- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Bis 2025 steigt Anteil von Echtzeit-Daten auf 30%


"Data-Readiness Index" von Seagate beleuchtet Auswirkungen auf vier Branchen
IDC: Unternehmen werden zu weltweiten Daten-Verwaltern, Gesundheitswesen wächst am schnellsten



Das weltweite Datenaufkommen könnte bis 2025 auf ganze 175 Zettabytes anwachsen. Dabei zeigen gerade Branchen wie Finanzdienstleistungen, der Fertigungssektor, das Gesundheitswesen sowie Medien und Unterhaltung auf, wohin die Reise gehen könnte. Das IDC White Paper "The Digitization of the World – From Edge to Core", das vom weltweit führenden Daten- und Storage-Experten Seagate Technology unterstützt und gesponsert wurde, beleuchtet die bevorstehenden Veränderungen im globalen Datenmodell. Obwohl das Gesundheitswesen unter den von der Studie behandelten Branchen heute noch den geringsten Teil zur weltweiten, von Unternehmen generierten Datenflut beisteuert, hat der Bereich das größte Wachstumspotenzial. Den Medien- und Unterhaltungssektor wird diese Branche bis 2025 weit überholt haben und mit dem Finanzwesen gleichziehen. Dieses Wachstum spiegelt den rasanten Fortschritt in der Analytik und bei den bildgebenden Verfahren sowie den enormen Anstieg von Echtzeit-Informationen in der medizinischen Versorgung wider.

Nicht nur Verbraucher produzieren fortlaufend Daten, vor allem das Datenvolumen in Unternehmen steigt rasant an. Unternehmen müssen sich einerseits auf diesen Anstieg an Daten vorbereiten und andererseits Strategien überlegen, wie sie das Bestmögliche aus ihren Daten herausholen können – denn diese haben einen enormen Wert, ermöglichen Wettbewerbsvorteile und helfen dabei, Kundenbedürfnisse besser zu erfüllen.

"The Digitization of the World – From Edge to Core” beleuchtet den datenspezifischen Status quo (Data Readiness) der vier behandelten Branchen, die zusammen fast die Hälfte des weltweiten, von Unternehmen verursachten Datenaufkommens ausmachen. Dafür nutzt die Studie den DATCON (DATa readiness CONdition) Index, der das Management, den Einsatz und die Monetarisierung von Daten bewertet und damit eine wertvolle Hilfestellung für die Einschätzung der jeweiligen Data Readiness gibt. Die Bewertungsskala reicht von 1 (kritisch) bis 5 (optimiert). Die Ergebnisse des DATCON wurden mithilfe einer Reihe verschiedener Metriken erarbeitet – wie beispielsweise das Wachstum des Datenaufkommens, die Wichtigkeit, die Sicherheit, die entsprechenden Investitionen, das Management, die vorhandenen Kompetenzen sowie die Einbeziehung der jeweiligen Unternehmensführung.

DATCON: Evaluierung der weltweiten Data Readiness nach Sektor
Die verschiedenen Branchen weisen einen unterschiedlichen Status quo auf und sollten sich umfassend auf kommende Entwicklungen vorbereiten. Mithilfe des DATCON Indexes identifiziert die Studie die wichtigsten Handlungsfelder, bei denen die betroffenen Unternehmen mit Blick auf das Jahr 2025 aktiv werden müssen:

Fertigung und Finanzdienstleistungen schnitten mit einem Ergebnis von 3,3 insgesamt am besten ab und zeigten den effizientesten Einsatz von Edge Computing mit vielen Möglichkeiten für Blockchain, Analytics und KI.

Trotz des rasanten Wachstums besteht beim Gesundheitssektor mit einem Resultat von 2,4 insgesamt noch Optimierungspotenzial. Die Resultate zeigen, dass vor allem die Bedeutung von Blockchain für die Branche stark wachsen wird, aber rund 60 Prozent der Unternehmen haben noch keine klare Strategie oder gar eine Implementierungsinitiative.

Die Medien- und Unterhaltungsbranche hat mit 2,0 den niedrigsten DATCON Score. Hier ist der Bedarf an anspruchsvollen Datentechnologien besonders hoch – insbesondere im Hinblick auf Sicherheit und Datenmanagement.

