- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Kaum jemand wirklich datenkompetent


Groß angelegte Studie unter 5.000 Arbeitnehmern in Europa deckt auf: Nicht einmal jeder Fünfte weiß, was er mit Daten anfangen soll
Deutsche Datenkompetenz mit 14 Prozent sogar unterdurchschnittlich


- Anzeigen -





Laut einer umfangreichen neuen Studie von Qlik, Anbieterin von Data Analytics Software, fühlen sich Mitarbeiter europäischer Unternehmen nur zu einem geringen Teil datenkompetent. Nur 17 Prozent der befragten Arbeitnehmer fühlen sich demnach in der Lage, tatsächlich in ihren verfügbaren Daten zu lesen, mit ihnen zu arbeiten, sie zu analysieren und datenbasiert zu argumentieren. Weitere Kern-Ergebnisse der Befragung, die Qlik als Teil der neuen Data-Equality-Kampagne veröffentlicht, sind:

Die Mehrheit (65 Prozent) der europaweit befragten Studienteilnehmer würde gerne mehr Zeit und Energie in die Verbesserung ihrer Datenfähigkeiten investieren – wenn es die Chance dazu gäbe.

Mangelnde Datenkompetenz hemmt Menschen in Unternehmen und schränkt Chancen der Geschäftsentwicklung deutlich ein.

Die neue Qlik-Kampagne setzt unter dem Motto Data Equality hier an und fordert zu mehr Datenbewusstsein und -souveränität auf. Qlik regt an, Unternehmen, Teams und Einzelpersonen so aufzustellen und auszustatten, dass umfassender und sinnvoller Datenzugriff für alle möglich wird, die mit Daten arbeiten möchten. Organisationen und ihre Mitarbeiter sollen laut dem Data Analytics Spezialisten Qlik möglichst vollständig für die Bedeutung von Daten sensibilisiert werden und wo immer möglich zum datengetriebenen Erfolg befähigt werden.

Viele Mitarbeiter fühlen sich vom Arbeitgeber nicht ausreichend unterstützt
Die neue Umfrage unter mehr als 5.000 europäischen Arbeitnehmern ergab zudem einen engen Zusammenhang zwischen dem Grad der Datenkompetenz und der Arbeitsleistung. Über drei Viertel (76 Prozent) der Menschen, die sich als datenkompetent empfinden, nehmen sich auch als sehr leistungsstark bei der Arbeit wahr. Durch die Breite aller Arbeitnehmer ist es nicht einmal die Hälfte (49 Prozent). Darüber hinaus bestätigen Menschen, die in ihrer aktuellen beruflichen Position Daten nutzen, dass die Daten ihnen nicht nur dabei helfen, ihre Arbeit besser zu erledigen – sondern auch, dass mehr Datenkompetenz die Glaubwürdigkeit im Job erhöht (70 Prozent).

Da Datenkompetenz im Job von Vorteil ist, würden viele Mitarbeiter gerne mit Daten arbeiten: Der Großteil (65 Prozent) zeigt sich in der Qlik-Studie bereit, mehr Zeit und Energie in die Verbesserung der eigenen Datenkompetenz zu investieren – wenn es die Chance dazu gibt. Doch viele Befragte fühlen sich gehemmt durch ihre Arbeitgeber. Nur ein knappes Viertel (23 Prozent) berichtet aus der eigenen Arbeitsumgebung von einer sehr guten Kultur bezüglich professioneller Datennutzung – und der entsprechenden Befähigung dazu. 43 Prozent fühlen sich dagegen nicht adäquat geschult und ausgestattet.

Robert Schmitz, General Manager Central & Eastern Europe bei Qlik, betont: "Datenkompetenz ist inzwischen ebenso bedeutend wie Lesen und Schreiben. Daten verleihen Argumenten Gewicht und helfen dabei, bessere Entscheidungen zu treffen. Das wird immer wichtiger, denn im Alltag haben wir es mit einer stets wachsenden Datenfülle zu tun – und es wird immer notwendiger, kompetent damit umzugehen. In Zeiten von Fake-News und Datenmanipulationen ist es entscheidend, Informationen profund und sauber zu verarbeiten, um Transparenz und Klarheit herzustellen."

