten Identitäten. Insbesondere in Lateinamerika steigt die Zahl der Versuche mit illegitimen Absichten neue Accounts anzulegen stark an. Laut "ThreatMetrix Q1 2018 Cybercrime Report" wurde in dieser Region ein Viertel aller Kontoanmeldungen als betrügerisch zurückgewiesen. Gestohlene beziehungsweise synthetisierte Identitäten werden dabei nicht nur eingesetzt, um Attacken im wachsenden E-Commerce-Markt Südamerikas durchzuführen, sondern finden auch Verwendung bei Angriffen auf die großen, weltweit aktiven Einzelhandelsunternehmen der USA. Eine weitere Vorgehensweise zur Ausnutzung gestohlener Identitäten in der Region LATAM ist es, diese für Tests auszunutzen, um neue Fake-Accounts zu erstellen, zu verifizieren und zu verkaufen.

  • Ransomware im Jahr 2017

    Die Anzahl der Angriffe mit Ransomware wuchs im Jahr 2017 um 400 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. F-Secure macht für dieses Wachstum in einer neuen Studie besonders den Kryptowurm WannaCry verantwortlich, kommt aber weiterhin zu dem Schluss, dass andere Attacken mit Ransomware über das Jahr gesehen immer weiter abnahmen, was darauf schließen lässt, dass es einen Wandel in der Art gibt, wie Cyberkriminelle Ransomware nutzen. Die Studie ‚The Changing State of Ransomware' verdeutlicht, dass das Gefahrenpotenzial von Ransomware im Jahr 2017 immens anstieg. Vorherrschende Gefahren im Laufe des Jahres waren etablierte Ransomware-Familien wie Locky, Cryptolocker und Cerber. Allerdings war es WannaCry als die am häufigsten auftretende Gefahr durch Ransomware 2017: der berüchtigte Kryptowurm war in neun von zehn Fällen Thema aller Ransomware-Reports bis zum Ende des Jahres.

  • Cyber-Erpressung und Phishing

    Privilegierte Nutzerkonten (d.h. Administratoren-, Service-, Maschinen- oder Datenbank-Accounts) sind nach wie vor Haupteinfallstor für Cyberkriminelle, wie der aktuelle 2018 Global Channel Partner Survey Report von Thycotic nun offenbart. Demnach gaben 62 Prozent der befragten Lösungsanbieter an, dass Angreifer vor allem die privilegierten Konten ihrer Kunden im Visier hatten und versucht haben, Schwachstellen bei den Berechtigungsnachweisen auszunutzen. Dennoch investiert nur einer von zehn Kunden in Privileged Account Management (PAM)-Lösungen, um sensible Accounts besser zu schützen. Der Channel-Report basiert auf Antworten von mehr als 250 Value Added Resellern (VARs), Managed Service Providern (MSPs), Value Added Distributoren (VADs), Direct Market Resellern und Systemintegratoren.

  • EDR untersucht und bereinigt Sicherheitsvorfälle

    Bitdefender zeigt die Herausforderung und Belastung von IT-Sicherheitsverantwortlichen beim Umgang mit Sicherheitsvorfällen. Die Zahlen basieren auf einer aktuellen, im Februar und März 2018 durchgeführten Umfrage. Sie geht der Frage nach, wie sich der Einsatz von EDR-Systemen (Endpoint Detection and Response) in der Praxis bewährt. Organisationen setzen EDR ein, weil sie wissen, dass sie nicht jeden Angriff abwehren können, und die Folgen im Falle eines erfolgreichen Hacks eindämmen müssen. 60 Prozent der 154 deutschen Befragten sagen, dass mindestens ein Viertel aller Alerts ihrer EDR-Systemen Fehlalarme seien. Zwei Drittel (65 Prozent) finden die Verwaltung der Systeme hinsichtlich des Personal- und Zeitaufwands schwierig.