"Wir stehen am Anfang eines Zeitalters, in dem sowohl die Datenerstellung wie auch die Datennutzung innerhalb der nächsten zehn Jahre rasant wachsen wird. Es gibt zwar einige Branchen, die besser auf die Digitale Transformation vorbereitet sind als andere, doch müssen alle Unternehmen gleichermaßen eine fundierte Digitalstrategie entwickeln, um im ‚Datenzeitalter‘ erfolgreich agieren zu können”, erklärt Dave Mosley, CEO von Seagate. "Technologien, bei denen große Datenmengen verarbeitet werden, gewinnen zunehmend an Bedeutung für die Produktivitätssteigerung, Monetarisierung von Daten und die Wertschöpfung. Wir freuen uns, Teil dieser Transformation zu sein und stehen Unternehmen als starker Partner zur Seite, um die Möglichkeiten zu verwirklichen, die sie in den kommenden Jahren eröffnet."

Unternehmen stehen in der ersten Reihe
Unternehmen werden die wichtigsten Daten-Verwalter in einer immer enger vernetzten Welt. Die Studie "Digitization of the World" prognostiziert, dass die in Unternehmen gelagerten Bytes 2025 rund 80 Prozent der Gesamtmenge ausmachen werden. Diese Entwicklung verstärkt den Bedarf an wirksamer Datensicherung beträchtlich.

Die Cloud ist der neue Kern
Die Studie deckt zudem auf, dass nahezu die Hälfte (49 Prozent) der weltweit gelagerten Daten bis 2025 in Public Cloud-Umgebungen zu finden sein werden. Dieser Trend wird vor allem durch die zahllosen IoT-Sensoren befeuert, die permanent Unternehmensdaten erfassen, speichern und analysieren. Unternehmen, die das Datenmanagement und die Verfügbarkeit zentralisieren möchten, sind stark auf die entsprechenden Cloud-Services angewiesen – vor allem wegen der dort gegebenen Konnektivität, Performance und Handhabung. In dem Maß, in dem die Nutzer die Cloud für eine intensivierte Datenverarbeitung und -Speicherung einsetzen, werden die Cloud-Rechenzentren zum neuen Datenlager – und die Cloud zum neuen Kern.

"Während Daten vornehmlich an den Endpunkten generiert werden, ist das größte Wachstum voraussichtlich im Kern und an der Edge zu erwarten – mit mehr Daten im Kern als an den Endpunkten. Das gilt vor allem für die großen Branchen, in denen Edge Computing auch weiterhin ein zentraler Treiber geschäftskritischer Faktoren und der digitalen Transformation bleibt", ergänzt David Reinsel, Senior Vice President von IDC. (Seagate Technology: ra)

eingetragen: 05.01.19
Newsletterlauf: 01.02.19

Seagate Technology: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Studien

  • Zugangsrechte immer noch eine Achillesferse

    58 Prozent aller global befragten Unternehmen gelingt es nicht, Anträge von Einzelpersonen, die auf Grundlage der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) eine Kopie ihrer persönlichen Daten angefordert haben, innerhalb der in der Verordnung festgelegten Frist von einem Monat zu bearbeiten. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Talend. Im September 2018 veröffentlichte Talend die Ergebnisse ihrer ersten DSGVO-Vergleichsstudie. Mit dieser Studie sollte die Fähigkeit von Unternehmen bewertet werden, die Zugangs- und Portabilitätsanforderungen der EU-Verordnung einzuhalten. 70 Prozent der untersuchten Unternehmen waren damals nicht in der Lage, Daten einer betroffenen Person innerhalb eines Monats zur Verfügung zu stellen. Ein Jahr später befragte Talend erneut diejenigen Unternehmen, die im ersten Benchmark die DSGVO-Vorgaben nicht einhalten konnten. Gleichzeitig wurden auch neue Unternehmen aus der Zielgruppe befragt. Zwar erhöhte sich der Gesamtanteil derjenigen Unternehmen, die eine Einhaltung der Vorschriften vermeldeten, auf 42 Prozent, dennoch bleibt die Quote 18 Monate nach Inkrafttreten der Verordnung vergleichsweise niedrig.

