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Gesundheitswesen ist Wachstumstreiber


Trendbarometer wirft Schlaglicht auf Status der IT-Sicherheit: Größtes Nachfrageplus für IT-Sicherheitslösungen aus dem Gesundheitswesen
EU-Datenschutzgrund-Verordnung beflügelt Wachstumsmarkt - Unternehmensgröße entscheidet über Aufstellung in punkto IT-Security

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Branchen wie das Gesundheitswesen haben in Sachen IT-Sicherheit Handlungsbedarf – und erhöhen ihre Investitionen in einen besseren Schutz der IT-Infrastruktur auch mehr als andere. Zu diesem Ergebnis kam das "Trendbarometer IT-Sicherheit" im Vorfeld der Fachmesse it-sa. Die größte Nachfragesteigerung erfahren die befragten Aussteller der it-sa derzeit aus dem Gesundheitswesen. Für 84 Prozent ist der Sektor Wachstumstreiber Nr. 1, dicht gefolgt von Energieversorgern mit 81 und – mit je 80 Prozent – Industrie und Verwaltung. Die aktuelle Nachfragesituation deckt sich mit den Branchen, in denen die Aussteller auch den höchsten Handlungsbedarf in Sachen IT-Security identifizieren. Alle genannten Branchen rangieren hier in den Top 5.

Positive Effekte durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung
Das Wirksamwerden der EU-Datenschutzgrund-Verordnung im Mai führt zu Umsatzsteigerungen für das Jahr 2018: Zwei Drittel der befragten IT-Security-Spezialisten rechnen mit einem positiven oder sehr positiven Effekt auf ihr Geschäft.

IT-Sicherheitsanbieter auf der Erfolgsspur
Mehr als drei Viertel der befragten Firmen konnten ihren Umsatz seit der letzten Ausgabe der it-sa im Oktober 2017 steigern, über die Hälfte hat zusätzliches Personal eingestellt.

IT-Sicherheitsvorfälle sorgen für monatelange Ausfallzeiten
Nach einem Sicherheitsvorfall kann es mehrere Monate dauern, bis die betroffene Infrastruktur wieder voll funktionsfähig oder Daten wiederhergestellt sind. Vier von zehn Fällen können die befragten Aussteller für ihre Kunden in den ersten drei Monaten abschließen, weitere vier von zehn benötigen bis zu sechs Monate. Jeder zehnte IT-Sicherheitsvorfall beansprucht bereits bis zu einem Jahr. Einzelne Vorfälle beschäftigen die betroffenen Unternehmen und IT-Sicherheitsspezialisten sogar ein Jahr und länger.

Große Firmen erhöhen Ausgaben für IT-Sicherheit eher als kleine
Die Budgets für IT-Sicherheit wachsen. Die befragten Aussteller der it-sa verzeichnen jedoch Unterschiede, abhängig von der Unternehmensgröße: Während 81 Prozent der Kunden mit über 250 Mitarbeitern mehr für den Schutz ihrer IT ausgeben, liegt der Vergleichswert für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern nur bei 38 Prozent. Dazwischen liegen mittlere Unternehmen mit 70 Prozent.

Kleine und mittlere Unternehmen oft ohne IT-Sicherheitskonzept
Große Unternehmen arbeiten in der Regel mit einem systematischen IT-Sicherheitskonzept. Etwa drei Viertel der Betriebe mit mehr als 250 Mitarbeitern setzen darauf. Kleine und mittlere Unternehmen hingegen müssen oft ohne auskommen; nur jedes dritte bzw. zweite verfügt über ein IT-Sicherheitskonzept.

Verantwortung für IT-Sicherheit ist Chefsache
Unabhängig von der Unternehmensgröße ist in den meisten Betrieben die Steuerung für IT-Sicherheit in der Unternehmensführung verortet. Die befragten Aussteller gaben an, dass dies bei 71 Prozent der großen Unternehmen, 62 Prozent der mittleren und 55 Prozent der kleinen Betriebe der Fall ist.

Über die Ausstellerbefragung "Trendbarometer IT-Sicherheit"
Im Auftrag der NürnbergMesse hat das unabhängige Marktforschungsinstitut Gelszus im April 2018 Aussteller der it-sa online zu den Trends und Entwicklungen im Markt für IT-Sicherheitslösungen befragt.
(NürnbergMesse: ra)

eingetragen: 07.10.18
Newsletterlauf: 07.11.18

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Meldungen: Studien

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    Laut einer Gartner Studie wird im Jahr 2020 über die Hälfte der Unternehmen Container-Technologien einsetzen. Kein Wunder, schließlich bieten Container bisher ungekannte Mobilität, Vereinfachung und Effizienz, damit IT-Teams neue Mikroservices und bestehende Anwendungen schnell aufsetzen und aktualisieren können. Wegen ihrer zahlreichen Vorteile werden Container in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle in der IT spielen. Die Container-Technologie wird immer ausgereifter, allerdings ergeben sich dadurch auch neue Herausforderungen. Erst wenn diese bewältig sind, können Container auch für geschäftskritische Anwendungen im großen Stil eingesetzt werden. Zwei zentrale Bereiche, in denen Container-Technologie noch voranschreiten muss, sind Sicherheit und Daten persistent zu speichern.

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    Eine neue Studie hat ergeben, dass Social-Media-Plattformen in der Cyberkriminalität eine wichtige Rolle spielen und eine große Gefahr für Unternehmen darstellen. Da Social-Media-Blockaden kein realistisches Abwehrszenario sind, sollten Unternehmen Lösungen implementieren, die eine sichere Nutzung der sozialen Netze unterstützen, empfiehlt Bromium. Die sechsmonatige Studie "Social Media Platforms and the Cybercrime Economy" hat die University of Surrey in Südostengland durchgeführt - gesponsert vom Sicherheitssoftware-Anbieter Bromium. Sie zeigt, dass Social-Media-Plattformen inzwischen eine reale Gefahr darstellen: 20 Prozent aller Unternehmen wurden bereits von Malware infiziert, die über Social-Media-Kanäle verbreitet wurde. Dabei sind bis zu 40 Prozent der Malware-Infektionen durch Malvertising verursacht und rund 30 Prozent durch Plug-ins und Apps.