Datengetriebene Unternehmen, die auf Data Analytics mit der Qlik-Software setzen, bestätigen dies: "Mit Qlik sind die Daten und Zahlen via Knopfdruck für alle Mitarbeiter vorhanden. Das liefert eine gemeinsame Basis für Rückschlüsse, eine gemeinsame Wahrheit", betont etwa Peter Reiter, Leitung Informationstechnologie bei der Stahl Judenburg GmbH.

Wie die neue Qlik-Studie zeigt, sind europäische Unternehmen noch weit weg von gleich guten Daten-Bedingungen für alle: Zwar sagt die Mehrheit (85 Prozent) der ausführenden Mitarbeiter, dass mehr Daten und besseres Datenverständnis beim Erledigen der täglichen Aufgaben helfen würden. Doch gerade sie sind am wenigsten dazu in der Lage: Lediglich 49 Prozent sind der Ansicht, wirklich adäquaten Zugriff auf relevante und hilfreiche Datensätze zu haben, um im Job noch bessere Leistungen zu realisieren. Unter Führungskräften dagegen bestätigen 79 Prozent, Zugang zu allen relevanten Daten zu haben. Ausgerechnet unter den Top-Level-Mitarbeitern zeigt sich jedoch ein signifikantes Defizit an echter Kompetenz, die Daten optimal zu nutzen (24Prozent).

Berufseinsteiger mit Hochschulabschluss landen in Bezug auf Datenkompetenz und den souveränen Umgang mit Daten sogar knapp hinter denjenigen mit Ausbildungsberufen (10,1 Prozent verglichen mit 10,2 Prozent) – was den Schluss nahe legt, dass die Hochschulen keine besondere Rolle dabei spielen, Menschen darin zu qualifizieren, effektiv mit Daten zu arbeiten.

Datensouveränität: Spanien führt
Der Zugriff auf Daten sowie deren Nutzung sind in Europa recht unterschiedlich verteilt: Fühlen sich in Spanien mit 25Prozent noch am meisten Menschen datenkompetent, sind es in Großbritannien nur 21, in Schweden 15 und in Deutschland lediglich 14 Prozent, die sich befugt und befähigt sehen, effektiv mit Daten zu arbeiten.

Auffällig an den deutschen Ergebnissen der Studie ist, dass in der Bundesrepublik – verglichen mit ganz Europa – die Schere bei der Datenkompetenz zwischen Führungskräften und Sachbearbeitern noch etwas ausgeprägter ist: In Deutschland bestätigen sogar 83 Prozent der C-Level-Manager, umfänglichen Datenzugang zu haben – doch nur 26 Prozent geben an, datenkompetent zu sein. Auch was die Datenkompetenz der Hochschulabsolventen angeht, kann Deutschland nicht gegenüber dem Europavergleich punkten: Dass sich nur 10 Prozent der akademischen Berufseinsteiger als datenkompetent beschreiben, liegt noch unter dem deutschen Gesamtdurchschnitt, nach dem sich 14 Prozent der Befragten als datenkompetent erleben.

Methodik
Die Umfrage wurde von Censuswide im Auftrag von Qlik durchgeführt. Befragt wurden 5.291 Vollzeitmitarbeiter in Organisationen mit 50 oder mehr Angestellten sowie 271 C-Level-Manager. Die Teilnehmer stammen aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Schweden. Censuswide arbeitet gemäß der Market Research Society und den ESOMAR-Prinzipien.
(Qlik: ra)

eingetragen: 11.11.17
Home & Newsletterlauf: 07.12.17


Qlik: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

  • 10 Prozent der Nachfrage im Security Servicesmarkt

    Die weltweiten Ausgaben für Informationssicherheits-Produkte und -Services werden vom Research- und Beratungsunternehmen Gartner für 2018 auf rund 114 Milliarden US-Dollar geschätzt. Dies entspricht einem Anstieg von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2019 prognostiziert Gartner ein Wachstum von 8,7 Prozent. Dies entspricht Ausgaben von rund 124 Milliarden US-Dollar.