  • Unternehmen investieren mehr in IT-Sicherheit

    Zwei Drittel der Unternehmen (66 Prozent) wollen ihre Investitionen in IT-Sicherheit steigern - mehr als in jeden anderen Bereich. Auch gefragt sind Datenanalyse-Software, in die 55 Prozent der Unternehmen mehr investieren wollen und Online-Shops mit 52 Prozent. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research im Auftrag von Tata Consultancy Services (TCS) unter 953 Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern in Deutschland. Im Durchschnitt investieren die Unternehmen 5,5 Prozent ihres Jahresumsatzes in die digitale Transformation - eine Steigerung um 12 Prozent zum Vorjahr. Allerdings werden wie die Anforderungen an Datenschutz (53 Prozent) und IT-Sicherheit (52 Prozent) von den Unternehmen auch als größte Hürden der Digitalisierung gesehen. Nur ein Prozent sieht hingegen fehlende finanzielle Mittel als Hinderungsgrund. Fehlt das Geld, sind die Probleme hausgemacht: Jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) sieht fehlende Investitionsbereitschaft trotz vorhandener Geldmittel als Hürde. Noch häufiger genannt werden fehlende Vorgaben der Geschäftsführung (31 Prozent) oder langwierige Entscheidungsprozesse (37 Prozent). Der Fachkräftemangel wird zur immer größeren Herausforderung: Mehr als ein Drittel (35 Prozent) sieht den Mangel an Mitarbeitern mit Digitalkompetenz als Hürde - 2017 waren es erst 25 Prozent.

  • Kundenzufriedenheit erfordert Test-Automatisierung

    Compuware hat die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage unter 400 IT-Führungskräften, davon 75 aus Deutschland, bekannt gegeben. Demnach sind manuelle Testverfahren nach wie vor weit verbreitet. Sie stellen jedoch eine der größten Herausforderungen für große Unternehmen dar, wenn sie digitale Innovationen beschleunigen möchten.Die von Vanson Bourne im Auftrag von Compuware durchgeführte Umfrage untersucht die Prozesse von Unternehmen, um Innovationen auf dem Mainframe so schnell wie in ihren verteilten Umgebungen, die stark vom Mainframe abhängig sind, bereitzustellen. Die Studie untersucht auch die Methoden zur Unterstützung von Tests auf dem Mainframe sowie die Herausforderungen bei der gleichzeitigen Steigerung von Qualität, Geschwindigkeit und Effizienz während des Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesses für Anwendungen. Die vollständige Studie mit den weltweiten Ergebnissen können Sie hier herunterladen.

  • Biometrische Daten vermehrt Angriffen ausgesetzt

    37 Prozent der Computer, Server oder Workstations, auf denen biometrische Daten erfasst, verarbeitet und gespeichert und von einer Kaspersky-Lösung geschützt werden, waren im dritten Quartal 2019 mindestens einem Malware-Infektionsversuch ausgesetzt. Dies zeigt der aktuelle Report "Threats for biometric data processing and storage systems" des Kaspersky ICS CERT. Es handelte sich vor allem um generische Malware wie Remote Access Trojaner (RATs) (5,4 Prozent), bei Phishing-Angriffen verwendete Malware (5,1 Prozent), Ransomware (1,9 Prozent) sowie Banking-Trojaner (1,5 Prozent). Die Verwendung biometrischer Daten wie Fingerabdrücke, Handgeometrie oder Irisstruktur zur Authentifizierung, als Ergänzung oder Ersatz zu traditionellen Anmeldedaten, nimmt stetig zu. Sie wird unter anderem für den Zugriff auf Regierungs- und Handelsbüros, industrielle Automatisierungssysteme, Unternehmens- und Privat-Laptops sowie Smartphones verwendet - und steht damit vermehrt im Fokus von Cyberkriminellen.Die Experten von Kaspersky ICS CERT haben Cyberbedrohungen untersucht, die im dritten Quartal dieses Jahres von Kaspersky-Produkten auf Computern, die biometrische Daten sammeln, verarbeiten und speichern, untersucht. Das Ergebnis: Auf über einem Drittel der Computer (37 Prozent) schlugen die Kaspersky-Produkte Alarm.

  • Security-Markt setzt 9,2 Milliarden Euro um

    Die globale Sicherheitsindustrie befindet sich in einer stetigen Wachstumsphase. Alleine in Deutschland wurde dieses Jahr nach den Daten von Statista ein Umsatz von etwa 9,2 Milliarden Euro erzielt. Dies sei darauf zurückzuführen, dass das Bewusstsein für Sicherheit geschärft werde, und dass Verbraucher hierfür auch immer öfter Geld investieren. Deutschland ist hierbei augenscheinlich einer der wichtigsten Märkte innerhalb Europas. Die Bundesrepublik beheimatet in dieser Sparte rund 6.000 Unternehmen mit insgesamt 180.000 Mitarbeitern. Von 2018 auf 2019 verzeichnet die Branche in Deutschland ein Wachstum von 2,9 Prozent. Etwa 80 Prozent des Gesamtumsatzes fallen hierbei auf private Akteure. Im Jahr 2011 belief sich der Umsatz der Sicherheits- und Ermittlungsindustrie hierzulande noch auf 5,3 Milliarden Euro. Seither ist der Branchenwert um 73,58 Prozent gewachsen.