  • Cyberkriminelle setzen auf hochvolumige Angriffe

    Fast 90 Prozent der IT-Dienstleister haben Angst vor Distributed-Denial-of-Service (DDoS-)Attacken und versuchen, ihre Systeme dagegen zu wappnen. Tatsächlich sahen sich im letzten Jahr 87 Prozent aller Service Provider DDoS-Attacken ausgesetzt.Die Sorge vor Angriffen scheint also berechtigt. Dies sind Ergebnisse des 13. weltweiten Sicherheitsbericht WISR (Annual Worldwide Infrastructure Security Report) von Netscout Arbor, Sicherheitsspezialistin für DDoS-Abwehrlösungen.

  • Stiefkind: Security & industrielle Kontrollsysteme

    In Zeiten der Digitalisierung stehen Betreiber industrieller Kontrollsysteme (ICS, Industrial Control System) zunehmend vor der Herausforderung, ihre Systeme und Anlagen vor Cyberangriffen zu schützen. Laut der Kaspersky-Studie "State of Industrial Cybersecurity 2018" sehen die befragten Industrieorganisationen branchenübergreifend Personalmangel, fehlende Investitionen durch das Management sowie der Faktor Mensch als die drei größten Hindernisse für eine ultimative Netzwerksicherheit. Da laut Kaspersky-Daten nahezu 40 Prozent der industriellen Kontrollsysteme im Halbjahresturnus angegriffen werden, können Cybersicherheitslücken in kritischen Infrastruktursystemen die Risiken für Unternehmen erheblich erhöhen.

  • Schwachstellen im Internet der Dinge

    Avast gab die Ergebnisse einer aktuellen Forschungsstudie bekannt. Daraus geht hervor, dass 35,5 Prozent der Smart-Home-Netzwerke weltweit ein oder mehrere Geräte enthalten, die anfällig für Cyberattacken sind und damit das gesamte Heimnetzwerk in Gefahr bringen. Hauptursache dafür sind nicht behobene Schwachstellen in der veralteten Firmware. In Deutschland sind 15,5 Prozent der Smart Homes wegen einem verletzlichen Gerät gefährdet sowie 18,8 Prozent in den USA und 14,9 Prozent in Großbritannien. Für die Studie hat Avast mehr als 147 Millionen Smart-Home-Netzwerk-Scans auf Sicherheitsrisiken überprüft.

  • Cyber-Resilienz-Strategien für E-Mails

    Mimecast, Anbieterin für E-Mail-Sicherheit und Experte für Cyber-Resilience, veröffentlichte ihren aktuellen ESRA-Report (Email Security Risk Assessment). ESRA ist ein vierteljährlich erscheinender Gesamtbericht über Tests, die die Wirksamkeit gängiger E-Mail-Sicherheitssysteme messen. Mithilfe des Mimecast-ESRA-Reports können die teilnehmenden Unternehmen besser beurteilen, wie viele und welche E-Mail-basierten Bedrohungen ihre vorhandenen Abwehrsysteme überwinden. Im Rahmen der kumulativen Bewertungen hat Mimecast mehr als 142 Millionen E-Mails geprüft, die die bestehenden E-Mail-Sicherheitslösungen in Unternehmen durchliefen. Wie die neuesten Ergebnisse zeigen, sind von diesen Sicherheitssystemen 203.000 bösartige Links in 10.072.682 E-Mails als sicher eingestuft. Das heißt: auf 50 geprüfte E-Mails kommt ein bösartiger Link, der nicht gestoppt wird.